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Online-Studie zu Psychose und Sexualität

SaskiaDe

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25 Jan. 2024
Beiträge
4
Let’s talk about Sex!

Liebe Forums-Mitglieder,

ich suche derzeit Teilnehmende mit psychotischen Erfahrungen für eine Studie zu Sexualität, Lebensgewohnheiten und Behandlungsbedarf von sexuellen Problemen, die am Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Hamburg durchgeführt wird.

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Worum geht es in der Studie?
Mit dieser Studie möchten wir untersuchen, wie Psychose-Erfahrungen und sexuelle Aktivität zusammenhängen und wie diese im klinischen Kontext miteinander in Zusammenhang gebracht werden. Außerdem interessieren uns weitere Faktoren, die mit sexueller Aktivität in Verbindung stehen könnten.

Warum ist uns eine Untersuchung dieses Themas wichtig?
Sexuelle Probleme treten häufig bei Personen mit Psychose-Spektrum Störungen auf. Die möglichen Ursachen und Zusammenhänge mit anderen Faktoren sind bislang unzureichend erforscht. Indem wir den Zusammenhang von Sexualität und Psychose besser verstehen und erfragen, wie das Thema im klinischen Alltag angesprochen wird und was sich Betroffene wünschen, hoffen wir die gezielte Behandlung zu verbessern. Dies hat das Ziel, dass die Lebensqualität von Betroffenen verbessert werden kann. Da Sexualität ein intimes Thema ist, interessieren und dabei vor allem Ihre bisherigen Erfahrungen, Wünsche und mögliche Bedenken.

Wie läuft die Teilnahme ab?
Die Studie ist eine Online-Befragung mit Fragen zu Ihrer sexuellen Aktivität, Ihren sexuellen Erfahrungen, Ihrem Lebensstil und Ihren Erfahrungen, Wünschen und Bedenken zur Behandlung. Die Teilnahme dauert ca. 30 Minuten. Sie können ganz einfach von Ihrem Laptop, Computer, Tablet oder Handy aus teilnehmen, indem Sie auf den folgenden Link klicken: https://studentische-umfragen.uni-hamburg.de/index.php/773568?lang=de

Wir empfehlen eine Teilnahme an einem großen Display, da die Umfrage darauf übersichtlicher ist.

Was geschieht mit meinen Daten?
Alle Daten werden anonymisiert gesammelt, ausgewertet und anschließend in einer psychologischen Fachzeitschrift veröffentlicht. Ihre Daten werden anonymisiert für 10 Jahre gespeichert, Sie können jedoch jederzeit die Löschung Ihrer Daten beantragen. Weitere Informationen zum Umgang mit Ihren Daten finden Sie in der Einwilligungserklärung zu Beginn der Studie.

Was bekomme ich für meine Teilnahme?
Als Aufwandsentschädigung verlosen wir unter allen Teilnehmenden 45 Amazon-Gutscheine im Wert von je 10 €.

Kann ich an der Studie teilnehmen?

Wir suchen Teilnehmende, die
  • mindestens 18 Jahre alt sind,
  • über gute Deutschkenntnisse verfügen,
  • und Psychose-Erfahrungen haben (z.B. Dinge wahrnehmen, die andere nicht wahrnehmen oder z.B. eine Schizophrenie oder andere Psychose Diagnose haben)

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Noch Fragen? Melden Sie sich gerne bei mir:
Studienleiterin: Saskia Denecke (M.Sc. Psychologie)
E-Mail: saskia.denecke@studium.uni-hamburg.de
 
Interessante Studie,jedoch gibt man ja sehr persönliche/intime Informationen preis.
Die Aufwandsentschädigung dafür ist lächerlich und animiert nicht zur Studienteilnahme.
 
Bei solchen Studien würde ich auch nicht mitmachen,sowas geht andere eh nix an,vorallem nicht irgendwelche dahergelaufene Psychologen,fuck off.
 
Interessante Studie,jedoch gibt man ja sehr persönliche/intime Informationen preis.
Die Aufwandsentschädigung dafür ist lächerlich und animiert nicht zur Studienteilnahme.
Vielen Dank für Ihr Feedback! Leider kann ich derzeit keine höhere Aufwandsentschädigung anbieten, da es sich um das erste, kleine Projekt in diesem Bereich handelt und es daher sehr begrenzte finanzielle Mittel gab. Für nachfolgende, größere Studien sind aber auf jeden Fall höhere Aufwandsentschädigungen geplant. Ich hoffe, dass sich dennoch genug Personen motiviert fühlen mitzumachen, damit unser Verständnis von dem Thema vorangetrieben werden kann und ggf. neue Therapieansätze erkannt und weiter untersucht werden können.


