Ich kann jedem nur anraten, wenn er oder sie das Gefühl hat sich in einer Psychose zu befinden, alles daran zu setzen, aus dieser Phase so schnell es eben möglich ist da wieder raus zu kommen (auch mit der Hilfe der unbeliebten Medikation)
Absetzen kann man immer, aber innerhalb einer Psychose konditioniert ihr euer Gehirn auf Reize aus der Umwelt, bei deren wiederkehrendem Auftreten ihr diesem Belanglosem Kram eine andere Bedeutung leider zuschreiben könnt
Im Fachjargon "Akoasmen" - Primitive zB. Hubgeräusche von Fahrzeugen oder Gelächter aus der Umwelt, welche euch " die Antworten" geben könnten
Mit längerer Dauer in einer Psychose schafft ihr euch also mit anderen Worten immer mehr Trigger-Punkte, welche ihr nur noch schwer los werden könnt
Ich habe von Berichten gehört, in denen Betroffene wirklich Probleme damit haben noch einen Strich zwischen ihrer in der Hochphase ihrer Erkrankung ausschweifenden Fantasie und der "Realität" Grenzen zu setzen
Es gab in der Geschichte der Psychiatrie in der Vergangenheit bereits den Versuch seitens behandelnder Ärzte auf die Wahninhalte der Betroffenen einzugehen und ihnen "Antworten" zu liefern, bis man festgestellt hat, dass man die Leute damit nur noch weiter in ihre Angste und Befürchtungen treibt
Man hat bereits festgestellt, dass es keine einheitlichen Psychoseinhalte gibt
Vielmehr sind es Inhalte, mit denen sich der oder die individuell Betroffene vorher beschäftigt hat
Die aktuelle Regel lautet, dem Betroffenen weder Zuspruch, noch Abweisung für seine aktuellen Sorgen zu "liefern"
Zu sagen, dass was Sie gerade erfahren mag für Sie aktuell gültig sein, mein Empfinden ist jedoch aktuell etwas anders