Psychose & Schizophrenie Forum ❤️
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Es ist sehr verbreitet und auch nachvollziehbar, dass Menschen mit Schizophrenie Cannabis, Alkohol oder andere Dopaminquellen zur Regulierung, also Selbstmedikation nutzen. Die meisten mit dieser Erkrankung nehmen Antipsychotika ein, die die Fähigkeit des Gehirns Dopamin aufzunehmen, hemmen, um teilweise bis zu 80% oder mehr.
Tipps und Infos dazu, wie man auf eine minimale wirksame Dosis von Antipsychotika kommen kann finde ich daher gut. Dann ist es eher realistisch, dann die Selbstmedikation (z.B. Cannabis) nicht mehr zu benötigen. Weil eben die Dopaminaufnahme-Fähigkeit weniger gesenkt wird reduzierst ist.
Schlussendlich führt es einfach dazu, dass man weniger Dopamin zur Verfügung hat, als eine Person ohne NL.
Das ist reine Theorie. Eine technische Erklärung für das Fehlverhalten neuronaler Netze in sckizophrener Art ist das für mich nicht.
@Daniels Splitstar,Ich finde du verlierst dich in den Details. Es geht doch um das allgemeine Verständnis. Wie es dann genau funktioniert, ist doch zweitrangig, wenn damit dasselbe gemeint ist oder dasselbe Auskommen hat.
Dein "Nein" auf meine Ausführungen wirkt für mich ein wenig sinnbefreit in diesem Kontext.
Hier die Erklärung kurz.Wichtig: Es geht nicht darum, dass „weniger Dopamin aufgenommen“ wird, sondern dass weniger Rezeptoren verfügbar sind, um das Signal weiterzugeben.
Ich wollte auch lange mit dem Zigarettenrauchen aufhören, was mir praktisch auf längere Zeit unmöglich war, da der Suchtdruck bei Schizophrenie auch durch die Antipsychotika erhöht ist. Das könnte auch bei dir für dein Cannabis ein Grund sein, da Antipsychotika selbst den Suchtdruck verstärken.Wie auch immer, ggf. zur Ergänzung: Bei mir war das Leben unter Medikamenten und ohne Cannabis oder ähnliches sehr schwer möglich. Ich wurde gedrängt damit aufzuhören und es klappte nie, nie lange.
Jedoch hat in den Jahrzehnten niemand angesprochen, dass es mit einer relativ hohen Dosis eines NL, sehr schwierig ist ohne andere Mittel ein lebbares Leben zu führen.
Ich habe gesagt, dass es schwierig sei, ohne zu sein. Und im Gegenteil von beschönigen geschrieben, wie ich ausschleichen kann, damit es hoffentlich funktioniert, ohne zu leben und mit weniger Antispychotikum besser zu leben. Mein Text könnte von jemand anderem sogar als Warnung aufgefasst werden.Cannabis zu beschönigen
Maggi, was sind denn echte Drogen für dich?Echte Drogen wie Cannabis, Nikotin oder Alkohol haben das Problem, dass man anders als bei Antidepressiva (etwa auch Bupropion) immer mehr davon braucht oder die Einnahme schwer kontrollieren kann. Nikotin etwa kann absolut schädlich für die Lunge sein, aber auch sehr viele Giftstoffe bei der Verbrennung haben, was beim Cannabis ja ähnlich sein sollte.
Meine Wahrnehmung war, dass du überdetailiert erklärt hast, an der Logik hat sich für mich aber nichts geändert hat.Solche Kritik und überdenken muss ja nix negatives sein.
Meines Wissen erhöht die Krankheit Schizophrenie die Wahrschenlichkeit zu Süchten (auch substanzlos) und davon, süchtig zu bleiben. Ja du hast Recht, auch weil die Antipsychotika wirken, ist die Wahrscheinlich und der Suchtdruck höher.Ich wollte auch lange mit dem Zigarettenrauchen aufhören, was mir praktisch auf längere Zeit unmöglich war, da der Suchtdruck bei Schizophrenie auch durch die Antipsychotika erhöht ist. Das könnte auch bei dir für dein Cannabis ein Grund sein, da Antipsychotika selbst den Suchtdruck verstärken.
Ja weisst du, ich finde es manchmal besser, abstrakter zu bleiben, solange man die Logik behält und versteht. Hoffe du verstehst das.Also an sich sorry, wenn ich dir unrecht getan habe und ganz so sicher bin ich mir nicht. Mir geht es darum eben das richtige Synonym oder wie du dir das mit der Dopamin-Aufnahme vorstellst sichtbar zu machen, also du kannst das ja auch aufzeigen, was du darunter verstehst.
Ich zum beispiel dachte das Dopamin entsteht in den D2 Rezeptoren selbst und wird durch Antipsychotika in der Ausschüttung von Dopamin abgehalten. Es ist aber eher andersherum, dass das Dopamin anders ausgeschüttet wird und ein Teil der Rezeptoren wo das Dopamin andockt etwa bereits belegt durchs Antipsychotikum ist.
Also eine eher umgekehrte Sicht als ich das etwa vorher betrachtet habe.
Von daher finde ich eine Klärung solcher möglichen Missverständnisse wichtig, um eine gemeinsame Vorstellung und Sprache von den Abläufen zu gewinnen, da ein Effekt von Medikamente da ist und man die Erklärung daraus eher herleitet.
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