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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

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Zu viele Medikamente und eine Krise

Werde ich (hoffentlich)nicht. Ich muss es einfach versuchen. Eigentlich schon klar dass man niemanden haut.
Nur noch Fluanxol klingt doch gut, da hast du ja auch einen weiten Weg hinter dich gebracht. Bei mir ist es jetzt wirklich besser, wenn das so weitergeht brauche ich keine Reduktion mehr, meine positiven Gefühle kommen durch:-)
 
Ich habe mit meinem Gefühl die Medikamente "geknackt". Yeah. Ich glaube Gott hat mir geholfen, ich hätte gar nicht Kiffen brauchen.
 
Na, das war wohl etwas hochgegriffen. Habe immer noch Probleme mit den Medikamenten. Es hatte sich so frei angefühlt, aber es hat sich wieder zugezogen. Obwohl es etwas besser ist.
 
Tja wenn ich das wüsste. Es hat sich ja auch ein bisschen gehalten und nachgegeben. Ich war mit meiner ASP Betreuung spazieren und das hatte mir irgendwie so gut getan. Das mache ich wieder.
 
Phu, erst mal bin ich froh dass sie nichts gemerkt haben wegen dem Kiffen. Ich wollte es ja sein lassen, aber es ist so schön..
rauche aber extrem wenig. Ich darf vom Olanzapin wahrscheinlich etwas runter, am Depot hingegen ist nicht zu rütteln. Der Therapeut meinte, ich solle mich auch mit etwas anderem als den Medikamenten beschäftigen. Stimmt ja schon, ist aber derzeit schwierig wo es doch so präsent ist. Ich glaube ja felsenfest daran, dass ich dieses Mal geschnallt habe keinen Wahn zu bekommen.
 
ich nehme auch sehr viel. Seit 3,5 Jahren jetzt. 20 Olanzapin und 600 Quetiapin. Dazu noch bei Bedarf Opipramol.

Und es schaut nicht nach einer Besserung aus. Eher nach einer Verschlechterung. Ich brauch die Medis. Und mit der Zeit wird der Schlaf immer schlechter.

Aber: Ich habe positive Träume. Es scheint als hätte ich noch etwas abzuarbeiten in meinen Träumen.
 
Aber 20mg Olanzapin ballern einem echt die Rübe weg. Dazu noch das Xeplion...Ich hatte mal 800mg Quetiapin, es hatte bei mir, ausser Müdigkeit keine Nebenwirkung gemacht.
Ich bin echt froh wenn ich ein bisschen weniger Olanzapin bekomme. Wenn ich Kiffe merke ich erst wie eingeschränkt ich leben muss. Wie ein Vorhang der aufgeht.
Doof dass bei dir die Medikamente auf den Schlaf drücken, da kann man wohl nichts machen. Aber schön dass deine Träume positiv sind, ich habe selber auch ganz gute Träume.
(eigentlich brauche ich gar kein feststehendes Internet, mache alles mit dem Handy)
 
ich schlafe oft 14 Stunden am Stück. Manchmal aber halt fast gar nichts. Aber solange ich keine Schlafmittel brauche ist es mir lieber. Kann auch passieren dass ich plötzlich mehr Medis brauche. Hatte ich schon mal.
Quetiapin und Olanzapin sind glaub ich fast das gleiche.
 
Ich habe in solch schlaflosen Nächten immer denkflashs, denke dann echt über mein Leben nach. Habs aber nicht sehr oft.
Bei mir hat Quetiapin eine wesentlich andere Wirkung als Olanzapin. Quetiapin konnte ich schlucken wie smarties, während Olanzapin mir auf den Kopf drückt.
 
