Fehldiagnose- wie komm ich da raus?
Hi @MagdalenasHerz ,
das mit dem reduzieren habe ich damals auch so wie du in der Art gemacht, ich war in der Zeit aber relativ sehr reizbar und instabil, also war keine optimale Lösung, Negativsymptome hatte ich trotzdem recht ausgeprägte.
Bei mir ist die Diagnose schon mit 23 oder so aufgetreten und vorher hatte ich Depressionen und Rückenverspannungen, was damals zusammen aufgetreten ist.
Ich hab wie du auch nie Stimmen gehört, das betrifft nur einen Teil der Psychose-Betroffenen.
Sp Tramcezustände und Wachträume hatte ich im Akutfall auch. Der verkürzte Schlaf kommt bei dir vermutlich von den Neuroleptika, was aber bei so einer geringen Dosis eher verstärkt sein sollte, wenn du nicht kurz vor einen Rückfall stehst. Je höher die Abilifydosis ist, desto länger sollte der Schlaf sein, aber du hast ja wirklich ganz ganz wenig, wo der Körper dann vieles durch den Schlaf kompensiert.
Bei mir klappt es nun sogar ohne Neuroleptika, wobei das ein sehr langer Weg dorthin gewesen ist.
Du hättest da auch gute Voraussetzungen, da du das Aripiprazol so niedrig dosiert und recht selten einnimmst. Du solltest bei so geringen Dosierungen aber auch vorsichtig sein und lieber mal häufiger einnehmen als es drauf ankommen zu lassen.
Hier im Forum findest du diese Möglichkeit wie du das Restliche Aripiprazol (über Jahre) loswerden kannst. Das geschieht mit den speziellen Antidepressiva wie dem Bupropion, die Anderen haben auch ihren Sinn und Zweck.
Link:
Medikamente-Orientierung bei Psychose
Durch das Bupropion wird die Wirkung der Neuroleptika verbessert vor allem die Negativsymptome werden gelindert. Anfangs solltest du da zumindest ausreichend Aripiprazol einnehmen, also 5-10 Tage hintereinander im Monat 5mg würde ich an deiner Stelle anpeilen.
Die Antidepressiva stabilisieren dabei zusätzlich so das du auf längere Sicht dann auf diese Weise eventuell ganz vom Abilify wegkommst.