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Zu viele Medikamente und eine Krise

Ich habe das Gefühl die Ängste kommen von früher und sie zeigen sich jetzt, weil ich auf dem Weg zum Erwachen bin. Ich habe von Eckhart Tolle gelernt dass man ihnen erlauben soll da zu sein, und dass man weiss dass ich nicht meine Ängste bin. So etwa, es sind Ängste in mir und die dann beobachten.
Ich glaube etwas Schönes will sich in mir ausbreiten und davor stehen irgendwie diese Ängste.
Ich bin ja schon froh dass ich weiss, dass ich wohl nicht eingeliefert werde. Ich würde mich sonst total kirre machen.
Ja, ich tue mir Gutes, lasse es langsam angehen und gehe nicht zum Yoga. Ich bin wie ein Babysitter, der diese Gefühle einfach da sein lässt und sich um sich kümmert.
Ich sage mir auch dass es früher schlimm war, dann verstehe ich es besser.
 
Die Ängste sind immer noch leicht vorhanden. Ob denn die Urinkontrollen negativ waren. Ich glaube aber schon. Ja, ich lasse den Körper einfach so sein wie er ist. Wenn ich ihn im gegenwärtigen Moment akzeptiere wie er ist wird er lebendig. Ich übe das noch um mich zu befreien. Es ist ein Jammer dass ich so viele Medikamente nehmen muss, schade dass es anders nicht funktioniert hat.
Ich fühle mich noch nicht ganz befreit, schätze aber dass es mir gut geht, wenn ich den Körper frei habe. Mir ist irgendwie ganz schwindelig, mit dieser Körperbefreiung und der Angst. Ich komme da irgendwie immer mehr dran. Ich bemerke auch wie verschieden man sich fühlt und immer lernt man etwas Neues.
 
Nach einer Phase des Erfolgs, als ich z.b. die Hose gekauft hatte, ist es jetzt wieder schwieriger. Mein Körper entzieht sich mir und das Annehmen ist wieder in die Entfernung gerückt. Daran sieht man, Heilung verläuft nicht linear sondern breitet sich aus und zieht sich zusammen. Ich hoffe ich kann meinen Körper noch lieben lernen, das wäre auch gut, weil ich mich sonst mit den Medikamenten so matschig fühle. Ich möchte dass mein Plan den Körper zu lieben damit ich auch mit den Medikamenten gut leben kann aufgeht.
 
Ich lerne das Aufgeben. Dann sieht der Körper eben so aus. Die Widerstände in mir verkrampfen sich noch, weil ich mich so verändert hab, aber längerfristig werden sie nachgeben. Ich habe so etwas noch nicht erlebt, die starken Medikamente die mich zwingen auf den Body zuzugehen und die Widerstände die langsam nachgeben damit ich mich befreit fühle.
Ich kann nur jedem Eckhart Tolle ans Herz legen, seine Lehren sind befreiend vom, in unserem Fall oft selbstzerstörenden Ego. Und das alles für 0 Euro auf Youtube.
Auf dem Weg zur Befreiung von Widerständen, die wirklich unangenehm sind.
 
Ich schreibe mal wieder es mir so geht. Ich habe immer noch Angst in mir. Ich erlaube der Angst da zu sein, und weiss dass ich nicht die Angst bin.Ich fühle und beobachte sie, sie kommt viel aus meiner Kindheit wo ich eine sehr grosse Angst vor meinen Eltern hatte. Sie versucht sich als Einweisungsangst zu geben. Doch wenn ich da hinspüre, bemerke ich dass ich wohl nicht eingewiesen werde.
Das mit dem Körper fühlt sich schon harmonischer an. Es ist schwer zu beschreiben, doch fühle ich mich schon wohler in diesem kaputten Körper. Ich versuche Jesus zu erreichen, zu dem ich aufgrund meiner schrecklichen Kindheit ein gestörtes Verhältnis habe. Es tut mir gut den Menschensohn kennenzulernen. Ich bin wild entschlossen die Medikamente zu überwinden , darum mache ich das alles und lerne mich gut kennen.
Work in progress.
 
Ich schreib mal eben wies mir geht, das hilft mir. Ich fühle Aufgeregtheit in mir. Mein Trauma kommt hoch. Das ist eigentlich ganz gut, weil es mich belastet hat. Es kommt mir vor als hätte meine Mutter immer auf mir drauf gesessen und ging nicht wieder runter. Mein Stiefvater war ein Alkoholkranker Missbraucher. Mir ist richtig schlecht, so viel Aufgeregtheit ist da. Ich war so ein trauriges kleines Mädchen, das war schlimm. Ich arbeite weiter mit Eckhart Tolle, das hilft mir ganz viel.
Ich kann es noch nicht ganz greifen, aber das kommt. Es wird auch mein Verhältnis zum Körper vertiefen, aber gerade ist da so viel Aufgeregtheit dass mir richtig schlecht ist.
Danke.
 
