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Psychose & Schizophrenie Forum❤️

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Weiß nicht mehr weiter

Ich persönlich habe die erste Psychose bei oder mit ihm erlebt, vor sieben Jahren. Davor hatte er es ja auch schon und ich kenne halt Arztbriefe seit 2011. Und damals war er einsichtig und ist selbst in die Klinik gegangen. Nun ich habe wirklich alles, alles versucht, aber ich komme einfach nicht an ihn heran. Der Psychiater hat das Risperidon abgesetzt, habe ich auch so geschrieben. Dass er jetzt so massiv meine Familie bedroht, sogar versucht, dass mein Sohn seine Arbeitsstelle verliert, geht jetzt mal gar nicht. Auch wir haben Angst, dass er bald hier auftaucht. Er kennt die Adresse von früher, weil wir mal zusammen hier waren. Ja und dann fängt das Problem mit der Polizei wieder an, weil er ja so aggro ist und sich leider Immer noch für allmächtig hält. Er muss nicht allein sein, denn er hat zwei leibliche Kinder. Das hier ist kein Rosenkrieg, auch wenn es von dem ein oder anderen so aufgefasst wird. Ich bin unendlich traurig, dass er sich selber alles kaputt macht, aber wie Nina schon schrieb, irgendwann ist auch mals Selbstschutz notwendig. Danke schön, dass Ihr mir wenigstens zugehört habt in meiner Not.
 
Du meintest ja das er Risperidon seit 1,5 Jahren abgesetzt hat und das wohl in keiner Absprache mit dem Arzt war, also er müsste das heute wohl noch einnehmen, hat es aber eigenständig (ohne Arzt?) abgesetzt

Insofern verträgt er das Risperidon schlecht, wenn er keine Bereitschaft zeigt es einzunehmen und da müsste er beim Psychiater aktiv nach einem anderen Antipsychotikum fragen.
Aripiprazol (Abilify) oder Cariprazin (Reagila), vielleicht auch Ziprasidon nach so etwas könnte man direkt fragen, da diese deutlich verträglicher als das Risperidon ist.

Risperidon empfand ich auch als Gift, also wenn man hinterher behinderter ist also vorher mit der Erkrankung, dann ist es schwer so eine Therapie anzunehmen. Insofern verstehe ich deinen Mann auch ein Stückweit.

Vom Risperidon wirst du ihn kaum überzeugen können, also wären eben andere Wirkstoffe überhaupt ein Ansatzpunkt damit dein Mann überhaupt erfährt das es verträglicheres gibt, worauf er sich da bei guter Gesprächsführung vielleicht auch einlässt.

Ansonsten wenn sein Psychiater dir keine Hilfe geben kann, dann solltest du vielleicht zu einem anderen Psychiater gehen und die ganze Situation schildern, da das eigentlich ein Unding ist, gerade auch weil er wegen der Suiziddrohung in der Klinik war.

Klingt also alles verstrickt fast schon wie eine fiktive Geschichte, da man bei Eigen- und Fremdgefährdung auch als Psychiater handlungsfähig ist.

Ich kann dir nur sagen das man als Betroffener eine Bezugsperson braucht und das bist du ja für ihn, du müsstest im Grunde ihn überreden ein anderes Medikament, statt Risperidon einzunehmen, da diese Situation untragbar ist und er ein Risiko für die Familie und sich selbst darstellt. Man kann da ja versöhnlich rangehen, das Sertralin nimmt er ja auch, was in so einer Akutsituation auch eher Problematisch ist.

Ich dachte du hast geschrieben das er vor 7 Jahren(?) erkrankt ist, jetzt war er das erste mal 2011 in der Klinik, war übrigens bei mir auch so. Ich hatte auch solche Liebesschwüre und so scheiß gemacht, also frage mich langsam, ob deine Geschichte ernst gemeint ist, da ich selbst Online viele Jahre gemobbt worden bin und es ja immer auch Leute gibt, die so etwas lustig finden.

Wie gesagt dein Mann liebt dich ja, hat dich als Bezugsperson, dann wird er doch mit dir über die Medikamente reden können. Bei einer Psychose braucht man ein Antipsychotikum, da ist also das Antidepressivum keine Primäre Behandlung und SSRIs können auch Psychosen noch zusätzlich befeuern, wenn man tief in der Psychose wie du es von ihn beschreibst, steckt.

Am einfachsten wäre wirklich, wenn du deinen Mann nimmst, mit ihm zum Psychiater gehst und er sich dann ein besser verträgliches Antipsychotikum als Risperidon geben lässt was er sich ja weigert einzunehmen.
Ups, da ich durch den ganzen Stress nicht schlafen kann, habe ich eben gesehen, dass er Mitte 2019 in der Klinik war. Okay, das war ein Fehler, dass ich nicht richtig gerechnet habe. Also war er vor sechs Jahren in der Klinik, nicht vor 7 Jahren.

