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marcii_2
Im Moment fällt mir es sehr schwer auf mich achten... im Moment haben Gefühle Gedanken und Interessen , so viel Einfluss und Input (bin wie auf entdeckungsreise bei alles neuem) das ich zu wenig auf mich achte und alles andere zu kurz kommt , dass ich dann oftmals ziemlich gestresst sein kann ...@marcii_2 Glückwunsch zu deinem medikamentenfreien Leben.
Allerdings kann ich dich und andere nur davor warnen sich selbst als geheilt zu betrachten.
Ich selber bin seit 4-5 Jahren ohne Medikamente unterwegs. Es geht mir auch schon so weit wieder gut, dass ich in Teilzeit arbeiten kann. Seit kurzem arbeite ich auch wieder mehr Stunden unterhalb der Woche und auch komplexere Arbeiten - im IT Bereich.
Allerdings musste ich auch feststellen, dass mit einem anspruchsvolleren Alltag auch die Gefahr von Psychosen zunimmt. Ich hatte auch schon einige Mini Psychosen von ein paar Stunden/Minuten - an einigen stressreicheren Tagen im Monat, die ich zum Glück mit Verhaltenstherapie und ausreichend Ruhezeiten in der Freizeit relativ schnell selber und medikamentenfrei in den Griff bekommen habe - ohne dass es zu einer Eskalation kam.
Deshalb will ich dir und anderen die den medikamentenfreien Weg Einschlagen auf jeden Fall den Rat geben für den Notfall auch ein Notfallplan ausgearbeitet zu haben - sei es ein Notfallmedikament oder eine Notfall-Verhaltensweise - bei mir zum Beispiel Zeichnen, Basteln oder Ähnliches.
Meist merke ich dann wenn ich mal eine halbe Stunde die Augen zu machen und im Bett liege, das es es mir so viel besser geht....
Ich bin den ganzen Tag nur im Gange, obwohl mir meinen Körper signalisiert, hey entspann dich mal ...
Hast du n Tipp , wie ich mich da besser organisieren bzw strukturieren kann?
LG Marcii