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Gemeinsam Wege zur Heilung finden – evidenzbasiert, erfahrungsbasiert und zukunftsorientiert..

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Dieses Forum bietet einen moderierten, geschützten Raum für Menschen, die bei Schizophrenie und Psychose verlässliche Orientierung suchen. Wir verbinden persönliche Erfahrungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Ansätze der Neurobiologie zu einem klaren, verständlichen Gesamtbild.

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Unser Ziel ist es, Wissen zugänglich zu machen, Fehlbehandlungen zu vermeiden und echte Heilungschancen sichtbar zu machen – jenseits von Stigma, Unsicherheit und veralteten Vorstellungen.

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Highlight: Unsere Medikamentöse Orientierung. bietet eine verständliche Übersicht über Wirkstoffe, Wirkmechanismen und aktuelle Behandlungsansätze – basierend auf Arbeiten von Expertinnen und Experten wie Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

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Können wir unser drittes Auge öffnen?

Kommt auf die innere Einstellung an. Älter werden bedeutet Abstriche vornehmen und dankbar sein was man noch machen kann und nicht verbittert werden, was man nicht mehr machen kann.
Wie gesagt die innere Einstellung ist da vorrangig. Man muss das irgendwie trainieren. Ich bin jetzt über 60 und habe mir ein Übungsprogramm vorgenommen. Viel spazieren gehen, dass die Muskeln in Form bleiben. Mein Lebensgefährte fährt sehr gerne Fahrrad (auch über 60).

Gesunde Ernährung ist bei uns Gang und Gebe. Stramm Walken fast jeden Tag und vor allem die Lebensfreude nicht verlieren. Auch mal über einen selbst lachen wenn man totterich wird. Das gehört zum alt werden dazu.
 
Ja, alt werden hat was. Man weiss wer man ist und kann sinnvolles Wissen weitergeben. Nicht dass man nicht trotzdem auch auf jüngere hört, aber man kann etwas weitergeben, als Angebot quasi. Man ist froh dass man noch leben darf und es gibt viele Möglichkeiten sich fit zu halten. Also ich bin pro Alter.
Ich beobachte alte Menschen auch ganz anders als früher. So ah, da bist du auch in nicht allzu ferner Zukunft. Also ich finde alt werden interessant.
 
Tja, über 60 beginnt das Altern richtig an Fahrt zu gewinnen. Ich liebe das Wissen, welches ich mir anspeichern konnte, ich liebe meine Sexualität, welche in neue Dimensionen vorrückt und ich liebe den Zugang zu meiner Familiengeschichte, welche mich lehrt Zeit besser zu verstehen. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Wehwehchen, immer mehr Rückmeldungen, was man körperlich noch in Ordnung bringen sollte und die großen Entäuschungen des Lebens wollen nicht in der Kiste des Unterbewussten bleiben. Es gibt noch so viele Wünsche, welche man mit Sicherheit nicht mehr ausführen kann.

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Kennst du Dorothea Buck? Sie war eine bekannte Schizophrene und ist 101 Jahre geworden. An ihr nehme ich mir ein Beispiel. Aber wenns einen früher erwischt, was solls, man kann es ja nicht ändern. Versuche doch dir möglichst viele deiner Wünsche zu erfüllen. Ich würde gerne mal mit dem Schiff nach New York fahren. Da man dazu ein bisschen Geld braucht, wünsche ich mir dazu einen entsprechenden Mann. Bei mir ist wirklich alles nach hinten verlagert, ohje ohje.
Sorry für off topic.
 
Klar kenne ich die, hat aber keine NL geschluckt.

Eine Schiffahrt nach Amerika wäre super, wenn es nur nicht die Titanic ist ? :giggle:

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Ja, dann wäre mein Leben endlich in Ordnung und ich checke auf der Titanic ein. Solls ja alles geben.

Nach der Bewährung bin ich glaub ich auch so weit keine NL mehr zu nehmen, mal sehen.
 
Ich hoffe Du gehst das vorsichtig an ? Ich habe mich damit abgefunden die NL bis zum Ende zu nehmen !
 
Hm, ja ich überlege noch. Aber es sieht so aus dass ich die Medikamente sowieso nicht mehr merke. Ich hätte schon Bock ohne. Ich guck mir das alles an und dann entscheide ich.
 
Schreibst Du uns was und wieviel Du wie lange schon schluckst ?
 
Ich nehme 20mg Olanzapin und 150mg Xeplion. Das ganze seit 1Jahr. Das ist für jetzt in Ordnung, aber ich habe kein bock das ewig zu nehmen.
 
Da bist Du bei beiden NL am Anschlag, normal ist schon ein NL in der vollen Dosis viel ! Wann hattest Du Deinen ersten psychotischen Schub?
 
Meine erste Psychose war 2011. Da konnte ich ohne NL leben. Ich möchte das wieder schaffen. Ich glaube ich brauche in mir aufzuräumen und dann wird das schon.
 
Sehr gute Aussage!
Bei mir ist es vielleicht ähnlich- um alles schaffen zu können, ignorierte und verleugnete ich "einfach " meine eigenen Probleme- führte ein leeres Leben.
Jetzt nach meinem kompletten Zusammenbruch und Krankheitsakzeptanz habe ich zwar nen Haufen Probleme, fühle mich aber vollständig und viel lebendiger als vorher.
 
Meine erste Psychose war 2011. Da konnte ich ohne NL leben. Ich möchte das wieder schaffen. Ich glaube ich brauche in mir aufzuräumen und dann wird das schon.
Wenn Du jetzt zwei NL in Maximaldosis brauchst wird das ein sehr langer Weg des Ausschleichens. Andererseits, wenn Du jetzt gut funktionierst, wieso etwas ändern an Deiner Dosis ? Du riskierst damit nur einen weiteren Schub und es ist gar nicht so unüblich, dass die Erkrankung pro Schub schlimmer wird.
 
Ja ich überlege noch. Wenn jetzt so viel rauskommt kann es sein dass ich die Medikamente nicht mehr brauche. Das ist wirklich eine ganz umwälzende Phase gerade. Ich werde es schon nicht leichtsinnig entscheiden.
 
Bitte verwechsle nicht psychologische Probleme mit neurologischen Problemen ! Deine Traumata kannst Du vielleicht aufarbeiten, aber Deine gestörte Gehirnchemie hat damit nichts zu tun, da helfen nur NL.
 
Das man ohne Medikamente klar kommt ist unwahrscheinlich bei einer Schizophrenie die auch ohne Drogen auftaucht. Man geht ein gewaltiges Risiko ein. Jeder Schub verschlechtert das Wohlbefinden. Ich frag mich warum viele Betroffene absetzen wollen. Ist es fehlende Akzeptanz ?
 
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