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Psychose & Schizophrenie Forum ❤️

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Zu viele Medikamente und eine Krise

Ich überlege es mir. Ich glaube ich will als Physiotherapeutin arbeiten. Vielleicht schaue ich ja mal in der Uni vorbei, bin da etwas unsicher noch.
Ja, Gott hatte mich heute damit geweckt dass ich einmal traurig bin und sehe, in was für eine Sackgasse ich mich selbst wegen der verpassten Chancen gelenkt habe. Man muss so aufpassen, erst bekommt man Angebote vom Leben und wenn man die alle auslässt schnappt das Leben nach einem und man muss bereuen. So ein unnützes Leben will ich nie wieder führen. Aber, es ist nie zu spät sich vor Gott hinzustellen und sich zu bekennen. Er/Sie macht alles wieder gut. Und dann kann man sich für Gott ereifern, sage ich mal so.
 
Ich hab was rausgefunden. Das mit dem Body lag bei mir mit im Schicksal drin. Früher, als ich 16 war oder so, hatte ich die Warnung erhalten nicht in den Rotor zu gehen. Das war ein Fahrgeschäft auf der Kirmes, bei dem man von den Fliehkräften an der Wand klebt. Also es drehte sich sehr schnell und man klebte an der Wand. Ich vermute, da wäre mir ähnliches passiert wie es jetzt passiert ist.
Als ich dann erwachsen wurde musste ich selber darauf achten. Man kann ja nicht immer Kind bleiben, Gott gibt Verantwortung ab weil wir sonst nicht erwachsen sein könnten. Wir hatten gehofft dass es uns nicht passiert, aber ich hatte so schrecklich wenig für mich gemacht(Studium, Therapie),dass es eben doch passierte. Ich habe meinen Körper genauso behandelt wie meine Eltern mich behandelt haben, weil sich der Schatten in einem aufbaut wie ein Riese.
Also falls ihr Therapie braucht, oder einfach Hilfe von anderen Menschen, zögert nicht sie euch zu holen. Baut nicht alleine mit euch dunkle Wolken auf und ihr leidet dann.
Ich bin immer noch so traurig deswegen, aber schaue dass ich die Karre aus dem Dreck ziehe.
 
Fang endlich an dich von deiner Vergangenheit zu lösen. Du musst loslassen lernen. Wie geht’s dir heute, was machen deine Pläne wieder Physio zu machen?
 
Ja, es geht mir nicht schlecht. Ich brauche das Nachdenken über die Vergangenheit, weil ich gut im Jetzt ankommen will. Ich roll das hin und her bis es passt. Das mit dem Körper ist echt heftig, sehe aus wie Käthe Quetsch. Ich komme schon in der Gegenwart heraus und dann kann es mit der Physio losgehen. Danke für deine Sorge.
 
Das ist kein Gedankenkarusell das ist Aufarbeitung der Vergangenheit was @ Glocki da macht. Man kann es auch Traumabearbeitung nennen.
Finde ich übrigens sehr gut was Glocki da macht.
Zusammen mit einer Stimme habe ich das übrigens auch gemacht. Mir ging es danach wesentlich besser.
 
Ich bin gerade aufgewacht. Dann fühle ich immer weniger, weil ich mich erst mit dem Body einrichten muss. Gott schenkt mir dann Gefühle und ich kann weiter machen. Am schlimmsten war, dass mein Stiefvater mich leider oral missbraucht hat. Das ist mit das Schlimmste was passieren kann. Mein Mund fühlte sich danach an wie eine Wunde. Das ist so ein schlimmer Einschnitt für ein kleines Kind. Meine Mutter meinte manchmal zu mir, ich hätte einen Bumskopf. So haben die sich mir gegenüber verhalten. Es war Sodum und Gomorrha.
Ich bin froh dass ich es aufarbeiten kann, da ist so viel Leben in mir und das möchte sich gerne ausbreiten. Ich hoffe das ist nicht zu belastend zum lesen. Das sind sensible Themen und ich hoffe dass ich bald auf sonniger Strasse fahre.
 
Es lohnt sich die Trauma der Vergangenheit aufzuarbeiten. Das habe ich sehr, sehr lange zusammen mit einer Stimme getan. Man fühlt sich danach befreit. Gott hat mir nun auferlegt meinen Eltern aus ganzem Herzen zu verzeihen und das habe ich getan. Denn Gott erklärte mir, dass das Leben meiner Eltern mit Dornen bepflastert war und sie nicht anders konnten als ihre eigene Unzulänglichkeit bei mir abzuladen.
 
Ja, das ist eine gute Sache mit dem Verzeihen. Man kann das komplett an Gott abgeben und fühlt sich befreit. Kann dann eine lebendige Beziehung zu Jesus aufbauen. Meine Eltern waren ja verloren in ihren bösen Gedanken. Manchmal stelle ich mir vor was gewesen wäre wenn sie nett gewesen wären.
 
ja die familie ist sicher nicht ganz unschuldig, oder eben wir. oder eben beide. ich finde es auch wichtig, niemanden mit beleidgungen zu nennen, und zu versuchen ein normales umfeld zu schaffen..bei mir ist dies dass ich versuche den kontakt zu minimieren.
das ist natürlich schade. ich kann nicht anders. ich schaffe das schon irgendwie. :) ich werde das schaffen. oder, leute? wir packen das.
 
