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Kann nicht arbeiten gehen aber möchte ein Auto haben!

Quest01

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25 Sep. 2023
Beiträge
60
Wenn ich draußen den ganzen Straßenverkehr sehe möchte ich gerne auch ein Auto haben. Aber ich kann leider nicht arbeiten gehen, weil ich keinen Beruf habe, mein Lebenslauf lückenhaft ist und auch wegen meinen psychischen Problemen geht arbeiten momentan nicht. Bin zwar im Moment stabil aber weiß nicht was ich mit meinem Leben anfangen soll. Was soll ich tun?
 
Geht mir ähnlich. Ich wohne auf dem Dorf und da ist man ohne Auto aufgeschmissen.
 
@Quest01 vielleicht solltest du dich mit deiner Situation abfinden, vielleicht wirst du nie arbeiten gehen können mit der Erkrankung. Natürlich darfst du Träume und Wünsche haben aber die Realität ist oft hart und führt manchmal ihr eigenes Spiel.
 
Wenn ich draußen den ganzen Straßenverkehr sehe möchte ich gerne auch ein Auto haben. Aber ich kann leider nicht arbeiten gehen, weil ich keinen Beruf habe, mein Lebenslauf lückenhaft ist und auch wegen meinen psychischen Problemen geht arbeiten momentan nicht. Bin zwar im Moment stabil aber weiß nicht was ich mit meinem Leben anfangen soll. Was soll ich tun?
Du solltest das beste draus machen.

Mir wollten sie den Führerschein wegnehmen!! Musste den Anwalt für teures Geld einschalten und dann noch eine MPU für 800 Euro machen sonst dürfte ich kein Auto mehr fahren.. naja und dieses Jahr muss ich erneut meine Fahrtauglichkeit überprüfen machen und zusätzlich dafür zahlen.... Aber gut das Geld wird dort weggenommen wo es geht.. aber fair ist das Leben nun nicht..

Du bist nicht alleine mit der psychischen Erkrankung..

ich habe es irgendwie geschafft.. konnte alle überzeugen ..durfte meine Arbeit behalten und in Schichten arbeiten.. bin auch sehr oft alleine auf der Arbeit.

Darfst nur nicht aufgeben und trotz Erkrankung alles wegschmeißen..

Und falls du nicht mehr arbeiten kannst und kein Auto fahren darfst.. geht das Leben auch irgendwie weiter 😁 .. leider...
Sterben geht ja auch. Aber ist die falsche Lösung
 
Ich stehe bald vor dem selben Problem das ich dem Arzt für Verkehrswesen meine Fahrtauglichkeit beweisen muss. Vor 2 Jahren habe ich den schein abgegeben weil ich kein Attest gebracht habe. Ich nehme auch keine Medikamente. Ist das Bedingung für den
Führerschein? Mir sagte man das es ausreicht wenn mir ein Arzt bescheinigt das ich über einen längeren Zeitpunkt symptomfrei bin.
Muss man die ganze Krankenakte auf den Tisch legen? ich hatte 2018 eine Psychose nachdem ich aus einer Reise wiederkam und bin auffällig geworden und die Polizei mich im Auto angehalten hat. Als ich aus der Psychatrie rauskam hab ich die Medikamente abgesetzt weil mir das absolut nicht gut tat. Und mir keiner einreden kann das das die richtige Lösung ist auf Dauer. 2 Jahre konnte ich noch fahren bis es zu einer erneuten aufälligkeit kam. Dann verlangte man von mir erneut ein ärztliches Gutachten das ich aber nicht einreichte weil ich mir wenig Hoffnung machte und auch abstand wollte vom Auto fahren. Jetzt zwei Jahre später möchte ich den schein wieder haben und frage mich was da alles auf mich zu kommt mit dem Gutachten. ich lass mich auf jedenfall zu keinen
Medikamenten nötigen. @Sinfonie wie konntest du deine Fahrtauglichkeit beweisen.?
 
