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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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➝💙 Schizophrenie für Angehörige – einfach, respektvoll und verständlich erklärt

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Wer weiß Rat?

Hallo Mary, ich nehme 4,5 mg Reagila bin damit aber nicht im Referenzbereich und gehe vielleicht auf die höchstdosis von 6 mg noch. Das klärt sich dann im September. Zusätzlich nehme ich noch ein antidepressiva. Aber das hat in Kombi mit abilify mir jahrelang nichts gebracht.
 
Vielen lieben Dank, für deine ausführliche Aufklärung bzw. Unterstützung! Das Problem ist, sie sagt abilify macht sie so träge, und quentiapin ist eines ihrer Lieblingsmedikamente. Sie hatte früher starke Schlafprobleme, wenn sie nicht gut schläft, dreht sie durch. Ich werde versuchen sie umzustimmen. Danke nochmals!
Sie müsste erstmal das Medikamente einzeln für sich für etwa einen Monat einnehmen um das überhaupt mit der Motivation beurteilen zu können. Aripirpazol motiviert schon auch aber teils wird da auf marginalen Unterschieden herumgeritten.
In ihrem Fall sind 3 Antipsychotika keine Dauerlösung und normal macht man das wenn überhaupt nur in einer Umstellungsphase und eher kurz.
Sie nimmt 75mg Quetiapin, was zum Schlafen eher zuviel ist, aber für die Schizophrenie die Standarderhaltungsdosis bei etwa 150-300mg liegt.
Viellicht hat sie Qutiapion wegen Schlafstörugnen vom wohl vorherigen Amisulprid bekommen, was aber beim Aripiprazol im Grunde wegfällt, da in vernünftigen Erhaltungsdosierungen von 5-7,5mg mit einem guten Schlaf zu rechnen ist. Vorteil es wirkt in minimalen Dosierungen sehr stark auf die gewünschten Rezeptoren, von daher sind Nebenwirkungen beim Aripiprazol (Abilify) einzeln wirklich extrem Minimal. Erst dann wenn sie ca. 1 Monat Amisulprid und Quetiapin abgesetzt hat und nur Aripipiprazol hat lässt sich das beurteilen.
Fachlich sind laut konservativen Leitlinien der DGPPN im Grunde nur ein Antipsychotikum dier die Erhaltungstherpie vorgesehen, solange sie keine Nonresponce hat. Sie nimmt aber keinen Wirkstoff in ausreichener dosierungen.
Quetiapin zu schwach 150-300mg wäre bei Monotherpaie etwa minimum notwendig.
Amisulprid zu schwach, da fängt die Wirkung etwa bei 100mg an.
Aripiprazol hat sie selbst abgesetz wäre aber unter 5mg wirkam und sie nahm 5ml was bedeutet die hat 5mg verordnet bekommen.

Aripiprazol absetzen kann sie klar, aber dann muss sie Amisulprid wieder deutlich erhöhen auf wirklich wirkungsvolle Dosierungen die um Akutwirkung zu bekommen auch bei 150-300mg, teils mehr zu legen, da sie ja scheinbar aktuell instabil ist.

Aripirpazol wirkt eben ab 5m relativ verlässlcih und kann sie immer noch auf Schrittweise 7 oder 10ml steigern wenn die Wirkung fehlt, da 5mg individuell auch zu wenig sein können obwohl es häufig ausreicht.

Wäre aktuell das einfaste das sie erstmal ihre Medikation vereinfacht.
Sie braucht kein Amisulprid mehr, dann solltest du davon ausgehen das sie kein Quetiapin mehr zwingend braucht und Aripiprazol das ersetzt. Sonst hast du eben wieder Nebenwirkungsprobleme weil sie etwas einnimmt was sie kaum braucht und wenn erstmal Aripiprazol (Monotherapie) haben sollte und dann kann sie ja probieren ob es ihr mit zusätzliichen Quetiapin besser wird damit sie das und ihre Motivation überhaupt objektiv einschätzen kann.

