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2 Jahre ohne Psychopharmaka

  • Ersteller Ersteller marcii_2
  • Erstellt am Erstellt am
@marcii_2 Glückwunsch zu deinem medikamentenfreien Leben (y).

Allerdings kann ich dich und andere nur davor warnen sich selbst als geheilt zu betrachten.
Ich selber bin seit 4-5 Jahren ohne Medikamente unterwegs. Es geht mir auch schon so weit wieder gut, dass ich in Teilzeit arbeiten kann. Seit kurzem arbeite ich auch wieder mehr Stunden unterhalb der Woche und auch komplexere Arbeiten - im IT Bereich.

Allerdings musste ich auch feststellen, dass mit einem anspruchsvolleren Alltag auch die Gefahr von Psychosen zunimmt. Ich hatte auch schon einige Mini Psychosen von ein paar Stunden/Minuten - an einigen stressreicheren Tagen im Monat, die ich zum Glück mit Verhaltenstherapie und ausreichend Ruhezeiten in der Freizeit relativ schnell selber und medikamentenfrei in den Griff bekommen habe - ohne dass es zu einer Eskalation kam.

Deshalb will ich dir und anderen die den medikamentenfreien Weg Einschlagen auf jeden Fall den Rat geben für den Notfall auch ein Notfallplan ausgearbeitet zu haben - sei es ein Notfallmedikament oder eine Notfall-Verhaltensweise - bei mir zum Beispiel Zeichnen, Basteln oder Ähnliches.
Im Moment fällt mir es sehr schwer auf mich achten... im Moment haben Gefühle Gedanken und Interessen , so viel Einfluss und Input (bin wie auf entdeckungsreise bei alles neuem) das ich zu wenig auf mich achte und alles andere zu kurz kommt , dass ich dann oftmals ziemlich gestresst sein kann ...

Meist merke ich dann wenn ich mal eine halbe Stunde die Augen zu machen und im Bett liege, das es es mir so viel besser geht....

Ich bin den ganzen Tag nur im Gange, obwohl mir meinen Körper signalisiert, hey entspann dich mal ...

Hast du n Tipp , wie ich mich da besser organisieren bzw strukturieren kann?

LG Marcii
 
@marcii_2
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Pausen sehr wichtig sind.
Ich mache immer eine Pause / Schlafpause wenn ich nicht gerade auf der Arbeit bin - also zu Hause. Vielleicht liegt es an der Krankheit, aber ich brauche jeden Tag neben den 7-9 Stunden außerdem nochmal 1-2 Stunden Schlaf - nachmittags. Gesundheit ist dass wichtigste und Schlafen besonders wichtig um die vielen Reize / sensorischen Eindrücke / Erfahrungen vom Tag verarbeiten zu können, um nicht nochmal eine Psychose - Phase zu triggern.

Ich habe auch jeden Tag eine Liste an Dingen, die länger ist als ich sie abarbeiten kann. Dass ist für mich aber kein Problem, ich priorisiere dann immer die wichtigsten Dinge die zuerst gemacht werden, müssen. Alles was ich nicht schaffe schreibe ich auf ein Blatt Papier als TODO Liste für den nächsten Tag, so gehen dann keine Aufgaben verloren.
 
@marcii_2
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Pausen sehr wichtig sind.
Ich mache immer eine Pause / Schlafpause wenn ich nicht gerade auf der Arbeit bin - also zu Hause. Vielleicht liegt es an der Krankheit, aber ich brauche jeden Tag neben den 7-9 Stunden außerdem nochmal 1-2 Stunden Schlaf - nachmittags. Gesundheit ist dass wichtigste und Schlafen besonders wichtig um die vielen Reize / sensorischen Eindrücke / Erfahrungen vom Tag verarbeiten zu können, um nicht nochmal eine Psychose - Phase zu triggern.

Ich habe auch jeden Tag eine Liste an Dingen, die länger ist als ich sie abarbeiten kann. Dass ist für mich aber kein Problem, ich priorisiere dann immer die wichtigsten Dinge die zuerst gemacht werden, müssen. Alles was ich nicht schaffe schreibe ich auf ein Blatt Papier als TODO Liste für den nächsten Tag, so gehen dann keine Aufgaben verloren.
ich danke dir sehr für die Tipps ich werde das sehr beherzigen!

ich werde später noch mal konkreter darauf eingehen?