Bei solchen Studien würde ich auch nicht mitmachen,sowas geht andere eh nix an,vorallem nicht irgendwelche dahergelaufene Psychologen,fuck off.
Es ist natürlich absolut in Ordnung, wenn Sie nicht teilnehmen möchten. Mir ist bewusst, dass das Thema Sexualität intim ist und wenig besprochen wird. Gleichzeitig gibt es vielleicht Personen, denen das Thema wichtig ist oder die sich durch sexuelle Schwierigkeiten belastet fühlen. Diese Studie soll u.A. auch zeigen, wie mit dem Thema momentan umgegangen wird und welche Wünsche Betroffene haben. Wenn Sie über Sexualität nicht sprechen möchten, ist das ja auch ok.
 
Wir haben hier unser Forum,um uns auszutauschen,was uns sicher mehr bringt, als an einer Studie teilzunehmen,in der persönliche,intime Informationen herumgereicht werden.

Es hat auch etwas mit Wertschätzung der Person zu tun, eine Aufwandsentschädigung anzubieten, die auch moderat zu dem ganzen Thema und den sensiblen Daten ist.

Leider werden Schizophrene immer noch in solcher Art behandelt und man geht davon aus, dass ein Amazongutschein in Höhe, man höre und staune, ganzen 10€ als Verlosung wohlgemerkt, eine Wertschätzung an einer Erkrankten Person sein soll.

Schizophrenie ist noch immer nicht richtig erforscht und man versucht mit solchen Studien an Daten zu kommen,ohne an den Erkrankten zu denken, wie er sich dabei fühlt.

Klären Sie ersteinmal was diese Daten von uns für Sie wert sind und dann kann man gerne nochmal in den Austausch gehen.
 
Wir haben hier unser Forum,um uns auszutauschen,was uns sicher mehr bringt, als an einer Studie teilzunehmen,in der persönliche,intime Informationen herumgereicht werden.

Es hat auch etwas mit Wertschätzung der Person zu tun, eine Aufwandsentschädigung anzubieten, die auch moderat zu dem ganzen Thema und den sensiblen Daten ist.
Ich finde, darüber kann man streiten. Es ist wichtig, dass überhaupt Studien durchgeführt werden, damit Betroffene auch psychologisch besser behandelt werden können.

Geld ist kein Vertrauensbeweis und in 10€ als ehrliche Verlosung sehe ich dann bei 450€ gesamt eine tatsächliche Wertschätzung.
@FreierKopf angenommen du müsstest die Studie aus deiner eigenen Tasche bezahlen sind 450€ Eigenbeteiligung, dafür damit Betroffenen helfen möchtest und damit langfristig dein Einkommen bestreiten möchtest finde ich schon ein Respektbeweis mal ganz abgesehen von der finanziellen Situation in der sich junge Studierende beispielsweise manchmal befinden, wo eben noch kein Geld sprudelt.

Deine pessimistische Sicht, auch die von @Charlie Brown sind eben finde ich mit vielen Vorurteilen belastet und etwas respektlos gegenüber jemanden, der sich hier ernsthaft die Mühe macht so eine Studie durchzuführen.
Das bedeutet ja auch Arbeit wo der Erfolg die Gesundheit des Patienten ist und da keine 1:1 Umwandlung in Geld für diese Information da ist.

Ich finde, man sollte der Studie und in Saskia da vertrauen, die mit ihrem Namen zur Studie steht und das für mich einen seriösen Eindruck macht.

@SaskiaDe wir Betroffene haben besonders Angst, wenn unsere Informationen missbraucht werden, da Betroffene häufig schon so benachteiligt werden und so etwas sich dann in Symptomatik äußern kann, also man auch einen Verfolgungswahn oder so bekommen, wenn Informationen gegen einen verwendet werden.

Ich wurde wohlgemerkt von anderen Betroffenen mal diskriminierend behandelt, was dir @Charlie Brown noch in Erinnerung sein dürfte, der da auch mitgemacht hat.

