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Medikamentöse Orientierung
Fundierte, verständliche Orientierung zu Wirkstoffen, Intervalllogik und funktionellen Therapieprinzipien – sachlich und strukturiert.
➝ 2-seitige Broschüre
Eine klare, wissenschaftlich fundierte Einführung in Wirkstoffe, Intervalllogik und funktionelle Therapieprinzipien – kompakt und verständlich.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

📘 Aktuelle Evidenzlage:
Bupropion bei Schizophrenie: Transporter, Rezeptoren und Kombinationsstrategien
liefert eine vertiefte pharmakologische Perspektive mit Fokus auf Dopamin‑ und Noradrenalin‑Transporter.

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Bupropion bei Schizophrenie
Transporter, Rezeptoren, Kombinationsstrategien.

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Hat jemand Erfahrungen mit dem Medikament Cariprazin/Reagila?

Mandy

Well-known member
Huhu Ihr, ich wollte mal erfragen ob jemand Erfahrungen mit dem Medikament Reagila/Cariprazin hat?

Ich habe nämlich starke Schlafstörungen kann 0 mehr schlafen seid Wochen und nehme jeden Morgen 7,5 mg von dem Medikament. Im Beipackzettel steht mit an oberster Stelle das Schlafstörungen auftreten können. Ist das bei jemanden der Fall gewesen unter dem Medikament?
 
Huhu Ihr, ich wollte mal erfragen ob jemand Erfahrungen mit dem Medikament Reagila/Cariprazin hat?

Ich habe nämlich starke Schlafstörungen kann 0 mehr schlafen seid Wochen und nehme jeden Morgen 7,5 mg von dem Medikament. Im Beipackzettel steht mit an oberster Stelle das Schlafstörungen auftreten können. Ist das bei jemanden der Fall gewesen unter dem Medikament?
Hallo,

Ihr Beitrag ist gar nicht hilfreich!

Sie geben an, 7,5 mg am Tag einzunehmen. Wir dürfen hier im Forum keine konkreten Hausnummern nennen, aber die höchste Dosierung ist eine Hartkapsel à 6 mg am Tag.

Ich habe Erfahrung und bei 3 mg ist man eigentlich schon an der obersten sinnvollen Grenze, 1,5 mg bis 2,25 mg reichen sehr oft gut aus. 7,5 mg sind ein Unsinn, und ich lasse mir im Internet nicht jeden beliebigen Unsinn vorsetzen, ich bin jetzt jedenfalls verärgert!
 
Hallo,

Ihr Beitrag ist gar nicht hilfreich!

Sie geben an, 7,5 mg am Tag einzunehmen. Wir dürfen hier im Forum keine konkreten Hausnummern nennen, aber die höchste Dosierung ist eine Hartkapsel à 6 mg am Tag.

Ich habe Erfahrung und bei 3 mg ist man eigentlich schon an der obersten sinnvollen Grenze, 1,5 mg bis 2,25 mg reichen sehr oft gut aus. 7,5 mg sind ein Unsinn, und ich lasse mir im Internet nicht jeden beliebigen Unsinn vorsetzen, ich bin jetzt jedenfalls verärgert!
Ich habe mir den Beitrag nochmal angeschaut und denke du reagierst hier über.
6mg sind maximum, aber es wird in 1,5mg Schritten bis maximal 6mg eingeschlichen.
Es gibt Betroffene, die brauchen etwas höhere Dosierungen wegen der Verstoffwechslung und Frauen brauchen im Vergleich zu Männer häufig auch etwas höhere Dosierungen.

Mandy musst du hier keinen Vorwurf machen, um das mal etwas verspätet gerade zu rücken und ist auch so am Anfang der Behandlung häufig so dass man höhere Dosierungen bekommt die später bei stabilisierter Psychose wieder reduziert wird.
In der Klinik etwa habe ich Paliperidon und Risperidon beides in Maximaldosis bekommen und es war zu schwach. Also im Akutfall braucht man manchmal mehr oder kurzzeitig ein anderes oder stärkeres Medikament.

@Mandy wie geht es dir damit und wurde die Dosis wieder reduziert oder bekommst du jetzt etwas anderes?
 
Ich hatte 6 mg, war auch zufrieden bis ich 20 kg zugenommen hatte, jetzt nehm ich 4,5 mg und nehme ab. Ich schlafe gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte auch Schlaflosigkeit. Das Wichtigste, das ich von mir berichten kann, ist, dass ich die Wirkung erst nach 9 Monaten gespürt habe, davor nur die Nebenwirkung. So lange musste ich durchhalten, aber es hat sich gelohnt.
 
Ich hatte auch Schlaflosigkeit. Das Wichtigste, das ich von mir berichten kann, ist, dass ich die Wirkung erst nach 9 Monaten gespürt habe, davor nur die Nebenwirkung. So lange musste ich durchhalten, aber es hat sich gelohnt.
Vielen Dank für deine Erfahrungen. Sind die Schlafprobleme denn weniger geworden?
Und was meinst du genau mit Wirkung nach 9 Monaten? Was hat sich denn nach dieser langen Zeit verbessert bei dir? Hattest du auch Negativsymptome die sich durch Reagila verbessert haben?
 
Ich habe mir den Beitrag nochmal angeschaut und denke du reagierst hier über.
6mg sind maximum, aber es wird in 1,5mg Schritten bis maximal 6mg eingeschlichen.
Es gibt Betroffene, die brauchen etwas höhere Dosierungen wegen der Verstoffwechslung und Frauen brauchen im Vergleich zu Männer häufig auch etwas höhere Dosierungen.

