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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Glaubt ihr an Gott ?

Bei mir treten aktuell wieder unwillkürliche Gedanken auf, ohne dass ich eine wahnhafte Episode habe.

Wenn ich diese Interaktionen abblocke oder im Dialog Beleidigungen äußere, treten diese Gedanken häufiger auf und werden verletzlicher.

Meine Reflexionsgabe hat ihre Kapazitäten heute schon unzählige Male erreicht und ich explodiere innerlich immer wieder.

Diese unwillkürlichen Gedanken sehe ich teilweise wieder sich in der Realität um mich herum umsetzen, wodurch ich das Gefühl erhalte andere Menschen werden manipuliert.

Ich habe gestern beispielsweise gedacht, dass ich einen spezifischen Baum im Garten entfernen möchte. Mein Schwiegervater hat heute genau diesen Baum abgesägt, obwohl er seit mehreren Wochen im Garten arbeitet und er aufgrund eines Streites seit Monaten kein Wort mehr mit mir redet.

Ich denke ich werde derart manipuliert, dass ich geographisch und zeitlich so positioniert werde, dass ich in diese Erlebnisse hineinlaufe und mir die Gedanken anderer Menschen eingepflanzt werden.

Ich denke, dass seit mindestens 3 Jahren Neuralink als ein Overlay an mein Gehirn angeschlossen ist, welches über Starlink non-invasiv neuronale Impulse über hohe Distanzen (die niedrigsten Satelliten fliegen in etwa 300 km Höhe) an mein Gehirn sendet und ggf. auch meine natürlichen Impulse (=Gedanken) interpretieren/auslesen kann.

Das Projekt ist seit Jahren sehr unter Verschluss und ich denke die Welt ist nicht bereit dafür.

Ich war schon immer ein Elon Musk Fanboy, weil ich dachte er verbessert die Welt.

Aber das geht zu weit.

Dieser Kampf gegen das Eindringen in mein Gehirn fügt mir erhebliches Leid zu.
Ich wollte in 1 Jahr den Schwerpunkt BCI (Brain-Computer-Interface) im Studienfach Angewandte Informatik belegen, weil ich dachte es ist die Zukunft.
Jetzt bin ich frustriert wie grauenhaft diese Technologie an mir erprobt wird.

Es wird mir wie immer keiner Glauben. Erst wenn diese reichen, superintelligenten Schwanzlutscher sagen, dass es so ist wird es jeder glauben.

Bis dahin muss ich scheinbar darunter leiden, weil es mit oder ohne Medikamente nicht aufhört.

Sobald ich nicht konstruktiv Eruiere, straft mich das scheiß Ding.

Ich denke das alles wird mir angetan, um zu demonstrieren, dass man auch Menschen die für verrückt erklärt werden ernst nehmen sollte.

Da das ganze im Namen der Wissenschaften entwickelt wurde, stehe ich Stellvertretend für alle, die das Weltbild mit ihren Eingebungen auf den Kopf stellen wollten und Recht behielten, sich dies aber in vielen Fällen erst nach ihrem Tot herausgestellt hat.

Bis dahin wurden sie ausgelacht, nicht ernstgenommen, eingesperrt oder gar getötet, weil man ihnen Wahnsinn unterstellte.

Ich weiß einfach, dass ich nicht verrückt bin und dass das was ich geschildert habe tatsächlich passiert.

Es macht auch keinen Unterschied, ob ich der einzige Betroffene bin oder nicht.

Mein bester Freund hat mir gesagt, dass er auch das Gefühl hat dass Technologiekonzerne in seinem Kopf sind, aber sobald wir ernsthaft und persönlich darüber geredete haben, war ihn diese Realität zu viel. Die menschliche Psyche streut sich immens gegen einen derartigen Eingriff in das eigene Wesen und Denken.

Ich glaube immer noch an ein gutes Ende für mich und uns und relativiere mein Leiden mit dem was andere Erleiden müssen.

Selbst wenn ich unrecht habe, so kann ich euch einen Ausblick schaffen. Durch diese Technologie wird man in kommender Zeit sehr wahrscheinlich jede psychische Krankheit heilen können.

