Wer weiß Rat?
Kannst du bitte mal die Verpackung oder Packungsbeilage schauen und abfotographieren.
Hier steht 1mg/ml (ein mg pro Milliliter)
ABILIFY 1 mg/ml Lösung zum Einnehmen - Beipackzettel
Das bedeutet 5mg sind 5ml. oder du machst ein Foto von der Packung Abilify. Manchmal gibt es auch Länderspezifische unterschiede.
Also sie sollte die 5mg Aripiprazol, also normalerweise 5mg einnehmen. Wären nur ein mg wäre Aripiprazol praktisch unwirksam.
Aripiprazol sollte sie dringend einnahmen weil die andern beiden ganz andere Dosierungen erfordern würden.
Klären anhand der Packung von Aripiprazol was da vorne draufsteht oder in der Packungsbeilage. Aktuell sind die 5mg passend und das ist dann die kleinste Tablettendosis die allein für sich sehr gut veträglich ist.
Sie sollte das Aripiprazol erstmal in minimal 5mg einnehme was normal die 5ml sein müssten (in Packungsbeilage ab gleichen). Abilify ist ja der Markennahme und da gibt es in Deutschland normal 1mg/ml, also 5ml sind 5mg.
Wenn sie Aripirazol verlässlich nimmt kann sie amisulprid im Grunde ganz weglassen. Ich bin kein Arzt aber wenn sie Aripiprazol verlässlich einnimmt sollte es ohne die 50mg Amisulprid gehen, was sich von den Nebenwirkungen extrem bemerkbar machen kann.
Auch auf Quetiapin sollte sie ganz verzichten können, da Aripiprazol in den immer noch kleineren Dosierungen den Schlaf normal gut reguliert und morgens genommen werden sollte.
Ihre anderen Medikamente sind auch so zu schwach, also haben anitpsychotisch praktisch nur minimale Wirksamkeit.
Wenn sie dann nur noch 5mg Abilify hat, dann kann man sich die Negativsymptome mit wirkungsvolleren Methoden vornehmen. Mit den Tropfen kann sie eher diese Steigern wenn Aripiprazol zu schwach ist und nach stabilisierung und Monotherapie kann man die für sich kleinste Dosis suchen.
Aripiprazol macht am Anfang leichte derealisation, man ist bisschen wie Betrunken vom inneren Gefühl wenn es wirkt, auch Geschmackung anderes kann sich ändern. Wenn die Psychose abgeklungen ist, fühlt sich das wieder ganz normal an.
Dann wenn sie auf Monotherapie ist kann sie frühestens unter 5mg gehen wo sie vielleicht bei 4, 3 oder minimal 2 mg Wirkung noch hat. Aripirpazol hat eine Extreme Wirkurve zwischen 3,5-10mg passiert meist die kompette wirkung und ist allein für sich extrem verträglich.
Ihre begleitenden Medikamente sind unnötig.
Ich bin kein Arzt, aber es ist besser wenn sie die Tropfen also 5mg=(sollten die 5ml) einnimmt, da das die kleinste Tablettendosis ist die in vielen fällen schon verlässlich wirken kann. Dann macht es nix Amisulprid ganz abzusetzen und Quetiapin ebenso.Meine Meinung.
Später wäre das möglich:
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/
in der kurzen broschüre siehst du in der Grafik die Absetzintervalle von Aripiprazol die durch das spätere kontinuierliche Bupropion NDRI Antidepressivum möglich sein sollten. Gerade für deine Mutter gut, weil sie dann keine dauerhafte Antipsychotikaeinnahme mehr bedinungslos braucht, wenn im viertel Jahr nur 2-3 Wochen Aripiprazol am Stück zur stablisierung es benötigt und der Rest von der Wirkung im Idealfall Bupropion temporär macht, da die Wirkung nach absetzen des Antipsychotikums zeitlich limitiert ist aber viel länger als wenn sie kein Buproprion nimmt ist. Reizbarkeit und innere Unruhe kann man so beim Absetzen weit verzögern und die Positivsymptome auch. Dann werden Negativsymptome wirklich extrem besser. Die späteren Ergänzungen sind erstmal nebensache und gelten erst wenn man wirklich bereit ist für eine Intervalleinnahme des antipsychotkums.
Sie muss dazu erst stabil sein, also eher aktuell 5mg Aripiprazol nehmen, die anderen Antipsychotika ganz raus. wenn nach 5 Tagen keine Besserung da ist, kann sie die Dosis des Aripiprazols erhöhen, da bis 10mg alles gut verträglich ist, aber man es auch wenn man mehr braucht langsam erhöhen sollte.