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Psychose & Schizophrenie Forum❤️

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Weiß nicht mehr weiter

Liebe Andrea, ich fühle mit dir. Triff dich nicht mit ihm, wird nichts bringen (eher was Negatives). Weiter alles dokumentieren, (dein Sohn auch) und immer wieder bei der Klinikambulanz und beim Sozialpsychiatrischen Dienst auf der Matte stehen. Immer wieder erzählen, dass er droht, sich umzubringen, wenn du nicht zurückkommst, dann werden sie ihn doch mal eine Weile in der Klinik behandeln, denke ich jedenfalls. Mehr fällt mir auch grad nicht ein.
Liebe Grüße, Nina
 
Es ist schon enorm dass es nicht erkannt wird, da hast du wirklich Pech. Ich würde schon sagen dass es zu den Symptomen der Psychose gehört was dein Mann so macht. Nur, er macht sich damit alles selbst kaputt und wird von deiner Familie irgendwann gemieden. Wer weiss was noch alles passieren muss bis er endlich eingewiesen wird. Mir tuts echt leid für dich dass du alles mit ansehen musst, ich hoffe du kannst dich bei deinen Freunden etwas entspannen.
 
Sorry, ich nochmal. Habe eben erfahren, dass er den Chef meines Sohnes angerufen unt total verleugnet hat. Hat irgendwas davon erzählt, dass mein Sohn ihn halb tot geschlagen hat, usw. Gut, mein Sohn hat dann alles seinem Chef erzählt und die Sache ist geklärt. Er hat mir ja nur Liebesbriefe geschrieben, aber jetzt kommt nix mehr. Jetzt ist er mit Anrufen beschäftigt. Und ich Idiotin wollte mich noch mit ihm treffen und über alles reden. Ist das auch ein Symptom einer Psyhiose (das Anrufen und schlecht machen) oder ist das eher narrzistisch oder psychiopathisch. Es gibt einfach keine Ruhe mehr. Ist so, als wolle er uns alle vernichten, versucht es jedenfalls. Diese Stimmungsumbrüche sind doch echt krankhaft und in der Klinik haben sie gesagt, er wäre gesund, solle nur seine Tabletten weiternehmen.
Hat er denn vorher schon narzisstische Züge gehabt? Dann wäre das eine Kombination aus Wahn und Narzissmus , so oder so kann er nicht klar denken und muss behandelt werden. Ich würde dennoch weiterhin alles dokumentieren , alle Unterschriften, du könntest mit dem Psychiater ein Telefontermin nutzen, vorher alles dokumentierte einmal auflisten und ihm dann erzählen und auch erwähnen, das alle unterschrieben haben. Laut gesetz sollte er dann länger eingewiesen werden können und darauf würde ich pochen.
Mal sehen, was er dann sagt.
Man kann auf diese Weise vielleicht noch weitere "Anschläge" von ihm verhindern.
 
Ich bekomme gleich einen Rückruf von einer Rechtsanwältin und wahrscheinlich heute noch einen Termin. Der Chef meines Sohnes hat auch gemerkt, daß was mit dem nicht stimmt. Falls ich einen Termin bekomme, lass es kosten, was es wolle, werde ich alles angehen. Noch gestern schreibt er mir die schönsten Liebesbriefe und heute wieder so. Das kann ich nicht mehr. Er zerstört leider alles. Ich habe jetzt auch etwas Angst wegen meiner Enkelin. Ich hasse mich grad mal selber, dass ich auf ihn hereingefallen bin, ich meine, dass ich ihn geheiratet habe, obwohl mich alle davor gewarnt haben. Jetzt habe ich dadurch meine Familie auch fast verloren. Menno, menno.
 
Ich bekomme gleich einen Rückruf von einer Rechtsanwältin und wahrscheinlich heute noch einen Termin. Der Chef meines Sohnes hat auch gemerkt, daß was mit dem nicht stimmt. Falls ich einen Termin bekomme, lass es kosten, was es wolle, werde ich alles angehen. Noch gestern schreibt er mir die schönsten Liebesbriefe und heute wieder so. Das kann ich nicht mehr. Er zerstört leider alles. Ich habe jetzt auch etwas Angst wegen meiner Enkelin. Ich hasse mich grad mal selber, dass ich auf ihn hereingefallen bin, ich meine, dass ich ihn geheiratet habe, obwohl mich alle davor gewarnt haben. Jetzt habe ich dadurch meine Familie auch fast verloren. Menno, menno.
Wenn du sagst, dass dich alle vor ihm gewarnt haben, also hatte er doch schon diesen Narzissmus vorher?
 
