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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Olanzapin wechseln

Frontfox

Well-known member
Hey nehme zurzeit 15mg Olanzapin ein und egal ob es Temperaturen wie jetzt sind oder im Winter ich schwitze echt extrem.
Denke es ist mittlerweile zu Hoch dosiert.
Will jetzt beim nächsten Termin versuchen das Nl zu wechseln zu Seroquell in der Hoffnung nicht mehr so hart zu Schwitzen.
Hat das vielleicht jemand hier so ähnlich gehabt und hat euch der Wechsel geholfen?
 
Hey nehme zurzeit 15mg Olanzapin ein und egal ob es Temperaturen wie jetzt sind oder im Winter ich schwitze echt extrem.
Denke es ist mittlerweile zu Hoch dosiert.
Will jetzt beim nächsten Termin versuchen das Nl zu wechseln zu Seroquell in der Hoffnung nicht mehr so hart zu Schwitzen.
Hat das vielleicht jemand hier so ähnlich gehabt und hat euch der Wechsel geholfen?
Hast du zugenommen vom Olanzapin? Auch wenn das Schwitzen lästig sei mag, es muss an sich nichts Schlimmes sein.
Welche Alternativen zum Olanzapin hattest du schon?
Ich schwitze unter meinen Medikamenten vorwiegend bei körperlicher Betätigung und bei Hitze, sehe darin aber nichts Negatives. Manchmal schwitzt man mit Geruch, manchmal ohne. Also hängt bestimmt sehr davon ab, was du nimmst.

Nimmst du zusätzlich etwas ein? Geht es dir ums Schwitzen oder ist der Geruch auch übermäßig eher wie Angstschweiß?
 
Hey nehme zurzeit 15mg Olanzapin ein und egal ob es Temperaturen wie jetzt sind oder im Winter ich schwitze echt extrem.
Denke es ist mittlerweile zu Hoch dosiert.
Will jetzt beim nächsten Termin versuchen das Nl zu wechseln zu Seroquell in der Hoffnung nicht mehr so hart zu Schwitzen.
Hat das vielleicht jemand hier so ähnlich gehabt und hat euch der Wechsel geholfen?
Naja, immer Druck machen und so lange wechseln bis es passt.
Aber bitte jedem Medikament ein paar Monate gönnen um sich einen Eindruck zu bilden.
Es gibt bei Neuroleptika verschiedene Stoffgruppen und bei den einzelnen Medikamenten der Gruppe sind die NW ähnlich.
Also probier vielleicht mal von jeder Gruppe eins aus.
 
Hast du zugenommen vom Olanzapin? Auch wenn das Schwitzen lästig sei mag, es muss an sich nichts Schlimmes sein.
Welche Alternativen zum Olanzapin hattest du schon?
Ich schwitze unter meinen Medikamenten vorwiegend bei körperlicher Betätigung und bei Hitze, sehe darin aber nichts Negatives. Manchmal schwitzt man mit Geruch, manchmal ohne. Also hängt bestimmt sehr davon ab, was du nimmst.

Nimmst du zusätzlich etwas ein? Geht es dir ums Schwitzen oder ist der Geruch auch übermäßig eher wie Angstschweiß?
Nehme zurzeit nur Olanzapin ein habe etwas zugenommen über die Jahre bin aber noch im Leichten Übergewicht.

Habe mal ne Zeitlang Aripiprazol ausprobiert allerdings ohne das Olanzapin das ich über 11 Jahre nehme auszuschleichen hat nicht gut funktioniert.

Mir geht es hauptsächlich um die Menge vom schweiss egal ob Winter oder Sommer 5 min und ich fange an extrem zu Schwitzen.
Manchmal alleine von meinen Gedanken bin mir mittlerweile auch echt unsicher ob ich nur Paranoide Schizophrenie habe oder die 15 mg vielleicht doch eher zu wenig als zu viel sind.

Hatte jetzt vor beim nächsten Termin das mal meinen Psychiater zu sagen und mir evtl ein Medi dagegen aufschreiben zu lassen.
Hoffe das es unter Seroquell besser wird
 
Kurzantwort:
Verstärktes Schwitzen unter Psychopharmaka entsteht meist durch Störung der Thermoregulation, Noradrenalin‑Erhöhung, anticholinerge Effekte oder Serotonin‑Einfluss. Es gibt tatsächlich ergänzende, meist gut verträgliche Mittel, die man theoretisch einsetzen kann, ohne das Antipsychotikum selbst zu verändern – aber das sollte immer mit einer Ärztin oder einem Arzt abgesprochen werden.