Saskia, Betroffene haben da einfach viel Angst und diese innere Gespaltenheit zwar mitmachen zu wollen, aber hinterher es dann bereuen könnten, weil zu starken inneren Ängste und Verfolgungswahn führen kann, da es psychische Kräfte gibt, dass sich solche Informationen dann irgendwie weiterverbreiten, wo man es kaum gebrauchen kann, vielleicht, auch wenn die Studie seriös geführt wird. Eventuell musst du mit einplanen, dass viele, die sexuell verschlossener sind, eben auch schüchterner sind und an dieser Studie Angst haben teilzunehmen.

Insofern ist Anonymität dieser Informationen wirklich sehr wichtig, damit Betroffene keinen Verfolgungswahn im eigenen Leben bekommen und keine reale Konsequenz in Beruf und Alltag befürchten müssen.

Ganz wird man diese psychotischen Effekte wohl kaum vermeiden können und es ist fraglich, woher diese starken Ängste kommen. Ich hatte wie du @FreierKopf beim Arbeitsamt dieses Problem, da man mich zum Amtsarzt schicken wollte, damit ich bestimmte für bestimmte Berufe wie 2 Schicht nicht eingeteilt werden kann. Das fand ich im Arbeitsamt damals eine Frechheit, da ich aber keiner bin, der sich beschwert, in so einer Situation habe ich 2 Jahr komplett auf mein Arbeitslosengeld verzichtet um diesen Stress und kein Amtsarztgespräch führen zu müssen, da ich dachte das mein Datenschutz dort missbraucht wird und die Informationen dann direkt an den potenziellen Arbeitgeber gehen.

@SaskiaDe nimm es also bitte keinem Übel und deine Arbeit ist hier sehr wichtig! Ich hatte aufgrund der Psychose und vorheriger Depression keine Freundin und keinen Sex (Selbstbefriedigung ist etwas anderes, war da eher das Gegenteil viel davon), was bei mir erst jetzt im Alter von 36 Jahren der Fall war, dass ich jemand gefunden habe. Eventuell war damals das Mobbing gegen mir auch gut um genau dieses Eis zu brechen, da es eben extreme in jede Richtung gibt und das durchaus einen Zusammenhang mit der Psychose haben kann. Bei mir waren auch religiöse Vorstellungen und Scham dabei, dass man diese Keuschheit auch als eine Art Pflicht oder Bürde für sich sehen kann und möchte, bis man dann den richtigen Partner im Leben trifft und das Eis gebrochen ist.

Zumindest gräbst du da schon an einer Stelle, die für die Forschung selbst interessant wäre und wo eben wichtig ist, dass alle, auch eingeschüchterte Betroffene, die vielleicht mitmachen, würden den Mut ergreifen darüber mal zu reden, was auch für einen selbst etwas sehr Befreiendes sein kann!
@FreierKopf vielleicht kannst du die Teilnahme an einer solchen Studie auch als kostenlose psychologische Freistunde betrachten, da Saskia von dir ja keine Gesundheitskarte haben will, sondern auf ihre Kosten oder die ihrer Uni macht. Ich kenne einen Arzt, der im Gegenzug dazu zu einem Unfall gekommen ist und erstmal nach der Krankenkarte gefragt hat. Nur mal so am Rande.
Wertschätzung ist also schon da und vielleicht hilft es dir persönlich darüber zu sprechen.

Das Forum hier gibt es ja für uns trotzdem zusätzlich und ist natürlich wichtig :)
 
Sie wollen Ihre neu erworbenen Daten an die Therapeuten/innen weitergeben, damit die dann wissen wie die Schizophrenen bezüglich ihrer Sexualität ticken.

Völlig daneben. Dafür braucht es keine Studie. Schizo oder nicht, wen geht es was an.
 
Sie wollen Ihre neu erworbenen Daten an die Therapeuten/innen weitergeben, damit die dann wissen wie die Schizophrenen bezüglich ihrer Sexualität ticken.

