Zu viele Medikamente und eine Krise

Ich schreibe im Moment so gerne. Bin immer noch unterwegs im Trauma. Es tut gut so langsam alles zu verstehen. Meine Mutter hatte sich über mich lustig gemacht, obwohl sie den Stiefvater angeheuert hat mich zu missbrauchen. Heftig, oder?
Der war dann betrunken und das war auch nicht schön. Es ist als ob an der Oberfläche alles zerklüftet ist, aber zum Glück gibt es noch den inneren Kern und da sind wir heile. Ich bin froh dass ich den noch erreichen kann. Da sind wir auch ganz. Ich muss natürlich vieles lernen. Und ich kann nur jedem empfehlen nicht so lange damit zu warten wie ich es getan habe. Ich habe Gottes Rat-oder Vorschläge in den Wind geschlagen. Angefangen mit meinem nicht beendeten Studium, über die nicht gemachte Therapie und aus dem Rugby hätte ich auch früher austreten können. Immer war ich zu stolz, zu ablehnend irgendwie. Dann hat Gott mir Mithilfe des Teufels mal eben die Spielregeln erklärt, als ich den Bodyunfall hatte und jetzt sitze ich da mit der Täuschung der mein Körper mir vorspielt.
Also, sich lieber gleich an die Herzöffnung machen, das Leben ernst nehmen und das Ja zu Gemeinschaft aktivieren. Das sind jedenfalls meine Erfahrungen.
Ich habe immer noch Angst eingewiesen zu werden oder mehr Medikamente zu bekommen, aber das sind glaub ich Ängste die von früher kommen und Angst zu vertrauen. Wirkliches Gottvertrauen ist ein Segen, gut wer es hat. Auf Jesus bin ich auch weiterhin gespannt, das entdecke ich gerade erst.