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Hier tauschen sich Betroffene, Angehörige und Interessierte über Symptome, Medikamente, Therapieansätze, wissenschaftliche Hintergründe und Alltagserfahrungen aus – respektvoll und auf Augenhöhe. Die Beiträge spiegeln persönliche Erfahrungen und Informationen wider und werden in einem sachlichen, moderierten Rahmen eingeordnet und diskutiert.

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Lest Ihr Bücher, klappt das bei Euch?

Jo. Nur nicht mehr so lange wie früher am Stück ... Da fällt mir ein, ich lese ja gerade ein Buch. Das hab ich seit 3 Wochen nicht mehr in die Hand genommen.
 
Habe bis vor 10 Jahren ein Buch pro Monat gelesen, bin jetzt aber mehr im Netz unterwegs.
 
Ich lese gerne, aber es muss mir 100 Prozent gefallen oder mich interessieren.😉
Hab mir jetzt eine Buchreihe Cozy Crime ausgesucht. Die lese ich jetzt nach und nach und das macht viel Freude...😊

Mache mir dabei keinen Stress...
 
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Die Frage kann auch sein, was interessiert mich noch...

kann ich dem Geschriebenen einfach nur nicht mehr folgen, weil sich für das individuell "Bewusste" wie auch "Unbewusste" kein "Sinn" mehr einstellt, oder spielen hier wieder auch Anteile der Erkrankung mit hinein (Probleme mit der Aufmerksamkeit bzw. der Konzentration)

"Lässt uns unser Gehirn im Stich, wenn z.B. die Ampel im Straßenverkehr auf rot schaltet..."

Funktionioniert man in Momenten "wenn es darauf ankommt" noch...

Was ist von all der individuellen Erfahrung "hängen geblieben"...

Auf wie viel Wissen habe ich noch "Zugriff"

Mit was aus all der Eigeninitiative - der bisherigen Intention, welche nicht minder "schweißtreibend" gewesen sein mag, kann ich noch "arbeiten"...

Gerate ich aufgrund vorzeitiger psychischer, körperlicher oder sonstiger Gebrechen in eine art Bringschuld gegenüber einer Gesellschaft...

Was ist denn, wenn ich z.B als Sportbegeisterter mir bisher meine Brötchen ganz gut selbst verdienen konnte, mir nun jedoch aufgrund einer bösen Erkrankung ein Bein amputiert werden muss...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Voyager34,

ich lese gern am Wochenende, wenn alles erledigt ist und ich mir Zeit für ein Buch nehmen kann.
Das Buch muss mich natürlich ansprechen ansonsten quäle ich mich eher zum Lesen.

In den Herbst-/Wintertagen lese ich vermehrt. Ich mag die Atmosphäre einfach an einem kalten Tag mit einem Kaffee und einer Zigarette gemütlich auf der Couch zu sitzen und einfach ein Buch in der Hand zu haben und lesen
:)


Dabei ist es nicht wichtig sich jeden Satz zu merken. Wäre ja unnatürlich ein Buch auf anhieb auswendig zu lernen. Das Grobe, worum es bei einem Buch geht und die Story dazwischen reicht doch auch!
 
Ich habe vor der Erkrankung Bücher verschlungen. Jetzt kann ich mich kaum noch konzentrieren, maximal 10-15 Minuten. Oft schaff ich kein einziges Kapitel, weil ich immer wieder denselben Satz lese und nicht verstehe und mich nicht fokussieren kann. Deswegen lese ich nicht mehr, da es mich sehr frustriert. Manchmal bin ich wirklich traurig darüber, war ein schönes Hobby.
 
Da so gut wie alle Antipsychotika zu Gewichtszunahme führen oder führen können fällt das für mich aus. Mein jetziges tut das nämlich nicht, ich habe eine Essstörung und das ist etwas was ich definitiv nicht zulassen werde. Ich bin froh eins gefunden zu haben mit welchem ich einigermaßen leben kann und hab keine Lust auf Experimente mehr.
 
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