Jetzt hat grad das Gesundheitsamt angerufen, haben alles von der Polizei protokolliert, aber die zuständige Sachbearbeiterin wäre erst morgen wieder da. Soll ich morgen wieder anrufen. Habe alles erzählt und die meinten, das mit Anwältin wäre schon gut. Den Psychiater rufe ich gleich nochmal an.
 
Ok, in dem Fall ist wohl die Anwältin tatsächlich sinnvoll, wer weiß welche Pläne er noch schmiedet und vielleicht kann sie genau sagen, wie man am besten vorgeht.
 
Jetzt hat grad das Gesundheitsamt angerufen, haben alles von der Polizei protokolliert, aber die zuständige Sachbearbeiterin wäre erst morgen wieder da. Soll ich morgen wieder anrufen. Habe alles erzählt und die meinten, das mit Anwältin wäre schon gut. Den Psychiater rufe ich gleich nochmal an.
Bei all dem Streit solltest du bedenken das er immer noch krank ist und dein Mann, also er sich wegen seiner Erkrankung so benimmt.
Da er schon mit Selbstmord gedroht hat, solltest du auch so maßvoll bleiben und ihm die Chance geben sich in Behandlung zu begeben damit du etwa im Gegenzug ihm entgegenkommst.

Dein Mann scheint ja spät erkrankt zu sein, von daher spricht einiges gegen eine richtige Schizophrenie, da die ja meist schon zwischen 20-30 ausbricht. Du hast am Anfang etwas von vor 7 Jahren geschrieben und dann müsste er ja schon etwas älter sein.
Vielleicht hat er keine klassische Schizophrenie.

Antipsychotika nehmen auch andere Betroffene sehr ungern ein, dazu kommt das Risperidon eher ein Wirkstoff ist, der schlecht verträglich ist, also man ist zwar von der psychotischen Symptomatik geschützt, er wäre handzahm, nur schränkt das alles trotzdem sehr ein. Von daher wäre vielleicht die Frage, ob er sich zu einem anderen besser verträglichen Antipsychotikum wie Aripiprazol vielleicht überreden lässt, damit dieser Aufstand aufhört.

Beim Risperdal konnte ich damals gar nix mehr, was sich sehr deprimierend anfühlen kann, von daher wäre mit der Medikamente-Einnahme es Empathievoll anzugehen eine Möglichkeit ihm einerseits verständlich zu machen das du auf seiner Seite bist und verstehst, warum er dieses Medikament ablehnt, aber andererseits ihn zu verstehen gibst, dass ihr eine Lösung für das Problem braucht und es auch besser verträgliche Antipsychotika, als das Risperidon gibt.
Im Grunde ist es wichtig das er irgendein Antipsychotikum nimmt, mit dem er zurechtkommt, dann ist das Verständnis für die Notwendigkeit auch besser.
Das Medikamentethema ist eben sensibel, aber das wäre in so einer Situation das Einzige, was ihn aus der Psychose holt. Du könntest ihn etwa fragen, ob er schonmal Aripiprazol (Abilify) hatte, was ein deutlich besser verträglicher Wirkstoff sein soll, ob er dann vielleicht bereit wäre das Antipsychotikum zumindest so lange einzunehmen, bis er sich stabilisiert hat.

In so einer Situation braucht man als Betroffener eine Bezugsperson die keine einseitige Partei (aufseiten der Therapeuten etc.) zeigt. Vielleicht erwischt du ihn ja mal, wenn er zugänglicher ist, da die Schizophrenie häufig auch Schubweise mal stärker und mal schwächer ist. Wenn du ihm zu verstehen gibst, dass Risperidon wirklich kein gut verträglicher Wirkstoff ist aber er trotzdem etwas braucht, dann kannst du ihn zu etwas Verträglicheren vielleicht überreden wo man später dann immer noch schauen kann wie er es für sich optimiert.
 
