Das bei dir marci.. war eine Drogen induzierte Psychose.
Bei ihm könnte das schon nahe beieinanderliegen, also durchaus die Neigung zur Schizophrenie vorhanden sein, weil jemand Gesundes ja auch von Drogen normal keine Psychose bekommt oder diese nach Weglassen der Drogen und kurzzeitigen Antipsychotika ja auch wegbleiben sollte.
Merci hat das Antipsychotikum viele Jahre genommen und wird vorher auch schon Absetzversuche gemacht haben, er ist ja auch schon sehr lange dabei, mindestens 10 Jahre, weil er mich noch von KNS gekannt hat.
Drogeninduzierte Psychose wäre ja von Außen ein klarer Auslöser da.
Manchmal beschleunigen Drogen oder Antidepressiva auch nur den Erkrankungsausbruch.
Spontanremission ist in dem Kontext auch interessant.
Marci hat auch vergleichsweise schnell das Antipsychotikum abgesetzt und mit Erfolg, was auch diese 10% Absetzmethode etwas infrage stellt, die meiner Meinung nach wenig bringt. Vielleicht etwas mehr Sicherheit bei einem Rückfall, da man beim Rückfall dann noch Antipsychotika in geringer Dosis hat und leichter gegensteuern kann, als jemand, der aus Überzeugung alles abgesetzt hat und das auf Teufel komm heraus probiert.
Bei dir
@Schreckgespenst ist das Risiko hoch, dass du es, wenn du wirklich kein Olanzapin mehr nimmst, bis zu einem schweren Rückfall treibst und dann nochmal in eine lebensgefährliche Situation wie einen Autounfall kommst, was du ja bei Ersterkrankung hattest.
Ich wünsche dir, dass du deine persönlichen Grenzen respektierst und Olanzapin notwendigerweise früh genug nimmst oder vielleicht nimmst du es ja aktuell, wenn du krankgeschrieben bist.
Für dich wäre eher meine Empfehlung ein Hoffnungsschimmer, da man da trotz gelegentlichen Einnahmeintervallen sehr stabile Medikamentefreie Zeiten hat, was aber das Bupropion täglich voraussetzt und das bekommst du nur über deinen Psychiater. Im Grunde muss man dazu am ehesten die Empfehlung ausdrucken und dem Psychiater eine Bedenkzeit geben. Hab die Druckversion auch formatiert Gesten, damit das auch einen besseren Eindruck macht vom Ausdruck her schon.
Dann könntest du ein ehrliches Feedback von deinem Psychiater einholen und im Forum auch sein Feedback dazu, ob positiv oder negativ posten. Bei dir ist ja auch so das Problem, dass du nichts nehmen willst, was wirklich riskant ist und etwa einer Intervalltherapie (Bedarfseinnahme) ohne Bupropion entsprechen würde. Oder schaffst du es völlig ohne Antipsychotikum und glaubst, es wird irgendwann doch wieder besser? Problem ist, dass man von so einer relativ akuten Situation mit leichten Schüben wie du es hast, auch von jetzt auf gleich in einen sehr starken Verwirrtheitszustand umschlagen kann, so etwas hatte ich bei meinem ersten Rückfall mit Klinik. So etwas kann einen unerwartet erwischen und dass du dann vielleicht wieder wie ferngesteuert ins Auto steigst und im Kopf dich etwas komplett steuert wie du es ja hattest und im Autounfall bei dir damals geendet ist.
Hoffe du bist zu so schlau, vielleicht beziehst du ja mal Stellung in einem separaten Thema dazu.
Niemand will dich scheitern sehen,
@Schreckgespenst. Deine Kritik zu mir in allen Ehren.