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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Mary

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Meine mum sollte 1mg abilify 5 ml morgens nehmen, dazu abends 100 mg amisulprid ( wurde auf 50mg runtergesetzt) und um 22 Uhr nimmt Sie quetiapin. Sie hat die ganze Zeit über, über Müdigkeit und Antriebslosigkeit geklagt. Sie hat Psychose. Jetzt nimmt Sie überhaupt kein abilify mehr und der Wahn kommt zurück. Wie kann man sie so einstellen, daß sie etwas fitter ist? Würdem 3ml abilify evtl langen? Oder mehr amisulprid? Habe Angst daß sie wieder abhaut, wenn ich Druck mache. Ihre Psychiaterin geht auf eine niedrigere Dosis nicht ein, obwohl sie unzufrieden ist. Hilfe :-/
 
Ich komme mit 5mg Aripiprazol/Abilify ganz gut zurecht. Allerdings hat das länger gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe.
5mg ist wohl die Mindestdosis.
 
Mir scheint die Dosierung falls eine akute Psychose besteht zu niedrig. Ich nehme die gleichen Medikamente ein in deutlich höherer Dosierung. Abilify sollte sie regelmäßig einnehmen, denn es steigert angeblich etwas denn Antrieb.
 
Ok, das heißt du nimmst nur abilify. Wie schläfst du nachts? Meine mum hat eine Schlafstörung. Danke trotzdem.
 
Abilify steht leider in dem Ruf, den Schlaf zu stören. Ich habe keine Schlafstörung. Allerdings schlafe ich seit der Psychose auch nicht mehr so fest wie früher, was aber an der Erkrankung liegt.
 
Kann Abilify/Aripiprazol den Schlaf stören?

KI:
Ja, das stimmt: Aripiprazol (bekannt unter dem Markennamen Abilify) kann den Schlaf stören und häufig Schlaflosigkeit (Insomnie) oder innere Unruhe verursachen.

Warum Aripiprazol den Schlaf stören kann
    • Aktivierende Wirkung: Anders als viele andere Neuroleptika wirkt Aripiprazol oft antriebssteigernd und leicht stimulierend. Das kann das Einschlafen erschweren.
    • Innere Unruhe (Akathisie): Das Medikament löst bei einigen Patienten eine starke, oft körperliche Ruhelosigkeit aus, die das Ruhigliegen im Bett unmöglich macht.
    • Häufigkeit: Schlafstörungen und Ruhelosigkeit zählen zu den sehr häufigen oder häufigen Nebenwirkungen, die bei bis zu 10 % oder mehr der Behandelten auftreten.

Tipps und Gegenmaßnahmen
    • Einnahmezeitpunkt: Das Medikament wird in der Regel morgens als Einzeldosis eingenommen, um eine schlafstörende Wirkung am Abend oder in der Nacht zu verhindern.
    • Vorübergehender Natur: Bei vielen Patienten klingen die Schlafprobleme nach einigen Tagen bis Wochen von selbst ab, wenn sich der Körper an den Wirkstoff gewöhnt hat.
    • Ärztliche Rücksprache: Bei anhaltenden Beschwerden sollte die Dosis oder der Einnahmezeitpunkt niemals eigenmächtig verändert, sondern mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
 
Aber genau deshalb nimmt man Quetiapin zu Nacht und Abilify morgens. Quetiapin macht sehr müde, aber durchschlaf Probleme können entstehen und in einer Psychose hat man Schlafstörungen sowieso. Ich möchte diese Medikamente nicht schönreden ich wünschte ich müsse sie nicht einnehmen, aber leider bleibt einem keine andere Wahl.
 
Jetzt ist sie im Schlaflabor und in der Zeit wo wir in der cafeteria waren, haben die die Fenster abgeschlossen. Es gibt keine Klimaanlage. Angeblich hätte sie das Fenster falsch zugemacht, was ich nicht glaube. Bei den Temperaturen ein unding. Ich hoffe meine mum tickt nicht aus :-(
 
Meine mum sollte 1mg abilify 5 ml morgens nehmen, dazu abends 100 mg amisulprid ( wurde auf 50mg runtergesetzt) und um 22 Uhr nimmt Sie quetiapin. Sie hat die ganze Zeit über, über Müdigkeit und Antriebslosigkeit geklagt. Sie hat Psychose. Jetzt nimmt Sie überhaupt kein abilify mehr und der Wahn kommt zurück. Wie kann man sie so einstellen, daß sie etwas fitter ist? Würdem 3ml abilify evtl langen? Oder mehr amisulprid? Habe Angst daß sie wieder abhaut, wenn ich Druck mache. Ihre Psychiaterin geht auf eine niedrigere Dosis nicht ein, obwohl sie unzufrieden ist. Hilfe :-/
Ok also nimmt sie dann 5mg ein, da es ja 1mg/ml Tropfen sein müssten?

