Aktuelles

Psychose & Schizophrenie Forum ❤️

Herzlich willkommen in unserer hilfsbereiten Community. ✨ Hier findest du Austausch mit Betroffenen, Angehörigen und Fachkundigen – ein Ort für Orientierung, Verständnis und gegenseitige Unterstützung.

Registriere dich und entdecke alle Möglichkeiten:

Herzlich willkommen – schön, dass du zu uns gefunden hast! ☀️

Meint Ihr man kann sich trotzdem noch spirituell weiterentwickeln?

Das stimmt. Es kommt darauf an wie sehr das Gefühl durch die Medikamente gebunden ist. Wenn du das frei bist kann dir spirituelle Erleuchtung den Weg zu mehr Zufriedenheit im Leben zeigen. Es hilft auch mit den Symptomen besser umzugehen.
 
Mir wurde mal gesagt - "Kinder denken magisch"

Spiritualität zähle ich zu dieser Kategorie

Solche Themen werden Betroffenen leider nicht weiterhelfen

Stattdessen stellt dies sogar eine Gefahr da, eine weitere psychotische Episode zu erleben

Ein Tipp von mir

Man sollte sich als Betroffener eher an Menschen halten, welche noch rational bzw. analytisch denken können
 
Erleuchtung hält dich nicht davon ab rational zu denken. Es geht nur darum einzusehen nach Hause zu kommen und sich um vernachlässigte Gefühle zu kümmern. Man kann dann sogar besser denken und bezieht Kreativität mit ein.
 
Erleuchtung hält dich nicht davon ab rational zu denken. Es geht nur darum einzusehen nach Hause zu kommen und sich um vernachlässigte Gefühle zu kümmern. Man kann dann sogar besser denken und bezieht Kreativität mit ein.
Ich möchte dir nur das Beste wünschen, auch wenn ich dich nicht kenne

Eine Verabreichung von entsprechenden "Medikamenten" kann dir leider aufzeigen wie viel von der Idee einer Spiritualität noch übrig bleibt

Sie können dich regelrecht lahmlegen in deiner "schöpferhaften" "geistreichen" "Gestalt" und dich eher an das Bett fesseln

Nicht selten wurde Regime-Gegnern aus der Vergangenheit durch medizinisches Wissen aus den Anfängen der 50er - Nutzen daraus gezogen, den "Gegenpol" "stillzulegen"
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja klar, das stimmt schon. Ich bin auch teils lahmgelegt. Dann merke ich dass es schwerer ist den gegenwärtigen Moment überhaupt zu finden. Das ist eben das krasse an der Erkrankung. Fühlst du viel tickst du aus, fühlst du wenig ist ein Graus.
Und die Psychiater tun nicht immer das beste für die Patienten, leider.
 
Es mag in der Vergangenheit wohl Menschen gegeben haben, welch für Abhilfe für das Leid Betroffener sorgen wollten

Gegen diese Erkrankung ist kein Kraut auf dieser Welt gewachsen, leider

Man bedient sich also an der Chemie, weil man mit der Zeit "Herr" darüber geworden zu sein scheint

Der Mensch schafft durch Wissen und Erfahrung eine sogenannte Revolution

jedes Lebewesen tut, was es eben kann

getan wird scheinbar immer das, was möglich ist

Hat die Natur Grenzen?

Wenn wir chemische Ketten aufbrechen, setzen wir z.B. Stoffe frei, welche für die Natur nur noch schwer abzuarbeiten sind - z.B. sogenannte Ewigkeitschemilkalien wie PFAS

Freigesetzte Mineralöle, welche für die Natur schon sehr unverträglich sind, sind für diese vielleicht noch so zu bewältigen wie ein turbulentes Kind, welches man mit Hilfe eines "Timeouts" in dessen Zimmer für eine gewisse Zeit aussetzt

PFAS zeigt mir, dass wenn es eine uns übergeordnete Kraft geben sollte, wir wohl etwas erschaffen haben könnten, welches nicht weniger eine Kraft gegen die eigene "Waffe" des "Erfinders" mehr entgegenzusetzen hat

Löst PFAS den Glauben an einen Gott in mir nun auf - wenn wir schon von Chemikalien sprechen?

Ich stelle vieles in Frage und werde mit "Neugier" meinem eigenen Tod begegnen
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie würde eine spirituelle Weiterentwicklung denn ausschauen ?
 
Mir wurde mal gesagt - "Kinder denken magisch"

Spiritualität zähle ich zu dieser Kategorie

Solche Themen werden Betroffenen leider nicht weiterhelfen

Stattdessen stellt dies sogar eine Gefahr da, eine weitere psychotische Episode zu erleben

Ein Tipp von mir

Man sollte sich als Betroffener eher an Menschen halten, welche noch rational bzw. analytisch denken können

Also ich habe ein Leben lang ein angepasstes, drogenfreies, rational, analytisches und atheistisches Leben geführt. Dann ist bei mir die Psychose ausgebrochen, deshalb kann ich dir in dieser Hinsicht nicht zustimmen. Wer zu stark angepasst und rational lebt bei dem ist die Gefahr für eine Psychose größer als jemand der sich versucht z.b. mit dem Thema Spiritualität charakterlich weiter zu entwickeln oder sich selbst zu finden.

Ich kenne keine Kinder die psychotisch wurden durch ihr Verhalten. Damit will ich nicht sagen, dass man sich wie ein Kind verhalten sollte, aber ein Verhalten dass offener für neue Dinge ist und die eigene Kreativität fördert kann bestimmt nicht schädlich sein.

