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Schizophrenie und Psychose – Forum für evidenzbasierte Hilfe

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

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➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Weiß man in einer Psychose, dass das erlebte eine Psychose ist?

Ich wäre froh gewesen den Wahn als solchen zu erkennen, aber Pustekuchen erst im Nachhinein setzt die Kognition wieder ein. Darum sind ja auch Frühwarnzeichen wichtig, das ist so der Moment in dem man noch umkehren kann, bevor der Wahn seine Fänge ausstreckt.
Ich bin mir im Nachhinein ganz klar über den Wahn geworden und habe erkannt wie er mich anspricht, das ist vielleicht was man tun kann, die Psychose im Nachhinein zu analysieren. Ich glaube das könnte helfen, aber ein sicherer Schutz nicht erneut wieder psychotisch zu werden ist es vielleicht nicht.
 
Ok und obwohl du das wusstest warst du trotzdem noch in der Psychose gefangen?
Verstehe das nicht ganz, wenn man es weiß, warum ist es dann noch eine Psychose?
Ich hatte das auch! Ich merkte das ich Dinge anders wahrgenommen habe und wollte so schnell wie möglich wieder zurück in die Realität, da ich wusste wenn ich’s nicht schaffe frühzeitig rauszukommen, dass die Psychose dann erst richtig los geht und ich dann nicht mehr merke das ich mich gerade in einer befinde.
 
Hallo,

ich hatte hier schon öfters mal Fragen gestellt, ich selbst leide nicht an einer Psychose oder Schizophrenie und hätte erneut eine Frage an Betroffene.

Wollte mal wissen ob einer der gerade eine Halluzination hat, an Verfolgunswahn leidet oder Stimmen hört, er das weiß das er diese Dinge erlebt weil er gerade eine Psychose hat oder denkt er das sei jetzt die Realität?

Frage deshalb, weil es Menschen gibt die an einer Zwangsstörung leiden und sich zwanghaft einreden sie würden vielleicht an einer Psychose leiden, weil sie ähnliche "Symptome" haben die aber nur Angstgedanken sind. Ihnen wird gesagt solange man sich Gedanken darüber machen kann, leidet man nicht an einer Psychose.

Mir wurde immer von Psychologen und auch von Psychiatern gesagt, das man die Symptome als seine Realität wahrnimmt und nicht mehr überprüfen kann ob das jetzt nun eine Psychose ist oder nicht.


Was sagt ihr dazu?
Wenn du Angst hast an einer Psychose zu leiden dann hast du keine Psychose. Eine Halluzination ist keine Psychose, bei einer Psychose wird deine Wahrnehmung, dein unterbewusstes und bewusstes Denken so verändert, dass du das nicht mehr beeinflussen kannst, deine Wahrnehmung verschiebt deinen Sinn für Realität (was ist real, was ist nicht real) und du kannst Halluzination nicht mehr von der Realität unterscheiden, du kannst auch nicht mehr selbstständig aktiv oder passiv denken, also kannst du dir auch nicht mehr einreden dass du krank bist.

Wenn die Psychose noch stärker wird kannst du nicht einmal mehr wahrnehmen was passiert, dass ist dann wie ohmächtig werden, schwarz vor Augen werden und ohne Erinnerung oder Wahrnehmung in unterschiedlichen Situationen wach zu werden ohne zu wissen wie man dorthin gekommen ist. Dabei wirst du aber nicht ohmächtig und fällst einfach um, du lebst und interagierst mit deiner Umwelt ohne dass du das wahrnimmst.
Zum Beispiel siehst du dir gerade die Nachrichten an sitzt in dem Couch Stuhl, dir wird in weniger als 1 Sekunde schwarz vor Augen, als du die Augen wieder öffnet steht du auf einmal mit einer Winterjacke angezogen mit Stiefeln in einer U-Bahn ohne zu wissen wie du dorthin gekommen bist, ohne zu wissen wo du hin möchtest und ohne diese Gedanken überhaupt wahrnehmen zu können (diese Gedanken, Bewertung der Situation bildet sich dann Monate nach Ende der Psychose wenn du dann überhaupt in der Lage bist dich an solche Momente erinnern zu können).
 
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