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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

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➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Postpsychotische Depression

Vielleicht sollte man die Signale des eigenen Körpers anders deuten, indem man sich sagt

In Ordnung - ich fühle gerade, dass mich der Kontakt zu anderen Menschen überfordert und gebe diese fast schon zwanghaften Gedanken "mitschwingen" zu müssen auf

Stattdessen versuche ich, in mich hineinzuhören und mache meine aktuellen Bedürfnisse nicht von meinem bisherigem Umfeld abhängig
 
Hallo....

Also, ich nehme ein Antidepressivum, Escitalopram, das mir da sehr geholfen hat.
Was mir noch geholfen hat, ist die grosse Erleichterung, dass meine Wahngedanken nicht wahr waren.
Ich hatte aber längere Zeit noch Ängste und Panikattacken.
Das ist jetzt nach 1,5 Jahren so gut wie weg.

Ich denke, neben einem AD hilft eben auch die Zeit.

Ich nehme schon ca 15 Jahre Risperidon unretardiert, das ich gut vertrage.

Ansonsten auch mal die KI fragen, wenn dir die Antworten hier nicht reichen...

Alles Gute!
 
Verstehe den Zusammenhang nicht.
Postpsychotische Depression & das Mitschwingen (oder es eben lassen).
Ich hätte gerne gewusst: ich nehme Risperidon als Depot, kann die Depression damit zusammenhängen oder ist Depot davon unabhängig???
Ich kann dich etwas beruhigen. Risperidon ist ein recht unverträgliches Antipsychotikum wo man durchaus Hoffnungslosigkeit und Depressionen bekommen kann, da es manche Patienten extrem einschränkt.
Hab auch ein Risperidon-Depot 2011 zur Entlassung aus der Klinik bekommen und war für mich auch keine besonders lebenswerte Situation.
Es gibt einige verträglichere Wirkstoffe und auch so viel bessere Therapiemöglichkeiten, die dich nach und nach auch echte Heilungsperspektiven geben. Leider ist das alles keine Selbstverständlichkeit.

Hier erstmal der Nebenwirkungsvergleich unter den Antipsychotika:
https://schizophrenie-forum.com/psy...hotika_nebenwirkungen_referenz_2026-pdf.2772/

Beim Absetzen der Antipsychotiska kommt es ebenso zu depressiven Symptomen, deswegen lieber dran bleiben und schauen das es keine übertriebenen Dosierungen sind.

Ich würe da einfach direkt beim nächsten Termin nach alternativen Wirkstoffen zum Risperidon fragen welche auch antidepressiv sind.

Verträgliche Partialagonisten wie Cariprazin oder Aripiprazol sind von Nebenwirkungen deutlich besser und wirken Antidepressiv auch ganz gut. Im Grunde kann man da die Antipsychotika durchprobieren da viele einen antidepressiven Nebeneffekt hat, aber es auch auf Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme oder Kognitionen ankommt, ob einen die Nebenwirkungen selbst depressiv machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieses Mitschwingen mit anderen Menschen, welche nicht von dieser Erkrankung betroffen sind

ich wollte damit ausdrücken, dass diese Erkrankung bei mir auch viele Zeiten hervorgebracht hat, in denen ich depressiv war und dagegen angekämpft habe indem ich nicht selten versuchte mit den Menschen emotional mitzugehen, wohl auch, weil es von außen erkennbar wurde

Daraufhin folgte dann eben die Abschottung und Beschäftigungen, welche man auch alleine nachgehen kann

Lesen, Rad fahren, Musik hören

Ein Mannschaftssport war und ist für mich durch diese Erkrankung ausgeschlossen, da ich die "Grenzen" zu nicht Berroffenen spüre, weil ich eben anders drauf bin

Aber auch dafür gibt es etwas

Mit der Zeit habe ich diese auch langen Phasen akzeptiert - ohne aber von einer Resignation zu sprechen

Eine Symptomsuche gibt es bei mir schon länger nicht mehr, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden

Wer sucht, der findet

Es gibt für fast alles mittlerweile einen Diagnoseschlüssel

Ich will hier nichts kleinreden, eher dazu bewegen sich nicht gleich verrückt zu machen

Der Mensch kann zwar tun was er will aber er kann nicht wollen was er will

Arthur Schoppenhauer
 
@stefano hier ist eine Auswahl an Wirkstoffen, wobei du grob nach der Nebenwirkungsvergleichstabelle gehen kannst, da viele Antipsychotika durchaus auch antidepressiv wirksam sind.

