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Leben ohne Medikamente

TS
M
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Ich wollte mal fragen ob es hier Leute unter uns gibt die erfolgreich ihre Medikamente abgesetzt haben.
Und wie es euch damit geht.
Wie ging es euch mit Medikamente und wie jetzt ohne?
Habt ihr eventuell sogar eure Lebensqualität zurück und seid wieder ganz die alten?
 
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Hallo,
ich habe vor fast sechs Jahren mein Aripiprazol abgesetzt. Mir geht es sehr gut, habe auch keine psychotische Episode mehr gehabt.
Mit dem Aripiprazol hatte ich lästige Ein- und Durchschlafstörungen (habe damals 10 mg genommen).
Ja, ich habe meine Lebensqualität zurück und bin wieder die "Alte". Wegen einer Wirbelsäulenkrankheit bin ich zwar berentet, aber langweile mich nie, ich lerne Spanisch, Französisch und Englisch und programmiere noch manchmal (Ich war Informatikerin).
 
TS
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Hallo,
ich habe vor fast sechs Jahren mein Aripiprazol abgesetzt. Mir geht es sehr gut, habe auch keine psychotische Episode mehr gehabt.
Mit dem Aripiprazol hatte ich lästige Ein- und Durchschlafstörungen (habe damals 10 mg genommen).
Ja, ich habe meine Lebensqualität zurück und bin wieder die "Alte". Wegen einer Wirbelsäulenkrankheit bin ich zwar berentet, aber langweile mich nie, ich lerne Spanisch, Französisch und Englisch und programmiere noch manchmal (Ich war Informatikerin).
Hey,
oh wie schön das freut mich das du schon seid 6 Jahren ohne Psychosen lebst das ist echt schon eine lange Zeit. Hast du auch keine Negativsymptome die dich beeinträchtigen?
Wie schnell bist du vom Medikament losgekommen? Hast du das zusammen mit einem Psychiater gemacht?
Hast du einen großen Unterschied gemerkt von mit Medikament und ohne Medikament? Hast du durchs absetzen mehr Lebensqualität bekommen?

Das tut mir leid das du jetzt ein anderes leiden hast.
Freut mich das du doch dennoch dein Leben lebst.
 
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Hallo,
ich habe vor fast sechs Jahren mein Aripiprazol abgesetzt. Mir geht es sehr gut, habe auch keine psychotische Episode mehr gehabt.
Mit dem Aripiprazol hatte ich lästige Ein- und Durchschlafstörungen (habe damals 10 mg genommen).
Ja, ich habe meine Lebensqualität zurück und bin wieder die "Alte". Wegen einer Wirbelsäulenkrankheit bin ich zwar berentet, aber langweile mich nie, ich lerne Spanisch, Französisch und Englisch und programmiere noch manchmal (Ich war Informatikerin).
Wie viele Psychosen hattest du denn insgesamt ?
Ich drücke die Daumen dass keine mehr kommt
 
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Ich hatte insgesamt fünf mal eine Psychose. Das mit der Wirbelsäule (operierte Skoliose) habe ich schon lange, es sind mit der Zeit mehr Verschleißerscheinungen geworden. Zu Hause habe ich aber deshalb kaum Beschwerden.
Nein, Negativsymptome habe ich nicht. Nach meiner letzten Psychose hatte ich aber zwei Jahre lang eine postpsychotische Depression (nicht sehr schwer).
Nein, ich habe nicht mit einem Psychiater zusammen abgesetzt. Wenn es nach meiner Ärztin ginge, würde ich immer noch 25 mg Aripiprazol nehmen. Ich habe abgesetzt, als ich ein paar Tage im Krankenhaus lag, nach einer Hüft-OP. Da konnte ich ein paar Nächte lang nicht schlafen, denn ich war es nicht gewohnt, in Rückenlage zu schlafen, und sicher auch wegen des Absetzens von Aripiprazol. Ich habe die 10 mg auf einmal abgesetzt.
Seitdem (also nach en Nächten, die ich gar nicht schlafen konnte) schlafe ich besser, und fühle mich auch besser, aktiver.
 
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Ich nehme 2mg Risperidon und ich fühle mich so gut wie im vorherigen Leben, eher noch besser weil ich jetzt nach meinen Bedürfnissen handel und meine Gefühle zulassen kann und viel positiver bin.
 
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Ich frage mich immer, was der Unterschied denn ist, ob man "mit dem Psychiater" oder ohne ihn absetzt.
Ich habe jedenfalls einmal mit "Begleitung" der Ärzte abgesetzt, bekam eine hammer Psychose, und die Ärzte haben mir überhaupt nix gebracht.
Ob man nun "mit" oder "ohne" absetzt, man bekommt die Psychose so oder so, und landet dann in der Geschlossenen, oder man bekommt sie nicht.
Aber ein Psychiater hilft einem da meiner Erfahrung nach herzlich wenig.
 
TS
M
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Ich frage mich immer, was der Unterschied denn ist, ob man "mit dem Psychiater" oder ohne ihn absetzt.
Ich habe jedenfalls einmal mit "Begleitung" der Ärzte abgesetzt, bekam eine hammer Psychose, und die Ärzte haben mir überhaupt nix gebracht.
Ob man nun "mit" oder "ohne" absetzt, man bekommt die Psychose so oder so, und landet dann in der Geschlossenen, oder man bekommt sie nicht.
Aber ein Psychiater hilft einem da meiner Erfahrung nach herzlich wenig.
Ja ist so entweder es geht gut oder eben nicht…
Nimmst du denn jetzt wieder Medikamente? Falls ja wie geht es dir damit?
 
New member
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Ich bin mit einer niedrigen Dosis Neuroleptikum gut durch die letzten 20 Jahre gekommen. Ich verstoffwechsle langsam, da habe ich hohen Spiegel bei niedriger Dosis. Trotzdem drängt mich jeder Psychiater zur Dosiserhöhung und letztens habe ich das probiert, Dosis verdoppelt, da konnte ich mich überhaupt nicht mehr selber beschäftigen und sexuell ging gar nichts.
Habe dann die Dosis halbiert und dann ging es wieder.
Schlussendlich wechselte ich letztens auf Drängen der Psychiaterin auf Cariprazin, nun, außer dass es besser flutscht wenn ich mir einen runterhole hat sich nicht viel geändert, außer dass die Krankenkasse statt 20EU im Monat (altes Medikament) nun 300,- EU im Monat zahlt...sowas blödes, da fasst man sich doch an den Kopf
 
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Ich nehme hauptsächlich Antidepressiva. Bupropion, Citalopram und zum Schlafen Trimipramin.
Das Neuroleptikum / Antipsychotikum kann ich so über lange Zeiträume (viertel / halbes Jahr) komplett weglassen.
 
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Hey das freut mich zu hören.
Hattest du denn mit einer höheren Dosierung des Medikamentes irgendwelche Einschränkungen?
Geht es dir jetzt mit wenig besser?
Ich habe mehr Schlaf gebraucht, habe etwas Gewicht zu genommen, dann noch schneller erschöpft, weniger Hyperaktiv. Paar Sachen sind auch nicht klar, obs vom Medikament kommt oder nicht. Aber Ich habe weniger intensiv Freude empfunden. Meine Stimmung war stabiler (weniger stark geschwungen), ich war geduldiger mit anderen Menschen. Dann haben sich Erinnerungen viel schwächer abgespeichert als jetzt. Das Leben zog förmlich an mir vorbei.


Mir gehts jetzt sehr gut ^^
 
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