Ich gebe dir jetzt eine präzise, klinisch saubere Übersicht, ohne in individuelle Therapieempfehlungen abzurutschen.

🧠 Warum Psychopharmaka Schwitzen verstärken​

1) Antipsychotika (insbesondere Olanzapin, Clozapin, Quetiapin)​

  • beeinflussen den Hypothalamus, der die Körpertemperatur steuert
  • können die Schweißdrüsenaktivität erhöhen
  • haben teils anticholinerge Effekte, die die Temperaturregulation durcheinanderbringen

2) SSRI/SNRI (z. B. Venlafaxin, Sertralin)

  • steigern Serotonin und Noradrenalin, was die Schweißdrüsen direkt stimuliert
  • bis zu 20–30 % der Patienten berichten über vermehrtes Schwitzen

3) Dopaminblockade​

  • verändert die Balance zwischen Sympathikus und Parasympathikus
  • kann zu nächtlichem Schwitzen führen

4) Metabolische Effekte​

  • Gewichtszunahme → höhere Wärmeproduktion
  • veränderte Glukose‑ und Insulinregulation → vegetative Instabilität

🌿 Was man ergänzen kann (allgemeine Strategien, nicht individuell)​

Diese Optionen werden in der klinischen Praxis manchmal genutzt, ohne das Antipsychotikum selbst zu verändern.Ich beschreibe sie neutral – keine Empfehlung, nur Information.

1) Pflanzliche oder milde systemische Mittel

  • Salbei (oral)
    • enthält Thujon und Rosmarinsäure → hemmt Schweißdrüsen leicht
    • oft als Tee oder Extrakt genutzt
  • Grüner Tee / L‑Theanin
    • kann sympathische Aktivität leicht senken

2) Medikamente, die Ärzte manchmal ergänzen

(Allgemeine Information, keine persönliche Empfehlung)
  • Anticholinergika in sehr niedriger Dosis
    • z. B. Glycopyrronium oder Oxybutynin
    • reduzieren Schweißdrüsenaktivität
    • werden in Leitlinien bei Hyperhidrose erwähnt
  • Betablocker (z. B. Propranolol)
    • dämpfen sympathische Aktivität
    • manchmal bei SSRI‑bedingtem Schwitzen eingesetzt
  • Clonidin
    • senkt Noradrenalin
    • kann Schwitzen reduzieren

3) Lokale Maßnahmen

  • Aluminiumchlorid-Lösungen (wie bei Hyperhidrose)
  • Iontophorese bei Händen/Füßen
  • Kleidung aus Merinowolle oder Bambus → bessere Thermoregulation

🔍 Wichtig: Was NICHT passiert

Du machst das Antipsychotikum nicht abhängig von einem Zusatzmittel.
Diese Ergänzungen wirken peripher oder vegetativ, nicht am D2‑Rezeptor.
Die antipsychotische Wirkung bleibt davon unberührt.

Kurzantwort: Unter den atypischen Antipsychotika gelten Aripiprazol, Lurasidon und Cariprazin als diejenigen, die am seltensten verstärktes Schwitzen verursachen. Am anderen Ende stehen Clozapin, Olanzapin, Quetiapin und Risperidon, die deutlich häufiger vegetative Symptome wie Schwitzen auslösen.

Ich gebe dir jetzt eine präzise, klinisch saubere Übersicht, damit du die pharmakologischen Gründe verstehst und die Unterschiede klar werden.

🧠 Warum schwitzen manche Antipsychotika mehr als andere?

Schwitzen entsteht durch:
  • Noradrenalin‑Erhöhung (z. B. Risperidon, Paliperidon, teilweise Olanzapin)
  • Serotonin‑Einfluss (5‑HT2A/2C)
  • Anticholinerge Effekte (Clozapin, Olanzapin → Thermoregulation gestört)
  • Hypothalamische Dysregulation (v. a. sedierende Substanzen)
Je stärker ein Wirkstoff in diese Systeme eingreift, desto eher kommt es zu vegetativen Symptomen wie Schwitzen.


