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Schizophren, na und?

MoenchMonk schrieb:
voicestream ich verstehe deine kritik nicht, ich kann nichts mit deiner kritik anfangen. sie ist für mich unverständlich
Hi @MoenchMonk
Vielleicht wenn du dir die Mühe machst könntest du es gegenüber Gelöschtes Mitglied 593 vielleicht mal besser auf den Punkt bringen. Ein Zitat Beispiel etwa und dann unter dem Zitat eine Antwort statt im Zitat, was das ganze für Außenstehende schwer zu entziffern macht.
Oder vielleicht eine Zusammenfassung der wichtigen Kritikpunkte die du an Gelöschtes Mitglied 593 hast, das würde vielleicht helfen.

Ich hab mir leider jetzt auch keine so große Mühe gemacht das alles durchzulesen aber würde mich auch freuen mit in diese Diskussion etwas einsteigen zu können.
 
Hm ja ok dann, wenigstens verstehe ich deine Kritik und ich finde es nicht super wenn man den Leuten alle nett gemeinten Zeilen einzeln vorwirft.

Anstatt einfach in einem zusammenhängenden Text eine eigene Meinung zu präsentieren, besteht alles aus fremden Zitaten die für schlecht befunden werden, schöne Diskussion.

Aber sorry, diskutiert natürlich gerne soviel Ihr wollt... keine Ahnung was schon wieder in mich Gefahren ist, dass ich mir so etwas interessantes entgehen lassen möchte.

@Maggi

Ja Entschuldigung wiegesagt. Ich habe mir einige Male meine Meinung verkniffen und allen Ihr gut Ding gelassen. Aber die Bibel so schräg zu interpretieren... ich meine auch wenn ich sage alles da ist egal, so hat es mir doch den inneren Frieden gebracht und wenn Leute viel mehr als ich davon parat haben, ist das interessant und es kann jedem dieses oder jenes bedeuten, aber man muss es nicht alles zerpflücken. Und Gelöschtes Mitglied 593 hat nur gute Kommentare und ich möchte Sie zu nichts provozieren. Da ich Sie mag, hoffte ich Sie kann eine einfache Meinung wie, ich finde deine Antwort auf den Maggi viel interessanter als die auf Jackyboy wo Sie ganz viele Bibelstellen nennt, bei denen ich garnicht immer weiß, wieso Sie genau diese nennt und was Sie Ihr bedeuten, verkraften.

Das mit dem Selbsthass ist interessant, ist sicherlich vorhanden, aber Hass ist evtl. zu krass

☺️ Ich habe jetzt noch ca. zehn Minuten überlegt wie du darauf kommst, aber ich sehe es nicht ☺️

Allen noch schöne Weihnachten, da mein Bibelstudium schon rum ist empfehle ich allen Lockdown Geschädigten anstatt Bibel lieber folgende Bücher:

Die Zwerge von Markus Heitz, Rücken Reparatur von Stuart Mc Gill und Albert Einstein, eine Biografie von Jürgen Neffe.

Allen System relevanten hilft ehrlich gesagt echt nix außer dem nächsten Tarifurlaub, auch Euch, toi toi toi
 
@Maggi wenn die zitat funktion für mehere passagen funktionieren würde

es ist mir auch zu kompliziert und ich hab wenig kraft

das letzte mal als ich zitiert habe , ist es ein ausklapp text geworden und nicht mal Gelöschtes Mitglied 593 hat den gelesen, (wohl erst als ich ihrs erklärt hab)

@Voicestream

ja danke sehr für deine kritik, gefällt mir sehr gut und ich verstehe es jetzt auch

ja vielleicht bin ich auch etwas demotiviert, ich weiß es nicht so genau

aber wenn Gelöschtes Mitglied 593 die schallplatte auflegt, dann hab ich keine lust auf dem niveau zu diskutieren

ich schildere meine sicht mit knappen worten.....das kann man schon kritisieren, sehe ich ein

bei meinen beiträgen muss man auch sehr das eigene gehirn anstrengen, ich kaue das niemandem vor

aber mit den eckpunkten die ich in den raumwerfe, auch wenn sie nicht überzeugen, kommt die kritik hoffentlich an.

oder regt zum nachdenken an.

danke das ihr so nett seid und mir das erklärt habt
 
eigentlich wollte ich meinen heilig abend damit verbringen (gestern um 19 uhr), mir mühe zu geben

und ein wenig zu erklären, wie ich das gesamte meine und konstruktiv mit eurer kritik umzugehen.

weil mir eingefallen ist, was mich nicht direkt schockt aber, es fühlt sich an wie ein schock und es macht mich kaputt

wenn diese interpretation der bibel runter beter, wie sie die katholische kirche vorgibt oder sonst welche theologen vorgeben.