Später wenn sie Aripiprazol (Abilify) monotherapie hat kann sie relativ einfach auf Cariprazin (Reagila) Monotherapie wechseln.

Problem ist das ab 2 Antipsychotika(!) gleichzeitig die Mortalitäte also die Sterblichkeitsrate extrem ansteigt und solche 3er kombis wenn auch nur minimal den Leitlinien wiedersprechen und zum Tod führen können wenn man es mal drastisch ausdrückt. Klar erfordern Umstellungen manchmal Kreuztititation aber häufig kann man das schon auch Zügiger machen. Seit wann hat sie denn schon Aripiprazol zusätzlich und wollte sie ganz umstellen?
Dann sollte sie das mal durchziehen und nach 1-2 Monaten ohne andere Antipsychotika haben sich die Rezeptoren soweit normalisiert und die anderen Wirkstoffe sind aus dem Körper, das man die Nebenwirkungen und Negativsymptome besser beurteilen kann. Kogintiv hat Abilify vorteile. Beim Antrieb gibt es gemischte Meinungen nur sagen die einen so oder so. Betroffene neigen auch so dazu häufig zu frühe Schlüsse zu ziehen und je akuter sie ist desto mehr behart sie darauf, obwohl das eben etwas Zeit braucht. Man hätte die anderen Antipsychotika auch das Quetiapin vielleicht schneller reduzieren können.

Deswegen einfach Aripiprazol (Abilify) was sie ja in 5mg hatte und in Saftform auch leicht auf 7 oder 10 mg erhöhen kann wenn sie mehr braucht aber erstmal mit 5mg schauen sollte.
Wenn die anderen abgesetzt sind wird sie das merken und Aripirpazol verbessert auch so einen Schlaf der psychotisch bedingt gestört ist, also die Antipsychotische Wirkung ist da schlaffördernd. Wenn man aber unnötig Dopaminüberblockiert (fast egal welches Antipsychotikun) dann stört das den Schlaf. Quetiapin ist da eben eine Ausnahme, da es weniger über die Dopaminblockade wirkt. Cariprazin ist ein moderner Partialagonist wie Aripiprazol, der etwas vorteile bei Negativsymptome allgemein haben kann, aber es gibt da auch viele Negativsymtome und hier hat eine ältere Patientin davon schon deutlich verlangsamten Herzschalg bekommen.
Aripiprazol ist eben nun die sichere Wahl erstmal wo sie ja weis das sie es vertägt. Wenn sie dann nur noch eine Monotherapie kann sie auch leicht unter stabilen bedingungen zum Clozapin wechseln, falls das Problem noch da ist.
Betroffene schnappen eben auch so Narrative im Netz auf und bilden sich denn ein das dies auf einen selbst zutrifft. Man sucht etwas und das wird bestätigt andersherum ist das ähnlich.
Für Objektivität kann man keine drei Wirkstoffe gleichzeitig betrachten die wirken auf Zig Rezeptoren, also sehr breit und ist schon schwer das bei einem Wirkstoff abzuschätzen.
 
Hallo Slowmotion,
ich wünsche dir, wenn ihr im September erhöht, dass du nicht so zunimmst wie ich.
Hab an dich grade gedacht als ich das mit den verangsamten Herzschlag vom Cariprazin(Reagila) geschrieben habe. Du bist ja zum Aripirapzol(Abilify) gewechselt. Ist es im Vergleich von der Gewichtszunahme für dich besser?
 
@Mary
wäre lieb wenn du klären würdest warum deine Mutter 3 Antipsychotika verordnet bekommt, wie das überhaupt gedacht war. Sie scheint bei den ansonsten Minidosierungen ja kein Nonresponder zu sein der selbst unter hohen Dosierungen kaum anspricht. Es geht wohl darum das sie ungern freiwillig Anitpsychotika einnimt.

