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Diese ->medikamentöse Empfehlung hilft gegen die Negativsymptome der Psychose/Schizophrenie und fördert einen positiven Verlauf der Erkrankung. Es ist wesentlich verträglicher, da nur kleine Dosierungen von Antipsychotika eingesetzt werden und die Wirkstoffe gut aufeinander abgestimmt sind.

Vorstellung Was habe ich? (Hilfe)

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TS

Kuhnibert

Guest

Danke für die Antworten,

heute Nacht bin ich wieder mit nen Minnischub aufgewacht. Also mit starken Ohrwurm von nen absoluten Kacklied + verändertem Körpergefühl + stark kriselnde Sicht + leichte Manie. Nach ner Stunde hat es sich zum Glück beruhigt.

Jetzt aktuell hab ich gefühlt fast gar keine Symptome... weder negativ noch positiv. War aber auch grad joggen. Vielleicht liegts daran.

Es ist wirklich ein auf und ab. Jeder Tag verläuft von der Stimmung ähnlich einer Sinuskurve. Mal mittelweit oben, mal ganz unten. Du hast recht @silverstrade97 .

Solange nichts extremes bei mir passiert, versuche ich mich auch ein bisschen mehr mit den Beiträgen zu meiner Person zurückzuhalten. Es ändert sich eh aktuell viel zu viel in zu kurzer Zeit, als dass irgendwas davon beständig ist und viel Sinn macht gepostet zu werden. Man will das Forum ja auch nicht vollspamen
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Grüße
 
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Diese schnellen Schwankungen hat meine Frau ebenfalls gerade! Ich habe das Gefühl ihr habt einen sehr sehr ähnlichen Verlauf!
 
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Kurzer Zwischenbericht:

Ich fühle mich immer besser. Sämtliche Positivsymptome sind verschwunden. Das einzige, was ich noch als Positivsymptom erkenne, sind laute Gedanken beim Einschlafen + Schlaflosigkeit ca. alle 3-4 Tage. Da liege ich dann einfach mehrere Stunden wach bevor ich Einschlafen kann. Es ist kurz vor dem Einschlafen so, als würde einen ein Blitz treffen und der Puls geht hoch für paar Sekunden.

Ansonsten hat sich die Wahrnehmung wieder normalisiert.

Was ich auch noch als Symptom habe ist, dass sich meine Gedanken fast krankhaft um die Psychose drehen. Besonders stark ist es, wenn ich ne harte Nacht hinter mir habe mit Einschlafproblemen.

Ansonsten habe ich aktuell noch kognitive Symptome. Diese sind aber so schwach, dass ich Lernen kann und die Leute in meinem Umfeld keinen Unterschied zum Normalzustand bemerken. Würde sagen ich bin mental bei 85-90%. Vielleicht kommt das auch durchs Olanzapin, dass noch nicht alles wieder da ist.

Negativsymptome habe ich nicht. Ich bin etwas empathieloser wie normal und meine Emotionen sind leicht verflacht. Vor allem die letzten 2 Wochen sind die aber immer Stärker zurückgekommen.

Der aktuelle Plan ist, dass ich im August anfange zu reduzieren.

Ich berichte wieder in ein paar Monaten oder aber wenns stark Berg ab geht mit meinem Zustand.

Grüße
 
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Freut mich und hört sich gut an...ja berichte bitte weiter. Man ist immer froh über längere Zeit etwas zu hören.!
 
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itzmeseroga

Guest

Was meinst du genau unter laute Gedanken? Also ich hörte mein Lebenlang meine Gedanken im Kopf das ist der innere Monolog, jetzt ist dieser weg
 
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Ich kann die nicht wirklich ausschalten. Im Normalzustand ist es so, dass mein Kopf wenn ich einschlafen will komplett leer ist. Jetzt denke ich ohne es zu wollen und habe Ohrwürmer von Liedern.
 
TS

itzmeseroga

Guest
Kuehnibert schrieb:
Ich kann die nicht wirklich ausschalten. Im Normalzustand ist es so, dass mein Kopf wenn ich einschlafen will komplett leer ist. Jetzt denke ich ohne es zu wollen und habe Ohrwürmer von Liedern.
Also bei mir ist der Kopf jetzt im Moment auch komplett leer beim einschlafen, aber damals als ich nicht krank war, war mein Kopf immer voller Gedanken und Ideen, ich konnte auch Bilder vor meinen Augen sehen wenn ich mir etwas vorgestellt hab, ich habe mich immer in den Schlaf gedacht sogesehen, jetzt liege ich da ohne inneren Monolog, ohne Bilder vor den Augen, da ist nur schwarz und still und das ist nicht normal.