Völlig daneben. Dafür braucht es keine Studie. Schizo oder nicht, wen geht es was an.
Sagen dir das deine Stimmen, oder was macht dich da so sicher? Klingt für mich schon etwas wirr. Angenommen Saskia führt diese anonyme Studie durch und behält diese Daten anonym, können dann irgendwelche Dämonen diese Daten an die Therapeuten weitergeben oder so?
Ist jetzt wirklich von mir etwas ernst gemeint, weil ich habe gewisse Befürchtungen und hab schon selbst erlebt wie Gerüchte und so sich praktisch mit Lichtgeschwindigkeit verbreiten können oder Gedanken wie Gedankenausbreitung und so, was dann zu einem Verfolgungswahn führt oder beitragen kann.
Diese Folgen, was vielleicht gar keine Absicht der Studienautorin ist, kann für einen Betroffenen wie eine Selbsterfüllende Prophezeiung wie in einer Parallelrealität im realen Leben beim realen Therapeuten im Berufs, Freundeskreis oder so stattfinden, denn irgendwo findet sich im Geist diese undichte stelle und das triggert dann das Umfeld der Erkrankten auch bewusst bzw. ohne sich dessen real bewusst zu sein, also ohne diese Informationen zu haben, sondern aus eventuell ganz anderen Gründen, wären wir beim Thema Synchronizität.
 
Sexuelle Probleme treten häufig bei Personen mit Psychose-Spektrum Störungen auf. Die möglichen Ursachen und Zusammenhänge mit anderen Faktoren sind bislang unzureichend erforscht. Indem wir den Zusammenhang von Sexualität und Psychose besser verstehen und erfragen, wie das Thema im klinischen Alltag angesprochen wird und was sich Betroffene wünschen, hoffen wir die gezielte Behandlung zu verbessern. Dies hat das Ziel, dass die Lebensqualität von Betroffenen verbessert werden kann.

Sexuelle Veränderungen, so möchte ich lieber sagen, müssen nicht automatisch Probleme bedeuten. Die Studie klingt mehr danach, die Meinung zu haben, durch die Psychose einen Verlust des Ideals eines zu erlangenden Durchschnittsmaßes erlitten zu haben. Sie berücksichtigt daher nicht den Sinn einer Psychose und was ihre Erscheinungen an Bedeutung für den gesamten Menschen haben. Wenn sich beispielsweise die Sexualität bei Ausbruch der Psychose eingeschränkt, kann das in der Seele des Betreffenden auch einen Weckruf bedeuten. Die Studie negiert daher die Psychose, statt ihre Bilder als bedeutungsvolle Hinweise zur Steigerung des Seelisch-Geistigen des Betreffenden zu verstehen und damit konstruktiv (therapeutisch) umzugehen.
 
Sagen dir das deine Stimmen, oder was macht dich da so sicher? Klingt für mich schon etwas wirr. Angenommen Saskia führt diese anonyme Studie durch und behält diese Daten anonym, können dann irgendwelche Dämonen diese Daten an die Therapeuten weitergeben oder so?
Ist jetzt wirklich von mir etwas ernst gemeint, weil ich habe gewisse Befürchtungen und hab schon selbst erlebt wie Gerüchte und so sich praktisch mit Lichtgeschwindigkeit verbreiten können oder Gedanken wie Gedankenausbreitung und so.
Warum sollte sie diese Daten anonym behalten. Im nächsten Buch steht dann: "Schizophrenie und deren Sexualität". Ich habe ja schon viele Bücher über Schizophrenie gelesen, aber über die Sexualität habe ich nie etwas gelesen.

Was hat das mit Dämonen zu tun. Es sind die Menschen, die unsere Daten, falls wir dann an der Studie teilnehmen, weitergeben.

Diabetiker oder Herzkranke werden doch auch nicht nach ihrem Sexualleben ausgefragt, warum Schizophrene. Ich sehe keinen Sinn dahinter.

Ich habe nichts gegen Studien. Habe früher auch schon oft daran teilgenommen. Aber da ging es um Symptome der Krankheit, was ich wesentlich wichtiger finde, damit man diesbezüglich Medikamente entwickelt.

Viagra soll doch bei Potenzschwierigkeiten helfen lol, da braucht es keine Studie ( etwas spaßig gemeint). Nichts für ungut aber für mich ist das keine Teilnahme wert.
 
Ich finde, darüber kann man streiten. Es ist wichtig, dass überhaupt Studien durchgeführt werden, damit Betroffene auch psychologisch besser behandelt werden können.

Geld ist kein Vertrauensbeweis und in 10€ als ehrliche Verlosung sehe ich dann bei 450€ gesamt eine tatsächliche Wertschätzung.
@FreierKopf angenommen du müsstest die Studie aus deiner eigenen Tasche bezahlen sind 450€ Eigenbeteiligung, dafür damit Betroffenen helfen möchtest und damit langfristig dein Einkommen bestreiten möchtest finde ich schon ein Respektbeweis mal ganz abgesehen von der finanziellen Situation in der sich junge Studierende beispielsweise manchmal befinden, wo eben noch kein Geld sprudelt.

