zwangsneurotiker
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Hallo,
hiermit möchte ich erklären, was Schizophrenie eigentlich ist.
Und zwar ist das ganz simpel. Wir nehmen die Umwelt durch Synapsen wahr. Das heißt, es gibt zig Millionen Verkabelungen im Gehirn, die unser Denken, unsere Wahrnehmung (auch die des eigenen Körpers) und das Fühlen der realen Welt bestimmen.
Im Normalfall ist es so, dass Synapsen einen Zustand haben, der sagen der einem Wahrheitswert entspricht, z. B. "Wahr". Dieser Zustand lässt uns die Realität so wahrnehmen, wie sie ist.
Was passiert jetzt, wenn wir unter Stress stehen, Traumata haben oder Drogen nehmen? Der Zustand "Wahr" wird zu einem Zustand, der von "Wahr" abweicht.
Was machen die Synapsen jetzt, wenn die neuronalen Netzwerke nicht mehr den Zustand "Wahr" haben? Sie bilden eine eigene Realität! Man kann auch sagen, dass die Elektrizität der Synapsen an den Synapsenenden in eine Richtung fließen. Bei Psychose ist diese Richtung gestört. Sprich: Die Synapsen funktionieren so, dass sie in zwei Richtungen senden! Wenn neuronale Netzwerke in die andere Richtung senden, dann kann es zu einer falschen Wahrnehmung fühlen.
Die falsche Wahrnehmung ist abhängig von Gehirnbereichen: Beispielsweise, das Sehen: Wenn es dort zu falscher Richtungssendung kommt, dann kann man eventuell Halluzinationen kriegen. Umgekehrt ist es bei Parkinsonkranken, dass sie Sehstörungen haben. Oder im auditiven Bereich: Wenn dort die Synapsen in die falsche Richtung senden, dann kann es zu Stimmenhören oder akustischen Geräuschen kommen, die nicht da sind.
Die "falsche Richtung" ist abhängig von dem Spannungspotential, das eine Synapse sendet. Sendet sie zu viel, hat man psychotische Symptome in diesem Bereich. Sendet sie zu wenig, entstehen Parkinson und Negativsymptomatik.
Wir haben im Gehirn auch einen Teilbereich, der dafür zuständig ist, Menschen zu erkennen. Auch hierbei kann eine falsche Richtungssendung dazu führen, dass man ganz irreal Menschen sieht, die nicht da sind.
Körperhalluzinationen sind nichts anderes, als der Teilbereich im Gehirn, der für die Wahrnehmung des eigenen Körpers zuständig ist. Dabei können auch Körperteile verschwinden oder man sieht körperlich "mehr", als das, was man sehen sollte, bzw. was der Normalzustand ist.
Wie entsteht also eine Psychose? Eine Psychose entsteht dadurch, dass gleiche Reize ein Spannungspotential entwickeln, das dazu führt, dass der Synapsenfluss gestört ist. Das kann auch passieren, wenn man Drogen nimmt und die Synapsen überreagieren. Das kann bei einem Traumata führen, dass das Spannungspotential der Synapsen überreagiert. Ganz häufig ist es auch bei Studenten, die in ihren Laptop starren (dies sind immer die gleichen Reize, nämlich beim Starren auf den Laptop). Oder bei Fabrikarbeitern, die ganz monoton ihre Arbeit verrichten.
Was hilft?
Fünf Sachen:
1. Neuroleptika und Antidepressiva nehmen. Hierbei muss man unterscheiden, ob man Neuroleptika nehmen soll, die die Gehirnaktivität höher schrauben sollen oder verringern sollen. Neuroleptika sind nichts anderes, als dass man einen Stoff einnimmt, der im Darm ankommt. Dieser bildet eine Schutzschicht oder eine Leitungsschicht im Darm. Dadurch wird Nahrung anders aufgenommen. Wenn jetzt eine Schutzschicht um den Darm vorhanden ist (das ist bei Neuroleptika der Fall, die einen Widerstand bilden, z. B. Haldol), schraubt es die Darmaktivität runter. Was passiert jetzt? Das Immunsystem wird heruntergeschraubt, man hat einen Widerstand im Blut und die Synapsen arbeiten langsamer. Dadurch kommt es zu einer verringerten Gehirnaktivität. Viele Synapsen, die z. B. bei der Entstehung von Halluzinationen oder Wahn verantwortlich sind, gehen dann unter. Man stumpft ab, ist aber in besserer Verfassung, weil die Psychose runtergeschraubt wird und sich neue Synapsen und Synapsenverknüpfungen bilden. Umgekehrt ist es bei antriebslosen Psychosen von Vorteil, wenn man einen Stoff nimmt, der die Gehirnaktivität hoch schraubt (z. B. Abilify, Escitalopram, etc.). Dann werden Synapsen angeregt, ihr Spannungspotential zu erhöhen. Dies birgt aber die Gefahr, dass psychotisches Denken häufiger wird.
