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Herzlich willkommen im Psychose-Forum!

Selbsthilfe trifft Wissenschaft – gemeinsam, evidenz- und erfahrungsbasiert sowie zukunftsorientiert.

Dieses Forum bietet einen moderierten, geschützten Raum für Menschen, die bei Schizophrenie und Psychose verlässliche Orientierung suchen. Wir verbinden persönliche Erfahrungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne neurobiologische Ansätze zu einem klaren, verständlichen Gesamtbild.

Besonderes Highlight:
Medikamentöse Orientierung .
Fundierte Übersicht über Wirkstoffe, Wirkmechanismen und zeitgemäße, intervallbasierte Behandlungsstrategien, unter anderem mit stabilisierenden Ansätzen wie Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

Unser Ziel ist es, Wissen zugänglich zu machen, Fehlbehandlungen zu vermeiden und echte Heilungschancen sichtbar zu machen – jenseits von Stigma, Unsicherheit und veralteten Vorstellungen.

Deine Vorteile im Forum:

  • Aktive Diskussionen auf wissenschaftlichem Niveau
  • Erfahrungsberichte zu neuen Heilungschancen
  • Direktkontakt via Chat- und PN-Funktion
↗ Patientenrechte & Transparenz
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Vitamine

struwwelpeter

Well-known member
Hallo an alle,

habe seit 10 Jahren eine paranoide Schizophrenie und habe mit der Zeit auch ohne Psychotherapie gelernt mit der Krankheit umzugehen. In psychosefreien Zeiten dank Neuroleptika geht es mir gut. Ich habe zwar eine Antriebsschwäche, weshalb ich auch einen Betreuer habe, da selbst kleinste Aufgaben für mich eine Hürde darstellen, und die Krankheit trotzdem, aber dafür keine stressige Psychose. Psychosen hatte ich sehr oft, weil das Risperidon 4 mg sie irgendwann nicht mehr verhindern konnte, aber mein Umfeld hat nie etwas bemerkt, setzte also immer auf doppelte Buchführung, weil ich keine Lust auf das ganze Theater hatte und meinem Psychiater oder dem Krankenhaus oder meinem Umfeld nicht sagen wollte, dass ich glaube, eine Psychose zu haben. Aber mittlerweile würde ich es sagen, wenn ich Frühwarnzeichen bemerken würde, kann da also gegensteuern mittlerweile (mit der Zeit wird man ein Profi und das alles muss nicht sein, man kann aber auch eine Psychose lindern und sich ablenken). Ich bin 35 Jahre alt, männlich und wog 107 Kilo bei einer Größe von 179 cm. Irgendwann hat es Klick gemacht im Kopf und ich habe meine Ernährung umgestellt. So habe ich in 6 Monaten 21 Kilo abgenommen. Ich wiege mich täglich und achte halt darauf, was ich esse. Und das ist alles wie Therapie. Wenn man lernt, sein Gewicht zu kontrollieren, ist das sehr schön. Man fühlt sich wohl. Diese Schizophrenie habe ich halt, wie man die Zuckerkrankheit hat. Auf jeden Fall muss ich nicht mehr gleich in die Psychiatrie rennen, und ich kann meinen Alltag selber bewältigen, mir hilft mein Glaube an Gott und ich fühle mich geborgen. Hatte immer Fragezeichen im Kopf und auch mal eine Phase, in der ich diffuse Ängste hatte, die mich sehr quälten. Doch nun, wie gesagt, fühle ich mich geborgen und Gott hat mir den universellen Frieden und die Glückseligkeit meiner Kindheit zurückgegeben. Krankheit halt ? Ich kann euch, ohne Werbung machen zu wollen, Vitamine empfehlen. Vielleicht ist das nicht so gesund, aber mit einem Vitamin B Depotkomplex geht es mir besser morgens, auch wenn ich nur 7 Stunden geschlafen habe. Bin jetzt auf a bis z Brausetabletten umgestiegen. Eine gesunde Ernährung ist also total wichtig, und ich ergänze sie mit diesen Mitteln. Für Sport bin ich zu faul, aber dafür gehe ich jeden Tag raus spazieren, einkaufen, irgendwo etwas trinken (essen tue ich Zuhause, weil meine Mutter kocht, manchmal auch ich für uns). Drogen tun mir nicht gut, ich habe alles mögliche ausprobiert (also Ginseng, Bachblüten etc., keine harten Drogen). Ein Limonentee hat eine angenehme Wirkung auf die Psyche, und einen Kamillentee trinke ich, wenn sich Angstzustände anbahnen, das hilft dann unterstützend und sie brechen mittlerweile gar nicht mehr richtig aus, aber ich reagiere selbst auf einen Schwarztee empfindlich irgendwie. Vitamine sind das, was ich brauche?

LG
 
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