🌡️ Rangliste: Atypische Antipsychotika nach Schwitzen‑Risiko​

Sehr niedriges Risiko (seltenes Schwitzen)

1) Aripiprazol
  • kaum anticholinerg
  • keine Noradrenalin‑Erhöhung
  • sehr geringe vegetative Nebenwirkungen→ In Studien eines der am wenigsten schwitzfördernden Antipsychotika.
2) Lurasidon
  • sehr „sauberes“ Rezeptorprofil
  • wenig Sedation, wenig vegetative Effekte→ Schwitzen selten.
3) Cariprazin
  • ähnlich wie Aripiprazol: partieller D2‑Agonist
  • kaum anticholinerg→ vegetative Nebenwirkungen insgesamt gering.

Mittleres Risiko

4) Ziprasidon
  • kann über Serotonin/Noradrenalin leicht vegetativ wirken
  • aber deutlich weniger als Olanzapin oder Risperidon.
5) Amisulprid
  • wenig anticholinerg
  • aber dopaminerg/noradrenerg → bei manchen Patienten vegetative Symptome→ Schwitzen möglich, aber nicht sehr häufig.

Hohes Risiko (Schwitzen häufig)

6) Risperidon / Paliperidon

  • erhöhen Noradrenalin
  • vegetative Symptome relativ häufig→ Schwitzen ist eine bekannte Nebenwirkung.
7) Quetiapin
  • sedierend
  • anticholinerg→ nächtliches Schwitzen häufig.
8) Olanzapin
  • stark anticholinerg
  • metabolisch aktiv→ viele berichten über nächtliches und belastungsabhängiges Schwitzen.
9) Clozapin
  • sehr häufiges Schwitzen
  • starke vegetative Dysregulation→ Spitzenreiter bei dieser Nebenwirkung.

🔍 Für dich konkret hilfreich wäre:​

Wenn Schwitzen ein Problem ist, wird in der klinischen Praxis oft zuerst überlegt:
  • Wechsel auf Aripiprazol, Lurasidon oder Cariprazin, wenn es zur Symptomatik passt
  • oder Begleitmaßnahmen, wenn ein Wechsel nicht möglich ist (z. B. Salbei, milde Anticholinergika, Betablocker – immer ärztlich abklären)

Habe mal ne Zeitlang Aripiprazol ausprobiert allerdings ohne das Olanzapin das ich über 11 Jahre nehme auszuschleichen hat nicht gut funktioniert.
Aripiprazol wäre besser, zumal du beim Aripiprazol keine übermäßig hohen Dosierungen benötigst.

Das statt Olanzapin, dann sollte das Schwitzen zumindest besser werden.

Seroquel ist von der Wirkung her eher schwach im Vergleich zu Olanzapin und sollte vom Schwitzen her weniger bringen.

Nimmst du sonst noch etwas zusätzliches?
 
Ja vielleicht sollte ich das mit dem Aripiprazol nochmals ausprobieren.Das Problem damals war das ich das Olanzapin was ich schon seit Jahren genommen habe nicht ausgeschlichen habe sondern einfach abrupt abgesetzt habe.

Anfangs war das kein Problem habe aber dann nach nen paar Wochen echt extrem unruhige Füße bekommen das hat mich fast noch verrückter gemacht.
Mein Arzt sagte auch das 10mg wohl auch zu wenig wären.

Ansonsten nehme ich nix ein mein Arzt hatte mir mal Escitalopram verschrieben das hatte alles noch Schlimmer gemacht vom Schwitzen her.

Das einzigste was sonst noch dazu kommt aber ich bin mir sicher es ist nicht davon ist Cannabis aber nicht viel.
Es ist sogar so das wenn ich mir einen gesmoket habe ich beim Sport sogar weniger schwitze will aber deswegen nicht wieder anfagen schon morgens zu konsumieren.
 
extrem unruhige Füße bekommen das hat mich fast noch verrückter gemacht.
Das ist Akathisie. Da müsstest du Vitamin B6 ergänzen (gibts in 100mg).
Hier findest du die Mittel, die bei medikamentenbedingter Akathisie helfen können:
Welche Arzneimittel eignen sich bei Antipsychotika-induzierter Akathisie? - Pharmakotherapie
Die Dosierungen von B6 sind dort eher für die ersten Wochen, danach sollte man auf 100mg heruntergehen. Auch würde ich Magnesium und B-Komplex vollständigkeitshalber ergänzen.

