Wer weiß Rat?

@Mary
wäre lieb wenn du klären würdest warum deine Mutter 3 Antipsychotika verordnet bekommt, wie das überhaupt gedacht war. Sie scheint bei den ansonsten Minidosierungen ja kein Nonresponder zu sein der selbst unter hohen Dosierungen kaum anspricht. Es geht wohl darum das sie ungern freiwillig Anitpsychotika einnimt.

Dann wäre später die Intervalltherapie mit dem Bupropion auch bei ihr mit dem Aripirpazol ideal geeignet, eventuell geht es mit Cariprazin auch aber weil sich das ohne Erfahrungswerte kaum einschätzen lässt, vertraue ich auf das was sich bewährt hat.
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/

Mit dieser Therapieform kann eine Intervalleinnahme des Antipsychotikums möglich sein und da würden sich ihr Saft auch gut eignen, da man die Dosierungen des Aripiprazols dann teilweise etwas redzieren kann, da sich sonst der Spiegel steigert. Bei der Intervalleinnahme des antipsychotikums kann man das vernachlässigen, aber bei der Therapieform kann es soweit kommen das deine Mutter wirklich keine störenden Negativsymptome mehr hat, weil es dort ansetzt wo diese Problme enstehen. Gibt ganz unterschiedliche Negativsymptome und in der Psychose hat man welche, aber die Antipsychotika erzeugen alle auch Antriebs und Motivationmangel auch Cariprazin ist da keine Ausnahme, schneidet nur weniger schlecht als andere ab.

Deswegen lieber das Aripirpazol beibehalten was in der Saftform ideal ist und wenn sie allein Bupropion Leitliniengerecht (bei nikotinsucht wird das empfohlen) zusätzlich einnimmt, dann sollten in den eher kleinen Antipsychotika Dosierungen die deine Mutter nimmt die Motivation schlagartig bessern.

Die Intervalltherapie ist ja gerade für solche Patienten ungerne Antipsychotika einnehmen und so einen Mittelweg suchen.
Kann sie sich ja anschauen wobei erstmal die zweite seite wirklich erst bei Intervalleinnahme mit längeren Absetzphasen relevant ist und dazu muss sie erstmal sich über Wochen und Monate stabilisiert haben Bupropion eingeschlichen und dann wird im Grunde Aripiprazol für ein paar Wochen und Monate abgesetzt, da Bupropion obwohl es ein Antidepressivum ist, wegen der speziellen NDRI Wirksamkeit, antipsychotisch temporären Schutz bietet, sodass sie dann statt vielleicht tagen one Antipsychotika, Wochen stabil bleibt, und statt Wochen Monate durchs Bupropion stabil bleiben kann, da es Absetzsymptome auch innere Unruhe und Reizbarkeit die auch so auftreten sehr gut therapieren kann.

Da sie eh kaum Medikamente in nötien Dosierungen einnimmt kannst du ihr das ja als mögliche Erfolgsaussicht erklären. Dann nimmt sie vielleicht eher das Aripiprazol auch weil es allein wirklcih extrem viel besser verträglich ist.
Hier die Tabelle mit den Nebenwirkungsprofilen:
https://schizophrenie-forum.com/psy...hotika_nebenwirkungen_referenz_2026-pdf.2772/
Da siehst du farblich wo die einzelnen Wirkstoffe probleme machen und selbst wenn Aripiprazol bei Motivation keine solchen Vorteile hat, werden andere Negativsymptome wie Kognitionen damit viel besser.

Die Intervalltherapie mit Bupropion, ist bisher noch offizielle Leitlinengerechte Behandlung, weshalb unterhalb der Broschüre eine Individuelle Behandlungsmöglicheit genutzt werden kann, um beim Psychiater diese Therapieform anzusprechen und beim beidseitigen Einvernehmen und aufklärung damit für den Psychiater die Rahmenbedingungen besser sind es überhaupt richtig und verantwortungsvoll einzusetzen, da im Grunde bei jeder Kombination man mit Wechselwirkungen rechnen muss und in der Broschüre das schon aggesteckt ist und in welchen Phasen man etwas zum Schlafen braucht. Bei dieser von mir als Betroffenen entwickelte Behandlung treten beim absetzen des Antipsychotikums auch Schalfstörungen auf die sich temporär mit Trimipramin-Tropfen was sehr mild ist auch behandeln lassen.
Kommt eben auch auf die Umstände an wenn welche Schlafmittel wirken und wann in der Therapie das Sinn macht.

Wenn deine Mutter viel absetzt, ist verständlich das sie mit Quetiapin das abfedert, weil das auch unter anderem über NET wirkt vom Norquetiapin(aktiver Metabolit im Körper vom Quetiapion) her wirkt und damit Reizbarkeit und innere Unruhe reudzierten kann. So wird das eben dann sehr selektiv mit dem Bupropion gemacht wobei Bupropion Neben NET was präfornales Dopamin moduliert, dann auch auf DAT wirkt was antipsychotischen Zusatznutzen hat und helfen kann längere Zeit ohne antipsychotikum stabil zu bleiben, innerhalb dieser intervalltherapie wo dann nür für ein paar wochen im Vierteljahr das Antipsychotikum gabraucht, wird und sich damit in dieser Temporären absetzphase die Negativsymptome insgesamt schlagartig verbessenr, da diese auch teil der Erkrankung sind und Antipsychotika ganz üblicherweise die Motivation reudzieren.