Dann wäre später die Intervalltherapie mit dem Bupropion auch bei ihr mit dem Aripirpazol ideal geeignet, eventuell geht es mit Cariprazin auch aber weil sich das ohne Erfahrungswerte kaum einschätzen lässt, vertraue ich auf das was sich bewährt hat.
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/

Mit dieser Therapieform kann eine Intervalleinnahme des Antipsychotikums möglich sein und da würden sich ihr Saft auch gut eignen, da man die Dosierungen des Aripiprazols dann teilweise etwas redzieren kann, da sich sonst der Spiegel steigert. Bei der Intervalleinnahme des antipsychotikums kann man das vernachlässigen, aber bei der Therapieform kann es soweit kommen das deine Mutter wirklich keine störenden Negativsymptome mehr hat, weil es dort ansetzt wo diese Problme enstehen. Gibt ganz unterschiedliche Negativsymptome und in der Psychose hat man welche, aber die Antipsychotika erzeugen alle auch Antriebs und Motivationmangel auch Cariprazin ist da keine Ausnahme, schneidet nur weniger schlecht als andere ab.

Deswegen lieber das Aripirpazol beibehalten was in der Saftform ideal ist und wenn sie allein Bupropion Leitliniengerecht (bei nikotinsucht wird das empfohlen) zusätzlich einnimmt, dann sollten in den eher kleinen Antipsychotika Dosierungen die deine Mutter nimmt die Motivation schlagartig bessern.

Die Intervalltherapie ist ja gerade für solche Patienten ungerne Antipsychotika einnehmen und so einen Mittelweg suchen.
Kann sie sich ja anschauen wobei erstmal die zweite seite wirklich erst bei Intervalleinnahme mit längeren Absetzphasen relevant ist und dazu muss sie erstmal sich über Wochen und Monate stabilisiert haben Bupropion eingeschlichen und dann wird im Grunde Aripiprazol für ein paar Wochen und Monate abgesetzt, da Bupropion obwohl es ein Antidepressivum ist, wegen der speziellen NDRI Wirksamkeit, antipsychotisch temporären Schutz bietet, sodass sie dann statt vielleicht tagen one Antipsychotika, Wochen stabil bleibt, und statt Wochen Monate durchs Bupropion stabil bleiben kann, da es Absetzsymptome auch innere Unruhe und Reizbarkeit die auch so auftreten sehr gut therapieren kann.

Da sie eh kaum Medikamente in nötien Dosierungen einnimmt kannst du ihr das ja als mögliche Erfolgsaussicht erklären. Dann nimmt sie vielleicht eher das Aripiprazol auch weil es allein wirklcih extrem viel besser verträglich ist.
Hier die Tabelle mit den Nebenwirkungsprofilen:
https://schizophrenie-forum.com/psy...hotika_nebenwirkungen_referenz_2026-pdf.2772/
Da siehst du farblich wo die einzelnen Wirkstoffe probleme machen und selbst wenn Aripiprazol bei Motivation keine solchen Vorteile hat, werden andere Negativsymptome wie Kognitionen damit viel besser.

Die Intervalltherapie mit Bupropion, ist bisher noch offizielle Leitlinengerechte Behandlung, weshalb unterhalb der Broschüre eine Individuelle Behandlungsmöglicheit genutzt werden kann, um beim Psychiater diese Therapieform anzusprechen und beim beidseitigen Einvernehmen und aufklärung damit für den Psychiater die Rahmenbedingungen besser sind es überhaupt richtig und verantwortungsvoll einzusetzen, da im Grunde bei jeder Kombination man mit Wechselwirkungen rechnen muss und in der Broschüre das schon aggesteckt ist und in welchen Phasen man etwas zum Schlafen braucht. Bei dieser von mir als Betroffenen entwickelte Behandlung treten beim absetzen des Antipsychotikums auch Schalfstörungen auf die sich temporär mit Trimipramin-Tropfen was sehr mild ist auch behandeln lassen.
Kommt eben auch auf die Umstände an wenn welche Schlafmittel wirken und wann in der Therapie das Sinn macht.