Das klingt ja wirklich nach einer schlimmen Kindheit...Sowas kann einen das ganze leben verfolgen und vlt. auch die psychische Erkrankung hervorrufen.
Hast du das alles schon einem Therapeuten erzählt? Wenn ja, hat es dich erleichtert?
 
Ich habe in meinem Leben zu wenig Therapie gemacht, wollte mich immer auf mich selbst verlassen. Auch eine Folge von früher. Zuletzt war ich in einer Gruppentherapie, das hat auch geholfen, aber dann bin ich wieder auffällig geworden und musste in die Forensik. Jetzt habe ich ja Eckhart Tolle auf Youtube gefunden und seine teachings sind so toll und das hilft viel.
Die Schizophrenie kommt nur durch die Kindheit, die haben mich wortwörtlich verrückt gemacht.
 
@passtaufeuchauf , ehrlich gesagt schwankt es wie ich die Medikamente wahrnehme. Mal gehen meine Gefühle über die Wirkung hinaus und ich merke sie kaum. Dann bleiben sie darunter und ich spüre die Wirkung deutlich. Es hängt wohl davon ab wie sich das Trauma und der Body entwickeln. Reduzieren kann ich bis zum Ende der Bewährung vergessen . Dafür habe ich dem Therapeuten in der Ambulanz schon zu fröhlich gewirkt. Es ist so die Frage, ob ich sie ganz absetze oder nicht. Sie geben auch Schutz. Aber stören tun sie auch irgendwie. Ich werde mich da schon noch entscheiden.

Ich wollte mit einem 520 Euro Job beginnen, und dann auf 25 Std. gehen. Es wäre schön noch 10 Jahre in die Rentenkasse einzuzahlen.
 
Da kam ja jetzt die Wiederherstellung des Forumsstandes durch die Sicherungskopie dazwischen, möchte deshalb nur kurz bestätigen, dass ich deine oben befindliche heutige Antwort auf meinen post von heute Nachmittag gut finde.

Mit der Rente musst du aufpassen, denn wenn man von Frührente wieder rausgeht, erreicht man meistens die frühere Rentenhöhe nicht mehr, dann geht man mit den Anwartschaften für die Altersrente in die Altersrente und die sind nicht so viele Jahre / Punkte wert.
 
Da kam ja jetzt die Wiederherstellung des Forumsstandes durch die Sicherungskopie dazwischen, möchte deshalb nur kurz bestätigen, dass ich deine oben befindliche heutige Antwort auf meinen post von heute Nachmittag gut finde.

Mit der Rente musst du aufpassen, denn wenn man von Frührente wieder rausgeht, erreicht man meistens die frühere Rentenhöhe nicht mehr, dann geht man mit den Anwartschaften für die Altersrente in die Altersrente und die sind nicht so viele Jahre / Punkte wert.
Was genau bedeutet das? Sobald erwerbsminderungsrente bezogen wird und man danach wieder arbeitet, verliert man die „rentenhöhe“?
 
Die Rente wird dann neu berechnet. In der Regel erreicht man bei einem Wiedereinstieg ins Berufsleben nach dem EM-Renten-cut die erste Rentenhöhe nicht mehr.
 
Oh, das wusste ich nicht. Dachte wenn ich noch ca. 10 Jahre einzahle stehe ich besser da. Danke für den Hinweis. Aber man müsste dann ja mit Grundsicherung aufstocken um das Mindestmaß zu bekommen. Oder nicht?
 
Die EM-Rente erhöht sich mit der Rentensteigerung bis zur Altersrente und bleibt dann auf dem letzten Level stehen bzw. Erhöhungen dann als Altersrentenerhöhung. Wenn du nicht sehr viele Jahre in die home_node eingezahlt hast, musst du von einer sehr niedrigen Altersrente ausgehen, es sei denn du gehst mit einer EM-Rente in diese. Die EM-Rente wird nicht stur nach Rentenpunkten berechnet, sondern auch nach dem Einkommen das du zuletzt oder auch im Anwartschaftserwerbszeitraum (genaue Metrik von letzterem ist mir unbekannt) erworben hast.
 
Ohje danke für die ausführliche Erklärung. Irgendwie erbärmlich, dass es sich dann mehr lohnt em Rentner zu bleiben, als sich irgendwie zurückzukämpfen. Aber Ehrgeiz und Psychosen passen einfach nicht zusammen. Gesünder ist es sich die Ruhe zu gönnen, wenn es finanziell geht.
 