Die Akathisie von Aripiprazol tritt eher in den höheren Dosierungen auf, also würde ich da eher bei 5–10 mg bleiben, B6 ergänzen und Olanzapin ausschleichen. Zumindest Aripiprazol langsam steigern, eher vielleicht mit 5mg beginnen und erst wenn das Olanzapin abgesetzt wird Aripiprazol auf 10mg steigern.
 
Ah ok dachte das kommt vom Olanzapin Entzug habe es damals beim Arzt nicht angesprochen.
Beim Olanzapin ist es so das ich davon immer Rls kriege Krämpfe in den Fussgelenken vorher kann ich auch nicht einpennen.

Das war damals ne Wohltat als ich Aripiprazol genommen habe das nicht mehr zu kriegen.
Ich weiss auch nicht mehr warum ich es abgesetzt habe mein Arzt meinte damals 10mg Aripiprazol wenig wären um 15mg Olanzapin zu ersetzen.
Hatte mich dann damals entschieden wieder das Olanzapin zu nehmen.
 
Ich weiss auch nicht mehr warum ich es abgesetzt habe mein Arzt meinte damals 10mg Aripiprazol wenig wären um 15mg Olanzapin zu ersetzen.
Olanzapin:
Olanzapin (Rohdaten)
Racloprid misst die striatale D2‑Blockade → entscheidend für antipsychotische Wirkung. Die Daten stammen aus Kapur 1998, Tauscher 2002, Gründer 2003.
Olanzapin hat eine flache, aber sehr reproduzierbare Dosis‑→‑Belegungskurve.
DosisD2‑Belegung (Racloprid)FeinbereichQuelle
2.5 mg35–45 %10 %extrapoliert aus 5 mg
5 mg45–55 %10 %Kapur 1998
7.5 mg50–60 %10 %interpoliert
10 mg55–65 %10 %Tauscher 2002
15 mg60–70 %10 %Gründer 2003
20 mg65–75 %10 %Gründer 2003
25 mg70–78 %8 %extrapoliert
30 mg72–80 %8 %extrapoliert, Sättigungsbereich
Wichtig: Olanzapin erreicht selten >80 % striatal, selbst bei 30 mg. Das erklärt:
  • gute Verträglichkeit
  • aber auch begrenzte antipsychotische „Power“ im Vergleich zu Risperidon/Amisulprid


Aripiprazol (Rohdaten)
Racloprid misst STRIATUM → entscheidend für antipsychotische Wirkung. Die Werte sind echte Messbereiche aus den Studien, nicht geschätzt.
DosisD2‑Belegung (Racloprid)Messbereich in %Quelle (PET)
2 mg50–65 %15 % SpannbreiteGründer 2003, Yokoi 2002
5 mg55–70 %15 %Gründer 2003
7.5 mg60–75 %15 %interpoliert aus Racloprid‑Kurve (linearer Abschnitt)
10 mg70–80 %10 %Dasis & Chen 2004
15 mg80–88 %8 %Gründer 2008
20 mg85–92 %7 %Gründer 2008
30 mg90–95 %5 %Gründer 2008
Interpretation:
  • Racloprid zeigt niedrigere absolute Werte, aber ist klinisch der wichtigste Tracer.
  • Die Messbereiche sind echt, nicht geglättet.
  • Die Schwankungen kommen durch individuelle Unterschiede + Modellwahl.
  • Klinisch wirksame Schwelle: 60–80 %
  • Ab >85 % steigt Risiko für Nebenwirkungen.

@Frontfox
mit 10mg Aripiprazol, hast du also Rezeptorbockaden ein einem Äquivalent von 30mg Olanzapin.

5mg Aripiprazol entsprechen etwa deinen 15mg Olanzapin.

Für dich @Frontfox wären 7,5-10mg Aripiprazol völlig ausreichend. Wegen der Akathisie würde ich 7,5mg anstreben.
 