Lg marcii
 
Schaut mal , was ich gefunden habe ...laut der Seite ist zwischen 6 und 12 Monaten das Rezidiv Risiko am höchsten und nach der Zeit ist eher mit einen stabilen weiteren Verlauf zu rechnen... Diese Information habe ich auch anders wo paar mal gefunden!

Bedeutet im umkehrschluss dass ich mir nie danach etwas weniger Sorgen machen müsste.

Das freut mich irgendwie ?13 Tage muss ich noch durchhalten bis ich 12 Monate habe ...

Quelle :https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0030-1248517.pdf

LG Marcii

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Letztendlich sind das irgendwelche Forschungsergebnisse, je nachdem von wem auch die Studie in Auftrag gegeben wurde.
Ich denke so klar und auf alle Betroffenen lässt es sich eben nicht übertragen.
Zumal zwischen 3 Episoden von mir jeweils im Schnitt 7 Jahre lagen...die Psychosen kamen a)trotz Medikamente und b) wegen familiären Stressbelastungen.
Also letztendlich muss man sich einfach im Klaren darüber sein, dass die sogenannte Vulnerabilität einfach da ist, auch wenn man lebenslang Psychosefrei bleibt und keine Medis hat.
Ein Bekannter von mir sagte mal ganz trocken: "Das ist Life".
 
@marcii_2 Ich hab gerade mal den in deiner verlinkten Studie zitierten Beitrag [17] überflogen. Er ist zwar schon ein wenig älter (1997), stellt aber in verschiedenen Grafiken die Wahrscheinlichkeit, nach Absetzen stabil zu bleiben, über Wochen dar. Witzigerweise ist die Anzahl der abrupten Abbrecher (Graph 1, ca. 1000 Personen) im Verhältnis zu den Betroffenen, die langsam ausgeschlichen haben (Graph 2, 58 Personen) mMn erschreckend groß ?
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Es scheint also mehr Leute zu geben, die ihre Tabletten abrupt absetzen. Man erkennt in Graph 2 aber, dass die Wahrscheinlichkeit stabil zu bleiben dadurch deutlich geringer ist (Plateau bei ca. 70% vs ca. 40%). Mit diesem 40% Plateau stimmen Graph 1 und 2 ja auch ungefähr überein. Allerdings wurde in diesem Graphen 2 auch nur 24 Wochen beobachtet, hier fehlt also die längerfristige Aussagekraft. Auch die Stichprobe ist bei Letzterem doch recht klein.

Woher die Autoren aus deinem Beitrag das mit den 6-12 Monaten hernehmen kann ich leider nicht so ganz nachvollziehen. Laut dem ersten Graph sowie dem Text der Autoren ist die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls eher in den ersten 6 Monaten am höchsten und flacht danach ab. Der Unterschied zwischen Woche 26 und 52 liegt lediglich bei ca. 8%. Vielleicht sprechen hier die Erfahrungswerte der Autoren auch eine Rolle, auch ich habe von diesem Zeitfenster als Rückfallrisiko gehört.

Zu kritisieren ist, dass es sich um einen berechneten Verlauf handelt, also die Daten der späteren Wochen unter der Annahme, dass es einen Schwellenwert gibt, vom Computer "erfunden" wurden. Stellt sich bloß die Frage, ob die Erkrankung tatsächlich nach dem Prinzip eines solchen Schwellenwertes funktioniert ?‍♂️ möglich wärs, aber ebenso das Gegenteil ? Gibt ja auch Leute, die nach mehreren Jahren wieder Rückfälle aufgrund von zu viel Stress kriegen.

Außerdem wurden nur typische Neuroleptika untersucht, bei atypischen könnte das alles ganz anders aussehen!