Ich habe alles versucht, ihm zu helfen. Irgendwann ist auch mal Schluss.Habe keine Lust, die Whatsapp einzustellen, die er schreibt. Ich glaube, da würden viele das anders sehen. Er hatte alle Chancen. Ist immer noch total psychotisch drauf. Weiß noch nicht mal mehr, dass wir verheiratet sind. Will Ringe kaufen und mich dann fragen, aber erst will er meine Familie verhaften lassen, weil die mich entführt hätte. Genau, alles klar. Ich hab es noch probiert, mich gütlich mit ihm zu einigen. Wollte mich sogar mit ihm treffen, aber nachdem der Telefon-Terror wieder anfing, habe ich lieber Abstand genommen. Ich werde jetzt alles die Anwältin regeln lassen. Das ist mir jetzt doch am sichersten.

PS. Er nimmt nur, was der Arzt anordnet. Soviel, wie ich weiss, hat seine Exfamilie auch viel durchgemacht. Und die erste Psychose hatte er 2011, also die erste, die krankenhaustechnisch behandelt wurde.
 
Das hört sich nach einer beginnenden Demenz an, wenn er nicht mal mehr weiss, dass ihr verheiratet seid.

Ich würde ihn mal diesbezüglich untersuchen lassen.

Meine Mutter hatte 3 Jahre lang Demenz bevor sie letzten Sommer verstarb. Ich kenne die Symptome. Zum Schluss hat sie nicht mal mehr ihren Sohn erkannt.

Es gibt 3 Stufen von Demenz. Kannst ja mal googeln.

Ich bezweifle langsam, dass es sich "nur" um eine Psychose handelt.
 
PS. Er nimmt nur, was der Arzt anordnet. Soviel, wie ich weiss, hat seine Exfamilie auch viel durchgemacht. Und die erste Psychose hatte er 2011, also die erste, die krankenhaustechnisch behandelt wurde.
Du meintest ja das er Risperidon seit 1,5 Jahren abgesetzt hat und das wohl in keiner Absprache mit dem Arzt war, also er müsste das heute wohl noch einnehmen, hat es aber eigenständig (ohne Arzt?) abgesetzt

Insofern verträgt er das Risperidon schlecht, wenn er keine Bereitschaft zeigt es einzunehmen und da müsste er beim Psychiater aktiv nach einem anderen Antipsychotikum fragen.
Aripiprazol (Abilify) oder Cariprazin (Reagila), vielleicht auch Ziprasidon nach so etwas könnte man direkt fragen, da diese deutlich verträglicher als das Risperidon ist.

Risperidon empfand ich auch als Gift, also wenn man hinterher behinderter ist also vorher mit der Erkrankung, dann ist es schwer so eine Therapie anzunehmen. Insofern verstehe ich deinen Mann auch ein Stückweit.

Vom Risperidon wirst du ihn kaum überzeugen können, also wären eben andere Wirkstoffe überhaupt ein Ansatzpunkt damit dein Mann überhaupt erfährt das es verträglicheres gibt, worauf er sich da bei guter Gesprächsführung vielleicht auch einlässt.

Ansonsten wenn sein Psychiater dir keine Hilfe geben kann, dann solltest du vielleicht zu einem anderen Psychiater gehen und die ganze Situation schildern, da das eigentlich ein Unding ist, gerade auch weil er wegen der Suiziddrohung in der Klinik war.

Klingt also alles verstrickt fast schon wie eine fiktive Geschichte, da man bei Eigen- und Fremdgefährdung auch als Psychiater handlungsfähig ist.

Ich kann dir nur sagen das man als Betroffener eine Bezugsperson braucht und das bist du ja für ihn, du müsstest im Grunde ihn überreden ein anderes Medikament, statt Risperidon einzunehmen, da diese Situation untragbar ist und er ein Risiko für die Familie und sich selbst darstellt. Man kann da ja versöhnlich rangehen, das Sertralin nimmt er ja auch, was in so einer Akutsituation auch eher Problematisch ist.

Ich dachte du hast geschrieben das er vor 7 Jahren(?) erkrankt ist, jetzt war er das erste mal 2011 in der Klinik, war übrigens bei mir auch so. Ich hatte auch solche Liebesschwüre und so scheiß gemacht, also frage mich langsam, ob deine Geschichte ernst gemeint ist, da ich selbst Online viele Jahre gemobbt worden bin und es ja immer auch Leute gibt, die so etwas lustig finden.