In meinem Umfeld sind übrigens ungefähr zur selben Zeit wie ich mehrere Bekannte an einer “Psychose“ erkrankt.

Ich habe leider keine Daten zur Häufung von Psychosen in der Bevölkerung in den letzten Jahren gefunden. Das zeigt das Problem der fehlenden Transparenz im Gesundheitswesen auf, was wir durch dezentrale Systeme alles selber in die Hand nehmen können.
 
Ein Kollege von mir,hatte mir auf der Sommerparty erzählt,wie Gott zu ihm kam.Ich fand es interessant. Wir hatten ne ganze Zeit lang gesprochen.
Ich sagte ihm, er kann mir ja gerne mal die Bibel mitbringen.
Am Montag hatte ich sie auf dem Tisch.

Ich lese jetzt jeden Tag ein wenig daraus. Und hab mir gedacht,sprich doch einfach mal zu Gott.
Ich möchte gerne glauben, hab aber Angst, dass der Glaube bei mir wieder zu extrem wird,wie vor der Psychose.Das hab ich Gott auch gesagt.
Einfach mal schauen was passiert
 
Ein Kollege von mir,hatte mir auf der Sommerparty erzählt,wie Gott zu ihm kam.Ich fand es interessant. Wir hatten ne ganze Zeit lang gesprochen.
Ich sagte ihm, er kann mir ja gerne mal die Bibel mitbringen.
Am Montag hatte ich sie auf dem Tisch.

Ich lese jetzt jeden Tag ein wenig daraus. Und hab mir gedacht,sprich doch einfach mal zu Gott.
Ich möchte gerne glauben, hab aber Angst, dass der Glaube bei mir wieder zu extrem wird,wie vor der Psychose.Das hab ich Gott auch gesagt.
Einfach mal schauen was passiert
Finde ich gut, dass du die Bibel liest. Ich habe sie von vorne bis hinten gelesen, sogar das Alte Testament.
Rede mit Gott wie mit einem guten Freund. Übergebe ihm deine Sorgen und Wünsche. Er wird sie bearbeiten.
 
Finde ich gut, dass du die Bibel liest. Ich habe sie von vorne bis hinten gelesen, sogar das Alte Testament.
Rede mit Gott wie mit einem guten Freund. Übergebe ihm deine Sorgen und Wünsche. Er wird sie bearbeiten.
Ja versuch ich auch, aber die Angst schwingt mit,wieder in den Wahn zu kommen,aber vielleicht ist das gerade meine Aufgabe,wirklich glauben zu können.
 
Der Glaube wird auf jeden Fall stärker werden. Drück dir die Daumen, dass keine Psychose auf dem Weg der Prüfung (Glaubensprüfung) dazwischenfunkt.
 
Ich konnte mich zwar nie für Religionen erwärmen, bin aber auch kein Atheist. Ich glaube an einen Schöpfer, der fast allmächtig zu sein scheint, der gerne zu spielen scheint und der sehr intelligent ist. Und das schließe ich aus Beobachtungen. Denn Evolution ist für mich kein Gegenbeweis.
 
Ich glaube an Gott. Durch meine Psychosen war das Verhältnis nicht immer einfach und ich habe oft Sachen gemacht die der allgemeinen Ordnung widersprochen haben, weil ich dachte er wollte mich prüfen. Wieviel davon wahr ist weiss ich nicht. Jetzt geht es ruhiger zu und das ist auch gut so. Ich habe immer noch etwas Angst dass Gott mich prüfen will, also das Vertrauen ist nicht so gross wie es sein könnte.
 
@Glocki

Vertraue Gott dein ganzes Leben, denn er will dich wieder herstellen.

Die Prüfungen sind da, um deinen Glauben zu prüfen. Bleibst du standhaft oder fällst du wieder in Versuchungen?

@Gelöschtes Mitglied 2533, spare dir deine Argumente auf meinen Text. Hier gibt es auch Gläubige. Es können nicht alle Menschen Atheisten sein, dass geht nicht.