Mandy musst du hier keinen Vorwurf machen, um das mal etwas verspätet gerade zu rücken und ist auch so am Anfang der Behandlung häufig so dass man höhere Dosierungen bekommt die später bei stabilisierter Psychose wieder reduziert wird.
In der Klinik etwa habe ich Paliperidon und Risperidon beides in Maximaldosis bekommen und es war zu schwach. Also im Akutfall braucht man manchmal mehr oder kurzzeitig ein anderes oder stärkeres Medikament.

@Mandy wie geht es dir damit und wurde die Dosis wieder reduziert oder bekommst du jetzt etwas anderes?
Naja mir geht es leider nicht so gut. Ich habe starke Negativsymptome und nehme die 7,5 mg Reagila schon seid fast einem Jahr. Und die Negativsymptome gehen einfach nicht weg.. mein Psychiater möchte mich aber leider auch nicht umstellen er hat Angst das ich die 4. Psychose bekomme. Zusätzlich nehme ich noch 150 mg Sertralin. Davon spüre ich aber keinen Nutzen. Ich dachte das die Negativsymptome besser werden durch ein Antidepressivum aber Pustekuchen…

Hast du vielleicht noch irgendeine Idee die mir helfen kann? Am schlimmsten sind bei mir die kognitiven Einschränkungen. Meine Leere im Kopf ist unerträglich bin deshalb auch total Sprachverarmt…
 
Vielen Dank für deine Erfahrungen. Sind die Schlafprobleme denn weniger geworden?
Und was meinst du genau mit Wirkung nach 9 Monaten? Was hat sich denn nach dieser langen Zeit verbessert bei dir? Hattest du auch Negativsymptome die sich durch Reagila verbessert haben?
Nach 9 Monaten gab es eine plötzliche Verbesserung der Positivsymptome und ein wenig der kognitiven. Die Schlafprobleme sind nicht besser geworden. Daher musste ich Reagila schließlich absetzen, aber das Warten hat sich gelohnt.
 
Naja mir geht es leider nicht so gut. Ich habe starke Negativsymptome und nehme die 7,5 mg Reagila schon seid fast einem Jahr. Und die Negativsymptome gehen einfach nicht weg.. mein Psychiater möchte mich aber leider auch nicht umstellen er hat Angst das ich die 4. Psychose bekomme. Zusätzlich nehme ich noch 150 mg Sertralin. Davon spüre ich aber keinen Nutzen. Ich dachte das die Negativsymptome besser werden durch ein Antidepressivum aber Pustekuchen…

Hast du vielleicht noch irgendeine Idee die mir helfen kann? Am schlimmsten sind bei mir die kognitiven Einschränkungen. Meine Leere im Kopf ist unerträglich bin deshalb auch total Sprachverarmt…
Sertalin ist ein SSRI Antidepressivum mit Wirkung auf das Serotonin. Normal macht das eher Unruhig, Gefühlsarm und hellt die Stimmung auf. In der Empfehlung ist als SSRI Citalopram, was im Grunde das Gleiche macht, aber nur ergänzend vorgesehen ist.

Wichtig bezüglich der Negativsymptome ist das Bupropion ein SNDRI Antidepressivum was anders als SSRIs keine Serotoninwirkung hat, dafür auf Noradrenalin und Dopamin wirkt.
Die Dopaminwirkung wirkt sich auf die kognitiven Einschränkungen und Negativsymptome gut aus, die Noradrenalinwirkung ist eher beruhigend, wenn man leicht aus der Haut fährt hilft das gegen Reizbarkeit, was vor allem beim Absetzen der Antipsychotika auftreten kann.

Im Grund müsstest du also das Bupropion zusätzlich auprobieren, wobei die hohe Dosis des Cariprazin's einen Teil der Wirkung herausnimmt, also du müsstest schauen, ob Bupropion einen merkbaren Unterschied macht. Bei Nebenwirkungen wie Miktionsstörungen oder Verstoffungssymptome beim fürs Bupropion möglich sind, wäre das Sertalin zusätzlich nützlich, also eher als Ergänzung oder wenn du zu emotional wärst, was aber das Cariprazin herausnimmt. Ich würde also nur bei Nebenwirkungen mit einem SSRI Antidepressivum was Sertalin ist gegensteuern.

Bupropion kann von 150mg Startdosis auf ca. 300-450mg erhöht werden. Wenn du dann keine Wirkun bezüglich der Negativsymptome hast, würde ich Phasenweise das Caripiprazin reduzieren oder komplett absetzen, damit die Dopaminwiederaufnahmehemmung des Bupropion greift. Eben nur Phasenweise Cariprazin dann absetzen und sobald es nach einer Besserung zu einer Verschlechterung kommt das Cariprazin wieder einnehmen. Mit solchen kurzzeitigen Absetzintervallen sollten die Negativsymptome erheblich besser werden, aber es ist kein Absetzversuch des Neuroleptikums, was es weiterhin in regelmäßigen Abständen braucht.

Sertalin ist da schon mal gut wenn du zuhause hast und jetzt müsstest du dann erstmal nach Bupropion fragen, das zusammen mit Cariprazin einnehmen bis es eingeschlichen ist und dann kannst du sehen ob es eine Intervalleinahme des Antipsychotikums braucht oder sich das für dich lohnt. Bupropion muss dabei ununterbrochen eingenommen werden, was bei Antidepressiva auch wichtiger ist, da in den ersten 2-3 Wochen es häufig erst zu einer Verschlechterung der depressiven Symptome etwa bei einer Depression kommt, bis die Wirkung eintritt.

Hier als Orientierungshilfe:
Details der Medikamente-Leitlinie

Citalopram mit Sertalin austauscben und Aripiprazol mit Cariprazin.
Bupropion bleibt.
Müsstest du eben schauen ob und wie es funktioniert @Mandy. Probieren geht über Studieren in dem Fall, da kaum Erfahrungswerte da sind.
 
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