Schade, dass du meine Situation eher als fiktiv ansiehst. Ich wünschte, es wäre so. Wir sind seit etwas mehr als zwei Jahren in die neue gemeinsame Wohnung umgezogen, haben damals vieles neu gekauft, wie Küche, Markise, usw. Ich werde jetzt alles durch ihn verlieren und muss in meinem Alter nochmal umziehen. Ich möchte nicht in der Wohnung und in der unmittelbaren Umgebung (wegen seinen Äußerungen über mich) bleiben, weil halt vieles an diese schreckliche Zeit erinnert.

Ich kann nicht ewig hier bei meinen Bekannten wohnen und werde mir bald wieder einen neuen Unterschlupf suchen müssen, zumal es nur eine Frage der Zeit ist, bis er mich hier aufspüren wird.

Die Ärztin aus der Klinik, in der er von Freitag auf Samstag war, hat wohl nach seinen Worten gesagt, er soll Sertralin und Rivotril (wieder) nehmen, dann wird es schon wieder. Er schreibt mir andauernd, dass nur der Tod uns trennen kann, dass er alles für mich geputzt hätte und nun darauf warte, dass ich schnellstens zurückkäme.

Nein, davor habe ich zuviel Angst, weil er ja immer noch die starken Stimmungsschwankungen hat. Wir Integrierten zweifeln langsam an diesem ganzen psychiatrischen System. Ich wünsche niemanden, dass durchzumachen, was ich gerade erlebe. Wie toll wäre es, wenn ich mir dieses wirklich nur ausgedacht hätte.

Dennoch danke, dass ich hier meinen Seelenballast abladen darf oder durfte. Ich hoffe, dass sich morgen vielleicht einiges durch die Anwältin klären lässt.
 
Es gibt auch eine Demenz-Psychose die dann doppelt behandelt werden muss.

In so einem Fall spricht man von Wahnvorstellungen und Halluzinationen gekoppelt mit der Demenz. Im 1. Stadium wird der Betroffene meist aggressiv weil er merkt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Im 2. Stadium wird er vergesslich, drohend und büchst oft aus, aus seinem bekannten Umfeld. Im 3. Stadium wird es dann sehr kritisch. Angehörige müssen da sehr achtsam sein. Alleine wohnen geht nicht mehr. Meist kommt man dann in ein Pflegeheim, falls Angehörige nicht mehr helfen können oder wollen.
 
Dass du Angst hast, in der jetzigen Situation in eure Wohnung zurückzukehren oder dich mit deinem Mann zu treffen, versteht sich aus all dem Erlebten von selbst, ich denke, es ist richtig, dieses Gefühl ernst zu nehmen und zur Zeit Abstand zu halten. Vielleicht kannst du seine erwachsenen Kinder kontaktieren und sie bitten, sich um ihn zu kümmern und zu versuchen, ihn einer Behandlung zuzuführen. Vor allem wichtig ist meiner Meinung nach, dass du erstmal versuchst, zur Ruhe zu kommen, damit du weitere Schritte klar planen kannst. Es gibt sehr gute pflanzliche Mittel, die dir vielleicht helfen können, den Schock zu verarbeiten.
Viel Kraft und gute Lösungen wünsche ich dir,
liebe Grüße, Nina
 
Dankeschön, warte jetzt auf Rückruf vom Gesundheitsamt. Ich kriege jetzt andauernd Anrufe von Institutionen, die er angerufen hat, um zu erfahren, wo ich bin? Sanitätshaus, Optiker, Akustik, Bücherei, und so weiter. Die erste Frage meistens, ob es mir gutgehe. Ich gehe hier jetzt nicht mehr raus, fahre morgen mit Taxi zur Anwältin. Nein, nein, ich wünsche es niemanden, sowas durchzumachen.
 
Habe kaum noch MB (hier kein W-Lan) auf dem Smartphone, daher nicht beunruhigt sein, falls ich nicht sofort antworte. Melde mich dann, sobald ich kann.
 
Dankeschön, warte jetzt auf Rückruf vom Gesundheitsamt. Ich kriege jetzt andauernd Anrufe von Institutionen, die er angerufen hat, um zu erfahren, wo ich bin? Sanitätshaus, Optiker, Akustik, Bücherei, und so weiter. Die erste Frage meistens, ob es mir gutgehe. Ich gehe hier jetzt nicht mehr raus, fahre morgen mit Taxi zur Anwältin. Nein, nein, ich wünsche es niemanden, sowas durchzumachen.
Aber in diesem Fall ist es ja wirklich ein Zeichen der Demenz (wie es hier beschrieben wurde) und keine Boshaftigkeit von ihm. Dem Psychiater muss das auch klar gemacht werden.
 
Nein, er will einfach wissen, wo ich bin, damit er mich zurückholen kann. Das ist eher berechnend, denn er weiß, dass ich seiner ansonsten charmanten Art nicht wiederstehen kann. Für euch mag es hart klingen, aber für mich gibt es kein Zurück. Dafür hat er meiner Familie, meinen Freunden und mir zuviel angetan.
 
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