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Zu viele Medikamente und eine Krise

Heute fühle ich nicht so viel. Gefühle sind da, um einen zu unterstützen in dem was man tut. Ich habe meine Gefühle immer dazu benutzt um zu spielen. War nicht richtig bereit auch etwas zu tun. Dabei brauchen Gefühle die Tat. Das will ich ändern, ich will etwas tun. Ich war als Kind dazu verdammt Süßigkeiten zu essen und zu spielen. Etwas anderes durfte ich nicht. Das hat sich auf mein Leben verheerend ausgewirkt und als die Zeit kam etwas zu tun habe ich halsstarrig weggesehen.
Das will ich ändern, ich will gerne etwas für mich tun und bereitwillig geben. Ich hoffe es ist bald so weit.
Mein Körper tut mir noch weh. Ich weiss aber schon dass alles nur eine Täuschung ist und ich prima leben kann. Ich muss die überfordernde Mutter noch mehr verarbeiten.
Danke fürs lesen.
 
Heute bin ich eher fröhlich. Aber ich weiss noch nicht so recht wohin. Der Körper und meine Kindheit machen mir zu schaffen. Ich möchte mir einen Drucker kaufen damit ich meine Bewerbungen ausdrucken kann. Aber es ist noch nicht soweit.
Ich habe auch gar nicht den Balkon bepflanzt, als ich das die letzten Male gemacht habe bin ich wieder im Krankenhaus gelandet. Ich hätte zwar Lust dazu, aber auch das ist noch nicht soweit. Wie eine Bogensehne die gespannt wird, aber keine Ahnung hat wohin der Pfeil fliegen soll.
Ich warte einfach ab und lasse mich von Gott überraschen. Ich bin so zur Unselbstständigkeit erzogen worden, das ist schlimm. Böse Eltern.
 
Heute bin ich eher fröhlich. Aber ich weiss noch nicht so recht wohin. Der Körper und meine Kindheit machen mir zu schaffen. Ich möchte mir einen Drucker kaufen damit ich meine Bewerbungen ausdrucken kann. Aber es ist noch nicht soweit.
Ich habe auch gar nicht den Balkon bepflanzt, als ich das die letzten Male gemacht habe bin ich wieder im Krankenhaus gelandet. Ich hätte zwar Lust dazu, aber auch das ist noch nicht soweit. Wie eine Bogensehne die gespannt wird, aber keine Ahnung hat wohin der Pfeil fliegen soll.
Ich warte einfach ab und lasse mich von Gott überraschen. Ich bin so zur Unselbstständigkeit erzogen worden, das ist schlimm. Böse Eltern.
Irgendwann musst du deinen Eltern „verzeihen“ oder die Erinnerung ganz tief wegspülen sonst kommst du nicht weiter und es wird nichts mit den gruenpflanzen auf dem Balkon.
 
Es ist noch nicht ganz so weit. Wie eine Wohnung wo die Möbel schon da sind und man noch überlegt an welchen Platz sie sollen. Meine Mutter ist so der Typ die beleidigt ist dass sie vor mir stirbt. Ich muss das noch ein bisschen hin und herrücken, bevor ich mir Freude strahlend einen Drucker kaufe. Ich habe von der Kirche Blumen Samenkugeln bekommen, die pflanze ich später schon mal ein.
Dir noch eine gute Nacht.
 
Uuh, heute habe ich Angst. Ich muss zur forensischen Ambulanz und habe Angst beschnitten zu werden. Ist bestimmt irrational, hoffentlich darf ich so sein. Mein Stiefvater hat mir doch meine Gefühle genommen und jetzt habe ich Angst dass es sich wiederholt. Na, wird schon. Ich freue mich schon, wenn ich die Medikamente eines Tages aus der Hand legen kann, weil ich mich kenne. Ich muss dem unbedingt sagen dass ich nie wieder kiffen werde, hihi.
 
Eigentlich wollte ich doch schreiben dass man nett zu Kindern sein soll. Dass man sie mit Respekt und Liebe behandeln soll. Kinder sind so aufnahmefähig und wollen so vieles wissen. Das ist zu respektieren. Ach, ich bin durch den Wind.
 
Heute Zweifel ich eher. Kann man es mit dem Körper noch schaffen? Ich hätte das nicht tun dürfen. Mit dem Trauma komme ich eher klar. Gefühle sind im Körper gespeichert und meiner ist kaputt. Ob ich das jemals wirklich verwinden werde weiss ich nicht. Ich gebe mir Mühe und tue mein bestes, aber mich packen die Zweifel. Ich hatte solch ein grosses Vertrauen in meinen Körper und habe ihn zerstört, das ist schlimm. Andere behandeln mich ganz normal, sagen ach sieht doch gut aus. Ich weiss sie haben recht, meinen es gut. Aber für mich ist eine Welt zusammen gestürzt.
Heute mit vielen Zweifeln.
Da kommen dann auch wieder die Medikamente mit ins Spiel, wenn die nicht so hoch wären wäre es besser. Aber die Wahscheinlichkeit verrückt zu werden wäre höher.
In der Zwickmühle.
 