(also eine bestimmte interpretation wie man die geschehnisse in der bibel zu sehen hat.)

mir sagen ich sei kein christ.

das kennt ich von fundamentalisten und leuten die sich als christen ausgeben, aber dann eine anderen meinung nicht vertragen können.

und sogar unchristlich gegen die meinung vorgehen.

also kurz runtergebrochen an dem beispiel des nicht existierenden teufels (wie meine glaubensvorstellung ist)

also wenn man frühere glaubens und erklärungs geschichten hört, wird das oft als mythologie und mythen kategoresiert.

kurz gesagt:

wenn die bibel erklärt wie das böse auf die welt gekommen ist

Zitat von wikipedia
Im Neuen Testament, in christlichen Interpretationen des Alten Testaments sowie in apokryphen Büchern und dem Koran[1] ist die Vorstellung eines abtrünnigen Engels verbreitet.[2] Der Engel wird für seine Auflehnung mit der Vertreibung aus dem Himmel durch Gott und seine übrigen Engel bestraft. Häufig wurde dieser gefallene Engel dann mit Luzifer, Samael oder dem personifizierten Bösen, mit dem Titel Satan, dem Teufel, in Verbindung gebracht, der nach Lk 10,18 EU ebenfalls „vom Himmel gefallen“ sein soll.

für mich ist die erklärung wie der teufel entstand, etwas mythisches, ein erklärungsversuch, wie das negative und das negative verhalten auf die erde gekommen ist. also heute wissen wir, dass es physikalische gesetze gibt, die energie der atome und die leere oder dunkle materie oder wie sie genannt wird. eben ein solches verhalten begünstigen. sprich das menschen aus hunger oder anderen überlebens trieben, zu negativen und schadenden verhalten neigen.

Dabei wird der teufel und seine macht mit negativen dynamiken gleich gesetzt, es ist nur ein erklärungsversuch wie die welt aufgebaut ist, aber durch alte andere mythen wissen wir genau, dass das nichts höheres ist sondern erklärungsversuche der menschen um die welt begreifbar und bewohnbar zu machen.

aber wieso gibt es dann gott, wenn es den teufel nicht gibt?

jeder sollte wissen, dass gott als die liebe in der bibel dargestellt wird. da es das leben gibt und wir uns ja nicht gegenseitig abmetzeln sollten

ist das leben in der interpretation der liebe oder und dem positivem. das leben und jeder einzelne von uns existiert nun mal und wir sollten diese wertvolle chance nutzen. und dazu hat uns die bibel und jesus, einen weg aufgezeigt und das vor über 2000 jahren.

die bibel ist ein wichtiger wegweiser, wenn die bibel vom leben nach dem tod erzählt, geht es dabei immer um unsere nachfahren also um kinder.

es geht nicht um das eigene leben nach dem tod, sondern um das der anderen und da wir uns genetisch weiter verbreiten, kann man auch sagen es geht um unser eigenes leben, weil wir ja so weiter leben.

wenn jetzt ein atheist sagt, er glaubt nicht an gott, aber will an das leben glauben und vielleicht an die liebe, unterscheidet das nicht viel vom gottes glauben

es reicht schon wenn er sagen würde er glaubt an das leben um es positiv zu gestalten
 
Lieber MoenchMonk, falls dich wirklich interessiert, wer Jesus Christus von Nazareth ist,

dann kann ich dir nur empfehlen, die Evangelien mit offenem Herzen zu lesen

oder dir vielleicht die Verfilmungen der Bibeltexte auf BibelTV anzusehen.

Das Johannes-Evangelium: https://www.bibeltv.de/mediathek/videos/316643-das-johannes-evangelium

Das Matthäus-Evangelium: https://www.bibeltv.de/mediathek/videos/319510-das-matthaeus-evangelium

Das Markus-Evangelium: https://www.bibeltv.de/mediathek/videos/319511-das-markus-evangelium

Ich bete darum, daß Gott dein Herz bewegt und du Jesus selbst begegnen mögst, lieber MoenchMonk.