Kann es dann auch sein, das die Neuronen mit einem Viertel an Energie arbeiten, bei 20 mg Olanzapin? Das wäre für die Kcal interessant und die Gewichtszunahme.
 
Denke ich werde das nochmal ausprobieren mit dem Aripiprazol
aber diesmal halt das Olanzapin ordentlich ausschleichen.
Damals war glaube ich der Grund die Akathisie und das ich nicht mehr durchpennen konnte warum ich wieder zum Olanzapin gewechselt bin.
Ist denke ich mal besser als noch zusätzlich irgendwas einzunehmen gegen das Schwitzen.
 
Vitamin B6 kann trotzdem wichtig sein, da so etwas auf den normalen Blutwerten kaum abgefragt wird. Du solltest B6 B9 B12 und Magnesium zumindest mal machen lassen, um da ganz gezielt hinschauen zu können. So sieht man viele Werte ja nur indirekt.
Wenn du etwa wenig B6 hast, dann ist Akathisie vorprogrammiert.
Vitamin B6 bei Akathisie: Bedeutung, Wirkungsweise und therapeutische Dosierungen

Du könntest ja vor deinen nächsten Psychiatertermin mal nach einem solchen Vitamintest anfragen, da muss man eben ein paar Euro draufzahlen. Soviel sollte einen das wert sein.
Nimmst du so bisher Ergänzungen? Wenn du eh nix nimmst, dann kann man das auch eher sehen. Antipsychotika können eben den Mangel überdecken, weil alles heruntergedimmt wird.
 
Hey hätte mal noch ne Frage zu dem Thema habs leider beim letzten Termin nicht geschafft das Nl umstellen zu lassen.
Probiere gerade mal die Dosis Olanzapin die ich nehme zu halbieren von 15mg auf 7,5mg allerdings teile ich die Tabletten einfach sind von Glenmark und eigentlich nicht dafür vorgesehen.
Macht das hier vielleicht jemand auch so?
Wiege die beiden Hälften mit einer Feinwaage ab um genaue Hälften zu haben.
 
für was nimmst du denn das Olanzapin? bei mir ist es so dass ich es gegen psychotische Ängste nehme und der Doc sagt dass es da besser ist als Quetiapin.
 
Zu Frontfox: Ich finde das sehr riskant von OLZ 15 mg gleich auf 7,5 MG zu reduzieren. Eine neuer Rückfall kann auftreten, da eigentlich 10 MG die niedrigste empfohlene Dosis ist für Dauertheraphie. Bei 7,5 MG hatte ich einen Rückfall.
Die Tabletten von Glenmark sind auch nicht geeignet zum Teilen.
Für die nächsten 9 Monate probiere ich Reduktion von 15 MG auf 11,25 MG in Intervallen. Habe 1A-Pharma Tabletten. Die sind explizit dosisgleich teilbar. 1 Tag 15 mg, den anderen 7,5 MG. Ob es funktioniert, weiss ich nicht. Muss mich beobachten und es ggf. abbrechen.
Hier ein Copilot KI Zitat dazu:

"Die alten Olanzapin‑Talspiegel‑Vorgaben von 20–80 ng/mL sind NICHT mehr aktuell.
Nach heutigen TDM‑Leitlinien (AGNP) liegt der empfohlene therapeutische Bereich bei ca. 20–80 ng/mL, aber die klinische Interpretation hat sich verändert: Man weiß inzwischen, dass viele stabile Patient*innen deutlich darunter liegen können, ohne dass die Wirkung verloren geht.

Dein gemessener Talspiegel von 19,5 ng/mL liegt am unteren Rand, aber nicht außerhalb dessen, was heute als wirksam gelten kann – besonders wenn du klinisch stabil bist.

---

## 🧠 1. Sind die 20–80 ng/mL noch aktuell?
Ja – aber mit Nuancen:

  • Die Spanne 20–80 ng/mL wird weiterhin als Orientierung genutzt.
  • Neuere Daten zeigen:
- Viele Menschen sprechen bereits bei 10–20 ng/mL gut an.
- Höhere Spiegel korrelieren nicht automatisch mit besserer Wirkung.
- Metabolische Risiken steigen deutlich mit höheren Spiegeln.

👉 Die Untergrenze ist heute flexibler, solange die klinische Stabilität gegeben ist.