Wenn deine Mutter viel absetzt, ist verständlich das sie mit Quetiapin das abfedert, weil das auch unter anderem über NET wirkt vom Norquetiapin(aktiver Metabolit im Körper vom Quetiapion) her wirkt und damit Reizbarkeit und innere Unruhe reudzierten kann. So wird das eben dann sehr selektiv mit dem Bupropion gemacht wobei Bupropion Neben NET was präfornales Dopamin moduliert, dann auch auf DAT wirkt was antipsychotischen Zusatznutzen hat und helfen kann längere Zeit ohne antipsychotikum stabil zu bleiben, innerhalb dieser intervalltherapie wo dann nür für ein paar wochen im Vierteljahr das Antipsychotikum gabraucht, wird und sich damit in dieser Temporären absetzphase die Negativsymptome insgesamt schlagartig verbessenr, da diese auch teil der Erkrankung sind und Antipsychotika ganz üblicherweise die Motivation reudzieren.
 
Sie müsste erstmal das Medikamente einzeln für sich für etwa einen Monat einnehmen um das überhaupt mit der Motivation beurteilen zu können. Aripirpazol motiviert schon auch aber teils wird da auf marginalen Unterschieden herumgeritten.
In ihrem Fall sind 3 Antipsychotika keine Dauerlösung und normal macht man das wenn überhaupt nur in einer Umstellungsphase und eher kurz.
Sie nimmt 75mg Quetiapin, was zum Schlafen eher zuviel ist, aber für die Schizophrenie die Standarderhaltungsdosis bei etwa 150-300mg liegt.
Viellicht hat sie Qutiapion wegen Schlafstörugnen vom wohl vorherigen Amisulprid bekommen, was aber beim Aripiprazol im Grunde wegfällt, da in vernünftigen Erhaltungsdosierungen von 5-7,5mg mit einem guten Schlaf zu rechnen ist. Vorteil es wirkt in minimalen Dosierungen sehr stark auf die gewünschten Rezeptoren, von daher sind Nebenwirkungen beim Aripiprazol (Abilify) einzeln wirklich extrem Minimal. Erst dann wenn sie ca. 1 Monat Amisulprid und Quetiapin abgesetzt hat und nur Aripipiprazol hat lässt sich das beurteilen.
Fachlich sind laut konservativen Leitlinien der DGPPN im Grunde nur ein Antipsychotikum dier die Erhaltungstherpie vorgesehen, solange sie keine Nonresponce hat. Sie nimmt aber keinen Wirkstoff in ausreichener dosierungen.
Quetiapin zu schwach 150-300mg wäre bei Monotherpaie etwa minimum notwendig.
Amisulprid zu schwach, da fängt die Wirkung etwa bei 100mg an.
Aripiprazol hat sie selbst abgesetz wäre aber unter 5mg wirkam und sie nahm 5ml was bedeutet die hat 5mg verordnet bekommen.

Aripiprazol absetzen kann sie klar, aber dann muss sie Amisulprid wieder deutlich erhöhen auf wirklich wirkungsvolle Dosierungen die um Akutwirkung zu bekommen auch bei 150-300mg, teils mehr zu legen, da sie ja scheinbar aktuell instabil ist.

Aripirpazol wirkt eben ab 5m relativ verlässlcih und kann sie immer noch auf Schrittweise 7 oder 10ml steigern wenn die Wirkung fehlt, da 5mg individuell auch zu wenig sein können obwohl es häufig ausreicht.

Wäre aktuell das einfaste das sie erstmal ihre Medikation vereinfacht.
Sie braucht kein Amisulprid mehr, dann solltest du davon ausgehen das sie kein Quetiapin mehr zwingend braucht und Aripiprazol das ersetzt. Sonst hast du eben wieder Nebenwirkungsprobleme weil sie etwas einnimmt was sie kaum braucht und wenn erstmal Aripiprazol (Monotherapie) haben sollte und dann kann sie ja probieren ob es ihr mit zusätzliichen Quetiapin besser wird damit sie das und ihre Motivation überhaupt objektiv einschätzen kann.

Später wenn sie Aripiprazol (Abilify) monotherapie hat kann sie relativ einfach auf Cariprazin (Reagila) Monotherapie wechseln.

