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Das Gefühl sich nicht mehr unterhalten zu können und die Folgen

Nessi

Active member
Ich bin jetzt noch nicht komplett vereinsamt. Ich habe noch meinen Freund der zu mir hält. Jedoch habe ich seit ich die Medikamente nehme so große Schwierigkeiten mich zu unterhalten dass ich einfach keine Freunde mehr finde. Ich war früher offen und sehr lebensfroh und habe jeden gemocht. Jetzt ist es anders ich bin verschlossen eher etwas depressiv und kann viele Menschen oft schnell nicht leiden. Wenn mich Leute für ein Smalltalk Gespräch ansprechen kann ich nur mit ja oder nein antworten oder sonst auch nur sehr knapp falls doch mal was anderes rauskommen sollte. Ich empfinde auch Ängste im Gespräch mit anderen und wenn ich mich zu viel mit fremden Menschen unterhalte bekomme ich Angstzustände und muss schnell die Situation verlassen. Ich bin mit 15 umgezogen und habe daher meine ganzen alten Schulfreunde in einer anderen Stadt. Alle anderen Freunde die ich neu hier gefunden habe sind entweder weggezogen oder ich habe die durch meine Erkrankung verloren weil ich mich jahrelang zurückgezogen habe. Jetzt geht es mir mittlerweile besser als früher und ich würde gerne wieder Freundschaften schließen. Ich gehe viel ins Yoga und treffe da auch Menschen die sich gerne unterhalten aber eben nicht mit mir. Weil ich nicht weiß was ich sagen soll. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll ich habe mir jetzt schon zwei Bücher bestellt über Kommunikation zum finden von Freunden und Smalltalk aber ich bin am zweifeln ob das hilft wenn man wirklich gar keine Gedanken mehr im Kopf hat. Wie ist das bei euch findet ihr noch Freunde oder habt ihr noch welche? Wie macht ihr das falls ihr euch auch nicht mehr wie früher fühlt?
 
Ich würde in eine Selbsthilfegruppe gehen oder in eine Tagesstätte. Da ergeben sich die Gespräche von selbst und der Vorteil ist auch, dass man mit Gleichbetroffenen zusammen ist und man durch die Erkrankung gleiche Themen hat, was die Unterhaltungen fördern.
 
Ich bin jetzt noch nicht komplett vereinsamt. Ich habe noch meinen Freund der zu mir hält. Jedoch habe ich seit ich die Medikamente nehme so große Schwierigkeiten mich zu unterhalten dass ich einfach keine Freunde mehr finde. Ich war früher offen und sehr lebensfroh und habe jeden gemocht. Jetzt ist es anders ich bin verschlossen eher etwas depressiv und kann viele Menschen oft schnell nicht leiden. Wenn mich Leute für ein Smalltalk Gespräch ansprechen kann ich nur mit ja oder nein antworten oder sonst auch nur sehr knapp falls doch mal was anderes rauskommen sollte. Ich empfinde auch Ängste im Gespräch mit anderen und wenn ich mich zu viel mit fremden Menschen unterhalte bekomme ich Angstzustände und muss schnell die Situation verlassen. Ich bin mit 15 umgezogen und habe daher meine ganzen alten Schulfreunde in einer anderen Stadt. Alle anderen Freunde die ich neu hier gefunden habe sind entweder weggezogen oder ich habe die durch meine Erkrankung verloren weil ich mich jahrelang zurückgezogen habe. Jetzt geht es mir mittlerweile besser als früher und ich würde gerne wieder Freundschaften schließen. Ich gehe viel ins Yoga und treffe da auch Menschen die sich gerne unterhalten aber eben nicht mit mir. Weil ich nicht weiß was ich sagen soll. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll ich habe mir jetzt schon zwei Bücher bestellt über Kommunikation zum finden von Freunden und Smalltalk aber ich bin am zweifeln ob das hilft wenn man wirklich gar keine Gedanken mehr im Kopf hat. Wie ist das bei euch findet ihr noch Freunde oder habt ihr noch welche? Wie macht ihr das falls ihr euch auch nicht mehr wie früher fühlt?
Ich kann das nur bestätigen, was Du schreibst. Mir geht es genauso. Ob mit Betroffenen oder nicht betroffenen. Je höher die Dosis ist, desto unfähiger bin ich im sozialen Austausch. Dabei würde ich sehr gerne. Aber dann ist alles wieder so anstrengend, vor allem wenn der Sprachfluss des Gegenübers kein Ende findet. Das stresst mich total und ich weiß dann nicht, wie ich aus der Nummer rauskomme. Früher konnte ich da locker mithalten. Mittlerweile fehlt mir die Kraft dazu. Again, es macht aus meiner Sicht keinen Unterschied, ob es sich um Betroffene oder Nicht-Betroffene handelt. Bei den Nicht-Betroffenen ist es ganz angenehm, mal nicht ständig mit der Krankheit konfrontiert zu werden. Letztendlich macht es m.E. die Mischung. Freunde habe ich auch keine, außer meinem Partner und meinem Arbeitskollegen. Insofern sollte ich mich nicht darüber beklagen. Die Freude an Kommunikation ist halt weg. Und es fallen einem eben nicht wirklich substanzielle Gesprächsinhalte ein. Es ist besser geworden, seit meine Dosierung nicht mehr so hoch ist.

Viel Kraft und verliere nicht den Mut. Auch das manchmal zugegebenermaßen schwer fällt. Keep on!
 
Wie man Freunde gewinnt

Hier ein Podcast von einer Verhaltenstherapeutin darüber, wie man Freunde gewinnt.

Ich habe selbst in die Folge noch nicht reingehört, aber sie fiel mir bei diesem Thema ein. Den Podcast Psychologie to go kann ich grundsätzlich weiterempfehlen.

Ich persönlich empfinde mich seit der Erkrankung auch deutlich sprachreduziert, aber mein Umfeld spiegelt mir, dass es im Normalbereich ist. Darum ecke ich damit nicht so an. Ich kenne mich aber noch anders und leide da etwas darunter. Mal sehen ob es sich noch etwas zurückentwickelt. Ich versuche aber zu akzeptieren, dass ich nun ein etwas ruhigerer Mensch bin. Viele erleben ruhige Menschen als angenehm. Meine Freunde konnte ich mir erhalten und sogar neue hinzugewinnen seit der Erkrankung, dafür bin ich sehr dankbar.
 
Ich verstehe das, dass viele anscheinend ruhiger werden durch die Erkrankung, ich auch.
Aber auch ich habe damit kaum Probleme , weil man mich so akzeptiert.
Mittlerweile habe ich mich ganz gut damit angefreundet, auch weil ich bald sechzig bin und mich eigentlich so ganz gerne mag....😉

Smalltalk kann ich, wenn ich muss, aber so richtig meine Welt wird das nie werden.
Das kennen aber viele auch gesunde Menschen.
Ich glaube auch, wenn man will, kann man das lernen....

Freunde kann man ja auf verschiedene Art finden.
Ich habe früher in meinen Kreisen ( Schule, und später Schule meiner Kinder) Freunde gefunden.
Vielleicht hast du auch irgendwelche Kreise, wo es sich dann ganz natürlich ergibt?
Ich würde mir da keinen so großen Druck machen...

Alles Gute! 🌷
 
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