Ich freue mich wirklich darüber bald etwas weniger Olanzapin zu bekommen.(Auf 7,5 von 10mg). Ich war gestern beim Treff im Park, habe aber recht wenig gesagt, was mir irgendwo Kopfschmerzen macht. Ich weiss nicht ob das vom Medikament kommt, oder ob ich einfach so ticke. Mehr Gefühl könnte auf jeden Fall nicht schaden,jetzt muss ich nur noch abwarten.
 
ich wünsche dir alles gute auf dem weiteren weg mit den medikamenten.
du, man kann nicht immer reden, manchmal schweigt man, ist voll ok.
ich meine so lange es dich nicht stört, ich meine wir sind keine maschinen.

manchmal muss man sich in die materie etwas einarbeiten.
LG
 
Ja, das war halt so dass alle anderen sich gut unterhalten haben und ich etwas doof da stand. Aber du hast schon recht, man braucht nicht immer reden. Danke dafür:-)
Und ich merke, so weit bin ich gar nicht von meinen Emotionen entfernt. Ich habe schon ein bisschen gelernt auch die kleinen Dinge wertzuschätzen. Und bald kommt ja die Reduktion und dann werde ich noch näher an meinem Gefühl stehen und ich dachte schon es gäbe keinen Ausweg.
 
Heute ist Talfahrt:-(, mir geht's überhaupt nicht gut mit den Medikamenten und ich kann nur hoffen dass bald reduziert wird. Wie das ins Leben eingreift ist schon heftig, wie Medikamente die Stimmung und Handlungsbereitschaft beeinflussen ist echt enorm. Habe eben einen alten Freund wiedergetroffen, aber kann mich nicht richtig freuen. Och Mensch ich leide so darunter, aber trotzdem lerne ich auch was.
 
Ja, danke. Es ist einfach der Graus nicht richtig Fühlen zu können. Aber ich lerne auch daraus, z.B. dass ich nie wieder jemanden hauen möchte. So gesehen ist es therapeutisch wirksam. Und auch sich so etwas zutrauen, eher ohne Gefühl mit anderen Menschen umgehen, dass man sich auch so auf sich selbst verlassen kann. Und auch die kleinen Gesten schätzen lernt. Am liebsten ist mir aber, wenn ich mein Gefühl sicher unter mir spüre, nur warum hab ich dann beim letzten Mal so einen Mist gebaut? Ich habe es ein halbes Jahr nur durchgehalten nach dem letzten Klinikaufenthalt. Ich habe meine Chance mit meinen Gefühlen in den Mülleimer geworfen. Darüber denke ich jetzt viel nach. Jetzt wo ich keine Gefühle mehr verschwenden kann fehlen sie mir so.
 
Hm, viel reden tu ich nicht gerade. Glaube es liegt an den Medikamenten. Das ist schon eine Crux, ich habe mich jetzt daran gewöhnt aber es ist schon belastend. Ich würde mehr erzählen wenn die Dosis niedriger wäre. Man ist so gefangen damit und das ist doof. Ich weiss auch nicht wann die Reduktion kommt und ob sie überhaupt kommt. Ich hoffe es mal. Das wären dann auch nur 5mg weniger am Tag, ob das schon reicht? Bin etwas unzufrieden mit so viel Medikament. Zu Hause schaffe ich immer noch nicht viel, ausserhäusige Sachen wie Wäsche waschen gehen mache ich schon. Man fühlt sich einfach gefangen und das ist doof. Ich will ja versuchen damit auszukommen, aber es sind überall Stolpersteine die mich stören. Ich bin einfach unzufrieden so.
 
Dann musst du lernen dich mit deiner Krankheit zu arrangieren statt dich mit Medikamenten vollzustopfen.

Ich habe im Laufe der Jahre gelernt mit einer niedrigen Dosierung auszukommen.

Leg dir eine Tagesstruktur an, damit du immer beschäftigt bist.
Ablenkung ist die beste Medizin, dann geht auch die Unzufriedenheit weg.
Bei Bedarf die Medikamente wieder erhöhen.

Noch ein Tipp: Springe über die Stolpersteine anstatt gegen sie.
 
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