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Nach Schizophrenie nicht mehr spirituell oder tiefgrĂŒndig...

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20.11.2022
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Hey LeuteđŸ˜ŠâœŒđŸ»

Ich hÀtte mal ne Frage.

Am Anfang meiner schizophrenen Phase war ich sehr spirituell und tiefgrĂŒndig.

Ich hatte auf Facebook immer wieder Posts gegen das System, aber auch fĂŒr die Liebe gepostet.
Immer wieder, oft auf selbstironischer Basis, auch mit Scherzen verbunden.

FĂŒr mich waren das wie spontane Eingebungen, so als wĂŒrde mir eine Art göttliche Kraft das alles so eingeben.

Anfang des Jahres hatte ich allerdings aus Angst vor meiner Schizophrenie und meinen Psychosen all diese Posts gelöscht.
Dadurch bekam ich dann wohl meine jetzige Depression.

Spirituell und tiefgrĂŒndig bin ich irgendwie auch nicht mehr so wirklich.

Ist es normal, dass man das am Ende solch einer Phase nicht mehr kann?

Ich danke allen fĂŒr jegliche Antworten und wĂŒnsche euch einen schönen TagđŸ˜âœŒđŸ»
 
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26.09.2022
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Ich war vor meiner Psychose auch sehr spirituell und hatte eine Heilerausbildung gemacht.FĂŒr mich gab es nichts anderes mehr, ich hab es ĂŒbertrieben,das hat die Psychose mit ausgelöst.Jetzt bin ich nicht mehr spirituell, möchte es auch nicht mehr sein, weil ich Angst hab da wieder abzurutschen.Es tut gut in der RealitĂ€t zu sein.
 
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Ist es normal, dass man das am Ende solch einer Phase nicht mehr kann?
WĂ€hrend und nach einer Psychose, geht es erstmal energetisch in den Keller. Da ist dann nichts oder wenig mit SpiritualitĂ€t. Man muss erstmal mit dem normalen Altagsleben wieder kar kommen. Wenn man sich erholt hat, kommen auch die positiven Gedanken wieder, die die SpiritualitĂ€t in sich trĂ€gt. So meine Erfahrung. Eine Psychose ist auch nur eine Lernaufgabe. Wenn man tief bohrt mit spirituellen Übungen, dann holt man auch den Dreck an die OberflĂ€che, der im Unterbewussten schlummert und belastend ist. Das ist ja der Sinn der Techniken. Wer seine Emotionen stark deckelt, der bekommt es dann auch mal dicke zu spĂŒren. Nach einem Schub, hat man aber auch erstmal genug, ist auch klar. Der Wunsch nach innerer Reinigung und positiver Entwicklung kommt wieder. So wie man es krĂ€ftemĂ€ĂŸig schafft.

"Man kann das Leben nur rĂŒckwĂ€rts verstehen, aber leben muss man es vorwĂ€rts." (SĂžren Kierkegaard, Philosoph)
 
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System aktuell ist scheiße - zu wenig toleranz in gesellschaft - keine klar geklĂ€rte biologische Ursache / effektive BekĂ€mpfung des Grundproblems oder PrĂ€vention (meist werden nur Symptome bekĂ€mpft). Man versucht sich das unbekannte automatisch mit Religion / spirituellem zu erklĂ€ren , was leider in meinem katholischen Krankenhaus auch die Ärzte machen. Kurzum es existiert eine zwei Klassengesellschaft. Am Produktivsten ist es wirklich Abstand zu nehmen von dem Zeug aber ich glaube wir wissen alle wie sehr wir Betroffenen Antworten wollen. Dazu sei gesagt ,dass selbst wenn du dich ungerecht behandelt fĂŒhlst es keinen Sinn macht sich aufzulehnen oder zu sehr in die Esoterik abzudriften (Auch wenn in dieser der wahre Kern einer Psychose liegt, meiner "wahnhaften" Meinung nach.) Das Ding ist leider muss man warten bis die Gesellschaft so weit ist. Bis dahin heißt es ignorieren und anpassen. So funktioniert diese RealitĂ€t leider.
 
