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Hat jemand von euch positive erfahrungen mit clozapin?

n.b.

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12 Mai 2023
Beiträge
22
Ich überlege ob ich mein Arzt auf clozapin anspreche und möchte nach positiven Erfahrungsberichten fragen.
 
Ja mein bestes, alleine davon merke ich wieder wie wahnhaft ich sonst immer war. Allerdings habe ich meine 120kg daher. Nehme es dennoch gerne
 
Also in der Psychiatrie war um 18 Uhr Medikamente und ich schlief von kurz vor sieben bis zum Morgen. Daheim hab ich immer 20 Uhr und dann von etwa 9 halb zehn bis zum Morgen. Schlaf aber mit der Gewöhnung nicht mehr so lange
 
Also in der Psychiatrie war um 18 Uhr Medikamente und ich schlief von kurz vor sieben bis zum Morgen. Daheim hab ich immer 20 Uhr und dann von etwa 9 halb zehn bis zum Morgen. Schlaf aber mit der Gewöhnung nicht mehr so lange
Ist es denn in Ordnung für dich wenn du nicht mehr soviel schläfst mit der Gewöhnung.
 
Das Clozapin ist eigentlich ein gut verträgliches Medikament. Es halt allerdings die seltene Nebenwirkungen einer potenziell tödlichen Blutbildstörung. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 0,1 bis 1 Prozent. Genau deshalb wird dieses Medikament eigentlich erst eingesetzt, wenn andere Tabletten nicht geholfen haben. Ich nehme dieses Clozapin mittlerweile schon etliche Jahre und hatte, bis auf Müdigkeit, keine nennenswerten Nebenwirkungen.
 
Das Clozapin ist eigentlich ein gut verträgliches Medikament. Es halt allerdings die seltene Nebenwirkungen einer potenziell tödlichen Blutbildstörung. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 0,1 bis 1 Prozent. Genau deshalb wird dieses Medikament eigentlich erst eingesetzt, wenn andere Tabletten nicht geholfen haben. Ich nehme dieses Clozapin mittlerweile schon etliche Jahre und hatte, bis auf Müdigkeit, keine nennenswerten Nebenwirkungen.
Mist mach mir keine angst. Das merkt man doch im blutbild ? Bei mir machen die meisten NL epms oder sind wirkungslos deswegen clozapin
 
Ich finde der Schlaf war immer ausgezeichnet. Irgendwie fing es dann an, dass ich über Nacht drei mal raus auf Toilette musste. Glaub wegen des Antidepressiva absetzen von Venlafaxin. Bin jetzt gewechselt zu imipramin und es geht wieder besser. Jedoch ist der Schlaf jetzt kurzer. Ich muss nachts jetzt aber nicht mehr andauernd.
Zuvor mit Venlafaxin und clozapin war von 21-10 normal
 
Ich finde der Schlaf war immer ausgezeichnet. Irgendwie fing es dann an, dass ich über Nacht drei mal raus auf Toilette musste. Glaub wegen des Antidepressiva absetzen von Venlafaxin. Bin jetzt gewechselt zu imipramin und es geht wieder besser. Jedoch ist der Schlaf jetzt kurzer. Ich muss nachts jetzt aber nicht mehr andauernd.
Zuvor mit Venlafaxin und clozapin war von 21-10 normal
Warum nimmst du clozapin, haben die anderen bei dir auch nicht gewirkt? Und warum nimmst du ein AD dazu? Ja ich glaube venlafaxin absetzen ist immer mit nw verbunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin ohne Antidepressiva von Erschöpfung geplagt dass es schon bald weh tut. Das clozapin hat der Arzt auf der geschlossenen empfohlen. Es ging mir damit besser. Stimmt auch. Hab da unterschrieben über die Gefahr eingewilligt
 
Ich bin ohne Antidepressiva von Erschöpfung geplagt dass es schon bald weh tut. Das clozapin hat der Arzt auf der geschlossenen empfohlen. Es ging mir damit besser. Stimmt auch. Hab da unterschrieben über die Gefahr eingewilligt
Geht es dir mit dem clozapin bedeutend besser?
 
War als Corona erstmal ausbrach zuletzt stationär. Bin schon länger stabil so. Ich finde alles ganz gut
 
Mein Arzt meinte, dass es das potenteste von allen Antipsychotikas ist. Online konnte ich diese Info aber nicht wirklich bestätigen. Der Nachteil ist, dass man regelmäßig ein Blutbild machen muss, wenn man Clozapin nimmt. War jedenfalls bei mir so. Vertragen(Nebenwirkungen) habe ich es leider gar nicht, aber die Verträglichkeit ist wahrscheinlich sehr individuell.
 
