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Schizophrenie oder nicht ?

Jin

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Hi, bei mir wurde schon vor langer Zeit im BKH Schizophrenie diagnostiziert. Schizophrenie hängt ja glaube ich zusammen mit Halluzinationen, Stimmen hören, Wahnvorstellungen.

Es ist aber so das diese Symptome bei mir absolut nicht der Fall sind sondern was anderes. Ich muss Krankhaft viel nachdenken, mein Kopf ist immer am Arbeiten. Ich muss immer irgendwas denken und steigere mich auch immer sehr rein. Das ist kein Normales Denken wie es ich oder andere normale Leute kennen. Ich muss ganz Intensiv immer so nachdenken das ich es in Gedanken laut aussprech als ob ich mit mir selber rede bloss in Gedanken. Und ich rede auch sehr oft mit mir selber. Ich nehme auch kaum das um mich herum wahr weil ich immer in meinem Kopf bin, immer in Gedanken. Und wie gesagt steigere ich mich sehr oft in diese Gedanken sehr rein und kann nicht mehr davon loslassen. Ich denke das das eine Art der Schizophrenie ist, eine Denkstörung, weis es aber nicht genau. Ich nehme das Amisulprid dagegen und das Perazin, Das hilft dagegen, aber auch nicht komplett. Komischerweise helfen hochpotente Neuroleptika kein bisschen dagegen. Olanzapin und auch das andere hilft kein bisschen. Vom Doxepin wenn ich das Dauerhaft nimm wird das schlimmer. Weis vielleicht jemand was das ist oder hat sowas ähnliches ? Hat jemand vielleicht einen Vorschlag welches Medikament oder welche Einstellung dagegen helfen könnte ? Ist das Schizophrenie ?

Währe für Hilfe sehr Dankbar
 
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Hört sich für mich definitiv nach Schizophrenie an. Habe teile deiner Symptome auch. Nur eben chronisch. Ich würde dir empfehlen bei deinem Arzt die Tür einzurennen, den noch hast du die Chance, das es nicht auch bei dir chronisch wird. Welches Medikament am besten wirkt, ist schwer vorherzusagen. Ist bei jedem anders. Ich wünsche dir eine baldige Genesung. MfG
 
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Ich denke nicht, dass es sich unbedingt um ein Symptom einer Schizophrenie handeln muss. Das kann es vielleicht, muss es aber nicht. Auch bei anderen Krankheitsbildern kann das auftreten. Man muss auch sagen, dass viele psychische Krankheitsbilder gleitend ineinander übergehen. Ich würde Dir empfehlen zu verschiedenen Psychiatern zu gehen und Dir verschiedene Meinungen dazu anzuhören.
 
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Das was er da schreibt, klingt schon sehr nach Psychose und Wahn. Bei mir geht es im wesentlichen um ähnliche Symptome, daher ist die Wahrscheinlichkeit das auch er an einer Psychose leidet, entsprechend groß.
 
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Ich denke nicht, dass man hier eine Ferndiagnose wagen kann. Er sollte sich (über psychische Krankheitsbilder, etc.) informieren und wie gesagt verschiedene Meinungen einholen. Außerdem schreibt er ja gerade, dass er keinen Wahn hat. Sehe ich auch nicht bei dem, was er schreibt. Wenn im Übrigen ein Medikament gegen seine Symptome hilft ist das schon mal gut und viel gewonnen - unabhängig von der Diagnose.
 
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Tatsächlich hast du Recht - man sollte keine Ferndiagnose stellen. Diese Dinge die er schreibt, sind für mich wahnhafte Gedanken. Aber ob er tatsächlich an einer Psychose leidet, kann nur ein Arzt oder ein Psychologe zuverlässig sagen.
 
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Klingt schon nach einer Schizophrenie. Es kann durchaus eine im Prodromalstadium sein, also so die Vorphase der Erkrankung.

Normal sollten Neuroleptika helfen gedanklich weniger nachzudenken, also die nehmen fast immer die Geschwindigkeit da raus.

