Neu: Bereich für Angehörige
Hallo,
ich lese interessiert in diesem.Forum über die unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen. Mein Sohn ist 37 und leidet an der so genannten Doppeldoagnose (Sucht und Psychose). Er hat bereits einen langen Leidensweg hinter sich. Mit 19 Jahren ist er das erste Mal an einer Psychose erkrankt, wobei er schon oft 15 Jahren anfing zu kiffen.
Medikamente hatte er nie konsequent genommen, die Sucht hatte immer Vorrang, so dass es inzwischen auch zu Zwangseinweisungen und -mediationen mit Haldol unter Betreueung kam. Das hat leider nicht geholfen und die Ablehnung gegen Ärzte und insbesondere HALDOL ist immer mehr gewachsen und seine Psychose hat sich chronifiziert.
Der letzte Betreuer wurde mit Hilfe eines "zweifelhaften" Freundes, der gegen die Pharmalobby und Psychiatrien ist, durch Klagen bis zum Landgericht abgesetzt.
Jetzt schreibe ich wieder an das Betreuungsgericht, um erneut einen gesetzlichen Betreuer durchzusetzen.
Ich bin als Mutter nicht gerade gut geeignet ihm zu helfen und muss auf mich selber aufpassen.
Vorerst liebe Grüße und gute Nachtruhe an alle Betroffenenund Angehörigen.