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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Negativ symptome für immer?

Blue

Well-known member
Hallo zusammen, ich hatte vor 8 Monaten eine akute psychotische störung. Leider danach unter negativ symptome oder Depression. Kennt dich da jemand mit aus? Bleibt sowas für immer? Hat wer es geschafft danach Der oder die alte zu werden?
Ich Kämpfe mit innere leere, Gedächtnis Probleme, Gefühle weg.
 
Ich habe 2018 mal Medis abgesetzt. 3 Monate habe ich überhaupt keine Veränderung verspürt, aber dann wurden meine Gedanken wieder psychotisch und ich hab mein Aripiprazol wieder freiwillig genommen. Bei mir liegen psychische Erkrankungen in der Familie und deshalb habe ich keine Hoffnung auf vollständige Heilung. Mich hat die Erkrankung vom Himmel bis in die Hölle gerockt und deshalb kann ich mich mit Gefühlsverflachung auch ein wenig arrangieren.
Oder ist das Teil der Krankheit nicht zu fühlen?
 
Ah krass ok. Das ist schade. Aber vielleicht kannst du ja auch glücklich sein bzw fühlen, oder denkste das kommt von den medis?
Heute geht es eigentlich ganz gut. Die Medis dämpfen natürlich und ich würde gerne richtig Sport treiben können, aber der Zustand ist besser als Wahnvorstellungen.
 
Ja aber so ne psychose geht doch nicht so lange? Ich hatte in meiner nur Angst Panik, danach depression und Gefühllosigkeit.
Ich hab meine Psychose ein halbes Leben ausgebrütet. Angst habe ich bekämpft und meine Zinnsoldaten im Kopf jeden Tag neu aufgestellt. Ich habe täglich 200 Liegestütz am Stück gemacht und bin Mountain-Bike gefahren. Das fehlt mir heute am meisten.
Das ging solange, bis ich wirklich Stimmen gehört habe und Halluzinationen bekommen habe.
So eine Psychose ist ein geistiger Totalschaden. Das Gehirn muß sich halt regenerieren und neuronale Verbindungen wieder herstellen.
Die Hoffnung darfst Du nie aufgeben, die kehrt auch irgendwann zurück. Nur das braucht halt Zeit und geht nicht von heute auf morgen.
 
Hallo Blue,
ich glaube es geht mir ähnlich wie Dir. Ich hatte vor 5 Monaten eine Cannabispsychose. Danach bin ich sofort absinent geworden und war 4 Monate in einer Klinik.
Jetzt bin ich seit einem Monat wieder zu Hause.
Leider bin ebenfalls extrem antriebslos und rede auch weniger. Zudem könnte ich mich ständig schlafen legen.
In den letzten zwei Wochen hatte ich zwei Tage an denen ich nochmal Verfolgungswahn hatte. Seitdem wurde meine Quetiapindosis erhöht und ich nehme dazu auch täglich Tavor momentan. Ich würde gerne schnellstmöglich wieder arbeiten gehen, aber in diesem Zustand isr es leider nicht möglich. Ich frage mich wie lange die Antriebslosigkeit noch anhält.

Beste Grüße
 
Hallo Blue,
ich glaube es geht mir ähnlich wie Dir. Ich hatte vor 5 Monaten eine Cannabispsychose. Danach bin ich sofort absinent geworden und war 4 Monate in einer Klinik.
Jetzt bin ich seit einem Monat wieder zu Hause.
Leider bin ebenfalls extrem antriebslos und rede auch weniger. Zudem könnte ich mich ständig schlafen legen.
In den letzten zwei Wochen hatte ich zwei Tage an denen ich nochmal Verfolgungswahn hatte. Seitdem wurde meine Quetiapindosis erhöht und ich nehme dazu auch täglich Tavor momentan. Ich würde gerne schnellstmöglich wieder arbeiten gehen, aber in diesem Zustand isr es leider nicht möglich. Ich frage mich wie lange die Antriebslosigkeit noch anhält.

Beste Grüße
Das ist bei Tavor normal. In der Klinik habe ich auch Tavor bekommen und konnte kaum reden.
 