Da du schreibst das es beim Doxepin auftritt kann das natürlich auch eine Art Serotoninsyndrom des Medikaments sein. Ich hatte vor der Psychose auch Doxepin damals mit wenig Citalopram kombiniert, also wegen Depressionen die sich dann zu einer Psychose so Anfang 20 entwickelt hat.

Wie alt bist du @Jin

Was für ein Hochpotentes Neuroleptikum hattest du vorher bekommen?

Amisulprid ist ja ein Atypisches Neuroleptikum was dir anscheinend hilft die sind auch im Grunde hochwirksam, also wird das dahingehend schon passen.

Psychosen können auch ohne Stimmen auftreten, ich hatte keine. Halluzinationen waren bei mir auch eher leicht.

Wie ist es mit Gedankenausbreitungs und Eingabeerlebnisse, bildest du dir ein jemand Prominentes oder so zu sein, hast Wahnvorstellungen oder Größenwahn oder hast du Geschmackshalluzinationen so vom Geruch oder Geschmack von Getränken / Parfüm etc., das das auf einmal anders schmeckt wie üblich?

Du könntest es mal mit Aripiprazol probieren, das ist auch ein hochwirksames Neuroleptikum kann aber etwas Unruhe hinterlassen oder auch Restsymptome , von daher würde ich dir zu der Kombi wie hier im Forum raten die auch besser gegen den Antriebsmangel/Negativsymptome hilft die da in der Regel auftreten:
Medikamenteempfehlung Psychose

Also die Kombi aus dem Neuroleptikum Aripiprazol (statt Amisulprid) und den Antidepressiva hat mir sehr geholfen. 5mg Aripiprazol ist relativ wenig, also muss man bisschen schauen welche Dosis für einen grade passt und später sollte man versuchen eben möglichst wenig einzunehmen.

Meine Fragen wären:
Wie alt bist du genau und wann hat das angefangen, wann sind die Depressionen aufgetreten oder warum hast du Doxepin bekommen?

Könnte also eine Psychose sein die erst im Anfangsstadium ausgebrochen ist da müssen keine so starken Halluzinationen auftreten.

Bist du männlich oder weiblich? Bei Männern tritt die Erkrankung meist etwas früher also Anfang 20ig auf bei Frauen eher später so 24 aufwärts würde ich sagen auf.

Also kann schon eine Psychose(Schizophrenie=chronische Psychose) sein.

Du könntest mal schauen ob du bei "Diagnose nach ICD etwa" auf Wikipedia einen Teil dieser Symptome hast und wieviele Punkte da zutreffen, also von den Symptomen die du da im Vorfeld schon hattest:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schizophrenie

Hier ist die Erkrankung und Symptome auch relativ gut beschrieben:
https://psychenet.de/de/psychische-gesundheit/informationen/psychosen.html

Das man im Kopf wie ein Feuerwerk an Gedanken hat das spricht für Schizophrenie, also das ist üblich das man da wirklich ständig denken muss und schwer abschalten kann, das steigert sich dann hin bis zu starken Akutsymptomen wenn man keine Neuroleptika einnimmt.
 
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Jin

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Ich bin Männlich, 33, Die Krankheit ist bei mir so mit 20 aufgetreten, aber es gab einen Grund dafür.

Ich war damals in der Drogensucht und habe Jahrelang sehr heftig Amphetamin konsumiert. Dann ist diese

Erkrankung ausgebrochen. Das ist zu 100% nur von dem schlimmen Amphetamin Konsum passiert.

Das mit den Gedankenausbreitungs und Eingabeerlebnisse wie du es beschreibst habe ich kein bisschen.

Ich habe 10 Jahre lang Olanzapin genommen, das hab ich vor 2 Jahren abgesetzt. Seit 2 Monaten nehme ich das wieder.

Habe das damals fälschlicherweise verschrieben bekommen.

Das Olanzapin hilft mir kein bisschen gegen die Psyche. Komisch oder ? Weil das hochpotent und stark ist.

Depressionen habe ich nicht wirklich. Ich nehme das Doxepin immer wieder mal, auch Dauerhaft weil ich das Gefühl habe mir geht es besser damit.

Aber es geht auch auf die Psyche, aber bei 50mg geht es noch.

