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Seht ihr einen Sinn in eurer Psychoseerfahrung?

Ich hatte eine schwere Psychose bei der ich dachte die ganze Welt wäre zwischenzeitlich voller Kinderschänder. Ich habe viele merkwürdige Dinge gesehen und auch wirklich Kinder schreien hören. Diese Psychose war als Wachstum gedacht. Ich hatte jedoch nicht die Kraft wirklich zu wachsen und landete oft im Krankenhaus. Ich denke nicht gerne an diese Zeit zurück, es war ein K(r)ampf gegen Windmühlen. Ausserdem fing ich da an Menschen zu schlagen was ich unbewusst öfter getan hatte. Jetzt gewöhne ich es mir wieder ab. Also die Psychose war wichtig, aber das Wachstum war durchwachsen bis schlecht.
 
Ich sehe einen Sinn darin, dass man etwas abbüßen muss für vergangene Fehler, sei es in einem früheren Leben oder in diesem Leben.
Die karmische Schuld die man sich aufgeladen hat, muss abgebüßt werden.
 
Ich habe praktisch 2 verschiedene Leben gelebt. Das 1. Prodomalphase von 95 bis zur Psychose 2014 voller Irrungen und Wirrungen.
Und dann nach der Psychose mit Medikamenten nüchtern und mit beiden Füßen auf dem Boden.
Ich weiß bis heute nicht genau, was mir besser gefällt bzw. gefallen hat.
 
Ich glaube daran das Psychosen einen Sinn haben.

Die Psychose kann dich zwingen dein Leben zu ändern wenn etwas darin nicht funktioniert. Sie kommen nicht so zum Spaß. Vielleicht hatte man die falsche Arbeit, zuviel Arbeit, eine toxische Beziehung oder ein ungelöstes Trauma. Ohne die Psychose hätte ich nie zum Glauben gefunden, hätte nicht so viel Selbstdisziplin, Empathie, mein Schreibtalent entdeckt oder den Wunsch meine Karriere zu verändern um anderen Menschen zu helfen. Ich hätte nie so tolle Menschen kennengelernt. Schizophrenie gilt als unheilbar, sie ist aber auch eine Chance sich klar zu machen wer man ist und was man will. Dieser Prozess kann sehr schmerzvoll sein und man fragt sich manchmal "Warum ich!?" oder "Wann hat dieser Alptraum ein Ende?". Ich glaube daran dass die Psychose dafür sorgen kann zu einem authentischen, gereiften Selbst zu gelangen. "Werde der du bist". Nur wenn wir uns selbst erforschen können wir uns entfalten und wachsen. Das geht nicht ohne Schmerzen.

In diesem Zusammenhang ist auch spannend das Konzept der "Heldenreise" nach J. Campbell. Es enthält die Therorie dass alle Heldengeschichten die Kulturübergreifend erzählt werden uns an den Prozess der "Individuation" erinnern. Star Wars ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Es geht immer darum in eine magische Welt einzutauchen um tief sitzende Blockaden und Schatten zu konfrontieren und ins Leben zu integrieren und so als gereifter Mensch zurück in die "normale Welt" zu kommen. Hier gibt es erstaunliche Parallelen zur Psychose Erfahrung.

Wer Erfahrungen mit psychischen Problemen bekommt, hat die einmalige Chance durch das Überwinden dieser Phasen sich selbst und seine Umwelt besser zu verstehen und seinen/ihren Platz in der Welt zu finden. Viele von denen die wir als "normal" betrachten, machen nie solche tiefgreifenden Erfahrungen und viele führen ein oberflächliches, langweiliges Leben oder leben so wie man es von ihnen erwartet. Genaugenommen sollten wir der Psychose sogar dankbar sein.
 
Die Frage nach dem Sinn ist etwas Menschliches und gerade bei einer chronischen psychischen Erkrankung wie Schizophrenie höchst relevant.
 