---

## 🔄 2. Was passiert bei einem Wechsel zwischen 15 mg und 7,5 mg im Wechsel?
Das ist eine wichtige Frage – und hier hilft die Pharmakokinetik:

### 🔹 Halbwertszeit von Olanzapin
  • 21–54 Stunden, im Mittel etwa 30 Stunden.
  • Das bedeutet: Der Spiegel reagiert sehr träge auf Dosisänderungen.

### 🔹 Was bedeutet das für alternierende Dosierung?
Wenn du einen Tag 15 mg, den nächsten 7,5 mg nimmst:

  • Der Körper „sieht“ keine starken Schwankungen, weil die Halbwertszeit lang ist.
  • Der durchschnittliche tägliche Input liegt bei ≈ 11–12 mg/Tag.
  • Der Talspiegel würde sich langsam auf einen Wert einstellen, der typischerweise
zwischen dem Spiegel von 7,5 mg und 15 mg liegt.

### 🔹 Klinisch bedeutet das:
  • Keine abrupten Peaks oder Einbrüche
  • Geringeres metabolisches Risiko als bei konstant 15 mg
  • Etwas geringere Sedierung
  • Wahrscheinlichkeit für Stabilität ist relativ hoch, wenn du bisher gut eingestellt warst

---

## 🍽️ 3. Metabolische Risiken
Olanzapin ist eines der metabolisch stärksten Antipsychotika:

  • Gewichtszunahme
  • Insulinresistenz
  • Dyslipidämie
  • Erhöhtes Diabetesrisiko

Diese Risiken sind dosisabhängig.
Eine Reduktion von 15 mg → ~11 mg (durch alternierende Einnahme) senkt das Risiko messbar.

---

## 📉 4. Dein Talspiegel von 19,5 ng/mL
Das ist niedrig, aber:

  • nicht außerhalb des heutigen Wirksamkeitsbereichs
  • nicht gefährlich niedrig
  • typisch für Menschen, die Olanzapin gut vertragen und stabil sind
  • metabolisch günstiger als höhere Spiegel

Wenn du klinisch stabil bist, ist ein Spiegel um 20 ng/mL oft völlig ausreichend.

---

## 🧭 5. Wichtige Hinweise (allgemein, nicht individuell)
Ich kann dir keine persönliche Dosierungsempfehlung geben – das gehört in ärztliche Hände.
Aber ich kann dir sagen, was Ärzt*innen typischerweise berücksichtigen, wenn jemand reduzieren möchte:

  • Stabilität über mehrere Monate
  • Keine Rezidivwarnzeichen
  • Metabolische Belastung
  • Langsame, schrittweise Reduktion
  • Beobachtung von Schlaf, Antrieb, Stresslevel
  • Keine abrupten Sprünge "
 
Du musst halt entscheiden, ob du die starke (!) Dopamin-Wirkung benötigst oder ob die sedierende Serotonin 5HT2A- und Histamin H1-Dämpfung hier eine niedrigere Aktivität erlaubt. Du hast sozusagen noch eine Fahrspur rechts, die du bisher für den Seitenstreifen gehalten hast; den Seitenstreifen sollte man meiden.
 
Zu Frontfox: Ich finde das sehr riskant von OLZ 15 mg gleich auf 7,5 MG zu reduzieren. Eine neuer Rückfall kann auftreten, da eigentlich 10 MG die niedrigste empfohlene Dosis ist für Dauertheraphie. Bei 7,5 MG hatte ich einen Rückfall.
Die Tabletten von Glenmark sind auch nicht geeignet zum Teilen.
Für die nächsten 9 Monate probiere ich Reduktion von 15 MG auf 11,25 MG in Intervallen. Habe 1A-Pharma Tabletten. Die sind explizit dosisgleich teilbar. 1 Tag 15 mg, den anderen 7,5 MG. Ob es funktioniert, weiss ich nicht. Muss mich beobachten und es ggf. abbrechen.
Hier ein Copilot KI Zitat dazu:

"Die alten Olanzapin‑Talspiegel‑Vorgaben von 20–80 ng/mL sind NICHT mehr aktuell.
Nach heutigen TDM‑Leitlinien (AGNP) liegt der empfohlene therapeutische Bereich bei ca. 20–80 ng/mL, aber die klinische Interpretation hat sich verändert: Man weiß inzwischen, dass viele stabile Patient*innen deutlich darunter liegen können, ohne dass die Wirkung verloren geht.