Wie gesagt dein Mann liebt dich ja, hat dich als Bezugsperson, dann wird er doch mit dir über die Medikamente reden können. Bei einer Psychose braucht man ein Antipsychotikum, da ist also das Antidepressivum keine Primäre Behandlung und SSRIs können auch Psychosen noch zusätzlich befeuern, wenn man tief in der Psychose wie du es von ihn beschreibst, steckt.

Am einfachsten wäre wirklich, wenn du deinen Mann nimmst, mit ihm zum Psychiater gehst und er sich dann ein besser verträgliches Antipsychotikum als Risperidon geben lässt was er sich ja weigert einzunehmen.
 
Ansonsten Psychiater wechseln wäre auch noch eine Option, da man in so einen Fall eben eine Zwangseinweisung und Therapie in der Klinik machen kann, bis seine Symptome im Griff sind und er wieder Mündig/halbwegs normal ist.

Was will man in so einer Situation auch weiter machen(?), da bei einer akuten Psychose eben Antipsychotika manchmal oder meistens unabdingbar sind. Er braucht eine Alternative zum Risperidon!

Euren Rosenkrieg wäre schön, wenn wir hier vom Forum fernhalten, also wir kennen ja manche Symptome von uns selbst, was will man ihm und euch weiter raten? Ein Keil zwischen euch zu jagen und dabei schlimmeres herauszufordern, bringt ja nix da die Situation so schon belastend ist und so etwas auch im Suizid oder Familiendrama enden kann.

- Er ist krank, kann nix zu seinen Symptomen und merkt das selbst nicht richtig.
- Eigen- und Fremdgefährdung liegt vor.

Bleibt also nur das du ihn dazu überredest sich etwas anderes Antipsychotisches geben zu lassen oder Risperdal.
Oder eine Zwangseinweisung, wobei du da auch zu einem anderen Psychiater geben könntest, wenn der Aktuelle anscheinend inkompetent ist, bzw. euch allein mit diesen Problemen lässt.

=> Du solltest die Situation eher entschärfen als eine Front aufzubauen, denn dann hat er gar keinen mehr.
 
@Maggi
Du hast geschrieben: "Am einfachsten wäre, wenn du deinen Mann nimmst, mit ihm zum Psychiater gehst ...". Wenn ich Andrea richtig verstanden habe, hat sie ja schon alles versucht, um ihn dazu zu bewegen, mit ihr zum Psychiater zu gehen und er hat es verweigert. Und sie schrieb, dass der Psychiater das Risperidon abgesetzt hat. Er wurde ja schon mit der Polizei in die Klinik eingeliefert und nach einem Tag wieder entlassen. Ich sehe da im Moment ehrlich gesagt nicht, was sie noch tun könnte, ohne sich selbst zu gefährden nach so massiven Drohungen, da wäre ich auch erstmal sehr vorsichtig, denn es sieht ja so aus, dass sie bisher von den entsprechenden Stellen wenig bis keine Unterstützung bekommen hat.
 
Es ist oft nicht möglich, jemanden, der sich in einem solchen Zustand befindet, zu etwas zu überreden (beispielsweise, Medikamente einzunehmen), wenn sich der Betroffene als gesund und alle anderen als krank betrachtet.
 
Ich persönlich habe die erste Psychose bei oder mit ihm erlebt, vor sieben Jahren. Davor hatte er es ja auch schon und ich kenne halt Arztbriefe seit 2011. Und damals war er einsichtig und ist selbst in die Klinik gegangen. Nun ich habe wirklich alles, alles versucht, aber ich komme einfach nicht an ihn heran. Der Psychiater hat das Risperidon abgesetzt, habe ich auch so geschrieben. Dass er jetzt so massiv meine Familie bedroht, sogar versucht, dass mein Sohn seine Arbeitsstelle verliert, geht jetzt mal gar nicht. Auch wir haben Angst, dass er bald hier auftaucht. Er kennt die Adresse von früher, weil wir mal zusammen hier waren. Ja und dann fängt das Problem mit der Polizei wieder an, weil er ja so aggro ist und sich leider Immer noch für allmächtig hält. Er muss nicht allein sein, denn er hat zwei leibliche Kinder. Das hier ist kein Rosenkrieg, auch wenn es von dem ein oder anderen so aufgefasst wird. Ich bin unendlich traurig, dass er sich selber alles kaputt macht, aber wie Nina schon schrieb, irgendwann ist auch mals Selbstschutz notwendig. Danke schön, dass Ihr mir wenigstens zugehört habt in meiner Not.
 
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