Neu: Bereich für Angehörige

Versuch vertrauen zu schaffen, dass er dir vertrauen kann und das er dir glaubt. Du bist quasi sein letzter Kontakt, lass das Band nicht abreisen. Versuch mit ihm etwas zu unternehmen, sei es spazieren gehen, zusammen Essen, ein Film gucken. Mach deine Traurigkeit nicht zu sein Problem, nicht das er sich dadurch Schuldig fühlt.
Die Stimmen im Kopf können über die Zeit eine Beziehung aufbauen und er kann denen auch vertrauen und sie können ihn Befehle geben etwas zu tun.
Sei Mutter, Freundin, Seelsorge, Psychologin zur gleichen Zeit. Wenn er niemanden hat mit den er sich austauschen kann, vereinsamt er und wird sich nur mit seiner Stimme im Kopf unterhalten.
In Deutschland kann man niemanden gegen sein willen zwingen sich zu Therapieren, außer bei Fremdgefährdung oder Suizidaleabsichten.
Wenn seine Psychosen stärker werden kommt vielleicht die Einsicht sich zu Therapieren, vielleicht auch zur Liebe zu seiner Mutter.
Ich Drücke dir die Daumen und hoffe das alles gut klappt. Bleib stark
Lieber David, vielen Dank für deine Vorschläge, ich werde an mich daran arbeiten, ich muss noch soviel lernen, du hast mir sehr geholfen.