Deine pessimistische Sicht, auch die von @Charlie Brown sind eben finde ich mit vielen Vorurteilen belastet und etwas respektlos gegenüber jemanden, der sich hier ernsthaft die Mühe macht so eine Studie durchzuführen.
Das bedeutet ja auch Arbeit wo der Erfolg die Gesundheit des Patienten ist und da keine 1:1 Umwandlung in Geld für diese Information da ist.

Ich finde, man sollte der Studie und in Saskia da vertrauen, die mit ihrem Namen zur Studie steht und das für mich einen seriösen Eindruck macht.

@SaskiaDe wir Betroffene haben besonders Angst, wenn unsere Informationen missbraucht werden, da Betroffene häufig schon so benachteiligt werden und so etwas sich dann in Symptomatik äußern kann, also man auch einen Verfolgungswahn oder so bekommen, wenn Informationen gegen einen verwendet werden.

Ich wurde wohlgemerkt von anderen Betroffenen mal diskriminierend behandelt, was dir @Charlie Brown noch in Erinnerung sein dürfte, der da auch mitgemacht hat.

Saskia, Betroffene haben da einfach viel Angst und diese innere Gespaltenheit zwar mitmachen zu wollen, aber hinterher es dann bereuen könnten, weil zu starken inneren Ängste und Verfolgungswahn führen kann, da es psychische Kräfte gibt, dass sich solche Informationen dann irgendwie weiterverbreiten, wo man es kaum gebrauchen kann, vielleicht, auch wenn die Studie seriös geführt wird. Eventuell musst du mit einplanen, dass viele, die sexuell verschlossener sind, eben auch schüchterner sind und an dieser Studie Angst haben teilzunehmen.

Insofern ist Anonymität dieser Informationen wirklich sehr wichtig, damit Betroffene keinen Verfolgungswahn im eigenen Leben bekommen und keine reale Konsequenz in Beruf und Alltag befürchten müssen.

Ganz wird man diese psychotischen Effekte wohl kaum vermeiden können und es ist fraglich, woher diese starken Ängste kommen. Ich hatte wie du @FreierKopf beim Arbeitsamt dieses Problem, da man mich zum Amtsarzt schicken wollte, damit ich bestimmte für bestimmte Berufe wie 2 Schicht nicht eingeteilt werden kann. Das fand ich im Arbeitsamt damals eine Frechheit, da ich aber keiner bin, der sich beschwert, in so einer Situation habe ich 2 Jahr komplett auf mein Arbeitslosengeld verzichtet um diesen Stress und kein Amtsarztgespräch führen zu müssen, da ich dachte das mein Datenschutz dort missbraucht wird und die Informationen dann direkt an den potenziellen Arbeitgeber gehen.

@SaskiaDe nimm es also bitte keinem Übel und deine Arbeit ist hier sehr wichtig! Ich hatte aufgrund der Psychose und vorheriger Depression keine Freundin und keinen Sex (Selbstbefriedigung ist etwas anderes, war da eher das Gegenteil viel davon), was bei mir erst jetzt im Alter von 36 Jahren der Fall war, dass ich jemand gefunden habe. Eventuell war damals das Mobbing gegen mir auch gut um genau dieses Eis zu brechen, da es eben extreme in jede Richtung gibt und das durchaus einen Zusammenhang mit der Psychose haben kann. Bei mir waren auch religiöse Vorstellungen und Scham dabei, dass man diese Keuschheit auch als eine Art Pflicht oder Bürde für sich sehen kann und möchte, bis man dann den richtigen Partner im Leben trifft und das Eis gebrochen ist.

Zumindest gräbst du da schon an einer Stelle, die für die Forschung selbst interessant wäre und wo eben wichtig ist, dass alle, auch eingeschüchterte Betroffene, die vielleicht mitmachen, würden den Mut ergreifen darüber mal zu reden, was auch für einen selbst etwas sehr Befreiendes sein kann!
@FreierKopf vielleicht kannst du die Teilnahme an einer solchen Studie auch als kostenlose psychologische Freistunde betrachten, da Saskia von dir ja keine Gesundheitskarte haben will, sondern auf ihre Kosten oder die ihrer Uni macht. Ich kenne einen Arzt, der im Gegenzug dazu zu einem Unfall gekommen ist und erstmal nach der Krankenkarte gefragt hat. Nur mal so am Rande.
Wertschätzung ist also schon da und vielleicht hilft es dir persönlich darüber zu sprechen.