Problem ist das ab 2 Antipsychotika(!) gleichzeitig die Mortalitäte also die Sterblichkeitsrate extrem ansteigt und solche 3er kombis wenn auch nur minimal den Leitlinien wiedersprechen und zum Tod führen können wenn man es mal drastisch ausdrückt. Klar erfordern Umstellungen manchmal Kreuztititation aber häufig kann man das schon auch Zügiger machen. Seit wann hat sie denn schon Aripiprazol zusätzlich und wollte sie ganz umstellen?
Dann sollte sie das mal durchziehen und nach 1-2 Monaten ohne andere Antipsychotika haben sich die Rezeptoren soweit normalisiert und die anderen Wirkstoffe sind aus dem Körper, das man die Nebenwirkungen und Negativsymptome besser beurteilen kann. Kogintiv hat Abilify vorteile. Beim Antrieb gibt es gemischte Meinungen nur sagen die einen so oder so. Betroffene neigen auch so dazu häufig zu frühe Schlüsse zu ziehen und je akuter sie ist desto mehr behart sie darauf, obwohl das eben etwas Zeit braucht. Man hätte die anderen Antipsychotika auch das Quetiapin vielleicht schneller reduzieren können.

Deswegen einfach Aripiprazol (Abilify) was sie ja in 5mg hatte und in Saftform auch leicht auf 7 oder 10 mg erhöhen kann wenn sie mehr braucht aber erstmal mit 5mg schauen sollte.
Wenn die anderen abgesetzt sind wird sie das merken und Aripirpazol verbessert auch so einen Schlaf der psychotisch bedingt gestört ist, also die Antipsychotische Wirkung ist da schlaffördernd. Wenn man aber unnötig Dopaminüberblockiert (fast egal welches Antipsychotikun) dann stört das den Schlaf. Quetiapin ist da eben eine Ausnahme, da es weniger über die Dopaminblockade wirkt. Cariprazin ist ein moderner Partialagonist wie Aripiprazol, der etwas vorteile bei Negativsymptome allgemein haben kann, aber es gibt da auch viele Negativsymtome und hier hat eine ältere Patientin davon schon deutlich verlangsamten Herzschalg bekommen.
Aripiprazol ist eben nun die sichere Wahl erstmal wo sie ja weis das sie es vertägt. Wenn sie dann nur noch eine Monotherapie kann sie auch leicht unter stabilen bedingungen zum Clozapin wechseln, falls das Problem noch da ist.
Betroffene schnappen eben auch so Narrative im Netz auf und bilden sich denn ein das dies auf einen selbst zutrifft. Man sucht etwas und das wird bestätigt andersherum ist das ähnlich.
Für Objektivität kann man keine drei Wirkstoffe gleichzeitig betrachten die wirken auf Zig Rezeptoren, also sehr breit und ist schon schwer das bei einem Wirkstoff abzuschätzen.
Ich hatte am Anfang nur Abilify und nicht mal ein antidepressiva zusätzlich. Auch nur 5mg. Und ich war dauermüde und der Antrieb viel mir schwer. Daher kann ich das gut nachvollziehen.
 
Danke, ja das schreckt mich noch ab. Die Ärztin meinte aber auch ich kann bei 4,5mg bleiben,
Vielleicht sprichst du die Ärztin auf
an?

Dort ist von niedrigen Dosierungen, die sich aber nicht in der Tablettenform wiederspiegeln bei Aripiprazol die Rede und dass Jan-Claudius Dreher die Einteilung der Wirkstärken beim Reagila ® ganz vernünftig findet ==> man müsste also nicht auf 6 mg hochgehen, außer etwa das erzwingt beim weiter unten bleiben den Wechsel auf ein anderes Medikament, das aber nicht vertragen wird.

War für mich auch neu, dass man bei Aripiprazol runtergehen kann auf x bis 5 bis 7,5 mg/Tag, das haben meine Ärzte leider auch die ganze Zeit damals verschlafen - wahrscheinlich aus Faulheit und aus List, damit ich nur ja nicht ganz absetze, was ich aber überhaupt nicht vor hatte geschweige denn "androhte".
 