Wichtig ist Negativsymptome von ernsthaften Depressionen zu trennen. Depressionen sind mit Antipsychotika ganz gut behandelbar, aber Negativsymptome nur bedingt, da würde sich später so etwas wie die Intervalltherapie mit Bupropion anbieten.
@stefano damit ist im Grunde sogar Vollremission möglich, nur ist die Intervalltherapie so noch kein Standard.

Wie gehts dir gerade?

Gibt viele Alternativen aber ich würde von den Nebenwirkungen nur die metabolisch günstigen wählen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Maggi! Jetzt muss ich noch einen Arzt finden, der mit mir umstellt. Heute geht es, gestern war es wirklich schlimm, erst Tavor hat Besserung gebracht.
Ab wann ist man von Tavor abhängig? Ich nehme es derzeit ca alle 48 Stunden…
Vielleicht kannst du erstmal Aripiprazol testen, in Tablettenform sind 5-10mg meist völlig ausreichend. Oder eben Cariprazin was auch ein moderner verträglicher Partialagonist ist, der bei Negativsymptomen etwas besser sein soll.

Aripiprazol etwa wäre zwar antidepressiv, kann aber trotzdem Motivation und Antrieb nehmen, weshalb Cariprazin dahingehend eine gute Überlegung ist.

Tavor würde ich eher wieder absetzen, sobald es geht.

Generell würde ich mir kein Depot aufdrücken lassen, da du dann zu wenig flexibel bist und diese teils von den Dosierungen auch übertrieben sind. Aripiprazol wirkt etwa schon ab 5mg teils im Akutfall, gibt es aber erst ab 10-15mg in Depotsform. Diese Depots sind im Grunde nur Geldmache, dafür das dann für wirklich verträgliche neue Wirkstoffe mit Forschungsaufwand kein Geld mehr da ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war 5x stationär, weil ich immer abgesetzt habe, daher beharren jetzt alle auf dem Depot… Aripiprazol hat mich als Depot schlaflos gemacht.
Ich muss das Depot leider akzeptieren…und ändern ginge nur über einen neuen stationären Aufenthalt…Nicht ganz einfach…aber wenn das Vertrauen wieder da ist, wird es hoffentlich besser!!!
Ich danke Dir für Deine sehr fürsorglichen Kommentare!!!
 
Vielleicht kannst du erstmal Aripiprazol testen, in Tablettenform sind 5-10mg meist völlig ausreichend. Oder eben Cariprazin was auch ein moderner verträglicher Partialagonist ist, der bei Negativsymptomen etwas besser sein soll.

Aripiprazol etwa wäre zwar antidepressiv, kann aber trotzdem Motivation und Antrieb nehmen, weshalb Cariprazin dahingehend eine gute Überlegung ist.

Tavor würde ich eher wieder absetzen, sobald es geht.

Generell würde ich mir kein Depot aufdrücken lassen, da du dann zu wenig flexibel bist und diese teils von den Dosierungen auch übertrieben sind. Aripiprazol wirkt etwa schon ab 5mg teils im Akutfall, gibt es aber erst ab 10-15mg in Depotsform. Diese Depots sind im Grunde nur Geldmache, dafür das dann für wirklich verträgliche neue Wirkstoffe mit Forschungsaufwand kein Geld mehr da ist.
Maggi, was gibt es noch als Depot? Gibt es Cariprazin als Depot?
 
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