Also: die Studie ist leider etwas veraltet. Dennoch kann man durch die Erkenntnisse durchaus glauben, dass man nach den ersten überstandenen Monaten mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit instabil wird. Ich denke aber, dass man trotzdem sein lebenlang aufpassen muss und sich vor Stressoren jeglicher Art hüten sollte.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Letztendlich sind das irgendwelche Forschungsergebnisse, je nachdem von wem auch die Studie in Auftrag gegeben wurde.
Ich denke so klar und auf alle Betroffenen lässt es sich eben nicht übertragen.
Zumal zwischen 3 Episoden von mir jeweils im Schnitt 7 Jahre lagen...die Psychosen kamen a)trotz Medikamente und b) wegen familiären Stressbelastungen.
Also letztendlich muss man sich einfach im Klaren darüber sein, dass die sogenannte Vulnerabilität einfach da ist, auch wenn man lebenslang Psychosefrei bleibt und keine Medis hat.
Ein Bekannter von mir sagte mal ganz trocken: "Das ist Life".
danke schön für deine information gott sei Dank gibt es bei mir keine erbliche Komponente und ich habe nie so wirklich zu Psychose geneigt.

ich hatte meine erst nach 6 Jahren Cannabis bekommen nachdem ich einen sehr chemisches gestrecktes Gras gekommen bin was ultra hohen THC Gehalt hatte und ich damit eine starke Überdosis hatte ich hatte ein partykopf geraucht und eine mische 80 Cannabis und 20% Tabak gemacht und der Tabak hat extrem chemisch gerochen und mir hat er damals gesagt dass da noch andere Drogen drin waren!

vorher 6 Jahre lang gekifft und nie Probleme gehabt!
und seitdem habe ich auch kein Rückfall mehr bekommen dass es jetzt zehn Jahre her!

das könnte natürlich bei mir ein großer Vorteil sein und auch meine Chancen stark verbessern.

wie gesagt du hast deinen Erlebnis gemacht andere machen andere Erlebnisse und jeder Mensch ist denke ich mal auch komplett individuell?

jedenfalls werden diese"Forschungsergebnisse" auch an die Fachkräfte der Betreuer übertragen und möglicherweise auch an Psychiater wie ich gehört habe,die dies ähnlich unterstützen.

wir werden.schauen wie sich alles entwickelt.meinerseits...

ich jedenfalls aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung kann sagen dass ich mit die letzten drei Monate stark stabilisiert habe wenn ich sogar schon das vor am Anfang!

Ende Dezember Anfang Januar hatte ich mal einen Moment wo irgendwas in Anflug gewesen sein hätte können das war schon ganz leicht in Richtung grenzwertig ich hatte hin und wieder damals Ausraster und fluktuierende/ sporadisch präpsychotische Symptomatik und auch dieses Selbstverletzen ,die eher vereinzelt aufgetreten sind in einem unregelmäßigen Zeitraum und danach wieder verschwanden .....aber das ist Gott sei Dank dann ziemlich schnell wieder abgeflaut...
ich merke wie gesagt die letzten 3 Monate dass meine stressresistent immer weiter zunimmt und ich in der Lage bin vieles im Leben von äußeren Einflüssen sei es Schlafmangel Stress Schmerzen oder auch Sorgen oder große Lautstärke dass ich das alles gut verkraften kann ohne dass meine Seele oder mein Befinden darunter groß leidet oder was sich ändert!

wenn ich starke Stress bin merke ich das war aber es ist für mich aushaltbar es ist nicht mehr dieses übertriebene nicht klarkommen wie früher sondern ich brauche mich dann einfach nur mal 10 Minuten hinlegen die Augen zu machen und danach geht's mir wieder wunderbar!

ohne große versuchen oder ohne Hilfsmittel und auch diese gestresst halt kommt deutlich langsamer und seltener vor!

ich merke eigentlich in vielerlei Hinsicht eine starke Verbesserung meiner psychischen Gesundheit und auch eine Steigerung der Leistungsfähigkeit wie ich das auch letztes Mal hingehend erwähnt hatte in einem anderen Thema,welches ist eben auch selber aufgemacht hatte damals als ich noch Tabletten nahm.

trotz allem auch wenn es immer wieder Kritiker gibt gib mir das trotzdem gut diese Berichte die von mehreren unterstützt werden und das was da eben auch auf dem Bild steht selbstverständlich ist das eben auch klar dass Studien oder Forschungen nicht immer die hundertprozentige Richtigkeit haben dass ich vieles auch widersprechen kann in Zukunft genauso wie mit den Eiern das Gerücht dass man nur drei pro Woche essen darf und inzwischen ist das anders?