Aripiprazol ist Interessant, hab mal ein bisschen davon nachgelesen. Aber da steht das vom Aripiprazol negativsymptome auftreten können.

Negativsymptome habe ich eh schon schlimm genug (Das Amisulprid was dagegen helfen soll bei einer Dosis von 200mg was ich auch nehme, hilft kein bisschen gegen meine Negativsymptome. Da steht um die Negativsymptome wegzumachen vom Aripiprazol nimmt man dazu eine Kombi mit AD.

Ich werde vielleicht mal das Aripiprazol ausprobieren. Welche AD kannst du mir dazu empfehlen ? Das Doxepin will ich nicht dazu, weil es eben auf die Psyche geht. Setze das vielleicht auch bald wieder ab. Mit AD kenne ich mich nicht so aus und weis nicht was gut ist. Ich habe übrigens auch Schlafstörungen.

Aber seit ich das Olanzapin nehme nicht mehr. Aber das setze ich irgendwann wieder ab, und dann brauche ich wieder ein Medikament zum schlafen. Vielleicht gibt es ja ein gutes AD was auch noch gut zum Schlafen ist wenn ich das dann mit der Kombi mit dem Aripiprazol versuche.

Ich sollte dazu vielleicht noch sagen das ich eine Suchterkrankung habe und keine Medikamente nehmen darf die Suchtmittel sind.
 
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Generell kann ich sehr gesunde Ernährung, viel Schlaf mit sehr guter Schlafhygiene empfehlen und viel Lesen und Konsumieren über Persönlichkeitsentwicklung.

Was sagen denn Stimmen inhaltlich?
 
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Perry

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Jin schrieb:
Vielleicht gibt es ja ein gutes AD was auch noch gut zum Schlafen ist wenn ich das dann mit der Kombi mit dem Aripiprazol versuche.
Mir wurde Promethazin zum schlafen verschrieben. Vielleicht wäre das auch etwas für dich (auch wenn es kein AD ist)
 
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Jin

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Promethazin hab ich schon ausprobiert. Da find ich das Perazin tausend mal besser. Und das ist glaub ich fast das selbe.
 
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Jin

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Ich habe jetzt das Olanzapin seit ein paar Wochen wieder weg, und kriege das Trimipramin zum Schlafen. Ich hatte beim Absetzen vom Olanzapin heftige Probleme, deswegen nehm ich das besser nicht mehr.

Ich Nehme jetzt Perazin und Baldrian für die Psyche, Trimipramin zum Schlafen, und Strattera wegen meinem ADHS (geht nur leicht auf die Psyche bei 40mg): Mir geht es sehr gut mit dieser Einstellung, Ich denke ich bleibe dabei.

Das Aripiprazol behalte ich aber im Hinterkopf, jetzt wo es mir gut geht will ich bloss nichts mehr ändern, das hab ich schon viel zu oft getan.

Edit: Das das Strattera bei mir kaum auf die Psyche geht ist auch nochmal ein Hinweis dafür das es bei mir grösstenteils am Serotonin liegt , was ich mit der Psyche hab. Weil das Strattera

geht nur auf Noradrenalin. Und stimmungsaufhellende AD gehen bei mir auch voll auf die Psyche (und die gehen ans Serotonin). Auch vom Trimipramin scheint meine Psyche schlimmer zu werden genau wie beim Doxepin, so scheint es zumindest, entsprechend musste ich das Perazin und Baldrian erhöhen. (Komisch, weil das Trimpramin soll kaum das Serotonin, Noradrenalin erhöhen sondern viel mehr schlaffördernd und beruhigend und sedierend wirken). Auf jeden fall geht es mir mit dieser Einstellung jetzt gut, ich glaub ich erwarte immer zuviel bei Medikamenten. Besser als mit dieser Einstellung jetzt geht es denk ich nicht.
 
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Hallo Jin,

neben den Medikamenten könntest du dich auch fragen:

Sind es bestimmte Themen, die dich so gefangennehmen?

Sind das unerfüllte Wünsche und Sehnsüchte, in die du dich hineinsteigerst, weil sie in der Realität eben nicht vorhanden sind?

Oder ist es eine Verletzung, die du nicht verarbeitet hast?