2. Über Nahrungsmittel
Wer Fisch ist, hat weniger Depressionen! Das kann ich auch erklären: Fisch schwimmt im Meer und hat im Gegensatz zu Fleisch als Material ein Protein, das gut leitet. Dadurch kommt es zu mehr Hirnaktivität. Umgekehrt kann man auch Psychose mit Nahrungsmitteln bekämpfen, dazu lässt man die leitfähigen Nahrungsmittel weg. Dazu gehören Zucker, raffinierte Kohlenhydrate, usw. Stattdessen sollte man bei Psychose Vollkornprodukte essen, falls man eine erhöhte Hirnaktivität hat. Auch Nüsse können dazu beitragen, Psychose zu verringern. Zucker ist dagegen ein Problem: Zuerst macht es euphorisch, weil es ganz stark das Gehirn leitet (das ist genauso wie bei Kokain) und danach sackt das Gehirn ab, man wird depressiv, deswegen einschränken. Das heißt: Nahrungsmittel, die leiten, sind gut bei Depression und Nahrungsmittel, die einen Widerstand leisten, sind gut bei Psychose!
3. Sport
Bei Antriebslosigkeit kann Sport helfen. Man trinkt dann automatisch mehr und außerdem wird das Gehirn aktiviert. Bei einer akuten Psychose muss man allerdings Sport meiden, da es zu noch mehr Gehirnaktivität führt.
4. Wasser
Wer optimal trinkt, der kann sich sicher sein, dass die Synapsen gut leiten. Wer zu viel trinkt, kriegt Psychose. Wer zu wenig trinkt, Depression.
5. Vitamine
Vitamin B3 in Überdosis scheint bei akuten psychotischen Störungen von Vorteil zu sein. Andere Vitamine und Mineralstoffe, wie Magnesium und Kalium können bei Depression helfen, sie helfen das Gehirn wieder zu leiten.
Im Prinzip ist dieses Wirkprinzip, dass etwas im Gehirn an der Blut-Hirn-Schranke leitet und nicht leitet, das was die Psychiatrie erreichen will. Man schraubt Gehirnaktivität runter oder hoch. Es kommt dann zu Nebenwirkungen. Das ist z. B. bei den widerstandsfähigen Medikamenten wie Haldol oder Leponex so, man hat dann Sehstörungen, fühlt sich abgestumpft, man nimmt die Welt zwar dann real wahr, aber gefühlsmäßig abgestumpft. Mehr kann die Psychiatrie nicht machen.
Schizophrenie ist von daher leider nicht heilbar, aber man kann trotz Medikamente und einigen Hinweisen ein gutes Leben führen.
hiermit möchte ich erklären, was Schizophrenie eigentlich ist.
Und zwar ist das ganz simpel. Wir nehmen die Umwelt durch Synapsen wahr. Das heißt, es gibt zig Millionen Verkabelungen im Gehirn, die unser Denken, unsere Wahrnehmung (auch die des eigenen Körpers) und das Fühlen der realen Welt bestimmen.
Im Normalfall ist es so, dass Synapsen einen Zustand haben, der sagen der einem Wahrheitswert entspricht, z. B. "Wahr". Dieser Zustand lässt uns die Realität so wahrnehmen, wie sie ist.
Was passiert jetzt, wenn wir unter Stress stehen, Traumata haben oder Drogen nehmen? Der Zustand "Wahr" wird zu einem Zustand, der von "Wahr" abweicht.
Was machen die Synapsen jetzt, wenn die neuronalen Netzwerke nicht mehr den Zustand "Wahr" haben? Sie bilden eine eigene Realität! Man kann auch sagen, dass die Elektrizität der Synapsen an den Synapsenenden in eine Richtung fließen. Bei Psychose ist diese Richtung gestört. Sprich: Die Synapsen funktionieren so, dass sie in zwei Richtungen senden! Wenn neuronale Netzwerke in die andere Richtung senden, dann kann es zu einer falschen Wahrnehmung fühlen.
Die falsche Wahrnehmung ist abhängig von Gehirnbereichen: Beispielsweise, das Sehen: Wenn es dort zu falscher Richtungssendung kommt, dann kann man eventuell Halluzinationen kriegen. Umgekehrt ist es bei Parkinsonkranken, dass sie Sehstörungen haben. Oder im auditiven Bereich: Wenn dort die Synapsen in die falsche Richtung senden, dann kann es zu Stimmenhören oder akustischen Geräuschen kommen, die nicht da sind.
Die "falsche Richtung" ist abhängig von dem Spannungspotential, das eine Synapse sendet. Sendet sie zu viel, hat man psychotische Symptome in diesem Bereich. Sendet sie zu wenig, entstehen Parkinson und Negativsymptomatik.
Wir haben im Gehirn auch einen Teilbereich, der dafür zuständig ist, Menschen zu erkennen. Auch hierbei kann eine falsche Richtungssendung dazu führen, dass man ganz irreal Menschen sieht, die nicht da sind.