Lg marcii
 
@marcii_2 Ich hab gerade mal den in deiner verlinkten Studie zitierten Beitrag [17] überflogen. Er ist zwar schon ein wenig älter (1997), stellt aber in verschiedenen Grafiken die Wahrscheinlichkeit, nach Absetzen stabil zu bleiben, über Wochen dar. Witzigerweise ist die Anzahl der abrupten Abbrecher (Graph 1, ca. 1000 Personen) im Verhältnis zu den Betroffenen, die langsam ausgeschlichen haben (Graph 2, 58 Personen) mMn erschreckend groß ?
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Es scheint also mehr Leute zu geben, die ihre Tabletten abrupt absetzen. Man erkennt in Graph 2 aber, dass die Wahrscheinlichkeit stabil zu bleiben dadurch deutlich geringer ist (Plateau bei ca. 70% vs ca. 40%). Mit diesem 40% Plateau stimmen Graph 1 und 2 ja auch ungefähr überein. Allerdings wurde in diesem Graphen 2 auch nur 24 Wochen beobachtet, hier fehlt also die längerfristige Aussagekraft. Auch die Stichprobe ist bei Letzterem doch recht klein.

Woher die Autoren aus deinem Beitrag das mit den 6-12 Monaten hernehmen kann ich leider nicht so ganz nachvollziehen. Laut dem ersten Graph sowie dem Text der Autoren ist die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls eher in den ersten 6 Monaten am höchsten und flacht danach ab. Der Unterschied zwischen Woche 26 und 52 liegt lediglich bei ca. 8%. Vielleicht sprechen hier die Erfahrungswerte der Autoren auch eine Rolle, auch ich habe von diesem Zeitfenster als Rückfallrisiko gehört.

Zu kritisieren ist, dass es sich um einen berechneten Verlauf handelt, also die Daten der späteren Wochen unter der Annahme, dass es einen Schwellenwert gibt, vom Computer "erfunden" wurden. Stellt sich bloß die Frage, ob die Erkrankung tatsächlich nach dem Prinzip eines solchen Schwellenwertes funktioniert ?‍♂️ möglich wärs, aber ebenso das Gegenteil ? Gibt ja auch Leute, die nach mehreren Jahren wieder Rückfälle aufgrund von zu viel Stress kriegen.

Also: laut dieser Studie kann man durchaus glauben, dass man nach den ersten überstandenen Monaten mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit instabil wird. Ich denke aber, dass man trotzdem sein lebenlang aufpassen muss und sich vor Stressoren jeglicher Art hüten sollte.

LG
Ach hehe ,das ist ja ultra interessant?

ich habe super viel geschmunzelt beim Lesen auch wie du das alles geschrieben und verfasst hast hat mir echt gefallen?

ich finde mit dieser Aussage kann ich sehr viel anfangen und auch der letzte Satz ist eigentlich der wichtigste Fakt,das Stress immer ein Risikofaktor ist.

da tut es mir aber dann auch schon echt leid dass ich in letzter Zeit viel zu wenig auf mich geachtet habe, nur im Gange , da , gedanklich immer auf anderes fokussiert war und mich außen vor gelassen habe und ich habe mich vorhin z.B und auch hin und wieder selten mal die letzten Tage mal für 10 bis 20 Minuten hingelegt maximal 30 und gemerkt wie gut es mir danach einfach ging das ist Wahnsinn der Unterschied ich war total tiefenentspannt und habe mich total wohl gefühlt generell eben auch ansonsten weil ich so sehr stabil bin und mich einfach inzwischen total wohlfühle aber der Unterschied ist dort trotzdem doch ganz schön zu merken wenn man mal eine halbe Stunde liegt und den Vögeln zuhört beim Schwitzern ,die angenehme Brise auf seiner Haut spürt bei Fenster offen und einfach mal bisschen relaxt!

heute z.B bin ich 15.000 Schritte gelaufen mir tut alles weh die Wärme dann noch draußen und die letzten nächte zu wenig geschlafen ...

nur vier bis sechs Stunden durch die Lautstärken der Bewohner...

jetzt habe ich wieder Kraft gesammelt und bin wieder klarer im Kopf und entspannter was das ausmacht Wahnsinn!

ich werde mich jetzt den ganzen Abend um mich kümmern viel Entspannung viel Erholung und möglichst früh schlafen gehen..

ich muss auch noch Anpassungen vornehmen um mehr auf mich zu achten und gewisse Routinen in meinem Alltag sehr intregrieren, damit ich nicht so kurz komme!

