Leben ohne Medikamente - Wer bin ich nach der Psychose
Hallo Pistache!
Nein, ich bin nicht in ein Kloster gegangen. Ich gehöre auch keiner christlichen Gemeinschaft an.
Das Eigentliche geschah im Kämmerlein im direkten Gespräch mit Gott und in meiner persönlichen Bibellese im Dialog mit Gott.
Matthäus 6 - Vom Beten
6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist;
und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.
7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.
8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.
Als ich ganz unten war, wollte ich nicht, daß andere dasselbe erleiden müssen und habe Gott versprochen, daß ich sie warnen werde
und ihnen von Jesus Christus erzählen und wie Er mich aus meinen Störungen herausgeführt hat.
Bücher kann ich dir keine nennen. Wie gesagt, der einzige Rat war, keine Angst zu haben bzw. ethisch korrekt zu handeln,
dann könne man unbeschadet mit unsichtbaren Wesen Umgang haben und es würde einem nichts passieren.
So war es aber nicht! Erst durch Gebet und Bibellese wurde mir klar, daß Gott nicht will, daß wir uns auf irgendwelche Wesen einlassen.
Wir sollen uns auf Ihn ausrichten und Sein Heiliger Geist unterweist uns.
Bitte such keine anderen Quellen als Gott selbst und die Bibel!
Kein Mensch kann Energien ins Gleichgewicht bringen oder sonst irgendwie die Macht dieser Wesen brechen.
Es gibt auch keine besondern Tricks im Umgang mit ihnen.
Wann immer ich mich bedrängt gefühlt habe, habe ich mich sofort Gott zugewendet und mich auf Ihn fokussiert.
Sobald ich die Bibel lesen wollte, überkam mich immer wieder eine Müdigkeit oder die Stimmen und anderen Störungen wurden stärker.
Wenn ich dagegen ankämpfte und dennoch in der Bibel las, war das äußerst fruchtbar und ich kam genau an die Bibelstellen, die damals für mich wichtig waren.
Da die Medikamente bei mir nicht wirkten, mußte ich nicht die Entscheidung treffen, ob ich sie nehme oder nicht. Ich hatte quasi keine andere Wahl.
Ich war gezwungen, mich ganz auf Gott zu werfen und Ihm zu vertrauen, egal was die Wesen mir antaten und wie lange ich schon nicht mehr geschlafen hatte.
Das war streckenweise sehr hart, doch es hat sich gelohnt!
Als Gott mir die Wesen endgültig weggetan hat, hat Er gesagt: "Du hast mir geglaubt, darum geb ich dir den Frieden."
Ja, ich wußte, daß Gott der einzige ist, der mir helfen kann und ich habe Ihn im Gebet und in der Bibellese gesucht
anstatt mich auf andere Heilverfahren zu stützen. Ich nahm Ihn beim Wort:
2. Mose 15
26
Wirst du der Stimme des
HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und
merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze,
so
will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern
auferlegt habe; denn
ich bin der HERR, dein Arzt .
Lieber Pistache, wenn du psychische Störungen hast, kann ich dich nur darin bestärken, den Herrn zu suchen!
In Zeiten der Not tut man das ja verstärkt. Er sollte aber im ganzen Leben an erster Stelle stehen.
Das kann man auch machen, wenn man nicht in einem Kloster lebt!
Jeder auf seinem Platz bei der Arbeit, in der Familie, im Freundeskreis ... wo man eben gerade ist.
Gottes Segen dir! Er kann es jederzeit wenden, wie schrecklich es im Moment auch ausschauen mag.
Ich bete für dich, daß du den Glauben und die Hoffnung nicht verlierst, wenn es hart an die Grenze dessen geht, was du glaubst ertragen zu können,
Gelöschtes Mitglied 593