Das Quetiapin und Amisulprid sollte sie aus meiner Sicht ganz absetzen, da Aripiprazol(Abilify) allein sehr Nebenwirkungsarm ist und man normal erstmal auf eine wirkungsvolle Monotherapie (Ein Antipsychotikum) kommen sollte.

Ich ch würde erstmal Amisulprid und Quetiapin ganz absetzen und erst wenn sie dann noch stabil ist das Aripiprazol reduzieren. In den kleinen Dosierungen kann Aripirpazol häufig den Schlaf fördern, also wenn kann Quetiapin theoretisch einen antipsychotischen Zusatznutzen haben aber den braucht man nur wenn Aripiprazol zu schwach ist.

Also Aripiprazol wirkt normal unter den 5mg die sie haben müsste verlässlich. Später wenn Amisulprid und Quetiapin draußen sind, sollte es ihr Nebenwirkungsmäßig nach ein paar Wochen deutlich besser gehen, da die anderen Antipsychotika die Nebenwirkungsvorteile vom Aripiprazol überdecken.

Allein ist Aripiprazol Nebenwirkungsarm und kann kognitiv sehr helfen, kann aber bei Motivation und Antrieb etwas schlechter sein als die älteren Antagonisten. Wenn sie also bei einer Monotherpie Aripirpazol ist, dann kann sie das erst bewerten und eventuell sogar auf 4 und dann eventuell 3mg runtergehen, was ich aber schon als Grenzdosis sehe wo man bei jeden 1mg Schritt sehr aufpassen muss.

Amisulprid macht zum Aripiprazol keinen Sinn, da diese um die D2-Blockade konkurieren und kombiniert keinen Sinn machen, nur in der Umstellung beim Übergang kann das kurzzeitig Sinn machen, wenn man sich um die Stabilität sorgen macht.

Quetiapin in kleinen Dosierungen ist bei Schlafförderung unzweckmäßig, da Aripiprazol den Schlaf an sich in den kleinen Dosierungen eher fördert und erst wenn da probleme da sind würde ich Quetiapin beibehalten, oder wenn Aripiprazol allein zu schwach wäre.

Das als Grundlage.

Negativsymptome kann sie später durch eine Aripiprazol-Monotherapie entweder durch Wechsel auf Cariprazin Monotherpie hinbekommen, was ein ähnlich wirkender Partialagonist wie Aripiprazol ist, aber durch ein etwas andereres Rezeptorprofil, leichte Vorteile auch bei Negativsymptomen hat.
Auch Aripiprazol 5mg was die kleinste Tablettendosis für eine relativ sichere Wirksamkeit ist kann allein deutlich bessere Negativsymptome haben, da Kognitionen die es verbessert besser werden.

Hier eine Nebenwirkungsübersicht um die einzelnen Antipsychotika grob zu vergleichen.
In der Tabelle siehst du das sehr deutlich:
Nebenwirkungen Antipsychotika 1/26
Kognitionen ist da von den Negativsymptomen eingeschlossen, nur bei Antrieb und Motivation kann Aripiprazol leichte Nachteile haben, aber das muss sich erstmal herausstellen wenn sie es alleine nimmt, da alle Antipsychotika Negativsymptome kaum behandeln können und wie du siehst die Kognitionen durch Amisulpid und Quetiapin stärker beeintächtigt sind.

Für deutlich mehr Motivation und Antrieb würde ich später die von mir entwickelte Intervalltherpapie mit Bupropion (NDRI-Antidepressivum) als Addon empfehlen, welche auch mit Aripiprazol funktioniert. Da klappt es durch das Bupropion auch mal Wochen und Monate ohne Antipsychotikum und in dem Einnahmerahmen mit kontinuierlichen Bupropion, kann man für Monate auch ohne Antipsychotika (also auch ohne Aripiprazol) stabil bleiben. Falls sie schon häufiger abgesetzt hat und immer mal wieder das machen sollte, dann wird sie das mit der Intervalltherpie als Extremen vorteil haben, aber manche schaffen es kaum die Antipsychotika auch nur kurz abzusetzen, da wäre das ergänzende Bupropion auch so zur langsamen Entwöhnung von den Antipsychotika auch bei normaler ergänzenden Einnahme wichtig.
Hier die Kurzfassung wobei da zwar viele Ergänzungen sind, aber Aripiprazol(Antipsychotika) und Bupropion(NDRI Antidepressivum) die Grundlage sind. Andere Medikamente werden erst bei Intervalleinnahme des Antipsychotikums möglich, was bisher keine offizielle Leitlinie ist und bis dahin man sich auch erstmal mit Aripiprazol + Bupropion stabilisieren kann.

