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Diese ->medikamentöse Empfehlung hilft gegen die Negativsymptome der Psychose/Schizophrenie und fördert einen positiven Verlauf der Erkrankung. Es ist wesentlich verträglicher, da nur kleine Dosierungen von Antipsychotika eingesetzt werden und die Wirkstoffe gut aufeinander abgestimmt sind.

Diagnose Fehldiagnose- wie komm ich da raus?

MagdalenasHerz

Guest

Hallo zusammen. Ich bin mir sicher, dass ich nicht schizophren bin. Nun habe ich seit fast 10 Jahren die Diagnose, und möchte einen Weg finden, davon frei geschrieben zu werden.
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Hatte eine Fehldiagnose. Bei mir wurde am Samstag eine bipolare Störung festgestellt (anstatt SChizophrenie).
 
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Hatte 6 Jahre die Diagnose Paranoide Schizophrenie.
 
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hallo,

Du musst dazu zu einem Amtsarzt gehen, sofern du richterlich diese Diagnose hast, falls nicht solltest du die Diagnosen nicht so ernst nehmen, es geht um dein Wohlbefinden.

Ich kann Dir empfehlen dir die Lendenwirbelsäule vom Orthopäden untersuchen zu lassen, dort wird wahrscheinlich der Cutaneusnerv oder Genitofemorisnerv blockiert sein.

Die Krankheit an sich kommt von nachziehen der Kranken Körperhälfte, also vom Humpeln.

Alles liebe
 
TS

MagdalenasHerz

Guest

@Maniac91 Hallo Maniac91. Dem entnehme ich, dass die alte Diagnose hinfällig ist, wenn eine neue gestellt wird. Dem dürfte aber nicht immer so sein. Trotzdem, ❤lichen Glückwunsch!
 
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MagdalenasHerz schrieb:
Hallo zusammen. Ich bin mir sicher, dass ich nicht schizophren bin. Nun habe ich seit fast 10 Jahren die Diagnose, und möchte einen Weg finden, davon frei geschrieben zu werden.
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Schwer zu sagen. 10 Jahre ist einiges und du solltest vielleicht erstmal erklären, was vorgefallen ist, damit diese Diagnose entstanden ist und ob du regelmäßig Medikamente einnehmen musst?
Bei einer Schizophrenie muss man in aller Regel regelmäßig Medikamente (in dem Fall Neurolepitika) einnehmen, wenn du es ohne schaffen solltest, dann wäre es gut denkbar das du diese Erkrankung überwunden hast.

Viele setzen so ein halbes Jahr oder Jahr ihre Neuroleptika ab und erleiden dann Rückfälle oder leiden extrem unter den Negativ- und Positivsymptomen so das diese Neuroleptika noch das geringere Übel sind.

Inwiefern @MagdalenasHerz findest du das für dich diese Diagnose eine Einschränkung in deinem Leben bedeutet? Du musst das doch niemanden sagen und hast mit dieser Diagnose Möglichkeiten staatliche Hilfe zu bekommen, Krankengeld etc. . Würde das jetzt alles wegfallen würdest du dann über die Runden kommen ohne Schwierigkeiten und wärst du dann auch Beruflich voll belastbar?

Ich finde die Diagnose ist nur ein Begriff ob man nun Psychose oder Schizophrenie dazu sagt, bestimmen wir doch selbst ein gutes Stück was unsere Freunde und Angehörige über unsere Erkrankung denken, was sogesehen auch kein Nachteil ist. Wenn wir dann aufgrund der Erkrankung einen Unfall bauen oder irgendwo einen Schaden anrichten ist man aufgrund von einer gewissen "Schuldunfähigkeit" zumindest etwas geschützt und bekommt von diesen Problemen die auch Gesunde haben vielleicht etwas weniger ab.

Meine Frage an dich wäre einerseits, welche Medikamente du zur Zeit nimmst und damals bekommen hast, welche psychotischen Symptome du hattest und ob diese immer noch zum Teil da sind. Manchmal sind die Symptome für Erkrankte ja auch etwas normales, aber es stellt meist eine Belastung dar, damit eben anders als Gesunde nur eingeschränkt zu funktionieren und die Symptomatik, verlängerter Schlaf und alles kann viel Zeit rauben, wo man kaum einen eigenen Haushalt schafft, geschweige denn sich um Familie und Kinder groß kümmern zu können und das vielleicht noch nebenbei zur Arbeit.

