P
Pistache
Guten Morgen,
leider muss ich mir eingestehen, dass ich nicht nur psychotische Episoden hatte, sondern wirklich schizophren bin.
Es ging eine Weile echt gut, bis eine "Ich-Störung" eingetreten ist.
Ein fremdes Wesen, was sich in meinen Körper eingenistet hat, freundlicherweise nur gewisse Körperteile bewegt hat und mit mir gesprochen hat, auch aus meinem Mund. Ich bin nicht direkt zum Arzt, da ich dachte es könnte eine Präsenz/Dämon oder einfach etwas übernatürliches sein. Leider konnte ich diese Phase nicht ohne Kiffen und Alkohol aushalten. Erst nachdem dieses "Wesen" in mir ruhig wurde (vor 2 Wochen), bekomme ich mal meine Umwelt mit. Nachbarn die nicht sehr amüsiert sind (da Gespräche, Intimitäten, sowie Verzweiflung mitbekommen wurden - ich konnte es nicht in meinem Kopf behalten) und auch im persönlichen Rahmen, da ich sehr private Dinge besprochen habe, die mittlerweile surreal wirken.
Konsequenz: Ich nehme wieder Cariprazin (erstmal 1,5mg) und eventuell noch Antidepressiva. Ein stationärer Aufenthalt ab morgen ist ebenfalls geplant, da dieses Wesen immer noch in mir ist - und wahrscheinlich bleiben wird.
Emotional geht es mir damit schlecht, zu akzeptieren, dass ich die Medikamente ein Leben lang brauchen werde, ich muss betroffenen hier wohl kaum erklären wie beeinträchtigen das ist. Perspektiven und nach vorne schauen sind leider im Moment nicht gegeben. Ein Tag nach dem anderen ohne zuviel zu denken.
Frustrierend ist, dass zB Nachbarn nicht verstehen können, dass ich auf Seitensprüche aus dem Fenster heraus nicht reagiere, bzw meist nicht höre.. Meine Stimmen existieren ja nach wie vor.
Es tut mir im nachhinein sehr leid, so viele Menschen anscheinend sehr belästigt zu haben und weiss noch nicht wie ich künftig auf andere (gerade was Vertrauen angeht) reagieren soll..
Kennt jemand eine solche Form der Ich-Störung? Im Internet findet man viele Symptome, dieses habe ich leider nirgends gefunden. Meine Ärztin ist sich jedoch sicher.
Fazit, alle hatten recht: Selbst bei Episoden sind Medikamente notwendig (bei mir), die Psyche kann sich schnell verschlechtern ohne dass man sich bewusst ist, wie desillusioniert man ist (sogar der Meinung ist, es geht einem besser als vorher).
Ich werde ab nun immer Medikamente nehmen und Selbstversuche (auch medikamentöse) unterlassen und kann es nur jedem raten.
Es gibt bestimmt auch Wege ohne Medikamente, ich denke dafür muss aber auch schon im Vorfeld ein Drogenfreies (darunter auch Alkohol) Leben gegeben sein und vor allem selbst wenn alles gut läuft...der Knall kam erst 3-4 Monate später...
Ich denke es ist wichtig es hier mitzuteilen, nicht dass ich damit jemanden zu sehr ermutigt habe es ebenfalls zu probieren.
leider muss ich mir eingestehen, dass ich nicht nur psychotische Episoden hatte, sondern wirklich schizophren bin.
Es ging eine Weile echt gut, bis eine "Ich-Störung" eingetreten ist.
Ein fremdes Wesen, was sich in meinen Körper eingenistet hat, freundlicherweise nur gewisse Körperteile bewegt hat und mit mir gesprochen hat, auch aus meinem Mund. Ich bin nicht direkt zum Arzt, da ich dachte es könnte eine Präsenz/Dämon oder einfach etwas übernatürliches sein. Leider konnte ich diese Phase nicht ohne Kiffen und Alkohol aushalten. Erst nachdem dieses "Wesen" in mir ruhig wurde (vor 2 Wochen), bekomme ich mal meine Umwelt mit. Nachbarn die nicht sehr amüsiert sind (da Gespräche, Intimitäten, sowie Verzweiflung mitbekommen wurden - ich konnte es nicht in meinem Kopf behalten) und auch im persönlichen Rahmen, da ich sehr private Dinge besprochen habe, die mittlerweile surreal wirken.
Konsequenz: Ich nehme wieder Cariprazin (erstmal 1,5mg) und eventuell noch Antidepressiva. Ein stationärer Aufenthalt ab morgen ist ebenfalls geplant, da dieses Wesen immer noch in mir ist - und wahrscheinlich bleiben wird.
Emotional geht es mir damit schlecht, zu akzeptieren, dass ich die Medikamente ein Leben lang brauchen werde, ich muss betroffenen hier wohl kaum erklären wie beeinträchtigen das ist. Perspektiven und nach vorne schauen sind leider im Moment nicht gegeben. Ein Tag nach dem anderen ohne zuviel zu denken.
Frustrierend ist, dass zB Nachbarn nicht verstehen können, dass ich auf Seitensprüche aus dem Fenster heraus nicht reagiere, bzw meist nicht höre.. Meine Stimmen existieren ja nach wie vor.
Es tut mir im nachhinein sehr leid, so viele Menschen anscheinend sehr belästigt zu haben und weiss noch nicht wie ich künftig auf andere (gerade was Vertrauen angeht) reagieren soll..
Kennt jemand eine solche Form der Ich-Störung? Im Internet findet man viele Symptome, dieses habe ich leider nirgends gefunden. Meine Ärztin ist sich jedoch sicher.
Fazit, alle hatten recht: Selbst bei Episoden sind Medikamente notwendig (bei mir), die Psyche kann sich schnell verschlechtern ohne dass man sich bewusst ist, wie desillusioniert man ist (sogar der Meinung ist, es geht einem besser als vorher).
Ich werde ab nun immer Medikamente nehmen und Selbstversuche (auch medikamentöse) unterlassen und kann es nur jedem raten.
Es gibt bestimmt auch Wege ohne Medikamente, ich denke dafür muss aber auch schon im Vorfeld ein Drogenfreies (darunter auch Alkohol) Leben gegeben sein und vor allem selbst wenn alles gut läuft...der Knall kam erst 3-4 Monate später...
Ich denke es ist wichtig es hier mitzuteilen, nicht dass ich damit jemanden zu sehr ermutigt habe es ebenfalls zu probieren.