Ich schreibe, weil ich gerade Lust dazu habe. Es geht mir ganz gut, mir ist noch etwas schlecht. Ich bin kurz davor in den gegenwärtigen Moment zu gehen. Da wo das Leben ist. Eckhart Tolle hat an mir ganze Arbeit geleistet. Ich habe etwas Angst, weil ich dem Therapeut von der Anbulanz und der ASP Betreuerin Eckhart Tolle empfohlen habe. Ich hatte da in die Kommentare geschrieben dass ich Stimmen höre. Hoffentlich kommt das nicht raus. Das Ego stand mir bei meiner Entwicklung oft im Weg. Es war ablehnend und stolz und hat die wirkliche Berührung mit dem Leben verhindert. Beim Body habe ich gerade die Affirmation, ich will zufrieden sein. Das klappt ganz gut.
 
Ich schreib einfach nochmal wieder, das macht Spass. Ich war heute in der Kirche und es war sehr schön. Danach sollten noch Tshirts gestempelt werden , aber ich bin einfach raus.(In die Kollekte hab ich auch nichts gegeben). Kaum war ich draußen tat mir das Leid, dass ich nicht am Stempeln teilgenommen habe. Aber ich bin nicht wieder umgekehrt. Das kommt von meiner Mutter, das ist nichts für dich. Nein!
Das will ich mir abgewöhnen, ich will ja sagen zur Gemeinschaft. Es macht doch Spass so etwas zu tun, warum nicht. Ich glaube das wird auch meine Beziehung zu Jesus entfalten wenn ich am Leben teilnehme.
Ich bin noch mitten dabei mit dem Trauma und dem Körper umzugehen, aber es tut mir gut. Sprechen kann ich auch schon viel besser, das freut mich richtig.
Ich glaube wenn ich fertig bin, merke ich die Medikamente überhaupt nicht mehr. So ist Gott, es geht gerecht zu, ich muss nur meine Schuld abarbeiten. Und das mache ich gerne.
Der langsame Weg war und ist für mich der bessere, damit ich auch verstehe warum es falsch ist Menschen zu schlagen oder einfach nicht zur Ambulanz zu gehen. Das war ganz schön crazy von mir.
 
Ich schreibe im Moment so gerne. Bin immer noch unterwegs im Trauma. Es tut gut so langsam alles zu verstehen. Meine Mutter hatte sich über mich lustig gemacht, obwohl sie den Stiefvater angeheuert hat mich zu missbrauchen. Heftig, oder?
Der war dann betrunken und das war auch nicht schön. Es ist als ob an der Oberfläche alles zerklüftet ist, aber zum Glück gibt es noch den inneren Kern und da sind wir heile. Ich bin froh dass ich den noch erreichen kann. Da sind wir auch ganz. Ich muss natürlich vieles lernen. Und ich kann nur jedem empfehlen nicht so lange damit zu warten wie ich es getan habe. Ich habe Gottes Rat-oder Vorschläge in den Wind geschlagen. Angefangen mit meinem nicht beendeten Studium, über die nicht gemachte Therapie und aus dem Rugby hätte ich auch früher austreten können. Immer war ich zu stolz, zu ablehnend irgendwie. Dann hat Gott mir Mithilfe des Teufels mal eben die Spielregeln erklärt, als ich den Bodyunfall hatte und jetzt sitze ich da mit der Täuschung der mein Körper mir vorspielt.
Also, sich lieber gleich an die Herzöffnung machen, das Leben ernst nehmen und das Ja zu Gemeinschaft aktivieren. Das sind jedenfalls meine Erfahrungen.
Ich habe immer noch Angst eingewiesen zu werden oder mehr Medikamente zu bekommen, aber das sind glaub ich Ängste die von früher kommen und Angst zu vertrauen. Wirkliches Gottvertrauen ist ein Segen, gut wer es hat. Auf Jesus bin ich auch weiterhin gespannt, das entdecke ich gerade erst.
 
Das Gestern war noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Ich bin noch mitten drin. Heute bin ich traurig dass ich mein Studium nicht weiter gemacht habe. Gott hätte mich doch unterstützt. Das war so eine gute Chance. Ich hätte die 500 Euro Semestergebühr schon gewuppt. Ich hatte auch nette Kommilitonen und wurde zu Partys eingeladen. So dumm von mir. Ich hatte einfach mein Durchhaltevermögen wegen der Studiengebühr weggeworfen. Ich hatte auch einen sehr netten Professor, der war top. So schade. Und so interessante Vorlesungen. Man sollte Chancen die sich einem im Leben bieten nicht einfach wegwerfen oder übergehen. Nicht sagen, das mache ich später oder sich abwenden. Man sollte sie voller Enthusiasmus ergreifen und sich an ihnen erfreuen. Mensch bin ich da heute traurig drüber.
 
Verpasste Chancen bereuen, vor Gott bringen und um Wiedergutmachung in irgendeiner Form bitten.
Du kannst ja das Studium wieder aufnehmen. Es ist nie zu spät.
 
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