im Moment bin ich regelmäßig im Gespräch mit meiner Psychologin um dies zu besprechen oder zu berücksichtigen!

diese Thematik habe ich bisher eben halt noch nicht komplett,angesprochen also das auf mich achten aber wir sind momentan dabei vieles aus meiner Vergangenheit aufzuarbeiten.

ich könnte jetzt noch mehr dazu schreiben aber möchte jetzt dass nicht so in die Länge ziehen...

dazu wird die nächsten Tage mal separat was kommen Thema Psychologin und Psychotherapie?

liebe Grüße Marcii
 
ach so eins habe ich noch vergessen also eine interessante Frage:
ich hatte ja um genau zu sein am 14 Juni 2023 die Tabletten abgesetzt!

ich habe ja auch immer die Zusatztage die der Monat hat berücksichtigt - da ja vier Wochen 28 Tage haben.
und jeder monat Zusatztage und jeder Tag ohne Tabletten zählt für mich eigentlich.

mit dieser Berechnung bin ich auf dem 15 Mai gekommen...

da wäre ja dann mal die Frage ob ich am 15 Mai sagen kann dass ich ein Jahr ohne bin oder erst am 14 Juni so wie sich in Normalfall ein Jahr gehören würde!

ich finde das komplex und das bewegt mich gerade irgendwie zum Umdenken und wäre echt nice wenn da jemand eine Antwort drauf hat, damit ich mich vielleicht auch sehr festlegen kann um mein Meilenstein als "geschafftes eine Jahr" festsetzen kann.??
 
Servus☕?

ja das stimmt aber ich finde halt trotz allem dass jeder zusätzlicher Tag zählt..

ich weiß ich bin da sehr genau aber das ist für mich auch ein großes Ereignis deswegen zähle ich eigentlich jeden Tag und auch immer wie viel es noch bis dahin ist.

mag vielleicht für andere ,die da nicht so viel Wert darauf legen ,ein wenig kurios wirken,aber vielleicht ist das auch ein wenig verständlich nach so lange Einnahmezeit von 15 Jahren.

da hast du aber schon recht: wenn man es genau nimmt, muss man immer ein Jahr rechnen...

aber man könnte theoretischerweise auch sagen ,dass der 15 Mai ein Datum wäre wo ich ein Jahr geschafft habe oder eben auch der 14.juni also beides das gleiche??

ich frage mich eigentlich wer das so erfunden hat dass die Monate Zusatz Tage haben.

theoretischerweise müssten wir dann ja auch älter sein wenn man die Zusatztage berechnen würde ....

dann müsste ich bei mir z.B dann auch anders rechnen...

ich bin 31 Jahre alt und werde am 16 Oktober 32?wenn ich jetzt dann mal die Zusatztage rechnen würde müsste ich mal ausrechnen und überlegen wie alt ich laut dem wäre?

ja ich weiß ist vielleicht ein bisschen konfus aber so ist meine Denkweise?

naja wie dem auch sei ich wünsche euch einen wunderschönen Tag bei uns scheint gerade die Sonne und ich habe gestern Abend und heute früh die Nachtigall aufgenommen per Kamera total toll!

gestern haben sich Nachtigall,Amsel und Elster abgewechselt und im Duett gesungen??

Lg marcii
 
An sich heißt das, dass die meisten Rückfälle in den ersten 6 bis 12 Monaten passieren. Also nicht zwischen 6 - 12. Die meisten Rückfälle passieren innerhalb des ersten Monats.
Also ja, kannst dir weniger Sorgen machen.
ich danke dir?

ja ich merke auch, dass deutlich mehr Stabilität reingekommen ist ,als in den ersten 8 Monaten oder 6 Monaten kann man so sagen da war das ja immer so wechselhaft und stimmungsmäßig immer anders und auch eben immer ein anderer Zustand was ich damals ja auch bei dir beschrieben hatte als ich damals immer darüber berichtet hatte diese Schwankungen sind eigentlich so gut wie weg sehr viel Stabilität sehr viel Fitness und auch mehr Leistungsfähigkeit alles was damit schon besser war ist jetzt noch deutlich besser nur das eben viel Stabilität und Stressresistenz da ist!