@Mary
wäre lieb wenn du klären würdest warum deine Mutter 3 Antipsychotika verordnet bekommt, wie das überhaupt gedacht war. Sie scheint bei den ansonsten Minidosierungen ja kein Nonresponder zu sein der selbst unter hohen Dosierungen kaum anspricht. Es geht wohl darum das sie ungern freiwillig Anitpsychotika einnimt.

Dann wäre später die Intervalltherapie mit dem Bupropion auch bei ihr mit dem Aripirpazol ideal geeignet, eventuell geht es mit Cariprazin auch aber weil sich das ohne Erfahrungswerte kaum einschätzen lässt, vertraue ich auf das was sich bewährt hat.
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/

Mit dieser Therapieform kann eine Intervalleinnahme des Antipsychotikums möglich sein und da würden sich ihr Saft auch gut eignen, da man die Dosierungen des Aripiprazols dann teilweise etwas redzieren kann, da sich sonst der Spiegel steigert. Bei der Intervalleinnahme des antipsychotikums kann man das vernachlässigen, aber bei der Therapieform kann es soweit kommen das deine Mutter wirklich keine störenden Negativsymptome mehr hat, weil es dort ansetzt wo diese Problme enstehen. Gibt ganz unterschiedliche Negativsymptome und in der Psychose hat man welche, aber die Antipsychotika erzeugen alle auch Antriebs und Motivationmangel auch Cariprazin ist da keine Ausnahme, schneidet nur weniger schlecht als andere ab.

Deswegen lieber das Aripirpazol beibehalten was in der Saftform ideal ist und wenn sie allein Bupropion Leitliniengerecht (bei nikotinsucht wird das empfohlen) zusätzlich einnimmt, dann sollten in den eher kleinen Antipsychotika Dosierungen die deine Mutter nimmt die Motivation schlagartig bessern.

Die Intervalltherapie ist ja gerade für solche Patienten ungerne Antipsychotika einnehmen und so einen Mittelweg suchen.
Kann sie sich ja anschauen wobei erstmal die zweite seite wirklich erst bei Intervalleinnahme mit längeren Absetzphasen relevant ist und dazu muss sie erstmal sich über Wochen und Monate stabilisiert haben Bupropion eingeschlichen und dann wird im Grunde Aripiprazol für ein paar Wochen und Monate abgesetzt, da Bupropion obwohl es ein Antidepressivum ist, wegen der speziellen NDRI Wirksamkeit, antipsychotisch temporären Schutz bietet, sodass sie dann statt vielleicht tagen one Antipsychotika, Wochen stabil bleibt, und statt Wochen Monate durchs Bupropion stabil bleiben kann, da es Absetzsymptome auch innere Unruhe und Reizbarkeit die auch so auftreten sehr gut therapieren kann.

Da sie eh kaum Medikamente in nötien Dosierungen einnimmt kannst du ihr das ja als mögliche Erfolgsaussicht erklären. Dann nimmt sie vielleicht eher das Aripiprazol auch weil es allein wirklcih extrem viel besser verträglich ist.
Hier die Tabelle mit den Nebenwirkungsprofilen:
https://schizophrenie-forum.com/psy...hotika_nebenwirkungen_referenz_2026-pdf.2772/
Da siehst du farblich wo die einzelnen Wirkstoffe probleme machen und selbst wenn Aripiprazol bei Motivation keine solchen Vorteile hat, werden andere Negativsymptome wie Kognitionen damit viel besser.