5mg ist die kleinste Tablettendosis von Aripiprazol. 5ml müssten von den Tropfengrößen in Deutschland eigentlich dann auch 5mg sein, was für die Eindosierung sehr gut sein kann, da völlig unklar ist ob sie ohne den anderen Antipsychotika mehr oder sogar weniger braucht. 3mg ist da wirklich eine Grenzdosis die sehr individuell ist, deswegen würde ich bei 5mg bleiben und erstmal schauen ob sie beide anderen Antipsychotika absetzen kann. Wenn das klappt eventuell direkt nach den Bupropion(Antidepressivum) als Addon fragen und dann mit dieser zusätzlichen Sicherheit schauen ob reduzieren auf 3mg geht, weil Bupropion an sich die halbierung der Dosis von Aripiprazol ermöglichen kann, da sich dann die Blutspiegel ändern können.

Wichtig ist also erstmal die kleinste Dosis für Monotherapie Aripiprazol finden, aber dazu muss sie bei 5mg erstmal bleiben und kann auch die Tablettenform dafür erstmal nutzen. Wenn die anderen Antipsychotika für sagen wir 1-2 Monate draußen sind, dann werden die verbesserungen aufgrund der geringeren Nebenwirkungen sehr deutlich, aber da kann es eben sein das man Aripiprazol auf 7,5 oder 10mg steigern muss. Darum geht es erstmal zu sehen ob 5mg ohne alles andere ausreichen.
Wenn Probleme mit Schlaf auftreten würde gibt es auch bessere alternativen wie beispielweise Trazodon.
 
KI:
Ja, das stimmt: Aripiprazol (bekannt unter dem Markennamen Abilify) kann den Schlaf stören und häufig Schlaflosigkeit (Insomnie) oder innere Unruhe verursachen.
Liegt meist daran, das man Aripiprazol in höheren Dosierungen einsetzt, da stört es eher den Schlaf oder kann diesen verkürzen, da dies häufig exteme Striatale Belegungen von D2 sind.
Ich empfand unter 5mg Tablettendosis die bei mir auch Akutwirkung hatten und morgens eingenommen wurden, den die schlafquelität und vor allem das Aufstehen besser als unter Doxepin (trizyklisches Antidepressivum) welches für Schlafstörungen zugelassen ist.
Bei anderen Betroffenen die Aripiprazol gesteigert haben, kenne ich auch das Phänomen das sich der Schlaf verkürzt, aber das sind dann auch extreme Rezeptorbelegungen die Aripiprazol erreichen kann, was teilweise unterschätzt wurde.

Aripiprazol (Rohdaten)

Zulassungsstudien und Packungsbeilage sind da etwas irreführend. Da dort etwas von empfohlenen Dosierungen von 15mg steht, wo bei normalen Akutbehandlungen die Dosierungen 10-15mg bereits maximal belegen, also unter 15mg sind die striatalen Rezeptorblockaden bei 80-88%. 80% ist das absolute Wirkmaximum für Akuttherapie und bei 65% sprechen viele schon an. 88% ist bei älteren Antagonisten toxisch und mit Partialagonisten leicht zu schaffen, was logischerweise zu Schlafstörungen führt, da man mit das was als empfohlene Dosis in der Packungsbeilage steht beim Wirkmaximum und theoretisch im toxischen bereich wäre. Da Partialagonisten eine Restaktivität haben auch wenn man 100% D2 belegen würde.
Also 65-80% D2 Striatale Rezeptorblockade ist für alle Antipsychotika im Grunde der bereich wo diese am Wirkungsvollsten sind. Da aber patienten teils bereits Supersensivtät durch Jahre Antipsychotikaeinnahme haben sind teils höhere Dosierungen nötig und auch wenn man andere Polymorphismen hat beim Enzym Abbau und Umbau von den Wirkstoff im Körper erklärt es wenn manche zwar die meisten bei 5mg ansprechen, aber auch andere erst bei 20mg ähnliche Rezeptorblockaden aufgrund solche Einflüsse hat.