Mein Arzt meinte, dass es das potenteste von allen Antipsychotikas ist. Online konnte ich diese Info aber nicht wirklich bestätigen. Der Nachteil ist, dass man regelmäßig ein Blutbild machen muss, wenn man Clozapin nimmt. War jedenfalls bei mir so. Vertragen(Nebenwirkungen) habe ich es leider gar nicht, aber die Verträglichkeit ist wahrscheinlich sehr individuell.
Was nimmst du stattdessen?bei mir wirken halt die anderen nicht.
 
Ich nehme täglich 4mg Risperidon. Nach mehreren Versuchen mit anderen Medikamenten war Risperidon das Medikament, welches bei mir am besten wirkt und am wenigsten Nebenwirkungen hat. Das scheint aber generell ziemlich individuell zu sein.
 
Ich nehme täglich 4mg Risperidon. Nach mehreren Versuchen mit anderen Medikamenten war Risperidon das Medikament, welches bei mir am besten wirkt und am wenigsten Nebenwirkungen hat. Das scheint aber generell ziemlich individuell zu sein.
Ja das stimmt wohl. Mit risperdal konnte ich nicht mehr sprechen und hatte Krämpfe
 
Ich habe erst mit meinem Arzt über Clozapin gesprochen, da wir uns manchmal etwas ausschweifend auch über andere Wirkstoffe unterhalten.
Es muss sehr langsam eingeschlichen werden, da es in Einzelfällen schwerwiegende Nebenwirkungen machen kann wie Blutbildstörungen.
An sich macht Clozapin ähnlich wie Olanzapin sehr dick, das solltest du beachten.

Soll bei therapieresistenten Psychosen helfen, also wenn andere Neuroleptika unwirksam sind, so als Reservemedikament.

@n.b. du hast ja zur Zeit Aripiprazol, oder? Welche Restsymptome sind da? Aripiprazol setzt auch etwas Dopamin frei und mit minimalen Restsymptomen muss man manchmal erstmal klarkommen. Ein Medikament, was alle Symptome unterdrückt, hat häufig schwere Nebenwirkungen oder man muss entsprechend hohe Dosierungen davon einnehmen.

Ja das stimmt wohl. Mit risperdal konnte ich nicht mehr sprechen und hatte Krämpfe
Hatte ich in der Klinik auch, zumindest Probleme zu sprechen. Krämpfe nicht.

Wie verträgst du das Aripiprazol @n.b. und bei welcher Dosis bist du gerade? Welche Restsymptome oder Nebenwirkungen stören dich, dass du über einen Wechsel etwa nachdenkst.

Besser wäre in den nächsten Schritten zum Aripiprazol noch Bupropion(+Citalopram) als Antidepressiva einzunehmen, was sich super ergänzt und diese Lücke mit den Restsymptomen schließen kann. Auch Negativsymptome werden dann besser.
Besser so etwas als nach Clozapin zu fragen, was eher bei negativen Verläufen verwendet wird, wenn die Medikamente wirklich keine Wirkung mehr zeigen. Ausprobieren kann man es bestimmt trotzdem und später wieder wechseln.

Da du erst auf Aripiprazol umgestellt hast, geb dem doch etwas Zeit und setze vorher erstmal alle anderen Neuroleptika ab, die du zum Aripiprazol vielleicht noch hast(zum Schlafen etc.), da diese Kombis unterschiedlicher Neuroleptika häufig unnötig und problematisch sind.
 
Ich habe erst mit meinem Arzt über Clozapin gesprochen, da wir uns manchmal etwas ausschweifend auch über andere Wirkstoffe unterhalten.
Es muss sehr langsam eingeschlichen werden, da es in Einzelfällen schwerwiegende Nebenwirkungen machen kann wie Blutbildstörungen.
An sich macht Clozapin ähnlich wie Olanzapin sehr dick, das solltest du beachten.

Soll bei therapieresistenten Psychosen helfen, also wenn andere Neuroleptika unwirksam sind, so als Reservemedikament.

@n.b. du hast ja zur Zeit Aripiprazol, oder? Welche Restsymptome sind da? Aripiprazol setzt auch etwas Dopamin frei und mit minimalen Restsymptomen muss man manchmal erstmal klarkommen. Ein Medikament, was alle Symptome unterdrückt, hat häufig schwere Nebenwirkungen oder man muss entsprechend hohe Dosierungen davon einnehmen.


Hatte ich in der Klinik auch, zumindest Probleme zu sprechen. Krämpfe nicht.