Die Psyche kann sich auch wieder beruhigen, wenn Themen man für sich eingeordnet hat,

wenn man klar ist, wie man mit einem Thema in der Zukunft umgehen will, wie Verletzungen entstanden sind usw.

Ich weiß nicht, ob dieser Gedanke hilfreich für dich ist,

Seren
 
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Jin

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Serendipity schrieb:
Hallo Jin,

neben den Medikamenten könntest du dich auch fragen:

Sind es bestimmte Themen, die dich so gefangennehmen?

Sind das unerfüllte Wünsche und Sehnsüchte, in die du dich hineinsteigerst, weil sie in der Realität eben nicht vorhanden sind?

Oder ist es eine Verletzung, die du nicht verarbeitet hast?

Die Psyche kann sich auch wieder beruhigen, wenn Themen man für sich eingeordnet hat,

wenn man klar ist, wie man mit einem Thema in der Zukunft umgehen will, wie Verletzungen entstanden sind usw.

Ich weiß nicht, ob dieser Gedanke hilfreich für dich ist,

Seren
Auf jeden Fall muss ich ständig an negative erlebnisse aus der Vergangenheit denken, wo schon über 10 Jahre her sind. Das kommt einfach in meinem Kopf ohne das ich das will. Und es bringt mich so auf als würde ich die Situation gerade wieder wirklich erleben. Ich muss immer an genau das denken was mich am meisten aufwühlt.
 
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Ja, das ist da meistens so, daß man etwas vor Augen hat, das einen beschämt, in Angst versetzt oder wütend macht.

Und doch muß man nicht jedem Gedanken folgen!

Man kann diese Gedanken einerseits auch abstoppen, und andererseits kann man sich überlegen, wie man diese Gedanken besser aushalten kann.

Je nach dem ob sie Angst, Zorn, Verzweiflung, Beschämung oder was auch immer auslösen.

Ein weiterer Ansatzpunkt ist auch: Wie kann ich dieses Thema, diese alte Situation anders betrachten, damit sie mich nicht mehr so gefangen nimmt?

Ich weiß ja nicht, was dir da immer wieder vor Augen steht, darum geb ich mal ein Beispiel:

Wenn mir jemand Unrecht getan hat und ich mir wünsche, daß er sich entschuldigt, aber das tut er eben nicht, was mach ich dann mit meinen Gefühlen?

Wie kann ich diese Verletzung loslassen?

Hast du denn jemanden zum Reden, Jin? Das Erzählen allein kann schon helfen, daß es dir leichter ums Herz wird und du das verarbeiten kannst, was dir da passiert ist.

Alles Liebe dir und daß du einen Weg findest im Umgang mit diesen Gedanken und Gefühlen,

Seren
 
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Jin

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@Admin

Ich wusste gar nicht das das Aripiprazol das Abilify ist. Ich habe in der Vergangenheit schon Positive Erfahrungen damit gemacht. Und ich nehme das jetzt auch wieder und bleibe dabei. Danke für den Vorschlag.

Übrigens war das Trimipramin doch nicht so der Hit. Ich habe es nach 2 Wochen damit extrem mit der Psyche bekommen und so Schlaffördernd wie ich gedacht habe ist es auch nicht. Aus meiner Sicht ist da Doxepin

doch das beste, wenn das zum Schlafen nicht ausreicht dann das Mirtazapin.
 
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Jin

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Das mit dem Abilify ist nach hinten losgegangen, Ich kann davon nicht mehr schlafen, selbst mit den stärksten Medikamenten nicht. Ich habe schon die letzten Tage nicht geschlafen und habe den Fehler gemacht es heute nochmal zu nehmen. Das Problem ist ja das es eine HWZ von 75 Stunden hat. Weis vielleicht jemand

wie man das schneller aus dem Blut kriegen kann ? Viel Wasser Trinken vielleicht ? Oder Tee ? Bitte um hilfe
 
I

itzmeseroga

Guest

Du schreibst:

Depressionen habe ich nicht wirklich

Aber:

hilft kein bisschen gegen meine Negativsymptome

Ich hab Negativsymptome und kann sagen das ist wie eine schwere deperssion x 3
 
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