Da man aber auch in den Leitlinien zu hohe Dosierungen beim Aripiprazol eingetragen hat, was vermutlich am Lobbyistendruck mit lag, treten dann auch häufiger Schlafstörungen auf bei Dosierungen die für die Akuttherapie (10-15mg) gedacht sind aber in der Erhaltungstherpie und in den Depots genutzt werden wo 5-7,5mg realistische Dosierungen sind.
3,5-7,5mg würde ich als realistischen Bereich sehen wo Aripiprazol auch im schon Akutfall je nach Patient wirken kann, also der Einstellungsbereich für die Erhaltungstherapie der richtig wäre und auch viele Studien und klinische Erfahrungsdaten das unterstreichen.

Im Grunde können überdosierte Antipsychotika auch paradoxe Nebenwirkungen wie Psychosen haben.
Ähnlich sind Schlafstörungen oder alle Nebenwirkungen die im Hoch oder Niedrigdosisbereich passieren in den Nebenwirkungen aufgelistet. Man bekommt ein Buch an Nebenwirkungen da teilweise.
Aripiprazol kann ich aus Erfahrung sagen das es den Schlaf in den richtigen passenden Dosierungen verbessern sollte und kann, was an Schlafmitteln herankommen kann, aber man so etwas natürlich nur bei Psychose einsetzt. Wichtig ist es morgens einzunehmen, da es da eher etwas aktivierend sein kann. Wenn man aber unterdosiert ist dann bekommt man automatisch Schlafstörungen da die Psychose ebenso Schlafstörungen erzeugt wenn man zu lange zu wenig hatte. Also ähnlich wie bei zu hoher Dosis weil übermäßige D2 Blockade generell weniger Schlaffördernd ist. Es morgens einzunehmen kann helfen abends besser schlafen zu können.

@Mary
Wie nimmt sie den alle drei Wirkstoffe in welchen Dosierungen zu welchen Tageszeiten ein. Schon allein das mit Aripiprazol stark D2 blockierende Amisulprid stört kombiniert eher den schlaf. Also im Grunde müsste erst das raus und dann auch Quetiapin. Aripiprazol am besten morgens einnehmen, wobei man da später immer noch etwas variieren kann etwa Mittags. Abends ist bei diesem Wirkstoff eher ungünstig.
 
Also morgens hatte Sie (1mg) abilify 5ml als Saft, abends amisulprid 50mg und um 22 Uhr quetiapin 75mg. Da sie sich mit 68 Jahren sehr antriebslos gefühlt hat, hat sie eigenständig abilify abgesetzt. Heute hat sie mir gestanden, daß sie seit 2 Mon. kein abilify mehr nimmt. Ich habe ihre Ärztin heimlich angerufen und gefragt, was ich tun soll. Sie hat gesagt sie soll morgens anstelle von abilify amisulprid nehmen 50mg. Vllt langen auch nur die Tbl. abends? Das ist natürlich mein Wunschdenken :-/ .
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannst du bitte mal die Verpackung oder Packungsbeilage schauen und abfotographieren.
Hier steht 1mg/ml (ein mg pro Milliliter)
ABILIFY 1 mg/ml Lösung zum Einnehmen - Beipackzettel

Das bedeutet 5mg sind 5ml. oder du machst ein Foto von der Packung Abilify. Manchmal gibt es auch Länderspezifische unterschiede.

Also sie sollte die 5mg Aripiprazol, also normalerweise 5mg einnehmen. Wären nur ein mg wäre Aripiprazol praktisch unwirksam.

Aripiprazol sollte sie dringend einnahmen weil die andern beiden ganz andere Dosierungen erfordern würden.

Klären anhand der Packung von Aripiprazol was da vorne draufsteht oder in der Packungsbeilage. Aktuell sind die 5mg passend und das ist dann die kleinste Tablettendosis die allein für sich sehr gut veträglich ist.

Sie sollte das Aripiprazol erstmal in minimal 5mg einnehme was normal die 5ml sein müssten (in Packungsbeilage ab gleichen). Abilify ist ja der Markennahme und da gibt es in Deutschland normal 1mg/ml, also 5ml sind 5mg.

Wenn sie Aripirazol verlässlich nimmt kann sie amisulprid im Grunde ganz weglassen. Ich bin kein Arzt aber wenn sie Aripiprazol verlässlich einnimmt sollte es ohne die 50mg Amisulprid gehen, was sich von den Nebenwirkungen extrem bemerkbar machen kann.
Auch auf Quetiapin sollte sie ganz verzichten können, da Aripiprazol in den immer noch kleineren Dosierungen den Schlaf normal gut reguliert und morgens genommen werden sollte.

Ihre anderen Medikamente sind auch so zu schwach, also haben anitpsychotisch praktisch nur minimale Wirksamkeit.