Die Intervalltherapie mit Bupropion, ist bisher noch offizielle Leitlinengerechte Behandlung, weshalb unterhalb der Broschüre eine Individuelle Behandlungsmöglicheit genutzt werden kann, um beim Psychiater diese Therapieform anzusprechen und beim beidseitigen Einvernehmen und aufklärung damit für den Psychiater die Rahmenbedingungen besser sind es überhaupt richtig und verantwortungsvoll einzusetzen, da im Grunde bei jeder Kombination man mit Wechselwirkungen rechnen muss und in der Broschüre das schon aggesteckt ist und in welchen Phasen man etwas zum Schlafen braucht. Bei dieser von mir als Betroffenen entwickelte Behandlung treten beim absetzen des Antipsychotikums auch Schalfstörungen auf die sich temporär mit Trimipramin-Tropfen was sehr mild ist auch behandeln lassen.
Kommt eben auch auf die Umstände an wenn welche Schlafmittel wirken und wann in der Therapie das Sinn macht.

Wenn deine Mutter viel absetzt, ist verständlich das sie mit Quetiapin das abfedert, weil das auch unter anderem über NET wirkt vom Norquetiapin(aktiver Metabolit im Körper vom Quetiapion) her wirkt und damit Reizbarkeit und innere Unruhe reudzierten kann. So wird das eben dann sehr selektiv mit dem Bupropion gemacht wobei Bupropion Neben NET was präfornales Dopamin moduliert, dann auch auf DAT wirkt was antipsychotischen Zusatznutzen hat und helfen kann längere Zeit ohne antipsychotikum stabil zu bleiben, innerhalb dieser intervalltherapie wo dann nür für ein paar wochen im Vierteljahr das Antipsychotikum gabraucht, wird und sich damit in dieser Temporären absetzphase die Negativsymptome insgesamt schlagartig verbessenr, da diese auch teil der Erkrankung sind und Antipsychotika ganz üblicherweise die Motivation reudzieren.
Hi, sie wollte anfangs garnichts einnehmen, ich bin froh daß sie überhaupt was nimmt. Meine Befürchtung ist einfach das sie zurückfällt, sonst geht es ihr soweit gut, bis jetzt ist sie noch stabil. Und sie fühlt sich einigermaßen fitter. Ich warte jetzt erstmal ab. Danke dir nochmals!
 
Ich hatte am Anfang nur Abilify und nicht mal ein antidepressiva zusätzlich. Auch nur 5mg. Und ich war dauermüde und der Antrieb viel mir schwer. Daher kann ich das gut nachvollziehen.
Das glaube ich dir, meine mum hasst abilify. Ich weiß, daß maggie es gut meint mit ihren tipps, aber ich will sie nicht zu irgendetwas zwingen. Eine niedrige Dosis von allem ist besser als garnichts einzunehmen.
 
Ich hatte am Anfang nur Abilify und nicht mal ein antidepressiva zusätzlich. Auch nur 5mg. Und ich war dauermüde und der Antrieb viel mir schwer. Daher kann ich das gut nachvollziehen.
Ja, das verstehe ich auch, weil du das direkt im Vergleich ohne weitere Antipsychotika getestet hast. Da mag ja Cariprazin besser bei Motivation und Antrieb sein. Negativsymptome umfasst aber auch Kognitionen und vieles andere wo Aripiprazol auch gewisse Vorzüge zu den normalen Antagonisten wie Risperidon oder Quetiapin oder Amisulpird hat oder haben kann.

Damit ihre Mum überhaupt weis wie 5mg wirken müsste sie diese erstmal 1-2 Monate ohne die anderen Antipsychotika einnehmen. Danach kann die direkt vom Aripiprazol zum Cariprazin wechseln, wenn ihr diese Variante gefällt.
Da sie aber schon Saft hat, kann sie das Aripiprazol später auch fein einstellen und auf 4 oder 3 mg später wenn sie erstmal nur Aripiprazol hat und stabil ist statt die 5mg einnehmen.

Du hast recht, vielleicht wenn sie eh in der Klinik ist direkt auf Cariprazin wechseln, aber ich würde eben kein Amisulprid und Quetiapin dazu einnehmen, ist also ähnlich wie beim Aripiprazol.
Das mit Bupropion kann zum Cariprazin auch funktionieren, nur ist fraglich wer dazu Erfahrungswerte hat. Hast du mal Bupropion zusätzlich zum Cariprazin ausprobiert @SlowMotion ?
 
