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Gelöschter Benutzer 2394
Wir sollen uns alle zusammen tun und gegen das Gesetzt kämpfen. Unsere Kinder werden nicht geholfen.Hallo ihr Lieben .
Seit ungefähr März 2022 hat sich leider auch meine Tochter immer mehr verändert , sie ist jetzt 29 Jahre alt .
Sie lebt in meiner Nähe und noch hat sie ihre Wohnung .
Ich wandte mich an den SPD meiner Stadt , mit dessen Hilfe ( Frendgefährdung ) war sie dann 3 Wochen ( statt vom Richter anberaumten 6 Wochen) in eine Klinik zwangseingewiesen und - medikamentiert.
Im Moment ist die Lage folgende .
Es gibt keine Krankheitseinsicht . In ihrem Job wurde sie gekündigt , vom Amt erhält sie kein Geld , die Zahlung der Krankenversicherung ruht seit fast einem Jahr . Der Strom ihrer Wohnung wurde abgestellt . Ohne ihre Einwilligung passiert nirgends etwas , vor allem ohne eine Vollmacht .
Sie selbst spricht mit Unsichtbaren oft lautlos oder mit Blicken , ist der Überzeugung sie rettet mit ihrem Partner( den es nicht gibt ) Kinder vor uns allen , die wir in schwarzen Löchern hocken und lauern . Nach ihrer Überzeugung ist da diese permanente Bedrohung und sie hat den Plan. Sie schläft ungeregelt , sagte sie mir .
Sie spricht ständig davon putzen zu wollen in ihrer Wohnung und leidet verbal darunter , das egal wie sehr sie sich bemüht ihre Wohnung dreckig gemacht würde . Es gibt unzählige Anzeigen bei der Polizei , das ihr Dinge aus der Wohnung gestohlen werden . Diese ruft dann bei mir an und fragt nach .Sie hatte Schluckbeschwerden , hat also keinen Spucke runter schlucken können , in ihrer Wohnung gab es zahllose Gefäße (Töpfe , Blumenübertöpfe ) randvoll damit . Sie stiehlt sich Lebensmittel , Klamotten und Dinge des täglichen Bedarfs , fährt mit den öffentlichen ohne natürlich zu bezahlen . Es scheint schon reichhaltige Hausverbote in den Märkten unserer Umgebung zu geben .
Sie spricht oft kaum verstehbar , weil leise und für mich zusammenhanglos .
Oft tanzt sie mit sich selbst in ausladenden Bewegungen auf dem Fußweg an einer stark befahrenen Kreuzung oder betet auf Knien . Ihre Nachbarn fürchten sich vor ihr . Post öffnet sie schon lange nicht mehr , braucht aber keine Hilfe auf nachfragen .
Freunde gibt es keine mehr , die sich um sie Sorgen machen oder nach ihr sehen . Meine Familie hat Angst vor ihr . Mit ihren Vater gibt es keinen Kontakt mehr .
Die Diagnose wurde im Krankenhaus im August gestellt .
Ich habe einen Antrag auf Betreuung gestellt , dieser wurde jedoch dank ihrer Ablehnung nicht bewilligt , ich habe mit Klinikpersonal , Ärzten ,der Polizei , Hilfevereinen gesprochen .
Ohne eine Krankheitseinsicht passiert einfach nichts .
Danke das ihr euch die Zeit nehmt um mir vielleicht eine Antwort zukommen zu lassen .
Beste Grüße Diana
Ich selbst bemühe mich unter Berücksichtigung meiner eigenen Gesunderhaltung , das Band zu ihr nicht abreißen zu lassen .
Habe mir auch Hilfen gesucht und versuche zu verstehen , wie ich mit ihr umgehen kann .
Gibt es vielleicht jemanden unter euch , der es geschafft hat eine Krankheitseinsicht herbei zu führen ?
Steckt einer von euch vielleicht gerade in einer ähnlichen Situation ?
Habt ihr Tipps für mich ?