Wie verträgst du das Aripiprazol @n.b. und bei welcher Dosis bist du gerade? Welche Restsymptome oder Nebenwirkungen stören dich, dass du über einen Wechsel etwa nachdenkst.

Besser wäre in den nächsten Schritten zum Aripiprazol noch Bupropion(+Citalopram) als Antidepressiva einzunehmen, was sich super ergänzt und diese Lücke mit den Restsymptomen schließen kann. Auch Negativsymptome werden dann besser.
Besser so etwas als nach Clozapin zu fragen, was eher bei negativen Verläufen verwendet wird, wenn die Medikamente wirklich keine Wirkung mehr zeigen. Ausprobieren kann man es bestimmt trotzdem und später wieder wechseln.

Da du erst auf Aripiprazol umgestellt hast, geb dem doch etwas Zeit und setze vorher erstmal alle anderen Neuroleptika ab, die du zum Aripiprazol vielleicht noch hast(zum Schlafen etc.), da diese Kombis unterschiedlicher Neuroleptika häufig unnötig und problematisch sind.

Bupropion gehört zu den amphetamin. Ich weiß nicht ob ich das nehmen will. Escitalopram hatte ich letztes mal auf Wunsch bekommen und habe es jetzt zuhause. Hab die Einnahme aber nach 2 Tagen aus Angst abgebrochen.

Ich bin bei 15 mg abilify.
Ich habe von der schizophrenie noch fast alles: möchte nichts unternehmen, wortkarg, affektverflachung, große Angst, kein Interesse, keine Konzentration, und große Unruhe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bupropion gehört zu den amphetamin. Ich weiß nicht ob ich das nehmen will. Escitalopram hatte ich letztes mal auf Wunsch bekommen und habe es jetzt zuhause. Hab die Einnahme aber nach 2 Tagen aus Angst abgebrochen.

Ich bin bei 15 mg abilify.
Ich habe von der schizophrenie noch fast alles: möchte nichts unternehmen, wortkarg, affektverflachung, große Angst, kein Interesse, keine Konzentration, und große Unruhe.
Das, was du beschreibst, sind die Negativsymptome, wo kein Neuroleptikum wirklich hilft. Positivsymptome kann man besser behandeln. Deswegen wäre das Bupropion wichtig, wobei das ein Antidepressivum ist und keine Abhängigkeitssymptome oder so auftreten, im Gegenteil, es lässt sich besser absetzen als Citalopram. Ich würde es vermeiden, das zu sehr mit Drogen in Verbindung zu bringen, da AD's im Gegensatz zu echten Drogen keine Abhängigkeit machen. Echte Drogen beeinflussen meist die Ausschüttung des Dopamins direkt, beim Bupropion ist es ein Wiederaufnahmehemmer, was eben anders ansetzt und deutlich milder/schwächer ist.
Aber was man "will" und was man "braucht" sind häufig unterschiedliche Dinge.
Escitalopram kann man auch einnehmen, aber das ist vorläufig unsinnig und eher kontraproduktiv zum Aripiprazol, weil das die Unruhe vergrößern kann. Ich hab dir ja geschrieben das vorher das Bupropion wichtig und zweckmäßig ist.

Musst du wissen, wenn du gleich mit Hammermedikamenten wie Clozapin anfangen willst und dich vor milden Antidepressiva scheust, dann liegt das vielleicht an deiner Einstellung zu den Medikamenten. Ich hab es dir ja schon erklärt und ist schade, wenn es dann genau andersherum gemacht wird.
Experimente mit Clozapin und so könntest du später immer noch machen. Wichtig wäre eben erst das Bupropion und dann erst macht Escitalopram überhaupt Sinn. Vielleicht hast du ja die Nervosität vom Escitalopram die ersten Tage gespürt und von daher ein ungutes Gefühl gehabt, aber ich hab dir davon gleich abgeraten, auch wenn es normal keine Probleme weiter macht.

Ist nur gut gemeint!

Die Negativsymptome, die du beschreibst, kommen eher von höheren Dosierungen der Neuroleptika und werden von denen auch teilweise verstärkt. Von daher macht es eher Sinn das Aripiprazol etwas zu reduzieren auf 10 oder 5mg und eben die Negativsymptome mit dem Bupropion zu behandeln. Citalopram oder Escitalopram(halbe Dosis) kannst du dann später noch ergänzen, was aber im letzten Schritt erst ratsam ist.
Clozapin wird eher den ganz schweren Fällen gegeben, wenn die Neuroleptika keine Wirkung zeigen und Positivsymptome durchkommen. Negativsymptome oder Nebenwirkungen der Medikamente werden von der Psychiatrie eher vernachlässigbar behandelt.
 
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