Frohe Weihnachten und Gottes Segen dir,

Gelöschtes Mitglied 593
 
MoenchMonk schrieb:
mir sagen ich sei kein christ.
Als in beiden Religionen Unbeteiligter geb ich mal meinen Senf dazu (ihr mögt mich bitte korrigieren falls ich etwas falsches sage):

Der christliche Gott ist ein bewusst und aktiv in alles eingreifen könnendes übernatürliches Wesen.

Der atheistische "Gott" ist die Welt als bewusstseinslose physikalische Einheit.

Ich persönlich nehm mir ja in jeder und nicht nur dieser Hinsicht die volle Glaubensfreiheit zu glauben was mir gerade am nähesten zur Realität erscheint oder auch einfach nur meiner aktuellen Laune entspricht. Den verschiedenen Varianten eines übernatürlichen Wesens hab ich Wahrscheinlichkeiten für deren Existenz zugeordnet.
 
@Enlightened es beides(atheismus&christentum) ist nur eine menschliche auslegung und interpretation.

sie sind zwar unterschiedlich. aber sie versuchen etwas zu beschreiben.

das bei uns alle gleich ist, in unserem leben im universum.

nur weil beide parteien andere interpretationen haben, heißt das noch lange nicht, das wir nicht im selben einzigartigen leben stecken.

wir müssen nicht die trennung der beiden herbei reden und das eine partei falsch liegt.

die christliche interpretation, beschreibt die liebe als gott und sagt ihr die erschaffung des universums nach.

mein standpunkt ist , wir müssen uns deshalb nicht so weit voneinander entfernen. ob christen oder atheisten.

ich habe mich fürs christentum entschieden, weil ich dem leben einen sinn geben will, durch die kultur. und was ist da positiver als das christentum.

und wie du beschreibst, wenn das christentum einen eingreifenden gott erwähnt. bedeutet das nur, dass durch den weg der liebe. "seine" wege in erfüllung gehen. aber das passiert durch die anderen menschen also durch die christen oder sonst wen.

man sollte halt nicht alles ausseinander rechnen und trennen. eine seite gegen die andere ausspielen, genau das sollte man nicht
 
Kurzum: Man sollte Menschen und die Natur lieben wie Jesus und mit Dingen gottlos hantieren wie ein Atheist. Zwischen diesen Extremen gibts natürlich viel grau und einiges, was man gern würde, scheitert an der Realität.
 
Ich bin auch gläubiger Christ und der Glaube an Gott hilft mir sehr mit meiner psychischen Erkrankung zu leben. Es ist für mich Balsam für meine Seele und ein Frieden und tiefes Glück.
 
Gelöschtes Mitglied 866 schrieb:
Ich bin auch gläubiger Christ und der Glaube an Gott hilft mir sehr mit meiner psychischen Erkrankung zu leben. Es ist für mich Balsam für meine Seele und ein Frieden und tiefes Glück.
Sehr netter Kommentar, vielen Dank. Warst du denn schon immer so ein verkorkster Gläubiger, oder erst durch die Krankheit?
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Hallo Gelöschtes Mitglied 866,

das freut mich sehr für dich, daß du auch im Herrn Frieden und Glück findest

Alles Liebe dir und Gottes Segen,

Gelöschtes Mitglied 593
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Voicestream schrieb:
Sehr netter Kommentar, vielen Dank. Warst du denn schon immer so ein verkorkster Gläubiger, oder erst durch die Krankheit?
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Glaub mir wenn man ohne Gott ist und auf Satan und so Gestallten vertraut, dann ist das eine Art geistiger Tod. Es gibt genug Leute die haben nur Negatives und Hass in sich oder strahlen das nach Außen aus, das tut keinen wirklich gut.

Warum machst du manchmal so provokante Kommentare, oder ist das nur Spaß?

Ich glaube schon an Gott, eher an den christlichen ohne darin die absolute Wahrheit sehen zu müssen, aber doch hilft der Glaube das Leben auf einer positiven Art zu gestallten. Was ich häufiger an Menschen ohne Glauben sehe das es ihnen weniger um Nachhaltigkeit geht und zumindest nach Außen hin die Einstellung da ist "Nach mir die Sinnflut". Letztendlich, je mehr Böse Menschen es gibt umso schwerer ist es auch für gute Menschen im Krankheitsfall oder bei anderen Problemen an gute Hilfe ranzukommen.
Böse Menschen sehen nur den Profit auch im Leiden Anderer, von daher braucht es auch gute Menschen die das Leid ohne Profitdenken lindern und nach der Wahrheit suchen die von den Bösen schon häufig ans absurde geführt worden ist.
 