Bei mir ist das Gegenteil, ich kann mit dieser absoluten Stille nicht schlafen, weil ich es mein lebenlang zuvor nie hatte.

Ich meine man kann die Gedanken nicht unbedigt kontrollieren, im Kopf normal ist immer was los und Gedanken tauchen auf, Ideen, Fantsie eben, Spiritualität, das mit den Ohrwürmer kenne ich aber ich höre diese nicht mehr, weil ich eben keine Gedanken mehr höre, ich kann mir aber etwas vorstellen
 
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Kleines Update.

Meine Symptome sind abgesehen von der Schlaflosigkeit im Griff. Ich war eben wegen dieser bei meiner Psychiaterin. Die hat meine Olanzapin-Dosis von 5 auf 7,5 mg erhöht. Sie sagt die Schlaflosigkeit kommt von der Psychose und ich bin noch in der Akutphase.

Für mich ist das leider ein Rückschritt
 
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Hmmm...schade. Wie nimmt dich denn deine Umwelt wahr? Empfinden die dich als normal?

Hast du sonst noch negativsymptome? Ich freue mich immer von dir zu hören und hoffe es geht dir auch bald wieder besser.
 
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Meine Umwelt nimmt mich als normal wahr. Also die bemerken keinen echten Unterschied. Meine Eltern sind die einzigen, die etwas merken. Aber die machen auch die schlimmen Tage mit mir durch und nicht nur die guten Tage so wie meine Freunde. Mein ADHS ist nicht mehr da und ich mache weniger dumme Sprüche.

Was mir allerdings schwer fällt ist der Umgang mit dem anderen Geschlecht. Bin einfach schüchterner und deswegen verklemmter.

Negativsymptome habe ich nicht. Ich habe halt viel Schlaflosigkeit, weshalb ich mich oft hundeelend fühle und auch an manchen Tagen kaum aus dem Bett komme. Aber was erwartet man wenn man ne Nacht mit grad mal 4 Stunden unerholsamen Schlaf hinter sich hat.

Habe mich bisher auch geweigert meine Olanzapin-Dosis zu erhöhen. Es MUSS mit 5mg gehen.

Danke die Nachfrage
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Moin,

kurzer Zwischenstand. Ich kann immer noch nur sehr schlecht schlafen. Es hat sich quasi über einen Monat keine Verbesserung eingestellt. Ich würde sogar eher sagen, dass es sich verschlechtert. Ist das ein Residuum oder aber kommt sowas eher durch die Akutphase? Oder ist das vielleicht was Chronisches?
 
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Du hast die Psychose doch im April erlitten oder? Das ist doch keine Zeit zur erholung. Soetwas dauert länger als zwei Monate! Hclte dich an deinen Psychiater und schildere Ihm genau das was du uns hier schreibst. Das es in der Erholung Auf und Ab gibt ist mehr als normal.
 
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Danke für die Antwort. Manchmal muss man das Offensichtlich einfach noch mal gesagt bekommen. Wenn man nicht schläft dann sieht man die Welt einfach nur noch mit ganz schlechten Augen und ist total fertig. Da hilft sowas sehr @DerMannvonIhr
 
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Hallo,

ich gebe mal einen neuen Zwischenstand.

Meine Schlafprobleme sind noch immer vorhanden, allerdings sind sie besser geworden. Jedoch ist es so, dass wenn ich komplexe Muster sehe ich immer noch geometrische Figuren in denen sehe.

Was allerdings ein riesen Rückschritt ist, ist, dass ich Negativsymptome entwickelt habe. Seit einigen Tagen sind die sehr präsent: Mich interessiert einfach gar nichts mehr, ich habe nur noch einen schwachen Willen vegetiere vor mir hin. Der Affekt ist auch sehr flach, wobei er negativ verstimmt ist.

Ich bin grad mitten in der Klausurenphase und habe von 5 Prüfungen bisher 2 geschoben und bin in 2 durchgefallen, eine steht noch nicht fest, aber ich denke die müsste ich bestanden haben. Jetzt kommen noch 3 Prüfungen aber ich habe einfach keinerlei Willen zu lernen. Zum Vergleich: letztes Semester hatte ich nen 1,6 Schnitt.