Ich denke nicht, dass die Erkrankung an sich einen Sinn macht.
Andereseits war ich in der akuten Phase mit so vielen Sehnsüchten konfrontiert, dass ich dazu übergegangen bin sie nun, da es mir gut geht, in die Tat umzusetzen, wenn ich kann.
Und dieser vollkommene Kontrollverlust hat mir gezeigt, dass Kontrolle eine Illusion ist.
Das hat mir zu einem sehr entspannten Wesen verholfen.
Also Sinn - eher nicht.
Aber was daraus mitnehmen durfte ich.
 
Ich sehe derzeit meine Psychose als etwas komplett unnötiges. Ich hatte zum größten Teil einen liebeswahn, was an sich schon dämlich genug ist. Für mich hat meine Psychose kein bisschen Sinn. Jetzt hab ich denn kack. Ich komme mir nur so Dumm vor nach dem ganzen.
 
Aus religiöser Sicht macht das Sinn zumindest für Gott. Er lässt keinen Sünder ungestraft, denn Gott ist gerecht. Die Sündentilgung ist eine Gnade Gottes und ermöglicht uns die Tilgung zu erleben und Unrecht wieder gut zu machen. Seit froh, dass ihr Schizophrenie auferlegt bekommen habt. Es gibt weitaus Schlimmeres.
Ich möchte nicht wissen was Putin in seinem nächsten Leben zu erwarten hat ( da ich an Wiedergeburt glaube), der so viele Menschen in der Ukraine hat töten lassen, wegen ein paar Regionen, die er zurück haben will.
Vielleicht waren wir in unseren früheren Leben nur Diebe und keine Mörder, so dass wir weniger Konsequensen in unserem jetzigen Leben zu spüren bekommen.
Wie auch immer. Ihr werdet es eines Tages erfahren was der Sinn war sofern ihr an ein Leben nach dem Tod glaubt.
 
Du kennst mich nicht und auch nicht mein Leben. Es gibt keinen perfekten Menschen. Wir machen Fehler. Ich müsste schon jemanden umgebracht haben um so etwas zu verdienen. Gott ist gnädig und hätte mir und anderen nie so viel zugemutet. Nur so viel wie mann ertragen kann heißt es.
 
Kommt drauf an was du in deinem früheren Leben angestellt hast. Mach doch mal eine Rückführung in dein früheres Leben mit einem guten Hypnotiseur, dann weißt du von was ich rede.
Mir wurde mitgeteilt, dass ich im 18. Jahrhundert 5 Kinder hatte, die ich alle geschlagen und mißhandelt habe. Ich war arm wie eine Kirchenmaus und konnte sie auch nicht richtig ernähren. Kann mich natürlich an nichts erinnern.
Man sagte mir, dass man dieses mein jetziges Leben auserwählt hat, diese Sünde zu tilgen und wieder näher zu Gott zu gelangen. Denn in Gottes Augen schlägt man keine Kinder, denn jedes Kind ist ein Geschenk Gottes und hat es liebevoll großzuziehen. Meine Eltern waren auch nicht nett zu mir (karmische Schuld). Ich hoffe du verstehst was ich meine. Jede Sünde muss getilgt werden.
 
Vor dem ganzen Quatsch mit Göttern und Religion war man als Steinzeitmensch mit Schizophrenie ein AUSERWÄHLTER !

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Außerdem gibt es einen neuen Bund durch Jesus Christus Geburt den Gott auferlegt hat. Steinzeitmenschen haben lange vor Christus Geburt gelebt.
 
Ja aber wenn ich im frühen Leben etwas schlimmes angestellt hatte und das aber nicht weiß und im hier und jetzt mein bestes gegeben habe ein guter Mensch zu sein. Dann sollte ich theoretisch kein Leid erfahren. Nicht so ein zumindest.
 
Wer hat welchen Artikel geschrieben ?

Ein früheres Leben ist nur esoterischer Quatsch, außer vielleicht die direkten Millionen Vorfahren, welche zu einem selbst führen. Vielleicht ist von deren Leben in unserer DNS was gespeichert ?
 
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