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Kann man Schizophrenie überwinden?

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Es kommt auf die Ausprägung an wie stark seine Schizophrenie ist. Wenn du zb einen Realitätsverlust deiner Umgebung erlebst, dann wird es ohne professionelle Hilfe eher schwer.

Bei eher leichter bis mittlerer Ausprägung kann man es hinkriegen, wenn man sich genug mit Therapie Methoden auseinandersetzt und selbst reflektiert ist sowie wie die Gespräche mit den richtigen Personen führt, welche einen helfen zwischen normalen und Wahngedanken zu unterscheiden. Wichtig ist es auch ein gutes Verhältnis zu sich zu haben. Dann besteht eine Wahrscheinlichkeit.

Jedoch ist, dass größte Problem eher, dass man eben nicht weiß ob man jetzt die Realität von der eingebildeten Realität unterschieden kann. Oft glaubt man, dass man es durchschaut hat aber in Wirklichkeit steckt man immer noch in seinen Kopf fest. Deswegen solltest du dir trotzdem immer professionelle Hilfe suchen um sicher zu gehen, dass du auch wirklich deine Wahngedanken und die Halluzinationen bekämpft hast.
 
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Was ist , wenn die professionelle Hilfe einen nachweislich belogen hat? Heißt behauptet Sachen , die man aufgenommen hat, seien "Wahn" gewesen? Wem soll man dann noch vertrauen? Es gibt nur eine objektive Realität und mich an Sachen zweifeln zu lassen , welche Bestandteil jener sind, dann kann Ich mich nur noch auf mich verlassen...
 
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die Psyche wird immer das Problem bleiben, aber ich weiss, dass ich nicht komplett krank bin, weder mein Geist noch meine Psyche. Das ist wirklich die Wahrheit.
 
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Was ist , wenn die professionelle Hilfe einen nachweislich belogen hat? Heißt behauptet Sachen , die man aufgenommen hat, seien "Wahn" gewesen? Wem soll man dann noch vertrauen? Es gibt nur eine objektive Realität und mich an Sachen zweifeln zu lassen , welche Bestandteil jener sind, dann kann Ich mich nur noch auf mich verlassen...
Naja, es gibt halt in dieser Welt einen bestimmten Standard, der durch die Norm bestimmt wird. Kann schon sein, dass du deine eigene Wahrheit hast, die für dich zählt. Um halt in dieser Gesellschaft als gesund zu gelten, müssen wir uns diesem Standard unterordnen.
 
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Naja, es gibt halt in dieser Welt einen bestimmten Standard, der durch die Norm bestimmt wird. Kann schon sein, dass du deine eigene Wahrheit hast, die für dich zählt. Um halt in dieser Gesellschaft als gesund zu gelten, müssen wir uns diesem Standard unterordnen.
Absolut richtig "Psychosen" sind zum großen Teil gesellschaftlich bedingt. Und da diese nach Normen und nicht nach Werten agiert - ist öffentliche Hilfe und Medikation absoluter Schmutz.
 
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Hallo @struwwelpeter
Bin grad bischen irritiert. Du bezeichnest dich als geheilt, da du dir bewusst bist, dass du auch ohne Medikamente sein könntest, hab ich das richtig verstanden? Warum möchtest du denn die Medikamente weiterhin nehmen? Wie hast du bemerkt, dass du auch ohne Medikamente sein kannst? Ich meine, du nimmst sie ja aktuell noch? Gruss
 
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Ich für meinen Teil bin erst geheilt , wenn die Gesellschaft sich ändert...
 
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@Prodigy96 hehe das ist mal ein Ansatz..
Was würdest du dir denn von der Gesellschaft wünschen?
Dafür müsste m.M.n die Gesellschaft erstmal so empfinden können wie es ein Schizophrener tut, oder?
 
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Ich empfinde wie ein schizophrener zum großen Teil wegen der Behandlung... (damit ist die Erste eingeschlossen) Mir geht es einfach darum, dass die Anderen Menschen sich Telepathie bzw. Gedankenausbreitung eingestehen. Und nicht 100% meiner Wahrnehmung als objektiv falsch darstellen. Mag sein, dass Ich soziale und strukturelle Probleme habe, aber der Zweck heiligt nicht die Mittel in dem Fall. Davon abgesehen war mein Handeln im Kontrast zu meinen Gedanken , bis auf strukturelle Unordnung nicht komplett verwerflich und Ich habe versucht vielen Menschen zu helfen. Mit den Lügen fing auch erst meine Unfähigkeit an an mir zu arbeiten.
 
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Ist Kapitalismus am Ende genau so menschenrechtsfeindlich wie andere Konzepte? Das ganze Debakel ist sicherlich ne Interessante moralische und philosophische Diskussion. Und meine Damen und Herren damit bin ich wieder in meinem Kopf :D Freiheit gegen Sicherheit wie Ich schon vor 7 Jahren gesagt hatte. Mag aber auch am THC-Konsum liegen.
 
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Ich bin der Überzeugung, dass man Schizophrenie überwinden kann.
Es spielt aber verdammt viel Glück mit rein. Wenn man einen chronischen Verlauf hat, dann ist es wahrscheinlich unmöglich. Hier findet man Heilung eher in der Akzeptanz, dem Anpassen des Selbstbilds an die neuen Umstände und damit verbunden die Erschaffung eines positiven Selbstbildes und der Findung der eigenen Rolle in der Gesellschaft. Wenn das gelingt und man glücklich ist, dann ist man in meinen Augen geheilter als die meisten überarbeiteten und unglücklichen Menschen da draußen. Denn geheilt ist man, sobald man zufrieden ist. --> Ein zufriedenes Leben mit der Krankheit.