Ich hab meine Psychose ein halbes Leben ausgebrütet. Angst habe ich bekämpft und meine Zinnsoldaten im Kopf jeden Tag neu aufgestellt. Ich habe täglich 200 Liegestütz am Stück gemacht und bin Mountain-Bike gefahren. Das fehlt mir heute am meisten.
Das ging solange, bis ich wirklich Stimmen gehört habe und Halluzinationen bekommen habe.
So eine Psychose ist ein geistiger Totalschaden. Das Gehirn muß sich halt regenerieren und neuronale Verbindungen wieder herstellen.
Die Hoffnung darfst Du nie aufgeben, die kehrt auch irgendwann zurück. Nur das braucht halt Zeit und geht nicht von heute auf morgen.
Ein halbes Leben eine psychose? Das heftig. Wie bist du da raus gekommen? Wie lange hat es bei dir gedauert das du wieder Zugang zu deinen Gefühlen hattest?
 
Hallo Blue,
ich glaube es geht mir ähnlich wie Dir. Ich hatte vor 5 Monaten eine Cannabispsychose. Danach bin ich sofort absinent geworden und war 4 Monate in einer Klinik.
Jetzt bin ich seit einem Monat wieder zu Hause.
Leider bin ebenfalls extrem antriebslos und rede auch weniger. Zudem könnte ich mich ständig schlafen legen.
In den letzten zwei Wochen hatte ich zwei Tage an denen ich nochmal Verfolgungswahn hatte. Seitdem wurde meine Quetiapindosis erhöht und ich nehme dazu auch täglich Tavor momentan. Ich würde gerne schnellstmöglich wieder arbeiten gehen, aber in diesem Zustand isr es leider nicht möglich. Ich frage mich wie lange die Antriebslosigkeit noch anhält.

Beste Grüße
Was hast du den in deiner psychose erlebt? Stimmen? Halluzinationen?
 
Ein halbes Leben eine psychose? Das heftig. Wie bist du da raus gekommen? Wie lange hat es bei dir gedauert das du wieder Zugang zu deinen Gefühlen hattest?
Dann ist meine Diagnose falsch und ich ich hatte nur eine übermäßige Dopamin-Produktion im Gehirn. Gefühle hatte ich früher bis zu abwinken.
 
Hallo Blue,
ich glaube es geht mir ähnlich wie Dir. Ich hatte vor 5 Monaten eine Cannabispsychose. Danach bin ich sofort absinent geworden und war 4 Monate in einer Klinik.
Jetzt bin ich seit einem Monat wieder zu Hause.
Leider bin ebenfalls extrem antriebslos und rede auch weniger. Zudem könnte ich mich ständig schlafen legen.
In den letzten zwei Wochen hatte ich zwei Tage an denen ich nochmal Verfolgungswahn hatte. Seitdem wurde meine Quetiapindosis erhöht und ich nehme dazu auch täglich Tavor momentan. Ich würde gerne schnellstmöglich wieder arbeiten gehen, aber in diesem Zustand isr es leider nicht möglich. Ich frage mich wie lange die Antriebslosigkeit noch anhält.

Beste Grüße
Leidest du auch an Gefühllosigkeit?
 
Ja, empfinde auch weniger Gefühle. Bei mir war es Verfolgungswahn und Angstattacken.
 
In der Zeit in der Klinik habe ich verschiedenste Medikamente erhalten..Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Cariprazin..
Jetzt nur Quetiapin und Tavor.
Ich bedaure sehr, dass ich derzeit so antriebslos bin. Vorher habe ich sehr viel Sport gemacht und war auch regelmäßig laufen.
Das geht jetzt leider nicht mehr vernünftig. Meine persönliche Belastungsgrenze ist auch sehr niedrig seit der Psychose.
 
Um zur Ausgangsfrage zurück zu kommen: Es wird nicht mehr so wie es vor der Erkrankung war, allerdings durchaus kann es ebenso durchaus lebenswert werden, auch können gewisse charakterliche Prägungen wieder zurückkommen. Es ist anders, aber nicht unbedingt schlechter.
 
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