Ich stehe bald vor dem selben Problem das ich dem Arzt für Verkehrswesen meine Fahrtauglichkeit beweisen muss. Vor 2 Jahren habe ich den schein abgegeben weil ich kein Attest gebracht habe. Ich nehme auch keine Medikamente. Ist das Bedingung für den
Führerschein? Mir sagte man das es ausreicht wenn mir ein Arzt bescheinigt das ich über einen längeren Zeitpunkt symptomfrei bin.
Muss man die ganze Krankenakte auf den Tisch legen? ich hatte 2018 eine Psychose nachdem ich aus einer Reise wiederkam und bin auffällig geworden und die Polizei mich im Auto angehalten hat. Als ich aus der Psychatrie rauskam hab ich die Medikamente abgesetzt weil mir das absolut nicht gut tat. Und mir keiner einreden kann das das die richtige Lösung ist auf Dauer. 2 Jahre konnte ich noch fahren bis es zu einer erneuten aufälligkeit kam. Dann verlangte man von mir erneut ein ärztliches Gutachten das ich aber nicht einreichte weil ich mir wenig Hoffnung machte und auch abstand wollte vom Auto fahren. Jetzt zwei Jahre später möchte ich den schein wieder haben und frage mich was da alles auf mich zu kommt mit dem Gutachten. ich lass mich auf jedenfall zu keinen
Medikamenten nötigen. @Sinfonie wie konntest du deine Fahrtauglichkeit beweisen.?
Hallo, danke für deine Nachricht!

Ich musste eine MPU machen.. also den Idioten Test.. Arztbriefe vorzeigen, mich von einem Verkehrs Arzt durchchecken und ausfragen lassen...und einen Reaktionstest machen, da ich ja noch Medikamente einnehmen musste.. der Reaktionstest war das schwierigste. Hab aber gute 95 Prozent richtig gehabt.

Ein Attest vom Arzt hätte auch gereicht in dem steht dass ich trotz Erkrankung fahrtauglich bin..
Zuerst habe ich darauf gehofft.
Aber kein Arzt wollte mir es ausstellen und die Unterschrift darunter setzen.. ist ja auch ein Risiko für den Arzt.

Hab die MPU zum Glück bestanden!!!

Dachte ich bestehe sie nicht.. weil im Arzt Brief einiges über meine psychotische Phase drin stand... und die war schon heftig
 
@Quest01 Wie sieht es aus mit einem Fahrrad, E-Bike oder Roller?
Ich habe keinen Führerschein, habe nie einen gehabt und bin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Aber ich fahre supergerne Fahrrad. Ich habe mir im Sommer ein neues gekauft und werde es demnächst endlich mal durchchecken lassen, damit alle Schrauben auch richtig angezogen sind. Sobald das Wetter wieder besser wird, werde ich mich wieder auf mein Mountainbike schwingen und die frische Luft genießen und wenn die Sonne scheint und mit meiner Lieblingsmusik macht es superviel Spaß. Man kommt raus, an die frische Luft und tut was für die Kondition.
 
Waren die Medikamente Bedingung für deine Fahrtauglichkeit? Waren der Verkehrsarzt sehr skeptisch und wiederwillig? Als ich aus der Klinik rauskam hat mir die Klinik auch für die ersten zwei Jahre eine Bescheinigung geschrieben nachdem ich den Reaktionstest gemacht bestanden habe hatte die Medikamente zu dem Zeitpunkt heimlich längst abgesetzt. Dann sagte man mir in der Führerscheinakte wäre noch ein Vorfall hinterlegt. Also zwei Eintragungen. Mich lässt das selber zweifeln das der Verkehrsmediziner eine positive Beurteilung schreibt wenn man so die Geschichte hört. ich war die letzten 8 Monate krank geschrieben wegen Schizophrenie aber eigentlich wusste ich nur nicht weiter wie es beruflich weitergehen soll deswegn erstmal krank gemacht. Jetzt hab ich eine Stelle in Aussicht wo ich früh 4:20 losfahren muss mit dem fahrrad 12 km zum nächsten Bahnhof nochmal 12 Minuten Bahn und 12 Minuten zu Fuß. Nachmittags der selbe Spaß erneut. Ich frage mich auch ernsthaft wie lange ich das durchalten werden gerade im Winter jetzt. Die sozialen Belastungen steigen enorm an ohne die selbstständige Mobilität im Berufsleben. Aber gleichzeitig soll ich beweisen über Denkbarweise 1 Jahr das ich keine Symptome habe und dann noch nichtmal sicher ob das ausreicht als Beweis für die Fahrtauglichkeit. Habe heute mal in Fahreignungszentralregister geschaut noch knapp 12 Jahre bis der Akteneintrag getilgt(gelöscht) wäre.
 
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