Herzlich willkommen im Psychose-Forum ❤️

Das Forum für Diskussionen rund um das Thema Psychose & Schizophrenie. Hier findest Du individuelle Beratung, Möglichkeiten zum Austausch, Hilfe und mehr.

Registriere Dich, um alle Vorteile nutzen zu können und über Deine persönlichen Fragen oder andere Themen zu schreiben! Die Forencommunity hilft, mit unverarbeiteten Problemen besser umgehen zu können, andere Meinungen und Sichtweisen zu bekommen und entspannter mit der Erkrankung umzugehen.
Für Angehörige, Betroffene, Therapeuten und alle, die sich interessieren, Hilfe benötige oder sich mit einbringen möchten.

Jetzt registrieren!

Im Forum findest Du diese Medikamente-Empfehlung.

Die Wirkstoffkombination ermöglicht ein recht normales Leben trotz Erkrankung. Anders als bei den herkömmlichen Therapien hilft diese auch bei Negativsymptomen, was den Verlauf der Erkrankung deutlich verbessern kann und auch Positivsymptome reduziert.

Wie lange dauert eine Psychose?

New member
Registriert
26.02.2018
Beiträge
1

Ich hätte gern gewußt, wie lange eine psychose dauert?

Sie liegt seit 2 Monaten in der Psychiatrie. Die Stimmen sind weg, aber die Psychose geht und geht nicht weg.

Sie behauptet, dass es ihr gut geht.Nur ihrer besten Freundin erzählt sie dafür beauftragt ist, die Bibel neu zu interpretieren. Mal ist sie Eva und mal Jesus.

Gehen diese Gedanken überhaupt weg?

Sie bewegt sich sehr langsam wie ein Roboter. Kommt das von Risperdal?
 
Member
Registriert
15.02.2018
Beiträge
151
Kenne das von mir selbst, dachte ich bin der Heilige Joseph oder Erlöser und hatte einen ähnlichen Drang.

Die Medikamente drücken das nur etwas weg in den Hintergrund, die Wahngedanken können zum Teil bleiben. Bei mir hat das gewechselt, von daher würde ich versuchen an ihrer stelle diesen Wahn in positive Aufgaben Gedanken zu stecken die einen weniger abhaben können.

Das mit der Bibel macht sie vermutlich wegen der Paranoia , da sie wissen möchte was diese Personen damals genau gemacht haben und wo es da eventuell Überschneidungen gibt, da ist sie sich dieser Identität unsicher, in meiner Psychose war das mit die schwierigste Zeit. Man setzt da viele Ich Bezüge und verliert ein Stückweit das eigene Ich. Helfen könnte auch sich klar zu werden, das sie eben einen Namen hat, wobei so Änderungen man von Außen indem man drauf einredet zwar anstoßen kann aber bis der Betroffene das Verarbeitet hat und dem eine Wertigkeit gibt können Monate vergehen.

Sich also klar sein das gut zureden hilft aber eben Zeit braucht ohne das man ständig auf ihr einreden muss.

Die Gedanken rücken mit den Monaten und Jahren wieder komplett in den Hintergrund, die Medikamente schaffen das nur vorübergehend und auch nach der Klinik muss man da mit bleibenden Restsymptomen rechnen.

Bin auch kein Risperdal-Fan und war damit völlig platt. Das mit der Bewegung sind die Nebenwirkuingen des Risperdals und sollte wenn sie heimkommt und die Dosierung etwas gesenkt wurde auch besser werden aber kann schon bleiben, solange sie diese Medikamente braucht.

Hier im Forum gibt es eine neue bessere Medikamentealternative als das Risperdal.

So nehme auch ich die Medikamente ein:
Medikamene-Empfehlung bei Psychose

Aripiprazol 5-10mg (ähnlicher aber neuerer deutlich verträglicherer Wirkstoff als Risperdal)

Aripiprazol lässt sich später etwas reduzieren.

Wichtig Bupropion 450mg (Antidepressivum und Nikotinentwöhungsmittel SNDRI Klasse)

Optional Citalorpam 10-30mg(Antidepressivum SSRI Klasse)

Vor allem die oberen Beiden Aripiprazol und Bupropion sind sehr wichtig. Diese Wirkstoffe ergänzen sich gegenseitig.

So eine Einstellung kann man in der Klinik fragen oder eben gerade auch wenn deine Tochter unzufrieden ist mit ihren Medikamenten dann daheim bei ihren Psychiater nachfragen.

Aripiprazol (Abilify) wird üblicherweise eingesetzt, dürfte also kein Problem darstellen da vom Risperdal wegzugehen und Bupropion (Elontril) ist eine etwas neuere Kombination was aber sehr wichtig ist und gegen Unruhe und anderen Restsymptomen des Aripiprazols sehr gut hilft.
 
Oben