Zum Thema Spiritualität:
Natürlich sollte man sich nicht mit dem Thema Spiritualität beschäftigen wenn man gerade psychotisch ist, sondern wenn man sich in einer mentalen gesunden und stabilen Phase befindet. Vor allem wenn man sich neu mit solchen Themen beschäftigt kann das am Anfang anstrengend und herausfordernd sein, aber wenn man genug Übung hat hilft dass schon in stressreichen Situationen.
Mir helfen zum Beispiel mindfulness Techniken im Alltag / Berufsalltag um besser mit Stress umzugehen und Meditation nach der Arbeit um vom Arbeitsmodus in den stressfreieren Freizeit Modus zu wechseln.
 
Jeder Mensch darf und sollte selbst entscheiden können und dürfen, was ihm gut tut

Mein Beitrag soll niemanden darin unterrichten, was gut oder schlecht sein soll

Pauschal kann man das sowieso nicht sagen

Ich würde hier wohl auch eine Mitteilung abgeben, wenn ich z.B. Mordgelüste empfinden würde - um das Ganze mal an die "Spitze" zu treiben

Psychotiker sollen eher dazu geneigt sein, eher zu "konform" der Gesellschaft gegenüber zu stehen

Gewalttaten sollen nicht selten zum eigenen Übel des Betroffenen aus wohl mangelndem Wissen über diese "Erkrankung" vom "gesunden" Teil der Allgemeinbevölkerung ausgehen, oder eine Reaktion eines Betroffenen aus eher der Furcht heraus in Erscheinung gekommen sein

Das Erleben jedes Individuums ist divers

Es mag auch einen Punkt erreichen, ab dem das Erleben des einen, für den anderen nur schwer bis garnicht mehr nachzuvollziehen scheint

Die Filmindustrie hat sich in der Vergangenheit eben leider zu gerne daran bedient, einem unwissendem Publikum etwas Spektakuläres auf die Leinwand zu zaubern

Ich teile mit euch meine Erfahrungen, warum, das kann doch völlig egal sein

Ich habe mich eben dazu entschieden, einen Teil dazu beizutragen - von einem Betroffenen für Betroffene sozusagen

Ich könnt mir zusagen oder meinen Beiträgen mit Widerstand begegnen

Ich bevorzuge eine offene Konversation und vor allem einen konstruktiven Austausch

Die spirituellen Dinge sind für mich nicht völlig aus der Welt geschafft

Ich bin in einer Familie groß geworden, in dieser Spiritualität eine wirklich große Bedeutung hatte

und es gab leider Phasen in meinem Leben, wo ich für mich sagen musste, das tut mir aktuell wirklich nicht gut

Wenn ich dieser Richtung z.B. weiterhin nachgehe, bin ich wohl einer weiteren Vorstellung in einer entsprechenden Einrichtung sehr nahe

Ich wurde beim Erstkontakt überdosiert mit Neuroleptika und habe mit Ärzten sprechen dürfen, welche im Nachgang auf entsprechender Station nicht mehr ausfindig zu machen schienen - kannte niemand, mit anderen Worten

Tut das, was ihr denkt, dass es euch gut tut

Man wird im Leben an einen Punkt stoßen, an dem man schon zu spüren bekommt, das tut einem aktuell nicht gut

Haltet euch jedoch immer offen für Alles
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man eine Depression oder andere Störfaktoren hat kann man alle Übungen oder Anweisungen die zur Erleuchtung führen sollen mitmachen. Man sollte sich auch viel zum Thema ansehen oder lesen. Es kommt der Moment der Öffnung und des tiefen Schauens auch wenn es etwas dauern könnte.
Mit der Zeit bemerkt man dass genau dieser Störfaktor gerade dazugehört und man lernt mit ihm umzugehen und ihn tief anzuschauen. Man entdeckt Verhaltensweisen die zur Depression dazugehören und kann sich vielleicht von ihr lösen. Der Weg zur Erleuchtung lohnt sich in jedem Fall. Man entdeckt dass man mehr ist als nur die Depression und man kann in der Erleuchtung tiefe Einblicke in sie bekommen.
Das Gleiche gilt für die Negativsymptomatik. Menschen mit einer psychischen Erkrankung brauchen etwas länger um von Erleuchtungsarbeit zu profitieren, sie ist aber ein Königsweg wenn es darum geht die Erkrankung zu durchschauen.
 
Ein Königsweg ist es auch meiner Meinung nach regelmäßig zu Gott zu beten. Irgendwann werden die Gebete erhört.
Als Atheist ist das natürlich ein aussichtsloser Weg, aber als Gläubiger durchaus möglich.
 
Screenshot 2025-09-06 154424.jpg
 
Spirituell heißt bekanntlich geistig. Ich kenne nur einen Geist und das ist der Teufel (ich weiß, dass andere auch den heiligen Geist kennen, an den ich nicht glaube).
So kommen mir die Erleuchteten jedenfalls vor und vielleicht ist es auch so.
 
Der heilige Geist ist der Vater des Herrn und sollte dementsprechend gewürdigt werden. Der Teufel ist der Widersacher Gottes und lässt die Menschheit oft straucheln d.h., gegen die teuflischen Machenschaften ist kein Kraut gewachsen. Es sei denn man schluckt Unmengen von Medikamten, die man uns Gott sei Dank zur Verfügung gestellt hat.
 

Ähnliche Themen

Zurück
Oben