Wenn sie dann nur noch 5mg Abilify hat, dann kann man sich die Negativsymptome mit wirkungsvolleren Methoden vornehmen. Mit den Tropfen kann sie eher diese Steigern wenn Aripiprazol zu schwach ist und nach stabilisierung und Monotherapie kann man die für sich kleinste Dosis suchen.

Aripiprazol macht am Anfang leichte derealisation, man ist bisschen wie Betrunken vom inneren Gefühl wenn es wirkt, auch Geschmackung anderes kann sich ändern. Wenn die Psychose abgeklungen ist, fühlt sich das wieder ganz normal an.
Dann wenn sie auf Monotherapie ist kann sie frühestens unter 5mg gehen wo sie vielleicht bei 4, 3 oder minimal 2 mg Wirkung noch hat. Aripirpazol hat eine Extreme Wirkurve zwischen 3,5-10mg passiert meist die kompette wirkung und ist allein für sich extrem verträglich.
Ihre begleitenden Medikamente sind unnötig.
Ich bin kein Arzt, aber es ist besser wenn sie die Tropfen also 5mg=(sollten die 5ml) einnimmt, da das die kleinste Tablettendosis ist die in vielen fällen schon verlässlich wirken kann. Dann macht es nix Amisulprid ganz abzusetzen und Quetiapin ebenso.Meine Meinung.

Später wäre das möglich:
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/

in der kurzen broschüre siehst du in der Grafik die Absetzintervalle von Aripiprazol die durch das spätere kontinuierliche Bupropion NDRI Antidepressivum möglich sein sollten. Gerade für deine Mutter gut, weil sie dann keine dauerhafte Antipsychotikaeinnahme mehr bedinungslos braucht, wenn im viertel Jahr nur 2-3 Wochen Aripiprazol am Stück zur stablisierung es benötigt und der Rest von der Wirkung im Idealfall Bupropion temporär macht, da die Wirkung nach absetzen des Antipsychotikums zeitlich limitiert ist aber viel länger als wenn sie kein Buproprion nimmt ist. Reizbarkeit und innere Unruhe kann man so beim Absetzen weit verzögern und die Positivsymptome auch. Dann werden Negativsymptome wirklich extrem besser. Die späteren Ergänzungen sind erstmal nebensache und gelten erst wenn man wirklich bereit ist für eine Intervalleinnahme des antipsychotkums.

Sie muss dazu erst stabil sein, also eher aktuell 5mg Aripiprazol nehmen, die anderen Antipsychotika ganz raus. wenn nach 5 Tagen keine Besserung da ist, kann sie die Dosis des Aripiprazols erhöhen, da bis 10mg alles gut verträglich ist, aber man es auch wenn man mehr braucht langsam erhöhen sollte.
 
Aripiprazol (Rohdaten)

von 60-80% D2 Blockade wie dargestellt, ist die übliche Ansprechrate:
Aripiprazol (Abilify), Rezeptorbindungsprofil (wie im Link)
Racloprid misst STRIATUM → entscheidend für antipsychotische Wirkung. Die Werte sind echte Messbereiche aus den Studien, nicht geschätzt.
DosisD2‑Belegung (Racloprid)Messbereich in %Quelle (PET)
2 mg50–65 %15 % SpannbreiteGründer 2003, Yokoi 2002
5 mg55–70 %15 %Gründer 2003
7.5 mg60–75 %15 %interpoliert aus Racloprid‑Kurve (linearer Abschnitt)
10 mg70–80 %10 %Dasis & Chen 2004
15 mg80–88 %8 %Gründer 2008
20 mg85–92 %7 %Gründer 2008
30 mg90–95 %5 %Gründer 2008
Interpretation:
  • Racloprid zeigt niedrigere absolute Werte, aber ist klinisch der wichtigste Tracer.
  • Die Messbereiche sind echt, nicht geglättet.
  • Die Schwankungen kommen durch individuelle Unterschiede + Modellwahl.
  • Klinisch wirksame Schwelle: 60–80 %
  • Ab >85 % steigt Risiko für Nebenwirkungen.


Aripiprazol wirkt häufig schon bei 5mg, aber es ist unklar ob deine Mutter da wirklich anspricht.
Sie muss ein Antipsychotikum in der minimalen Wirksamkeitsdosis einnehmen und ich kann dir klar Aripirpazol empfehlen.
Hier findest du einen hochwertigen Nebenwirkungsvergleich der alle Atypischen Antipsychotika von der Verträglichkeit vergleicht:
Nebenwirkungen Antipsychotika 1/26

Welche Negatisymptome genau stören deiner Mutter?
Würde sie das schaffen, da in ihrer Situation unter 5mg wahnsinn ist und das die passende Dosis zum Eindosieren ist.
 
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