Wer weiß Rat?

Das glaube ich dir, meine mum hasst abilify. Ich weiß, daß maggie es gut meint mit ihren tipps, aber ich will sie nicht zu irgendetwas zwingen. Eine niedrige Dosis von allem ist besser als garnichts einzunehmen.
Naja dann soll sie es lassen. Mit Cariprazin ist sie vielleicht auch besser dran und kann sie dann immer noch die Intervalltherapie oder nur Bupropion (SNDRI Antidepressivuum) auch damit erwägen, was Negativsymptome nochmal verbessert. Cariprazin hat da auch gewisse vorteile zum Aripiprazol, da die CYP2D6 Interaktion wegfällt.

Aktuell mag von allen etwas ja ausreichen, ist aber auf dauer kritisch so etwas, vor allem Amisulpid und Aripiprazol oder Amisulprid und Cariprazin zu kombinieren ist kritisch. Das mit den Quetiapin kann ich etwas verstehen, aber auch das verfällscht die Ergebnisse, also dein Mutter wird auf der Weise indem sie 3 Wirksoffe einnimmt nie genau einschätzen können welcher Wirkstoff die größten Probleme bei den Negativsymptomen macht, weil alle welche erzeugen und diese Nebenwirkungen eher Additiv auftretan als die Wirkung.
Für die antipsychotische Wirkung braucht man eben ein Medikament mit Mindestdosis oder sinnvolle Kombis wie man Quetiapin(Minidosis)+Aripiprazol(auch kleine Dosis da auch da hochwirksam) oder Quetipin + Cariprazin wirkvorteile haben kann.

Aber musst du und deine Mutter wissen, was ihr für Ratschläge annimmt, nur wenn sie schon sich Suizidieren wollte weil sie die Tabletten allgemein ablehnt, dann sollte sie auch mal echte Alternativen zur Standardtherapie erwägen, die genau bei Negativsymptomen greifen.
Mir liegen aus Eigenerfahrungen und von anderen Betroffen eben die Erfahrungen mit Aripiprazol + Bupropion (Antidepressvum) vor, eventuell ist Cariprazin + Bupropion sogar besser, aber ich gebe das jetzt 10 Jahre weiter, hab das alles verfeinert, aber Rückmeldungen sind sehr dünn.
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/
Die meisten Rückmeldungen und viele Positive sind bisher wenn Bupropion auch ohne Intervalltherpie als Addon genutzt wurde, da auch da schon kleinere Neuroleptikadosierungen möglich werden.
Viele Betroffene bekommen Supersensivität über die Jahre, also brauchen dann weil sie hochdosiert waren immer mehr, da ist es gut wenn deine Mutter etwas verweigernd eingestellt ist, aber wenn man einen Akuten Schub hat, dann braucht man zumindest kurzfristig etwas mehr und beim Aripipiprazol oder Cariprazin kann das kurzfristig mehr immer noch eine Minimale Dosis sein und später wenn sie stabil ist kann sie es wieder weglassen. Deswegen das Bupropion später vielleicht, damit sie diese Antipsychotika länger weglassen kann.
Kann sie probieren und wenn du oder sie im Forum es zurückmeldet wie es ihr hilft, ist das sehr wichtig für andere, weil Zweifel um die Wirksamkeit meist das größte Problem ist.

Das deine Mutter Quetiapin mag hängt damit zusammen da es im Grunde auch wie eine Reduktionshilfe ist. Du hast recht das mehrere minimale besser sein können, nur wäre es manchmal besser erstmal die Wirkung des Einzelwirkstoffs selbst zu kennen um überhaupt einschätzen können was beispielsweise Quetiapin zum Cariprazin oder Aripirazol bringt, müsste eines von denen ja als Monotherpaie eingenommen werden und dann erst ergänzt.
So kann man eben das kaum beurteilen und deine Mutter sollte schon zumindests wissen wofür ihre Wirkstoffe einzeln gut sind.
Im zusätzlichen Amisulprid sehe ich trotzden keinen Sinn. oder sie nimmt wieder das wie vorher, wo ja anscheinend auch das mit dem Suizidalen da war.