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Schizophrenie‑ & Psychose‑Forum

Gemeinsam Wege zur Heilung finden – evidenzbasiert, erfahrungsbasiert und zukunftsorientiert.

Dieses Forum richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte, die bei Psychose und Schizophrenie verlässliche Orientierung jenseits von Ideologie und vereinfachenden Erklärungen suchen.

Medikamentöse Orientierung bei Psychose & Schizophrenie

Eine strukturierte Übersicht zu Antipsychotika, Begleitmedikationen und Reduktionsansätzen – mit Fokus auf therapeutische Fenster, funktionelle Stabilität und langfristige Verträglichkeit.
Die Inhalte orientieren sich an modernen neurobiologischen Modellen und an Arbeiten von Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

Zur Langfassung der medikamentösen Orientierung

Didaktisch klar und leicht verständlich aufbereitete Einordnung zu Wirkstoffen, Wirkmechanismen und Behandlungsstrategien bei Psychose und Schizophrenie – mit neurobiologischer Perspektive und klarer Struktur.

[PDF] Kurzfassung – praxisorientierte Broschüre

2‑seitige druckfertige Übersicht zu Medikation, Intervalltherapie und Nebenwirkungsprofilen – geeignet für Praxis, Beratung, Ausdruck und Weitergabe.

Strukturelle Fehlanreize in der Psychiatrie und ihre Folgen

Warum moderne, patientenzentrierte Therapieansätze trotz klinischer Plausibilität kaum erforscht werden, während bestehende Strukturen und Marktlogiken Innovation systematisch ausbremsen. Der Beitrag analysiert ökonomische, regulatorische und therapeutische Fehlanreize und zeigt, wie diese Strukturen Therapiequalität, Innovation und langfristige Stabilität beeinflussen.

Fachbeitrag: Strukturelle Fehlanreize in der Psychiatrie – warum Innovation oft ausgebremst wird

Was dieses Forum auszeichnet

✓ Ruhiger, respektvoller Austausch

✓ Verständliche Einordnung komplexer Themen

✓ Fokus auf Autonomie, Verträglichkeit und langfristige Stabilität

✓ Hochwertige Fachbeiträge statt schneller Ratschläge

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Mutig sein für sich

  • Ersteller Ersteller Gelöschter Benutzer 23451
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G

Gelöschter Benutzer 23451

Ich arbeite ja 35 Stunden die Woche , jedoch ist die Auftragslage seit langem mau, so dass wir nichts zu tun haben.
Ich habe die Reißleine gezogen ,weil mir diese Langeweile nicht gut tut, wenn ich zur Arbeit geh, will ich auch arbeiten.
Ich hab mich in verschiedenen Unternehmen beworben und hatte heute einen Schnuppertag weil sie mich klasse im Videocall fanden.


Mir gefällt das dort, ich arbeite nur Mit Männern(bin eine Frau) so gibt es kein Gezicke hehe .


Ich hab den Job und ich kann im Juli anfangen. Ich habe auf meine Seele gehört was sie braucht und war mutig mit 54 Jahren einen Neustart zu wagen, damit es mir gut geht.


Ich bin froh dass ich das für mich gelernt habe
 
Gratulation zu deinem neuen Job. Mit 54 Jahren nochmal neu starten ist mutig. Möge dir der Neuanfang gelingen. Alles Gute dafür.
 
Das finde ich beachtlich, wenn man es schafft, trotz einer Diagnose aus dem schizophrenen Formenkreis fast in Vollzeit zu arbeiten - und das mit 54 Jahren (ich bin auch 54). Ich ziehe den Hut.
 
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So Vertrag ist unterschrieben, morgen wird gekündigt, auf die Gesichter freue ich mich schon
 
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Ich habe auch mit 54 nochmal neue angefangen, war allerdings ein Griff ins Klo. Dann mit Glück nochmal mit 56 neu angefangen und das hat gepasst. Der Fachkräftemangel macht’s
vmöglich. Gottseidank zählt
nicht immer nur Jugend sondern auch Erfahrung.
 
Ich freue mich ebenfalls über deine neue Arbeitsstelle und demzufolge über deinen neuen Arbeitsvertrag. Ich wünsche dir viel Erfolg in dem neuen Unternehmen und eine gute Zusammenarbeit mit den Männern/Arbeitskollegen. Des Weiteren ziehe ich meinen Hut vor dir, dass du mit dieser schweren psychischen Erkrankung eine Erwerbstätigkeit nachgehen kannst, egal ob Voll- oder Teilzeit. Ich würde sehr gerne mich auf dem allgemeinen 1. Arbeitsmarkt wieder betätigen. Leider macht es bei mir nicht viel Sinn, da ich durch meine beiden Renten ein sehr gutes Einkommen beziehe, sodass sich in meiner Region sogar eine Vollzeitstelle als Facharbeiter, Meister oder sogar Ingenieur nicht lohnen würde, außer ich fahre auf Montage, was jedoch mein Psychiater nicht empfiehlt, aufgrund des Stresses.
In meinem alten Beruf als Elektroingenieur zurückzukehren wurde mir von meinem Facharzt ebenfalls abgeraten, weil der Stress, die Verantwortung als Führungskraft für Material und Mitarbeiter und die Arbeitsverdichtung für mich als schizophrener Mensch zu hoch ist. Da ich durch die Erkrankung sehr dünnhäutig und im Allgemeinen sehr vulnerable bin, kann ich als Ingenieur nicht zu viel Schwäche gegenüber meinen Mitarbeitern und Chefs zeigen und dauerhaft lediglich unter 100 Prozent Leistung abliefern. Als Ingenieur mit einem sehr guten Abschluss wird wesentlich mehr als von einem Facharbeiter oder Meister erwartet und meist auch mehr als "nur" 100 % Leistung. Das schaffe ich nicht mehr. Deswegen gehe ich leichte und stressfreie Tätigkeiten in Form von Ehrenämtern oder Minijobs nach. Das zusätzliche Geld als Minijobber zu meinen beiden Renten reicht mir vollkommen aus. Ich bin insgeheim froh, dass ich raus aus dem Hamsterrad und der Leistungsgesellschaft bin und nicht mehr diesen Kostendruck und dieser Gewinnmaximierung ausgesetzt bin.

 
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