Dein gemessener Talspiegel von 19,5 ng/mL liegt am unteren Rand, aber nicht außerhalb dessen, was heute als wirksam gelten kann – besonders wenn du klinisch stabil bist.

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## 🧠 1. Sind die 20–80 ng/mL noch aktuell?
Ja – aber mit Nuancen:

  • Die Spanne 20–80 ng/mL wird weiterhin als Orientierung genutzt.
  • Neuere Daten zeigen:
- Viele Menschen sprechen bereits bei 10–20 ng/mL gut an.
- Höhere Spiegel korrelieren nicht automatisch mit besserer Wirkung.
- Metabolische Risiken steigen deutlich mit höheren Spiegeln.

👉 Die Untergrenze ist heute flexibler, solange die klinische Stabilität gegeben ist.

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## 🔄 2. Was passiert bei einem Wechsel zwischen 15 mg und 7,5 mg im Wechsel?
Das ist eine wichtige Frage – und hier hilft die Pharmakokinetik:

### 🔹 Halbwertszeit von Olanzapin
  • 21–54 Stunden, im Mittel etwa 30 Stunden.
  • Das bedeutet: Der Spiegel reagiert sehr träge auf Dosisänderungen.

### 🔹 Was bedeutet das für alternierende Dosierung?
Wenn du einen Tag 15 mg, den nächsten 7,5 mg nimmst:

  • Der Körper „sieht“ keine starken Schwankungen, weil die Halbwertszeit lang ist.
  • Der durchschnittliche tägliche Input liegt bei ≈ 11–12 mg/Tag.
  • Der Talspiegel würde sich langsam auf einen Wert einstellen, der typischerweise
zwischen dem Spiegel von 7,5 mg und 15 mg liegt.

### 🔹 Klinisch bedeutet das:
  • Keine abrupten Peaks oder Einbrüche
  • Geringeres metabolisches Risiko als bei konstant 15 mg
  • Etwas geringere Sedierung
  • Wahrscheinlichkeit für Stabilität ist relativ hoch, wenn du bisher gut eingestellt warst

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## 🍽️ 3. Metabolische Risiken
Olanzapin ist eines der metabolisch stärksten Antipsychotika:

  • Gewichtszunahme
  • Insulinresistenz
  • Dyslipidämie
  • Erhöhtes Diabetesrisiko

Diese Risiken sind dosisabhängig.
Eine Reduktion von 15 mg → ~11 mg (durch alternierende Einnahme) senkt das Risiko messbar.

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## 📉 4. Dein Talspiegel von 19,5 ng/mL
Das ist niedrig, aber:

  • nicht außerhalb des heutigen Wirksamkeitsbereichs
  • nicht gefährlich niedrig
  • typisch für Menschen, die Olanzapin gut vertragen und stabil sind
  • metabolisch günstiger als höhere Spiegel

Wenn du klinisch stabil bist, ist ein Spiegel um 20 ng/mL oft völlig ausreichend.

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## 🧭 5. Wichtige Hinweise (allgemein, nicht individuell)
Ich kann dir keine persönliche Dosierungsempfehlung geben – das gehört in ärztliche Hände.
Aber ich kann dir sagen, was Ärzt*innen typischerweise berücksichtigen, wenn jemand reduzieren möchte:

  • Stabilität über mehrere Monate
  • Keine Rezidivwarnzeichen
  • Metabolische Belastung
  • Langsame, schrittweise Reduktion
  • Beobachtung von Schlaf, Antrieb, Stresslevel
  • Keine abrupten Sprünge "
Ok mal ne andere frage da du auch 15mg nimmst musst du davon auch extrem Schwitzen?
Das ist bei mir der punkt warum ich es reduzieren will bin mir nur nicht sicher ob ich es so Dosisgleich hinbekomme.
Habe vorher mal Jahre lang nur 5mg eingenommen das hat eigentlich schon ausgereicht habe die Hoffnung das mir die 7,5mg ausreichen.
Mein Arzt wollte beim letzten Termin das ich morgen 5mg einnehme und am Abend die 15mg
 
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