Neu: Bereich für Angehörige

Hallo Nina,
Hallo Esperaza,
Mich macht dieses Leid im Zusammenhang mit dieser Krankheit richtig fertig
Mein Sohn ist zwar auf einem guten Weg aber wenn ich daran denke dass er ein normales Leben einmal führte und er dann so lange ohne Behandlung war und deshalb heute weit weg ist von einem normalen Leben und was das auch mit den Angehörigen macht... Diese fehlende Krankheitseinsicht ist ja Teil der Erkrankung und ich finde es furchtbar das diese Erkrankten, die sich ja nicht selbst helfen können in der Psychose, einfach nicht behandelt werden.
Ich wünsche euch viel Kraft
Mia
Man bietet im Grunde schlechte Therapien an, weshalb Krankheitseinsicht nur schwer möglich ist, wenn die Therapie fast genauso schlimm oder schlimmer als die Erkrankung ist. Die Antipsychotika greifen schon hart in die Hirnchemie ein und auf Dauer sind die auch gefährlich. Manche die es von anfang an ohne Medikamente versucht haben sind besser dran als jene die auf die Ärzte hören und ihre Medikamente einnehmen.
Antipsychotika sind keine harmlosen Medikamente, der Nutzen ist zwar da aber womöglich schränkt man auch Kräfte zur Selbstheilung ein.
Von daher finde ich deine Haltung falsch und Zwang finde ich nur in Aunahmen vertretbar. Wenn man geholfen wird ist eine Sache, aber die Chance, dass man geschadet wird, ist nahe dran und die Therapien sind fast durch die Bank mit Problemen wie kaum behandelbare Negativsymptomen verbunden, die ein normales Leben unmöglich machen.