Das glaube ich dir, meine mum hasst abilify. Ich weiß, daß maggie es gut meint mit ihren tipps, aber ich will sie nicht zu irgendetwas zwingen. Eine niedrige Dosis von allem ist besser als garnichts einzunehmen.
Naja dann soll sie es lassen. Mit Cariprazin ist sie vielleicht auch besser dran und kann sie dann immer noch die Intervalltherapie oder nur Bupropion (SNDRI Antidepressivuum) auch damit erwägen, was Negativsymptome nochmal verbessert. Cariprazin hat da auch gewisse vorteile zum Aripiprazol, da die CYP2D6 Interaktion wegfällt.

Aktuell mag von allen etwas ja ausreichen, ist aber auf dauer kritisch so etwas, vor allem Amisulpid und Aripiprazol oder Amisulprid und Cariprazin zu kombinieren ist kritisch. Das mit den Quetiapin kann ich etwas verstehen, aber auch das verfällscht die Ergebnisse, also dein Mutter wird auf der Weise indem sie 3 Wirksoffe einnimmt nie genau einschätzen können welcher Wirkstoff die größten Probleme bei den Negativsymptomen macht, weil alle welche erzeugen und diese Nebenwirkungen eher Additiv auftretan als die Wirkung.
Für die antipsychotische Wirkung braucht man eben ein Medikament mit Mindestdosis oder sinnvolle Kombis wie man Quetiapin(Minidosis)+Aripiprazol(auch kleine Dosis da auch da hochwirksam) oder Quetipin + Cariprazin wirkvorteile haben kann.

Aber musst du und deine Mutter wissen, was ihr für Ratschläge annimmt, nur wenn sie schon sich Suizidieren wollte weil sie die Tabletten allgemein ablehnt, dann sollte sie auch mal echte Alternativen zur Standardtherapie erwägen, die genau bei Negativsymptomen greifen.
Mir liegen aus Eigenerfahrungen und von anderen Betroffen eben die Erfahrungen mit Aripiprazol + Bupropion (Antidepressvum) vor, eventuell ist Cariprazin + Bupropion sogar besser, aber ich gebe das jetzt 10 Jahre weiter, hab das alles verfeinert, aber Rückmeldungen sind sehr dünn.
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/
Die meisten Rückmeldungen und viele Positive sind bisher wenn Bupropion auch ohne Intervalltherpie als Addon genutzt wurde, da auch da schon kleinere Neuroleptikadosierungen möglich werden.
Viele Betroffene bekommen Supersensivität über die Jahre, also brauchen dann weil sie hochdosiert waren immer mehr, da ist es gut wenn deine Mutter etwas verweigernd eingestellt ist, aber wenn man einen Akuten Schub hat, dann braucht man zumindest kurzfristig etwas mehr und beim Aripipiprazol oder Cariprazin kann das kurzfristig mehr immer noch eine Minimale Dosis sein und später wenn sie stabil ist kann sie es wieder weglassen. Deswegen das Bupropion später vielleicht, damit sie diese Antipsychotika länger weglassen kann.
Kann sie probieren und wenn du oder sie im Forum es zurückmeldet wie es ihr hilft, ist das sehr wichtig für andere, weil Zweifel um die Wirksamkeit meist das größte Problem ist.

Das deine Mutter Quetiapin mag hängt damit zusammen da es im Grunde auch wie eine Reduktionshilfe ist. Du hast recht das mehrere minimale besser sein können, nur wäre es manchmal besser erstmal die Wirkung des Einzelwirkstoffs selbst zu kennen um überhaupt einschätzen können was beispielsweise Quetiapin zum Cariprazin oder Aripirazol bringt, müsste eines von denen ja als Monotherpaie eingenommen werden und dann erst ergänzt.
So kann man eben das kaum beurteilen und deine Mutter sollte schon zumindests wissen wofür ihre Wirkstoffe einzeln gut sind.
Im zusätzlichen Amisulprid sehe ich trotzden keinen Sinn. oder sie nimmt wieder das wie vorher, wo ja anscheinend auch das mit dem Suizidalen da war.
 
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