Bei leichten Verläufen ist die Heilung im Sinne des klassischen Bildes, also das die Krankheit weg ist, möglich. Hier gehört wohl einfach eine Schippe Glück dazu, dann noch eine Lebensumstellung, die Trigger der Erkrankung vermeidet und Achtsamkeit.
 
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@Prodigy96 ich habe in meinem Studium in einem Fach etwas gelernt, was dazu sehr interessant ist: "Die Expertise des Nichtwissens" --> Sich auf neue Situationen einlassen, ohne diese direkt verstehen zu wollen. Und damit verbunden seinem eigenen Wissen nicht den alleinigen Wahrheitsanspruch unterstellen. Jeder hat unterschiedliche Weltbilder. Vor allem nach nen psychotischen Schub war mein Weltbild auf den Kopf gestellt. Das wovon du schreibst habe ich überall erlebt: Zusammenhänge, die andere nicht sehen; das Gefühl der Verbundenheit usw.
Telepathie habe ich nicht erlebt. Aber die Filter während eines Schubes oder bei Restsymptomatik sind viel weiter geöffnet als bei Normalos. Deswegen will ich nicht abschreiben, dass es diese Telepathie gibt. Andere checken das aber nicht.

Die Menschen stempeln einen leider direkt als verrückt ab wenn man über sowas redet. Denn die haben das nie erlebt. Ich erzähle den Leuten nichts über die Eindrücke, die ich während meines Schubs erlebt habe. Das macht viel weniger Probleme.
Ich erzähle auch niemanden mehr, dass ich ne Psychose hatte. Ich habe das nämlich in meinem Studiengang erzählt als es mir sehr schlecht ging. Einfach nur um Verständnis zu bekommen, weshalb ich grade nicht so leistungsfähig war. Leider tratschen die Leute viel. Mittlerweile weiß es jeder im Studiengang. Es ist sogar vorgekommen, dass ein paar Leute keine Projektarbeit mit mir machen wollten. Ich wusste bis vor 2 Wochen nicht wieso. Aber da kam das alles raus. Sie haben Angst, dass ich wieder einen Schub bekomme und deswegen das Projekt liegen bleibt. Das wurde mir tatsächlich von einem gebeichtet. Es ist wirklich lächerlich teilweise.
Mein Studiengang hat viele Psychologieanteile. Da lernt man halt, dass Schizophrenie unheilbar ist, in Schüben verläuft, jeder Schub schlimmer ist als der vorherige, sie oft in immer kürzeren Abständen kommen und nach jedem Schub eine stärkere Restsymptomatik über bleibt. Ist etwas an der Realität vorbei und hat nicht grad mit der Stigmatisierung hier geholfen.
 
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Ich empfinde wie ein schizophrener zum großen Teil wegen der Behandlung... (damit ist die Erste eingeschlossen) Mir geht es einfach darum, dass die Anderen Menschen sich Telepathie bzw. Gedankenausbreitung eingestehen. Und nicht 100% meiner Wahrnehmung als objektiv falsch darstellen. Mag sein, dass Ich soziale und strukturelle Probleme habe, aber der Zweck heiligt nicht die Mittel in dem Fall. Davon abgesehen war mein Handeln im Kontrast zu meinen Gedanken , bis auf strukturelle Unordnung nicht komplett verwerflich und Ich habe versucht vielen Menschen zu helfen. Mit den Lügen fing auch erst meine Unfähigkeit an an mir zu arbeiten.
Es könnte durchaus sein, dass du in anderen Kulturen nicht als krank angesehen wirst. Ich weiss halt nicht was du nebst deinen telepathischen Fähigkeiten sonst noch für Empfindungen hast. Ich denke, wenn es dir gut geht damit und du niemandem schadest solltest du dir vielleicht überlegen, ob du dich von der Meinung andrere differenzierst. Bevor ich meine Diagnose bekam, lernte ich eine Frau kennen, die Auren lesen konnte. Für sie war das selbstverständlich. Sie hat auch kranke Auren gesehen. Konnte erkennen wenn jemand mal eine Krankheit hatte. Das hat mich voll fasziniert, danach sagte sie mir, sie dürfe nicht über das sprechen, da es als schozophren angesehen wird. Für mich war sie nicht wirklich schizophren. Gut, ich weiss zwar nicht was sonst noch in ihrem Kopf abging. Aber du weisst auf was ich hinaus will:)
 
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Ich bin der Überzeugung, dass man Schizophrenie überwinden kann.
Es spielt aber verdammt viel Glück mit rein. Wenn man einen chronischen Verlauf hat, dann ist es wahrscheinlich unmöglich. Hier findet man Heilung eher in der Akzeptanz, dem Anpassen des Selbstbilds an die neuen Umstände und damit verbunden die Erschaffung eines positiven Selbstbildes und der Findung der eigenen Rolle in der Gesellschaft. Wenn das gelingt und man glücklich ist, dann ist man in meinen Augen geheilter als die meisten überarbeiteten und unglücklichen Menschen da draußen. Denn geheilt ist man, sobald man zufrieden ist. --> Ein zufriedenes Leben mit der Krankheit.

Bei leichten Verläufen ist die Heilung im Sinne des klassischen Bildes, also das die Krankheit weg ist, möglich. Hier gehört wohl einfach eine Schippe Glück dazu, dann noch eine Lebensumstellung, die Trigger der Erkrankung vermeidet und Achtsamkeit.
Hey
Wie meinst du bei einer chronischen Schizophrenie ist es nicht heilbar? Dann sind nur die heilbar, sie nur 1 Psychose hatten?
Ist man, wenn man mehr als 3 Psychosen hatte, nicht mehr heilbar?
 
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Chronisch umfasst, wenn man durchgängig Symptome hat, ohne wirklich klare Schübe, oder wenn man zwischen den Schüben noch starke Symptome hat.
 
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