Körperhalluzinationen sind nichts anderes, als der Teilbereich im Gehirn, der für die Wahrnehmung des eigenen Körpers zuständig ist. Dabei können auch Körperteile verschwinden oder man sieht körperlich "mehr", als das, was man sehen sollte, bzw. was der Normalzustand ist.
Wie entsteht also eine Psychose? Eine Psychose entsteht dadurch, dass gleiche Reize ein Spannungspotential entwickeln, das dazu führt, dass der Synapsenfluss gestört ist. Das kann auch passieren, wenn man Drogen nimmt und die Synapsen überreagieren. Das kann bei einem Traumata führen, dass das Spannungspotential der Synapsen überreagiert. Ganz häufig ist es auch bei Studenten, die in ihren Laptop starren (dies sind immer die gleichen Reize, nämlich beim Starren auf den Laptop). Oder bei Fabrikarbeitern, die ganz monoton ihre Arbeit verrichten.
Was hilft?
Fünf Sachen:
1. Neuroleptika und Antidepressiva nehmen. Hierbei muss man unterscheiden, ob man Neuroleptika nehmen soll, die die Gehirnaktivität höher schrauben sollen oder verringern sollen. Neuroleptika sind nichts anderes, als dass man einen Stoff einnimmt, der im Darm ankommt. Dieser bildet eine Schutzschicht oder eine Leitungsschicht im Darm. Dadurch wird Nahrung anders aufgenommen. Wenn jetzt eine Schutzschicht um den Darm vorhanden ist (das ist bei Neuroleptika der Fall, die einen Widerstand bilden, z. B. Haldol), schraubt es die Darmaktivität runter. Was passiert jetzt? Das Immunsystem wird heruntergeschraubt, man hat einen Widerstand im Blut und die Synapsen arbeiten langsamer. Dadurch kommt es zu einer verringerten Gehirnaktivität. Viele Synapsen, die z. B. bei der Entstehung von Halluzinationen oder Wahn verantwortlich sind, gehen dann unter. Man stumpft ab, ist aber in besserer Verfassung, weil die Psychose runtergeschraubt wird und sich neue Synapsen und Synapsenverknüpfungen bilden. Umgekehrt ist es bei antriebslosen Psychosen von Vorteil, wenn man einen Stoff nimmt, der die Gehirnaktivität hoch schraubt (z. B. Abilify, Escitalopram, etc.). Dann werden Synapsen angeregt, ihr Spannungspotential zu erhöhen. Dies birgt aber die Gefahr, dass psychotisches Denken häufiger wird.
2. Über Nahrungsmittel
Wer Fisch ist, hat weniger Depressionen! Das kann ich auch erklären: Fisch schwimmt im Meer und hat im Gegensatz zu Fleisch als Material ein Protein, das gut leitet. Dadurch kommt es zu mehr Hirnaktivität. Umgekehrt kann man auch Psychose mit Nahrungsmitteln bekämpfen, dazu lässt man die leitfähigen Nahrungsmittel weg. Dazu gehören Zucker, raffinierte Kohlenhydrate, usw. Stattdessen sollte man bei Psychose Vollkornprodukte essen, falls man eine erhöhte Hirnaktivität hat. Auch Nüsse können dazu beitragen, Psychose zu verringern. Zucker ist dagegen ein Problem: Zuerst macht es euphorisch, weil es ganz stark das Gehirn leitet (das ist genauso wie bei Kokain) und danach sackt das Gehirn ab, man wird depressiv, deswegen einschränken. Das heißt: Nahrungsmittel, die leiten, sind gut bei Depression und Nahrungsmittel, die einen Widerstand leisten, sind gut bei Psychose!
3. Sport
Bei Antriebslosigkeit kann Sport helfen. Man trinkt dann automatisch mehr und außerdem wird das Gehirn aktiviert. Bei einer akuten Psychose muss man allerdings Sport meiden, da es zu noch mehr Gehirnaktivität führt.
4. Wasser
Wer optimal trinkt, der kann sich sicher sein, dass die Synapsen gut leiten. Wer zu viel trinkt, kriegt Psychose. Wer zu wenig trinkt, Depression.
5. Vitamine
Vitamin B3 in Überdosis scheint bei akuten psychotischen Störungen von Vorteil zu sein. Andere Vitamine und Mineralstoffe, wie Magnesium und Kalium können bei Depression helfen, sie helfen das Gehirn wieder zu leiten.
Im Prinzip ist dieses Wirkprinzip, dass etwas im Gehirn an der Blut-Hirn-Schranke leitet und nicht leitet, das was die Psychiatrie erreichen will. Man schraubt Gehirnaktivität runter oder hoch. Es kommt dann zu Nebenwirkungen. Das ist z. B. bei den widerstandsfähigen Medikamenten wie Haldol oder Leponex so, man hat dann Sehstörungen, fühlt sich abgestumpft, man nimmt die Welt zwar dann real wahr, aber gefühlsmäßig abgestumpft. Mehr kann die Psychiatrie nicht machen.
Schizophrenie ist von daher leider nicht heilbar, aber man kann trotz Medikamente und einigen Hinweisen ein gutes Leben führen.