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Die Gesellschaft wĂŒrde halt zerbrechen - wenn das rauskommen wĂŒrde und keiner wird der Verantwortliche sein wollen. Ohne jetzt zu sehr in Verschwörungstheorien abzudriften: Die aktuelle Situation ist eine Notlösung und Ich glaube beide Seiten sind mit der Situation nicht wirklich zufrieden. Es ist offensichtlich , dass einige positiv-symptomatiken durchaus einen objektiven Wert in der RealitĂ€t haben und eben keine rein subjektiv bedingte Wahnvorstellungen sind. (Auch wenn es halt dem aktuellen "öffentlichen" Wissenschaftsstand widerspricht.) NatĂŒrlich ist diese Sache (zu meinem GlĂŒck als Betroffener) nur noch eine Frage der Zeit. gerade in Verbindung mit Corona eskaliert die Situation. Menschen hinterfragen mehr , bekommen Zweifel oder erkennen klare LogiklĂŒcken. Als Betroffener kann man nur abwarten und Tee trinken - ne Lösung wird es so schnell nicht geben. Unser Leben wird ein Kampf bleiben und das ist die traurige "Wahrheit". Ein System unter dem Vorwand der Ordnung und Sicherheit zum Leidwesen einer Minderheit aufrechtzuerhalten ist moralisch gesehen Schmutz aber um ehrlich zu sein "Spaß" an der Sache wĂŒrde kein emphatische Mensch haben.
 
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Dennis 1.3.1.2

Guest
Ich war auch spirituell vor Ausbruch meiner schizophrenie und in denn ersten jahren der Krankheit auch immer mehr und mehr bis mir stimmen und starke Halluzinationen einredeten ich sei eine Art Schamane, dann war ich ein Schamane der mehrere Schamanen in sich hatt zb.hunnen Schamane, mongolische Schamane,hunnentotenweltpestshamane ,hunischer totenweltshamane ,russischer pestlerschamane ...uvm.in einen. ich war einerseits davon felsenfest ĂŒberzeugt anderseits dachte ich mir das kann nicht stimmen da ich schon bei einen "shamanien"war und ich dann ĂŒberzeugt war das diese Frau auf jeden Fall irgendwas in sich hatt, da sie mir bei einer traumreise genau gesagt hatt was ich gerade sehe bevor ich ihr es gesagt habe und es stimmte zu 100%.Deswegen dachte ich auch immer ein bisschen das ich kein Schamane bin, da ich sowas nicht kann aber es halt auch nie probiert hatte.naja auf jeden fall war ich zu dieser zeit auch ein glĂ€ubiger hinduist, tengriist,buddhist,ich habe auch an die alten Ă€gyptischen götter geglaubt eigendlich hab ich an alles geglaubt wo immer diskutiert wird ob es diese dinge wirklich gibt oder nicht,ich hatte alles im kopf was ich bis daher wusste und hab damit interagiert zb halt auch mit naturgöttern usw.und dachte auch ich bin einer der jenigen die mit denn göttern und toten aliens ,alles mögliche kommunizieren durfte. sah die Götter usw auch deutlich in Halluzinationen vor mir,es wurde mit denn jahren immer verrĂŒckter und verrĂŒckter.dann wurd ich wiedermal in die psychatrie eingewiesen und bekamm andere Medikamente nach einer Zeit war ich dann endlich nach jahrelangen Wahnsinn wo noch sehr viel mehr dabei war an Halluzinationen usw,endlich wieder realitĂ€tsnah fast alle Symptome waren weg. meine Freude war noch mehr als grenzenlos ich war endlich wieder im normalen Leben. nach der zeit war es bei mir dann so das ich an Schamanismus Götter Geister auren usw.einfach nicht mehr glauben wollte .Denn immer wenn ich dachte es sei real das es Götter usw. Gibt ,bin ich wieder in denn wahnsinn abgerutscht das wollt ich dann sicher nicht mehr und deswegen kann ich und will nicht mehr an das alles glauben.ich fĂŒr mein fall bin zurzeit lieber realitĂ€tsnah und nicht zu spirituell ,da ich so normal leben kann ,aber ob man an so spirituelle Sachen glauben will und kann muss jeder selber wissen.und ich glaube nach so einer langen zeit wahnsin braucht eigendlich fast jeder mensch wieder reale dinge um klar zu kommen.



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31.07.2022
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@ Dennis,

sei froh, dass du aus dieser SpiritualitÀt raus bist. Ich habe mich auch mal 4 Jahre lang mit der SpiritualitÀt beschÀftigt weil ich glaubte die Schamanen können meine Stimmen wegkriegen. Es wurde nur noch schlimmer. Ich sah Gespenster vor meinem geistigen Auge und Unwesen die sehr böse zu mir waren.

Nachdem ich 3 x einen sogenannten Schamanen anrief der mir helfen wollte, wurde es noch schlimmer. Dann sagte ich mir Stop. Nie wieder diesen Scharlatan anrufen (es gibt viele Scharlatane auf diesem Gebiet), um mich damit zu beschÀftigen. Seitdem ging es mir dann auch wieder besser.

Es gibt nur einen Gott auf dieser Welt. Alles andere ist Humbug. Sei froh, dass du wieder in der RealitÀt bist.
 
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