Also ja, die Negativsymptome haben mich nun auch erreicht und das, obwohl noch eine kleine Restsymptomatik der Positivsymptome da ist.

Ich hoffe einfach das geht irgendwann vorbei. Nun stehen an erster Stelle Sorgen um die Zukunft.

Ich hoffe nächstes mal siehts besser aus wenn ich berichte.

Grüße
 
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@Kuehnibert , am besten versuchst du an tabletten die einen total müde machen zu kommen, damit solltest du ordentlich schlafen können. gute erfahrungen hab ich zum schlafen das clozapin, welches auch gut hilft. natürlich kannst du clozapin kombinieren, heißt aripiprazol morgens und abends clozapin. spreche mal mit deinem psychiater drüber.
achso, nie die abendpillen(clozapin) zu spät einnehmen, sonst kommste kaum noch ausm bett.
gruß ingo
 
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Hey, ich nehme Olanzapin was ja recht ähnlich von der Rezeptoranbindung ist wie Clozapin. Ich nehme aber nur 5mg davon. Ich sehs nicht ein mehr zu nehmen. Ich hab ja das Gefühl, dass die Schlafprobleme langsam besser werden und die Ohrwürmer beim Einschlafen leiser werden.
 
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Hallo,

mittlerweile gehts mir besser.

Diese Negativsymptome die ich letztes mal beschrieben habe sind innerhalb eines Tages vollkommen weg gegangen. Ganz komisch: Zuerst waren meine Gliedmaßen wie aus Blei und ich konnte nichts mehr empfinden und dann ist das innerhalb eines Tages komplett verschwunden. Vielleicht waren das auch keine Negativsymptome sondern irgendwas anderes. Das hat mich sehr gefreut.

Meine Schlafprobleme sind noch immer vorhanden aber viel schwächer wie noch vor nen Monat. Höre beim Einschlafen noch immer fremde Gedanken oder Ohrwürmer aber auch nur noch sehr leise.

Ich bin mittlerweile überzeugt, dass ich komplett ausheilen werde.

Am Ende diesen Monats will ich mit dem Reduzieren beginnen.
 
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nimm die Medikamente noch ein halbes jahr. Besonders wenn jmd. reduzieren will, ist eher mehr angebracht. das ist nicht so viel, was du bekommst. Etwas ruhe für deine psyche ist sinnvoll.
 
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Mein Plan ist, dass ich mir über ein Jahr Zeit lasse mit dem reduzieren:

Mit jedem Reduktionsschritt lasse ich mir 1 Monat Zeit. Ausgangspunkt 5mg Olanzapin,

5-->4,5 September

4,5 --> 4 Oktober

4 --> 3,5 November

3,5 --> 3 Dezember

3 --> 2,5 Januar

2,5 --> 2,1 Februar

2,1 --> 1,8 März

1,8 --> 1,5 April

1,5 --> 1,2 Mai

1,2 --> 1 Juni

1--> 0,8 Juli

0,8 --> 0,6 August

0,6 --> 0,4 September

0,4 --> 0,2 Oktober

0,2 --> 0 November

Also ich nehme das Medikament noch eine lange Zeit. Auch wenn ich mittlerweile ne ziemliche Hassliebe zu Olanzapin habe
 
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Hallo,

ich gebe mal wieder ein Update.

Bin mittlerweile wieder fast so belastungsfähig wie vor meiner Psychose. Schlafprobleme habe ich nur noch unregelmäßig und selten. Wenn ich sie habe dann sind die auch nicht mehr so schlimm wie vor paar Monaten. Höre abends noch immer sehr leise Ohrwürmer und manchmal fremde Gedanken, wobei letzteres nicht mehr oft vor kommt.

Habe mich diesen Monat zum Reduzieren entschieden und nehme seit gestern nur noch 4,5mg Olanzapin. Am liebsten würde ich den Prozess beschleunigen, aber ich glaube ich muss Geduld zeigen.

Ich hoffe, dass ich die nächsten Monate vielleicht auch durchs Reduzieren mein Selbstvertrauen und den Willen meine Lebensziele zu erreichen wieder erlange. Und hoffentlich sinkt durchs Reduzieren auch mittelfristig mein Schlafbedürfnis.

So gut wie aktuell gings mir seit meine Psychose ausgebrochen ist nicht mehr.

Ich denke ich versuche mich auch ab heute sofort an die 4,0 mg. also Direkt nen 20%-Sprung der Dosis zu Beginn.
 
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