Das Forum hier gibt es ja für uns trotzdem zusätzlich und ist natürlich wichtig :)
Ich arbeite in einem Studienzentrum für klinische Studien,insofern habe ich einen Blick dafür was angemessen ist und was nicht,und warum sollte man bei einer Teilnahme selbst dafür zahlen, so etwas wird nie von der Ethikkomission durchgewunken. Ich bin nicht GEGEN STUDIEN sondern um die Wertschätzung geleisteter persönlichen Daten.

Nimmt gerne an der Studie teil, ich leiste dann lieber an anderer Stelle meinen Beitrag
 
Warum sollte sie diese Daten anonym behalten. Im nächsten Buch steht dann: "Schizophrenie und deren Sexualität". Ich habe ja schon viele Bücher über Schizophrenie gelesen, aber über die Sexualität habe ich nie etwas gelesen.

Was hat das mit Dämonen zu tun. Es sind die Menschen, die unsere Daten, falls wir dann an der Studie teilnehmen, weitergeben.

Diabetiker oder Herzkranke werden doch auch nicht nach ihrem Sexualleben ausgefragt, warum Schizophrene. Ich sehe keinen Sinn dahinter.

Ich habe nichts gegen Studien. Habe früher auch schon oft daran teilgenommen. Aber da ging es um Symptome der Krankheit, was ich wesentlich wichtiger finde, damit man diesbezüglich Medikamente entwickelt.

Viagra soll doch bei Potenzschwierigkeiten helfen lol, da braucht es keine Studie ( etwas spaßig gemeint). Nichts für ungut aber für mich ist das keine Teilnahme wert.
Sexualität ist durchaus ein wichtiger Aspekt und die Erkrankung ist ja bis heute unheilbar. Von daher, wenn du hier noch kein Buch gelesen hast, vielleicht ist genau auch da eine Lücke, die man schließen sollte und wo vielleicht auch über Betroffene häufig falsche Vorurteile aufkommen, weil eben dies ein für religiöse eher sensibler Bereich ist. Für mich ist das auch sensibel, aber diese übertriebene boshafte Heruntermache finde ich etwas unfair und ist mit sehr vielen Vorurteilen behaftet, also da machst du dich schon über Therapeuten und einem Buch Gedanken, obwohl davon so ja noch keine Rede war, wofür diese Daten nun eingesetzt werden. Wenn man damit Therapieangebote anbietet um diese für manche Sexuelle und emotionale Leere etwas zu füllen bzw. überhaupt darüber etwas offener reden zu können, ohne dass man dafür in den Puff gehen muss oder Viagra schlucken soll, dann finde ich ist das ein Fortschritt zur Gesellschaft wo Sex zum Kaufobjekt geworden ist und das mit Liebe oder echter Sexualität wohl auch wenig zu tun hat.
Also ich hab keine geminderte Potenz oder Potenzprobleme gehabt, eher das Gegenteil, eher sehe ich das Problem, dass bei Schizophrenie häufig auch Extreme in unterschiedlicher Hinsicht da sein können. Ob nun überpotent und trotzdem kein echter Sex oder unterpotent und echter Sex nur mit Viagra.
Ich finde das ist für Schizophrenie und der Behandlung ein wichtiger Aspekt unter anderen!
 
Ich habe etwa auch mit Medikamenten bei meiner Emotionalen uns sexuellen Wahrnehmung etwas gegensteuern müssen und finde das ist von besonderer Bedeutung bei Schizophrenie. Also auch medikamentös da eine gesunde Mitte zu finden, was ich etwa mit Citalopram mache um das emotionale und damit verbundene sexuelle (Potenz) etwas zu reduzieren, was im Akutfall eben wirklich verstärkt sein kann und andererseits um besser mit meiner eigenen Sexualität umgehen zu können, in keinen Liebeswahn zu verfallen, was bei zu starken Emotionen auch ein Problem ist. Andererseits können die normalen Medikamente und Neuroleptika genau zu dieser Impotenz führen, was auch thematisiert werden sollte und wo ein gesundes Maß eben da sein müsste, was meist aufgrund der Dauereinnahme schwer möglich ist.
Meiner Meinung nach ein sehr wichtiges und komplexes Thema, womit die Psychologie sich abseits von religiösen Hemmungen oder übermäßigen Scham befassen sollte.
 