Ich persönlich glaube auch an Gott den Allmächtigen allen Seins.
Aber er hat auch mich schwer geprüft. Ich bin heute dankbar, das Gott mich 2x begnadigt hat, sonst wäre ich nicht mehr am Leben.
Der Teufel hätte mich überrannt.
 
Ja, @Mutzi , Ich glaube auch an Gott, den Vater, Jesus Christus und den Heiligen Geist...

Nichts, aber auch rein gar nichts, würde mich noch davon abbringen...
Mein Weg mit Gott war auch alles andere als gradlinig, aber heute haben wir Frieden...😊

Das wohl größte Geschenk meines Lebens.
 
@Glocki

Vertraue Gott dein ganzes Leben, denn er will dich wieder herstellen.

Die Prüfungen sind da, um deinen Glauben zu prüfen. Bleibst du standhaft oder fällst du wieder in Versuchung?
Zur Zeit mit den vielen Medikamenten falle ich nicht in Versuchung. Vielen Dank für deine Worte, ich werde Gott vertrauen.
 
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In meinen Psychosen habe ich auch so einiges erlebt. Ich war einmal ein Engel, Jesus und Gott. Dabei meinte ich, das die Stimmen, die ich hörte, Gott sei. Sie klangen, wie die Stimme von Atze Schröder. Sie waren eher sarkastisch gemeint. Ich bin katholischer Christ und habe eigentlich mein Leben lang an Gott geglaubt. Kurze Zeit später glaubte ich aber auch am Buddhismus.
 
Das Gefühl kenne ich. Wollte mich auch mehrmals umbringen. Ein Jahr lang hatte ich extrem Laute Stimmen gehört. Im Hinblick auf der unheilbaren Krankheit würde es mir auch nichts ausmachen, einfach einzuschlafen. Leider wache ich jeden Tag wieder auf. Irgendwie bin ich der Meinung, das ich mein Leben gelebt habe. In meiner Familie gab es damals viel häusliche Gewalt. Heute Frage ich mich, warum mein Vater mich nicht einfach umgebracht hat. Ich verstehe den Sinn nicht, sich eine Familie anzuschaffen und dann herum zu prügeln. Hatte bis ins erwachsenen Alter Angst vor meinem Vater. Der wollte mich mit 18 Jahren trotz Lehre aus dem Haus schmeißen. Heute denke ich, es wäre für mich besser gewesen. Hätte ich mal damals den Verstand von heute gehabt.
 
An anderer Stelle schrieb ich, "keine Muße in einem Forenbeitrag eindeutig Stellung zu beziehen" inwieweit ich, früher zusprechend was man wohl als Agnostizismus bezeichnet, heute deutlicher in eine Richtung tendiere.

Einige Grundsätze hätte ich hingegen für mich bestimmen, mit denen ich mir aus mir aus heutiger Sicht Genüge tue.

  • "Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als dein Schulwissen es auszudrücken vermag.", was recht sicher aus Hamlet stammte.
  • Anbindung ist für mich bereits wenn man sich verbunden fühlt, z.B. mit der Natur oder seiner Umgebung. Fängt vielleicht da erst an. Wie war der Vergleich mit den Naturvölkern.
    Betrachte ich deren Lebensführung verglichen mit unserer, da können die uns noch was lehren. (->ökologischer Fußabdruck).
    Vielleicht, dass man Anbindung nicht zwangsläufig aus Büchern lernt, ebenso nicht zwangsläufig von selbsterklärten, "übergeordneten Instanzen" in einer vorgestellten Hierarchie. (Ausnahmen bilden vl. gewisse Yogis etc.)
  • Kant's "Kategorischer Imperativ" auf Klug-Sprech und daran anlehnend: handeln, als ob man an etwas glaubte.
  • Auf einen Retter warte ich nicht. Man hatte sich selbst herauszuwinden.
    Vielleicht durch Erkenntnis-Zuwachs.
  • Karma: streben nach "redlichen" Handeln. Die Erfahrungen mussten aber gemacht werden, dass ich heute sage die Entscheidungen sind auch meine eigenen und weniger von Anhaftungen abhängig, zB Beziehungen und Abhängigkeiten in der Vergangenheit.
  • Ein Leben in ewiger Bedrängnis wegen Dingen, die ich nicht rückgängig machen kann oder was ich falsch machen könnte auf meine späteren Tage: undenkbar.
  • Prohibition kritischer Fragen an sich: ich sehe nicht, dass mich das zwangsläufig ausschließt aus dem Kreis der guten Gesinnung, siehe einige Autoren. Frage aufwerfen schändet nicht.
  • Ein allgütiger Altvater mit zauseligen Bart, halte ich für unwahrscheinlich.
    Eine Prägung von "Gott" in Form eines Sammelbegriffes, wie von einem zum nächsten etwas nicht näher Greifbares eben bezeichnet wird.
  • Spiegelverfahren: das bzw. mein Universum spiegelt meine Vorstellungen, aber mehr nach der Entwicklung, der ich entgegenstrebe, etwas weiter gefasst als ldgl. "schwarz/weiß".