ein ist- zustand habe ich allerdings noch nicht ganz wobei es immer noch so kleinere positive Veränderung gibt aber es ist nicht mehr dieses extreme und dieses krasse?

na ja 10 Tage noch bis ich das ein Jahr habe oder wenn man den Jahreszahlen rechnet so wieder Geburtstag dann wären es jetzt noch fünf Wochen...

ich habe am 14 Juni letztes Jahr abgesetzt,dabei aber allerdings die Zusatztage jedes Monats berücksichtigt da jeder Tag für mich in dem es ohne Medikamente klappt,bedeutend und wichtig ist!

aber die fünf Wochen oder die eine Woche macht auch nicht allzu viel Unterschied bis das eine Jahr rum ist.?
Lg marcii
 
Hey hoo?

Ich habe gleich Visite bei meiner neuen Psychiatern!

Einfach zur Absicherung, dass man in worst-case ein Arzt hat!
Heute ist das erste Gespräch.

Die Betreuer sehen starke Verbesserung bei mir ich bin sehr viel zugänglicher sehr viel fröhlicher und viel motivierter als mit den Tabletten damals ...

Wir sehen alle sehr große Fortschritte in allen Bereichen bei mir... auch dem kognitiven..

Inzwischen kann ich selbst ordnung im Zimmer halten auch wenn es mit den Klamotten manchmal noch leicht chaotisch ist aber das kriege ich schnell hin meistens oder oft sogar auch ohne Hilfe der Betreuer.... Wenn es aber mal Tage gibt wo es etwas schleift und ich was mit anderem beschäftigt bin, dann kann es etwas untergehen aber sobald ein Betreuer dann was sagt, lege ich sofort mit allem los!

Vor einer Woche habe ich mein Zimmer komplett ohne dass jemand was gesagt hat sehr lange aufgeräumt und habe nebenbei noch woanders geputzt und Haushalt mitgeholfen war wieder den ganzen Tag da auch im Gange ...

Ich hatte in der letzten Zeit immer Wäsche gewaschen und jetzt auch wieder!

Ich bin jedenfalls erstmal sehr gespannt wie das Gespräch mit der neuen Psychiaterin gleich verlaufen wird.

Und auch was sie dazu sagt dass ich knapp ein Jahr ohne Pillen bin.

Ich melde mich nachdem das Gespräch verlaufen ist und was da rausgekommen ist ?

LG Marcii
 
das Gespräch lief ganz gut?

meine bezugsbetreuerin hat zu ihr gesagt das es nur gute Nachrichten sind und ich ein verdammt gutes Bild bei dem betreuern mache und alle sind so positiv über mich gestimmt wie das alles läuft!

es hat Ewigkeiten gedauert: meine damalige Psychiaterin in der Pia wollte das Medikament nicht absetzen und weiter verschreiben ich habe es ja trotzdem nicht genommen ,auch als ich das damals im Juni von der Apotheke letztes Jahr geholt hatte ,lag es nur noch im Schrank und bei mehreren Terminen hat sich die damalige Ärztin dann auch verweigert es abzusetzen auf dem Papier.

nun nach knapp einem Jahr ohne Medikamente wurde es von der Psychiaterin jetzt rausgestrichen und das Risperidon was vom letzten Jahr noch im Schrank ist wird jetzt entsorgt verworfen oder andersweitig verwendet...

jedenfalls ist es nicht mehr angesetzt und offiziell abgesetzt von der ärztin ...nach knapp ein Jahr ohne die Medikamente wurde das auch alle höchste Zeit!

Als bedarf wurde mir von ihr aner melperon aufgeschrieben bis zu 150 mg.

Einfach , das man etwas für ein worst case hat.

Hab ich gott sei dank in der gesamten zeit mach dem absetzen aber nicht gebraucht und momentan bin ich davon weiter entfernt denn je... Durch meine deutlich ersichtliche genesung?

Soweit fürs erste!

Euch ne angenehmen abend✌️

Grüßele
 
In 3 wochen hab ich 1 jahr und 4 monate geschafft!

ein Bekannter von mir hat bis jetzt 2 Jahre geschafft und hat auch Drogenpsychose ,durch Cannabis so wie ich das gleiche in der Vorgeschichte...

insofern könnte das stimmen, das Menschen mit dieser Diagnose bessere Chancen haben die Pillen abzusetzen!
 
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