Ich muss das mal loswerden. Was der Stiefvater mir mit dem Missbrauch angetan hat ist richtig schlimm. Ich befinde mich ja gerade in einer Öffnungsphase, und da hat mich eben ein gut aussehender junger Mann angelächelt. Auf einmal hatte ich das Bild im Kopf, was mir angetan wurde, wie tief das reicht. Die haben mich richtig behindert gemacht da zu Hause.
Über die Öffnung freue ich mich ganz doll, mein Leben scheint sich zu verändern. Ich kann vielleicht bald schon gesunde Freunde haben. Nichts gegen Betroffene Freunde, die habe ich genauso lieb. Aber ich wünsche mir ein paar Gesunde.
Sorry dass ich so viel tippe, kann es sonst nirgendwo rauslassen.
 
Mein Lebensthema ist Bedeutungslosigkeit. Es ging schon als Baby los, als meine Eltern, damals noch mit meinem richtigen Vater, nur stritten und ich unter den Tisch fiel. Meine Mutter hatte mir später immer vermittelt dass ich bedeutungslos bin. Niemand wollte mich kennenlernen. Dabei ist es doch schön sein eigenes Kind kennenzulernen. Der Stiefvater hatte mich nur ausgebeutet, für ihn war das Wesen das ich war auch bedeutungslos. Später in der Schule wollten mir einige Mitschüler Bedeutung geben, aber ich war schon zu kaputt das auch anzunehmen. Sie hatten mich zu doll niedergedrückt. Immer wenn Gott mich retten wollte habe ich mich abgewendet. Einmal über einen Freund, der mir mit einer Baseballkeule in der Hand sagte, die passt doch bestimmt bei dir rein. Ich war beleidigt, sah nicht dass es ein Rettungsversuch war. Dann das Studium und dass ich in früheren Jahren Therapie gebraucht hätte. Jetzt mit 52 mache ich mich auf den Weg. Oh man, wartet bloß nicht so lange, weil Gott ist ein Herzöffner, da will er hin. Er meint dich, du bist ihm wichtig. Zeigt eure Herzen mutig hervor, je jünger desto besser.
Mir brummt immer noch der Kopf, vielleicht verabrede ich mich heute mit dem Afghanen den ich im Park getroffen hatte. Mal sehen.
Wartend.
 
Ich habe irgendwie das Gefühl dass es nicht so gut war das gestern aufzuschreiben. Weiss noch nicht woran das liegt. Ich hatte auch ganz komisch geträumt, dass ich Gefahr laufe wieder eingewiesen zu werden. Hätte Lust meinen Balkon zu bepflanzen. Mal sehen ob ich das heute mache. Ich hatte noch einer älteren Nachbarin angeboten für sie einzukaufen. Sie hat dankend angenommen. Ich will mich nützlich machen.
 
Ich habe irgendwie das Gefühl dass es nicht so gut war das gestern aufzuschreiben. Weiss noch nicht woran das liegt. Ich hatte auch ganz komisch geträumt, dass ich Gefahr laufe wieder eingewiesen zu werden. Hätte Lust meinen Balkon zu bepflanzen. Mal sehen ob ich das heute mache. Ich hatte noch einer älteren Nachbarin angeboten für sie einzukaufen. Sie hat dankend angenommen. Ich will mich nützlich machen.
Schau auch nach dir nicht nur deine Freunde und nachbarn sind wichtig, du bist es auch. Ueberfordern dich 2h einkaufen?
 
Ach nee, das ist schon in Ordnung. Ich bin so eine, die es mag gebraucht zu werden. Die Nachbarin hat starkes Rheuma und kann nicht mehr so gut laufen. Ich will meinen Freunden ein gutes Beispiel sein, damit auch sie ihre Sachen aufarbeiten.
 
Cool, dass es das auch als Hörbuch gibt wusste ich gar nicht. Ja, da kann man sich jetzt drüber streiten. Ich finde in Eine neue Erde geht er so schön auf das Ego ein und man wandelt sich. Mit jetzt Kraft der Gegenwart konnte ich irgendwie nicht so viel anfangen.
 
Heute fühle ich mich irgendwie so nichtig. Ich habe wirklich kein sinnvolles Leben geführt. Als meine besonderen Gefühle mit der Erkrankung kamen, bin ich ihnen irgendwie nur nachgejagt und habe, trotz des schweren Traumas, keine Therapie gemacht. Vom Studium ganz zu schweigen, das ich hätte tun sollen. Ich habe mich irgendwie nie von dem spielenden Kind das in seinem Zimmer saß und einsam war erholt. Und das habe ich jetzt vor, ich will über meine Grenzen gehen. Aber heute hält Gott mich an der kurzen Leine , so dass ich nochmal sehe was ich alles falsch gemacht habe.
 
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