Also Gläubige sind doch verkorkst meistens. Die sind teils arg verbissen und haben doch keine Ahnung, ich meine schließlich hat niemand davon Ahnung und man folgt halt dem großen Buch und alten Geschichten ... oder

die meisten Menschen würden dich wahrscheinlich für verkorkst halten wenn du dich nach Ihrem Seelischen Befinden und Ihrem Verhältnis zu Gott erkunden würdest, anstatt über Ihre Medikamente zu reden.

Ich finde das eigentlich Schade dass ich nicht jeden Menschen nach seinem Gott fragen kann wie nach der Uhrzeit oder dem Wetter... es sagt soviel aus über die Menschen, nur mit Menschen arbeiten lässt Sie einen noch besser kennenlernen ☺️

Also wie so oft im Leben war es nur Spaß mit einem Korn Wahrheit. Ich hätte auch ganz dröge fragen können von wegen: Hast du dich bevor du Krank wurdest genauso wie ich einen sch...s um Gott und dein eigenes Religiöses Know How geschert, oder doch schon davor?

Generell bin ich etwas bissiger unterwegs als der Durchschnitt der Leute weil ich ständig auf Arschlöcher treffe (momentan gehe ich von einem Arschlochanteil von ca75% bei der männlichen Bevölkerung aus, weitere 20% sind auch eher Asi aber die sind eigentlich zu dumm als das man es ihnen übel nehmen dürfte, der Rest ist korrekt), also nehmt es nicht persönlich.
 
Alter, sehr geiler Beitrag. Ich bin jetzt also ein Jesusfreak - ich bin so stolz

Und sry wenn sich mein Text verquert ließt...

Aber Bro, es geht ja nur darum mit welchem Geschäftsmodell du die Stimmen abhandelst!

Mir ist die Erklärung durch die jesusfreakigen Erklärungen am liebsten, andere halten ihr Hirn für Krank und starten die Chemiekeule, wieder andere glauben an Außerirdische oder Hellhörigkeit und Staatsverschwörungen...

Also zu welcher Art von verquerten Spinnern gehörst du so?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich bin ehemaliger Soldat und halte mein Hirn für PTBS geschädigt. Da Neuroleptika auch beim Militär als Antidroge genutzt wird, kommt mir diese Erklärung recht. Mein Hirn produziert zu viele Drogen (Dopamin) und mein Freund, die Bundeswehr, hat ein Medikament gegen Drogen, dass ich einnehmen muss, um klar zu bleiben. Damit fahr ich recht gut. Bin trotzdem raus aus der Gesellschaft und meinem Job, aber hab mittlerweile ein halbwegs normales Rentnerleben.
 
Gelöschter Benutzer 2377 schrieb:
Ich bin ehemaliger Soldat und halte mein Hirn für PTBS geschädigt. Da Neuroleptika auch beim Militär als Antidroge genutzt wird, kommt mir diese Erklärung recht. Mein Hirn produziert zu viele Drogen (Dopamin) und mein Freund, die Bundeswehr, hat ein Medikament gegen Drogen, dass ich einnehmen muss, um klar zu bleiben. Damit fahr ich recht gut. Bin trotzdem raus aus der Gesellschaft und meinem Job, aber hab mittlerweile ein halbwegs normales Rentnerleben.
Ah ok, das tut mir Leid, den Stress einen Krieg zu erleben oder um sein Leben fürchten zu müssen nimmt einen sicherlich mit und kann ich sicherlich nicht annähernd nachvollziehen. Schön das du damit zurecht kommst.

Aber sehr schade dass du so etwas sagen musst wie: Ich bin aus der Gesellschaft raus.

Das geht mir zwar im Prinzip genauso, aber ich hätte schon noch eine Handvoll alter Freunde mit denen ich Zeit verbringen könnte, wenn ich mir nicht sagen würde, die sollen sich lieber um die Familie kümmern jedenfalls.

Ich treffe aber im Prinzip auch nur beim Online Gaming oder im Tischtennisverein noch regelmäßig Leute.