Ich arbeite in einem Studienzentrum für klinische Studien,insofern habe ich einen Blick dafür was angemessen ist und was nicht,und warum sollte man bei einer Teilnahme selbst dafür zahlen, so etwas wird nie von der Ethikkomission durchgewunken. Ich bin nicht GEGEN STUDIEN sondern um die Wertschätzung geleisteter persönlichen Daten.

Nimmt gerne an der Studie teil, ich leiste dann lieber an anderer Stelle meinen Beitrag
Wenn es darum geht, was klinische Studien angeht, dann frage ich mich wie man überhaupt Neuroleptika auf den Markt bringen konnte unter diesen Verordungsvorschriften, was gegenüber den Betroffenen durchaus etwas unethisch erscheinen könnte. Man könnte da teilweise auch von chemischer Kastration sprechen, was dann eben ein Umkehrextrem ist, wenn eben Probleme unter der Oberfläche bleiben und Betroffene sich über den zum Teil auch gewollten Risiken und Nebenwirkungen kaum im Klaren sind.

Zumindest ist es gut, dass wir hier auch darüber diskutieren und dieses Thema jetzt mal aufgespannt haben. Ich muss auch mal schauen, ob ich an der Studie teilnehme, bin mir auch etwas unsicher aus privaten Gründen, da eben die Sorge auch bei mir mitschwingt, dass diese Informationen irgendwie missbraucht werden könnten, ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt.
 
Ich finde Studien im Internet auch etwas problematisch. Die Identität der Person lässt sich ja heraus finden man ist ja doch nicht anonym. Außerdem finde ich 30min für eine Studie schon sehr lang daraus wird auch mal schnell eine ganze Stunde.
 
Sexualität ist durchaus ein wichtiger Aspekt und die Erkrankung ist ja bis heute unheilbar. Von daher, wenn du hier noch kein Buch gelesen hast, vielleicht ist genau auch da eine Lücke, die man schließen sollte und wo vielleicht auch über Betroffene häufig falsche Vorurteile aufkommen, weil eben dies ein für religiöse eher sensibler Bereich ist. Für mich ist das auch sensibel, aber diese übertriebene boshafte Heruntermache finde ich etwas unfair und ist mit sehr vielen Vorurteilen behaftet, also da machst du dich schon über Therapeuten und einem Buch Gedanken, obwohl davon so ja noch keine Rede war, wofür diese Daten nun eingesetzt werden. Wenn man damit Therapieangebote anbietet um diese für manche Sexuelle und emotionale Leere etwas zu füllen bzw. überhaupt darüber etwas offener reden zu können, ohne dass man dafür in den Puff gehen muss oder Viagra schlucken soll, dann finde ich ist das ein Fortschritt zur Gesellschaft wo Sex zum Kaufobjekt geworden ist und das mit Liebe oder echter Sexualität wohl auch wenig zu tun hat.
Also ich hab keine geminderte Potenz oder Potenzprobleme gehabt, eher das Gegenteil, eher sehe ich das Problem, dass bei Schizophrenie häufig auch Extreme in unterschiedlicher Hinsicht da sein können. Ob nun überpotent und trotzdem kein echter Sex oder unterpotent und echter Sex nur mit Viagra.
Ich finde das ist für Schizophrenie und der Behandlung ein wichtiger Aspekt unter anderen!
Also das war überhaupt nicht boshaft gemeint. Ich persönlich nehme nicht an dieser Studie teil, weil ich denke, dass wenn man Schizophrenie hat sich genauso verlieben kann als auch ohne Schizophrenie.

Aber da gebe ich dir recht, dass Schizophrene mehr Wahngedanken entwickeln in einer Liebesbeziehung als "Normale".

Vielleicht ist die Studie gerade was für dich und auch für andere hier im Forum. Habe oben nur meine Meinung geäußert, was in einem Schizophrenieforum ja möglich sein soll.
 
Vielleicht ist die Studie gerade was für dich und auch für andere hier im Forum. Habe oben nur meine Meinung geäußert, was in einem Schizophrenieforum ja möglich sein soll.
Kein Problem, sorry, wollte nur etwas gegensteuern.
 
Es ist doch schon etwas stigmatisierend psychisch Kranken eine spezielle Sexualität nachzusagen. Auch unter Normalen soll es Neigungen wie Perversionen geben.
 
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