Psychose & Schizophrenie Forum ❤️
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Kann ich nachvollziehen. Ist eine schwierige Gemengenlage. Gerade in der Akutpsychiatrie wird man ja teils mit Neuroleptika zugeschüttet. Dabei entstehen noch größere Probleme. Mir persönlich hilft ein gutes Antidepressivum sehr, um funktionstüchtig zu bleiben und z. B. auf dem 1.Arbeitsmarkt zu arbeiten.
Damit kommst du auf über 14,75 Wochenstunden (Mindestlohn gilt auch in den "Minijobs"), das heißt, du bist nach spätestens einem halben Jahr deine Rente wieder los. Das kann eigentlich nicht das Ziel sein?!Meine Idee ist jetzt als Physiotherapeutin auf 620 Euro zu arbeiten
Mir kam wieder der Gedanke, dass du dir teilweise unbegründete Selbstvorwürfe machst (nicht im Sinne einer Distanzierung, sondern einer sehr einseitigen Betrachtung des Gesamtbilds). Überleg mal, was hätte sein können, wenn du massiv selber geschlagen worden wärest bei deinen Ausrastern. Und ob die Strafe des Pillenschluckenmüssen und Arschspritze reingehauen bekommen wirklich angemessen wäre, also rein im Vergleich zur zu erwartenden (was ist passiert) Strafe nach StGB mit Folge Soziale Arbeit oder erbringbare Geldstrafe, dann wär doch Schluss gewesen und niemand würde noch etwas von dir wollen, so aber zieht sich der Prozess der angeblichen (!) Sühne schier endlos lang und mit dauernd mitlaufenden Nebenwirkungen verbunden, um die medizinische Sprache zu benutzen, hin.Da kann man sehen was für eine Schneise der Zerstörung sich durch mein Leben zieht.
Ich nehme Venlafaxin 75-87,5mg retardiert.Darf ich fragen welches AD du nimmst? Wollte demnächst Bupropion wieder mal versuchen damit ich allgemein eine gute Laune habe und in der Lage sein kann zu arbeiten.
Ich muss für den Minijob etwa 8 Std. arbeiten. Ein Minijob ist in der Rente erlaubt. Ich werde aber noch einmal nachfragen. Danke dafür.Damit kommst du auf über 14,75 Wochenstunden (Mindestlohn gilt auch in den "Minijobs"), das heißt, du bist nach spätestens einem halben Jahr deine Rente wieder los. Das kann eigentlich nicht das Ziel sein?!
Hm, naja. Sicher, eine Geldstrafe wäre dann ein Abwasch gewesen. Ich bin aber schlagend durch die Innenstadt gelaufen, also schon sehr auffällig. Ich finde auch dass psychiatrische Strafen oftmals mehr schmerzen als normale, aber man muss sich schon verhalten. Ich finde schon dass ich etwas falsch gemacht habe. Und man weiss ja auch nicht, ob ich beim nächsten Mal ein Messer zücke. Was bei mir nicht der Fall ist aber grundloses Schlagen ist schon nicht so toll. Ich finde ich habe eine ziemlich lange Bewährungsstrafe bekommen, da hat der angetrunkene Autofahrer weniger. Ich hatte ja sogar die Chance mich gut zu fühlen trotz Bewährung, aber es ging eben schief.kam wieder der Gedanke, dass du dir teilweise unbegründete Selbstvorwürfe machst (nicht im Sinne einer Distanzierung, sondern einer sehr einseitigen Betrachtung des Gesamtbilds). Überleg mal, was hätte sein können, wenn du massiv selber geschlagen worden wärest bei deinen Ausrastern. Und ob die Strafe des Pillenschluckenmüssen und Arschspritze reingehauen bekommen wirklich angemessen wäre, also rein im Vergleich zur zu erwartenden (was ist passiert) Strafe nach StGB mit Folge Soziale Arbeit oder erbringbare Geldstrafe, dann wär doch Schluss gewesen und niemand würde noch etwas von dir wollen, so aber zieht sich der Prozess der angeblichen (!) Sühne schier endlos lang und mit dauernd mitlaufenden Nebenwirkungen verbunden, um die medizinisch
Das spricht desweiteren für dich. Dass du manches genauso realistisch siehst wie ein "Gesunder". Ich möchte dich nur weiter ermutigen: Lass deine Diagnose nicht wie ein Monument stehen, sie ist bereits jetzt anzweifelbar. Kennst du Aldous Huxley, "Brave New World"/"Schöne neue Welt"? So kommt einem die Psychiatrie manchmal vor. Es ist primär keine ärztliche Kunst, es ist einmal für die anderen Ärzte ein Hafen zum Umlenken von Schiffen, die man nicht haben will, weil ihre Behandlung zu schwierig wäre, dann traditionell ein gesellschaftliches Regulationsinstrument, wir sollen alle Angst davor haben, und die haben wir auch zurecht, denn es wird untergebracht und sogar "zwangsbehandelt", es ist eine Mühle, man kommt leicht rein, aber dann dauert es trotz intensiver Bemühungen, dass man sich wieder seine Freiheit und/oder körperliche Unversehrtheit - die doch sonst im Medizinbetrieb garantiert wird! - zurückholt. Ich glaube, dass du das Borderlinesyndrom hast und nicht psychotisch gestört warst/bist. Du bist/warst im Grenzbereich zwischen Neurose und Psychose, auch wenn vielleicht wenige Male etwas aus Zweiterem aufgeflackert ist. Ich will dich jetzt aber nicht diagnostizieren, dafür fehlt mir auch die Vorbildung und Erfahrung eines Arztes. Eines unabhängigen Arztes, meine ich, der sich nicht z. B. hinter der Hochschul-"Psychiatrie" versteckt, sondern (denn auch er ist vom "A.-Huxley-Syndrom" betroffen) sich die Mühe macht, bei Überwindung der eigenen Furcht bei jedem Patienten seriös zu helfen. Nicht immer lässt sich ein solcher Arzt oder auch "Psychologe" überhaupt auffinden, man muss auch selbst daran glauben, denn geliefert wird es nur in den wenigsten Fällen, meiner Erfahrung nach, auch ambulant. Die Ärzte geben ihre Macht nicht her; der psychiatrische Patient ist unfrei, der somatische Patient (ebenfalls) übermediziert.Bleibt zu hoffen dass es mir nie wieder passiert. Sonst wäre auch die Wohnung weg und ich könnte mein Leben in die Tonne treten.
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