Ich trauere wegen meinem nicht mehr vorhandenen Freundeskreis aber nicht. Abseits der Arbeit will ich meist nur noch meine Ruhe. Mein leicht überdurchschnittlicher Menschenhass kommt im Prinzip nur von der Arbeit, als Industrie Handwerker ist man für jeden Sesselpubser der letzte Dreck, der mir dann noch seine Vorstellung von was für mich Arbeit sein sollte erzählen will, wobei die selbst Ihr Leben lang alles nur für sich gemacht haben und keine Ahnung von Arbeit haben ( So wie jeder mit Schreibtischjob, der das ganze auch noch Arbeit nennt. Ernsthaft Leute, alles was Ihr im sitzen machen könnt ist in meiner Welt nur ABM! )

Jdfls. verdanke ich meiner Arbeit, dass ich meine Ruhe genieße, wenigstens das und was zu beißen.
 
Naja, hört sich doch nach einigem gesellschaftlichem Leben an. Du arbeitest, du gehst in einen Verein, du spielst online mit anderen Menschen.
Ich meine mit "Ich nehme nicht mehr an gesellschaftlichem Leben teil", dass ich nichts dergleichen vorweisen kann. Es sind aber nur vereinzelte Momente, in denen mir sowas fehlen würde. Ich bin ziemlich glücklich mit meinem Eigenbrödlerleben. Ich habe ein Dach über dem Kopf, genug zu essen und es gibt noch zig Bücher die ich nicht gelesen hab, Filme die ich nicht gesehen hab, Spiele die ich nicht durchgespielt hab. Ich krieg meine Rente for lifetime, hab meinen Kram gerade, bin niemandem mehr verpflichtet. Das ist schon mehr Luxus als 90 % der Menschheit vorweisen kann, also in so einer Situation nicht glücklich zu sein, wär ziemlich ignorant.

Mit den alten Freunden steht es bei mir ähnlich. Die meisten haben Frau, Haus, Kind und leben in einer anderen Welt, haben andere, richtige Sorgen. Da passe ich schon lange nicht mehr rein und will auch nicht stören. Aber wie gesagt, fehlen tut mir das auch nicht wirklich.

Mit Menschen hab ich ohnehin meine Probleme. Ich kenn durch mein Umfeld auch einige mit Klinikbackground und davon kann man einfach fast alle in der Pfeife rauchen. Das mit den Bürojobs was du geschrieben hast, würde ich ebenso genauso unterschreiben. Das ist einfach keine Arbeit sondern ABM.

Ich fand den Ausdruck "Geschäftsmodell für die Erkrankung" gut. So sieht's aus. Wenn man sich das nämlich einigermaßen zusammen gepuzzlet hat ist es nur noch halb so arg und Schizophrenie jetzt nicht die allerschlimmste Krankheit.
 
Nach meinen zwei Psychosen vor vielen Jahren war ich wieder sehr gut drauf, aber nach der dritten Psychose wurde ich richtig down und habe mich sehr stark zurückgezogen aus dem sozialen Leben, weil es mir körperlich und seelisch zu anstrengend war. Wie ein Fatigue Syndrom. Mein Sozialpartner ist meine Katze zu Hause. Sie schläft meistens und ich liege oder sitze auf dem Bett. Trotzdem interessiere ich mich noch für die Welt da draußen, lese Nachrichten, sehe mir ab und an politische Sendungen an und will demnächst selber zu einem Thema forschen, rein ehrenamtlich.
 
Nach meinen zwei Psychosen vor vielen Jahren war ich wieder sehr gut drauf, aber nach der dritten Psychose wurde ich richtig down und habe mich sehr stark zurückgezogen aus dem sozialen Leben, weil es mir körperlich und seelisch zu anstrengend war. Wie ein Fatigue Syndrom. Mein Sozialpartner ist meine Katze zu Hause. Sie schläft meistens und ich liege oder sitze auf dem Bett. Trotzdem interessiere ich mich noch für die Welt da draußen, lese Nachrichten, sehe mir ab und an politische Sendungen an und will demnächst selber zu einem Thema forschen, rein ehrenamtlich.
genau wie ich. ich gehe raus morgens und liege dann im bett. an sich fühle ich mich wohl. nachrichten verfolge ich mittlerweile auch wieder. sozialkontakte sind meine familie.
 
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