Hm, also bei mir ist die Familie böse Geister. Zum davonlaufen. Beleidigungen wären schon angebracht, aber ich glaube es wird einfach durch nie wieder sehen gelöst. Bei meiner Mutter war ich mal vor ca. 1 1/2Jahren, alles was sie meinte war, ich will das nicht mehr. Erst zerstört sie alles und dann will sie nicht mal mit Aufräumen, traurig.
Kontakt minimieren ist doch o.k., besser als wenn man sich auf der Pelle sitzt. Du packst das schon, mit deinem kreativen Output.
 
Hm, also bei mir ist die Familie böse Geister. Zum davonlaufen. Beleidigungen wären schon angebracht, aber ich glaube es wird einfach durch nie wieder sehen gelöst. Bei meiner Mutter war ich mal vor ca. 1 1/2Jahren, alles was sie meinte war, ich will das nicht mehr. Erst zerstört sie alles und dann will sie nicht mal mit Aufräumen, traurig.
Kontakt minimieren ist doch o.k., besser als wenn man sich auf der Pelle sitzt. Du packst das schon, mit deinem kreativen Output.
Also so wie du geschrieben hast, und was deine Mutter alles übles gemacht hat, ist das auf jeden Fall verständlich. gabs denn von ihrer Seite irgendwann mal eine Spur von Reue?
 
Meine Mutter hat nie bereut. Sie meinte sogar, sie wäre eine gute Mutter, dabei war sie Hitler.
Mein Stiefvater meinte mal, ich war kein guter Mensch. Ziemlich schwach für das was er getan hat.
 
Ich habe ja nie Hilfe angenommen. Gott ist für einen da, aber er/sie hätte gerne dass wir Hilfe von anderen Menschen annehmen. Es heisst doch, hilf dir selbst dann hilft dir Gott. Man darf sich anderen Menschen öffnen damit der Stachel aus dem Herzen gezogen werden kann. Ich glaube ich hatte mal, als mein richtiger Vater mich wieder in mein gruseligen zu Hause bringen wollte an seinem Bein geklemmt und wollte nicht in mein Gefängnis zurück. Das Ende vom Lied war, dass das Gericht entschieden hatte, ich müsste mich eingewöhnen und mein Vater kam gar nicht mehr.
Dann war ich mal buddhistisch Campen in Frankreich. Am Ende der 2 Wochen sagte eine Nonne zu mir, du bist sehr beobachten und distanziert. Hätte sie mal gesagt, ich glaube du leidest sehr viel. Schade, so war es schwer Hilfe anzunehmen, mein Herz war verschlossen. Aber genau da wollte Gott ran. Was ich alles abgelehnt habe, wie hässlich ich war bevor ich diese Lektion jetzt langsam verstehe.
Also, öffnet euch Leute. Das ist das was Gott wirklich von dir will.
 
Es tut mir leid, dass ich gestern einen nicht so guten Beitrag verfasst habe. Ich werde zukünftig mehr darauf achten. Ich bin irgendwie noch etwas eingeschränkt und meine Lebensenergie kann nicht frei fließen.
 
Ich versuche erwachsen zu werden. Ist gar nicht so einfach wenn man als Kind so gequält wurde. Irgendwie bleibt das Bedürfnis zurück es sich in der Kindheit gemütlich zu machen. Das Böse blendet man dann aus und man will nur Spass haben. Es macht aber keinen Spass wenn man das Leben verpasst. Irgendwann muss man dem begegnen was die Eltern einem angetan haben, damit man auch erwachsen werden kann.
Ich hatte mal einem Bekannten gesagt, du hast es gut, brauchst das Leben nicht so ernst nehmen. Er erwiderte, nein, ich habe das Glück alles ernst nehmen zu dürfen. Diesen Spruch werde ich niemals vergessen, so lehrreich.
Bin auf dem Weg(erwachsen zu werden). Mit 52, so viele Verfehlungen hatte ich. Die Medikamente machen weniger Schwierigkeiten, weil ich mich am Aufwachen befinde. Die Menschen sind sehr freundlich zu mir.
 
Ich weiss noch nicht recht weiter. Gott ist noch nicht mit mir fertig. Ich bin ungeduldig und würde gerne arbeiten gehen, aber es ist noch etwas zu früh. Habe morgens einen Brummschädel vom Body. Zeit ist schon eine mystische Sache. Sie vergeht obwohl sie gar nicht existiert. Heute gehe ich wieder in die Kirche, dort gibt es Regenbogen Gottesdienst, für Schwule, Lesben und queere. Finde ich richtig klasse von der Kirche.
Ich bin schon ganz schön kaputt gegangen früher. Gut dass es Gott und den Spirit gibt, die richten einen wieder auf. Die Medikamente sind ja Teil der ganzen Erfahrung, ich komme mit ihnen zurecht. Ich möchte gerne, wenn die Bewährung vorbei ist, statt der Medikamente Supplemente nehmen. Was ich gerade durchlebe verändert mein Leben, es macht mich bereit für die Zukunft.
 
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