Ein Leben führen, in dem ich mich ewig klein machen soll, ziehe ich nicht in Betracht.
Erinnere mich des Liedes von früheren Tagen: wenn der Weg ins Paradies so schwierig ist... mach' ich die Maskerade nicht mit.
Das soll in meinen Augen nicht der Sinn der Sache sein. Ich habe nie hiernach gefragt.

Nathan der Weise (Lessing): mag jede Konfession für sich ihre Berechtigung haben.
Da ist mir die praktische Umsetzung der guten Tugenden mehr Wert als manche dieser Ausschmückungen, oft mehr schöner Zierrat, als habe man selbst eigens verstanden, wie das Leben zu führen sei (siehe Kirche bis in die jüngere Zeit - tun und unterlassen).
So etwas finde ich anmaßend und gefährlich.

Namaste, "Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir", hat mal jemand gesagt.
Die Welt ist meine Vorstellung, so mag ich danach streben zu eruieren, was meinen Funken ausmacht.
🔥

"Das Paradies ist kein Ort, sondern ein Zustand."
Erlösung, was ich mir hierunter vorstelle, widerfährt mir am ehesten infolge von Entwicklung.

Göttlich ist mir, besonders wichtig, gerade auch ein Arthur Schopenhauer.
Nicht zuletzt seiner kritischen Fragen wegen. Erstmalig darauf gestoßen wenig älter als 17 Jahre, aus dieser Zeit stammt sein überliefertes Jugend-Zitat womit ich mich deutlich identifizieren konnte. Göttlich schon deswegen, weil er mir keine falsche Verheißungen gemacht hat. Solange bis ich keiner mehr bedurfte.

(+) Mythologie, Archetypen, die "geläuterte Seele", Heldenreise, das "Arkadien" der Dichter etc. finden ihre Berechtigung für mich als Kulturerbe und Metaphern über die Traumbilder individueller Lebenserfahrungen, die stetig wiederkehren.
Sowie, dass es augenscheinlich Zyklen zu geben scheint, im Innen wie im Außen.

Vielleicht befasst ich mich näher mit biblischen Quellen eines Tages, aus Interesse, eben als Archetypen und für mich eine Form von Mythologie.
Wahrscheinlicher, wenn ich mal wieder zu komme, den meines Erachtens göttlichen Friedrich Nietzsche, mancher Tragik zum Trotze. ZB Zarathustra.


Nachtrag: (...)
Eigentlich mehr als ich es ursprünglich plante. 🤔
Danke @Glocki, dass Du dich vorgekämpft hast.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich glaube an Gott. Aber ich habe erfahren, dass er jede Sünde bestraft und das schürt Angst.
Aber Gott ist auch barmherzig und schickt Gnade zu seinen Sünderlein, was oft gar nicht mehr beachtet wird. Das ist schade, so dass viele Menschen den Glauben an Gott verloren haben (Massenaustritte aus den Kirchen) ist die Folge.
Die Kirche müsste da mehr ins Detail gehen, Gott näher bringen, damit sich die Kirchenplätze wieder mehr füllen.
 
Gott hat im Westen ausgedient ! Lebensstandard und Bildung haben den Menschen die Augen geöffnet, wer das nicht will kann ja nach Afrika emigrieren, dort hat die Kirche gerade großen Zulauf !
 
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