Bei mir sind es jetzt auch etwa 10 Jahre her und heute geht es mir aufgrund von speziellen Wirkstoffkombinationen soviel besser, das ich zumindest für Andere keine größere Belastung mehr dastelle und teils auch zuhause bei einfachen Arbeiten wie Einkaufen oder mal wo mitzuhelfen, helfen kann. Mit der Erkrankung bin ich trotzdem etwas Anders, so das ich eben auch völlig andere Interessen habe und Zeit brauche mit diesen (leichten) Symptomen zu leben, also das gehört zu mir wie wenn ich gesund wäre und füllt mein Leben wie wenn ich einen Beruf nachgehen würde mit einen Sinn aus. Also teils sind das eben ganz spezielle psychische Erfahrungen die in Richtung spirituellen oder etwas größenwahnsinnig erscheinen, also ich empfinde den Stempel der Diagnose als Entlastung, damit ich mich mit dieser Erkrankung besser erntfalten kann und die selben oder ähnliche Chancen wie jemand Gesundes habe, wo ein ganz anderer beruflicher Druck herrscht. Ich sehe die Erkrankung eher als Teil der menschlichen Evolution an, dass es Menschen wie uns gibt die eben aus ihrem normalen Leben herausbrechen und mit dieser Erkrankung andere Aufgaben bekommen, welche womöglich auch zwischen den Menschen Brücken bauen, also Teil eines gesellschaftlichen Wandels sind, wo Meinungen oder politische Ausrichtungen ja auch eine Spaltung bedeuten, welche wir Betroffene vielleicht eher innerlich in uns tragen und vieles mit uns selbst ausmachen müssen, wo gesunde Menschen da es einfacher haben ihre Zugehörigkeiten in bestimmten Gruppierungen zu finden.

So nur als Gedanken.
Hier im Forum findest du auch eine ganz neuartige medikamentöse Therapiemöglichkeit mit der du vielleicht wieder ganz zur alten Stärke finden könntest. Ich denke die Diagnose ist nix schlimmes, der Umgang damit ist viel wichtiger und wie gut man therapiert ist bestimmt auch wie einfach es fällt zu seinen Problemen zu stehen, oder die Erkrankung zu akzeptieren.
 
TS

MagdalenasHerz

Guest

@Maggi Hallo Maggi, 5mg Aripiprazol, zuletzt täglich vor etwa 5 Jahren, dann schrittweise reduziert (unter ärztlicher Behandlung) erst lange jeden 2. Tag, jetzt seit etwa 2 Jahren ca. 4x im Monat. Seit 1/4 Jahr nochmal um 50% reduzieren können.

Diagnose mit 39 erhalten.

Das mit den Symptomen ist es ja. Ich habe nie Stimmen gehört. Derealisation kann auch in anderem Zusammenhang auftreten, z.B. phantasiebegabt (Schriftsteller) + soziale Drucksituation. Ebenso Depersonalisation, z.B. bei Traumaeinwirkung, Trancezustände. Schlaf war in der Jugend viel, heute eher wenig.

Einerseits geht es um Wohlbefinden mit der Diagnose. Andererseits all die sozialen Aspekte, die du angesprochen hast. Und Schwierigkeiten waren ja da. Da sollte man schon auch Erleichterung (z.B. finanziell) haben dürfen. Denke, ganz ohne Medi je, wird auch nie gehen.

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Hi @MagdalenasHerz ,

das mit dem reduzieren habe ich damals auch so wie du in der Art gemacht, ich war in der Zeit aber relativ sehr reizbar und instabil, also war keine optimale Lösung, Negativsymptome hatte ich trotzdem recht ausgeprägte.

Bei mir ist die Diagnose schon mit 23 oder so aufgetreten und vorher hatte ich Depressionen und Rückenverspannungen, was damals zusammen aufgetreten ist.
Ich hab wie du auch nie Stimmen gehört, das betrifft nur einen Teil der Psychose-Betroffenen.

Sp Tramcezustände und Wachträume hatte ich im Akutfall auch. Der verkürzte Schlaf kommt bei dir vermutlich von den Neuroleptika, was aber bei so einer geringen Dosis eher verstärkt sein sollte, wenn du nicht kurz vor einen Rückfall stehst. Je höher die Abilifydosis ist, desto länger sollte der Schlaf sein, aber du hast ja wirklich ganz ganz wenig, wo der Körper dann vieles durch den Schlaf kompensiert.

Bei mir klappt es nun sogar ohne Neuroleptika, wobei das ein sehr langer Weg dorthin gewesen ist.

Du hättest da auch gute Voraussetzungen, da du das Aripiprazol so niedrig dosiert und recht selten einnimmst. Du solltest bei so geringen Dosierungen aber auch vorsichtig sein und lieber mal häufiger einnehmen als es drauf ankommen zu lassen.

Hier im Forum findest du diese Möglichkeit wie du das Restliche Aripiprazol (über Jahre) loswerden kannst. Das geschieht mit den speziellen Antidepressiva wie dem Bupropion, die Anderen haben auch ihren Sinn und Zweck.
Link: Medikamente-Empfehlung für Psychose

Durch das Bupropion wird die Wirkung der Neuroleptika verbessert vor allem die Negativsymptome werden gelindert. Anfangs solltest du da zumindest ausreichend Aripiprazol einnehmen, also 5-10 Tage hintereinander im Monat 5mg würde ich an deiner Stelle anpeilen.
Die Antidepressiva stabilisieren dabei zusätzlich so das du auf längere Sicht dann auf diese Weise eventuell ganz vom Abilify wegkommst.
 
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